Acedia oder zu faul – über die geistige Trägheit (2). Acedia als fehlende Liebe und Freude

Aktivismus als geistliche faking moves

Die geistige Trägheit, leider ein Standard in der heutigen Kirche, denn wir reden hier vor der geistigen Trägheit, nicht von der intellektuellen oder der organisatorischen. Die geistige Trägheit muss nicht unbedingt zum Einstellen jeglicher Aktivität führen, oft führt sie gerade zum Aktionismus und Hyperaktivität. In der Bodybuildersprache gibt es den Ausdruck der faking moves – der Täuschbewegungen. Dies bedeutet, dass man eine Übung, wie z.B. das Bankdrücken nicht mit der vorgesehenen Technik ausführt, sondern man gibt, meist unbewusst, viele Nebenbewegungen dazu, um sich die Sache zu erleichtern oder auch mehr zu stemmen. Man kann diese faking moves sehr oft in den Sportstudios beobachten, wenn viele sehr viel „Lärm um nichts“ machen, sehr beschäftigt wirken, ohne eigentlich zu trainieren. Meistens führen diese Täuschbewegungen zu Sportverletzungen, da es anatomisch gesehen nur die eine Möglichkeit gibt etwas korrekt auszuführen, auch unter der Berücksichtigung der eigenen anatomischen Gegebenheiten.

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