Eines tut Not – das geistliche Leben. Eine Einleitung in das Werk von A. Poulain SJ. (2 von 7): Eschatologie in sportlichen Bildern

Eschatologie in sportlichen Bildern

Warum steht aber das kontemplative Leben höher? Weil das irdische Leben in der katholischen Sicht lediglich als eine Vorbereitung und Vorstufe auf das ewige Leben gesehen wird. Da aber die Ewigkeit länger – da ewig – als sogar ein recht langes Leben dauert, daher sollte man in diesem Leben, soweit man kann, das anvisieren, womit man seine Ewigkeit verbringen wird. Die Ewigkeit in ewiger Qual und Verdammnis der Hölle ist natürlich auch eine reale Möglichkeit und Konsequenz eines sündigen und gottfernen Lebens auf Erden. Wir wollen aber im Moment nicht näher darauf eingehen, da wir hoffen, dass diese Möglichkeit keinen unserer Leser im Moment des Todes betreffen wird. (Und bis dahin ist ja noch immer Zeit und unser Blog möge auch das Seine dazu beitragen.) Erreicht jedoch jemand wenigstens das Fegefeuer, was wir uns selbst und allen unseren Lesern wünschen, so verbringt er, nachdem er die notwendige Läuterung in diesem Zwischenstand durchschritten hat, die Ewigkeit, welche in der Anschauung, d.h. in der Kontemplation, Gottes besteht. Daher steht also das kontemplative Leben höher als das aktive, weil die Kontemplation auf die Ewigkeit verrechnet einfach länger dauert.

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