Tradition und Glauben

Treiben die deutschen Amtskirchen die Islamisierung voran? Ja, sie tun es. (1 von 4)

Obwohl wissenschaftlich fundierte Islamkritik und Islamwissenschaft, außer der normalen ideenhistorischen Sichtweise, sich zurzeit außerhalb der Kompetenzen und des Blickwinkels der Redaktion befindet, so sind wir der Meinung, dass sowohl die Natur als auch die Gesellschaft auf die Dauer keine religiöse Leere duldet. Denn die europäische Geschichte bewegte sich seit eh und je zwischen der wahren und der falschen Religion, zwischen Katholizismus und der mehr oder weniger versteckten Idolatrie. Der revolutionäre Kult des Höchsten Wesens, während der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution, der Kult des Staates, wie er seit 1789 in Frankreich oder seit 1871 in Deutschland betrieben wird,  der Führerkult des Dritten Reiches und des Kommunismus spricht eine deutliche Sprache. All das beweist, dass der Mensch ein religiöses Tier ist, welches etwas außer ihm selbst braucht, um es anzubeten. Eigentlich wahrte nur der Katholizismus, was wir im Kontext der Antiliturgischen Häresie näher ausführen werden, die Trennung zwischen Staat und Kirche. Woanders haben wir nämlich den ostkirchlichen Cäsaropapismus, die protestantischen Staatskirchen und natürlich jegliches Fehlen zwischen dem Sakralen und dem Profanen im Islam. Es lässt sich wirklich nicht mehr leugnen, dass die Europäische Union und die Regierung der Bundesrepublik Deutschlands eine Islamisierung vorantreiben. Wenn am Ende dieses Weges nicht das Kalifat Europa steht, so mündet er in einen Bürgerkrieg, der wahrscheinlich an Blutrünstigkeit dem letzten Balkankrieg nicht nachstehen wird. Zwar ist der Islam schon seit Jahrhunderten in Europa ansässig, ohne dass er vor dem 11. September 2001 als eine Bedrohung wahrgenommen wurde. Aber es war ein anderer Islam, eine verschwindend kleinen Minderheit, die von einer mehr oder weniger christlichen Mehrheit geduldet wurde. Man hatte noch keinen islamischen Terrorismus auf dem eigenen Boden, keine deutschstämmigen Isis-KämpferInnen und keine islamischen Selbstmordattentäter. Man muss dem deutschen Inland- und Auslandsgeheimdienst ein großes Lob dafür aussprechen, dass, im Gegensatz zu Frankreich, bei solch einer großen islamischen Minderheit, oder mancherorts auch Mehrheit, es in Deutschland noch zu keinem großen Anschlag gekommen ist. Aber wie lange wird man diese Situation noch halten können? Oriana Fallaci warnt schon seit Jahrzehnten vor der islamischen Bedrohung, heute tut es Roberto de Mattei,[1] auf seine eigene, recht dekadent-nihilistische Art und Weise tut es auch Michel Houellebecq, dessen Lektüre wir wirklich nicht empfehlen können. All diese Menschen sind keine Spinner, sondern verschiedene Fachleute, welche dasselbe aus verschiedenen Blickpunkten betrachten. Sollten in Deutschland tatsächlich demokratische Prozeduren eingehalten werden, so wird in der nahen Zukunft sich ein Teil der Politik mit den Ablegern der Pediga-Bewegung arrangieren müssen, denn es werden sich sicherlich Menschen finden, die sich gegen diese Islamisierung wehren. Ein guter Verbündeter für das „christliche Leitbild“ Deutschlands oder die „christliche Leitkultur“ könnte eigentlich in den Amtskirchen vermutet werden. Aber gerade diese und uns interessiert hier ausschließlich die Katholische Kirche treiben bewusst die Entchristlichung und die Islamisierung Deutschlands voran. Ist es ihre eigene Agenda? Ist es die Agenda der Politik? Welcher und wessen Politik? Wir haben im Internet einen interessanten, an Kardinal Marx gerichteten Brief gefunden, in welchem eine Katholikin ihren kommenden Kirchenaustritt mit der Islamfreundlichkeit der katholischen Kirchen in Deutschland begründet.[2] Wir fordern auf unserem Blog zu keinem Kirchaustritt auf, denn jemand muss ja drin bleiben und kämpfen. Der Brief ist von einem polemischen Eifer gezeichnet, welcher sich vielleicht allzu sehr auf das Negative konzentriert, dennoch sind die vorgebrachten Argumente nicht leicht von der Hand zu weisen. Da aber im Beamtenapparat der katholischen Kirchen in Deutschland jeder irgendeine Entscheidung scheut und an den Schlüsselpositionen die richtigen Leute platziert wurden, so kann man davon ausgehen, dass all die u.a. Begebenheiten kein Zufall darstellen, sondern tatsächlich als von oben gewollt, gesteuert werden. Wenn man die eigene Konfession zugrunde richtet, warum soll man dann nicht eine fremde und leider dem Christentum seit eh und je feindlich gesinnte Religion unterstützen, seitdem der Kommunismus gescheitert ist? In diesem Kontext kommt uns der Ausspruch von Mao in den Sinn, welcher sagte, dass „wir den Kapitalisten an demselben Strick erhängen werden, den er uns verkauft hat“. Der Strickverkauf ist Gott sei Dank umgekehrt verlaufen, aber ähnliche Ideen dürften in anderen Köpfen herum spuken. Wir werden den nachfolgenden Text in mehreren kleineren Abschnitten vorstellen, um seine Lektüre und Erwägung zu erleichtern. Der Originalwortlaut wurde unverändert beibehalten. Das die Briefschreiberin katholisch und nicht islamisch ist, so wird sie wohl niemals eine Antwort erhalten, denn mit den eigenen Leuten braucht man keinen Dialog zu pflegen. Sehr geehrter Herr Kardinal Marx, in den vergangenen Tagen wurde mehrfach berichtet, dass im Jahr 2014 600.000 Christen die deutschen Amtskirchen verlassen haben. Sie haben dazu angemerkt, dass die Kirche die Menschen anscheinend nicht mehr erreichen könne. Ich würde gern zu dieser Entwicklung Stellung nehmen, da auch ich plane, aus der katholischen Amtskirche auszutreten. Dies liegt nicht an der Kirchensteuer, dies liegt auch nicht an der jetzt eingeführten Kapitalabgabe. Der Grund liegt einzig und allein im Verhalten unserer Kirchenführer. Die deutschen Amtskirchen vermitteln nicht mehr das Christentum, sie vermitteln nur…

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