Tradition und Glauben

19. Mai: Fest des heiligen Papstes und Bekenner des Petrus Cölestin

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Petrus, nach dem Namen, den er als Papst trug, Cölestin genannt, von ehrbaren und katholischen Eltern zu Isernia Samniterland (Abruzzen) stammend, zog sich, kaum ins Jünglingsalter eingetreten, in der Absicht, den Geist vor den Lockungen der Welt zu schützen, in die Einsamkeit zurück. Hier näherte er seine Seele mit Betrachtung, und trug, um den Leib zu Botmäßigkeit zu bringen, über dem bloßen Leib eine eiserne Kette. Er gründete die Genossenschaft, die später die der Cölestiner genannt wurde, nach der Regel des heiligen Benedikt. Von hier wurde er wie eine auf den Leuchter gestellte Leuchte, der sich nicht verstecken konnte – als die römische Kirche lange des Hirten entwertet hatte; auf den Stuhl des heiligen Petrus ohne sein Wissen und ohne bei der Wahl anwesend zu sein, berufen und erregte bei allen nicht bloß großes Erstaunen über den eigenartigen Vorfall, sondern auch unerwartete Freude. Da er aber, auf die Höhe der päpstlichen Würde gestellt, durch verschiedene Sorgen hin und her geworfen, einsah, dass er den gewohnten Betrachtungen sich kaum widmen konnte, legt er freiwillig Bürde und Würde zugleich nieder. Darauf nahm er wieder seine frühere Lebensweise auf und entschläft im Vereinigung mit dem Herrn; und seinen kostbaren Tod verherrlichte in besonderer Weise ein in der Luft vor dem Eingang seiner Zelle leuchtendes Kreuz. Er ward durch Wunder während seines Lebens und nach seinem Tode verherrlicht. Nachdem diese Regel recht geprüft worden, reihte ihn Clemens V. im 15. Jahr nach seinem Tod in die Zahl der Heiligen ein.

Kirchengebet: oh Gott, der du den heiligen Petrus Cölestin uns zur Küstenstufe der bis schriftlichen Würde emporgehoben und der du ihn gelehrt hast, sind im Leben in der Niedrigkeit nach zu setzen, verleihe uns Kult vorliegen hatte, dass wir nach seinem Beispiel alles irdische verachten und würdig werden, zudem den demütigen versprochenen Lohn glücklich zu gelangen.

Wenn Sie o.a. Kirchengebet mit der Intention einer Ablassgewinnung beten, empfangen Sie einen Ablass, den Sie für sich selbst oder für die Armen Seelen verwenden können. (Enchiridion indulgentiarum (1999) Nr. 21 § 1: „Ein Teilablass wird einem Gläubigen gewährt, der an einem beliebigen Heiligentag, der im Kalender vermerkt wurde, zu Ehre dieses Heiligen fromm ein aus dem Messbuch entnommenes oder ein anderes rechtskräftig approbiertes Gebet verrichtet“) .

Quelle: Erzpriester Stephan, Das kirchliche Stundengebet oder das römische Brevier, Bd. II, Regensburg 1927, 842 f.

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