Christus, die Syrophönizierin und die Hunde

Canaan

Dem Eintrag über die unseligen Aussagen von Bischof Schwarz zu Christus und der Syrophönizierin oder der Frau aus Kanaan verdanken wir die Frage eines Lesers, in welcher dieser, so fassen wir seine Intention zusammen, fragt, ob wir unsere Exegese, wonach die besessene Tochter der Frau (Mt 15,24) bei Kybele-Mysterien gezeugt worden ist, bei welchen Hundemasken verwendet wurden, thomistisch oder überhaupt patristisch untermauern können?

Unsere Antwort lautet: Ja, teilweise schon.

Heidnische Mysterien bei den Kirchenvätern

Es gilt heutzutage als sicher, dass es bei den Ritualen der Hethiter und den späteren Kybele oder Muttergöttin-Mysterien die Mysten, also die Eingeweihten, verschiedene Masken auch Tiermasken trugen.[1] Man weiß auch, dass bei vielen Göttinen-Kulten, wohl auch beim Kybele-Kult, die sakrale Prostitution Gang und gäbe war.[2] Da es sich um Geheimkulte handelte, so waren die Einzelheiten wohl nur Eingeweihten bekannt, aber wie es bei diesen Kulten im Mittelmeerraum zuging, gehörte wohl zum Allgemeinwissen dieser Zeit. Der hl. Paulus schreibt Ef 5, 12:

quae enim in occulto fiunt ab ipsis turpe est et dicere

Was von ihnen im Verborgenen getan wird, ist schändlich sogar zu erwähnen.

Wobei er sich nicht nur auf heidnische Sitten, sondern auf die Geheimkulte (in occulto) beziehen kann. Dennoch sind doch tatsächlich recht genaue Beschreibungen der Mysterienkulte bei den frühen Kirchenschriftstellern zu finden. Ohne den Anspruch auf die Vollständigkeit an dieser Stelle zu erheben, gibt es wenigstens zwei davon in den frühen Apologien und zwar:

  • im Octavius von Minutius Felix[3] und
  • im Protreptikus – Mahnrede an die Heiden von Clemens von Alexandrien.[4]

Man kann sie sich in der Bibliothek der Kirchenväter durchlesen. Diese Werke enthalten Passagen, die wirklich nicht jugendfrei sind und zwar aufgrund der Ausschweifung dieser Kulte, welche dem Reinheit des Christentums entgegengestellt werden. Die Beschreibung der, nennen wir es im Nachfolgenden „Hundezeremonie“ im Kybelekult, d.h. der sakralen Prostitution oder Orgien unter Verwendung der Hundemasken, ist dort nicht enthalten. Vielleicht ist die „Hundezeremonie“ auch bei keinem anderen christlichen Schriftsteller zu finden oder wir wissen es im Moment einfach nicht. Wen diese Thematik dermaßen interessiert, dass er oder sie nicht schlafen kann, so ist es ratsam unter dem Stichwort „Kybele“ in dem Riesenwerk Aufstieg und Niedergang der römischen Welt (ANRW), (Hg.). W. Haase u. H. Temporini reinzuschauen, welches in jeder Universitätsbibliothek vorhanden sein sollte. Es wird wahrscheinlich irgendwo in den Teilbänden 17.1 bis 17.3 sein, wo die orientalischen Kulte besprochen werden. Man findet dort massenweise weiterführende Literatur, denn dieses Werk ist wirklich das Beste, was es für die Altertumsforschung gibt. Vielleicht gibt es dort auch Passagen aus den Werken der Kirchenväter zu der „Hundezeremonie“, welche die Redaktion nicht kennt. Die Werke der christlichen Apologeten, wie Minucius Felix, Tertulian, Clemens Alexandrinus und andere, gelten auch in der historischen Profanwissenschaft als sichere Quellen und als keine „christliche Propaganda“, so wir z.B. Clemens in den Stoicorum veterum fragmenta als eine unbezweifelbare stoische Quelle geführt. Manche Kulte sind uns ausschließlich aus der Überlieferung der Kirchenschrifsteller oder Kirchenväter bekannt. Niemand in der seriösen Wissenschaft bezweifelt heutzutage, dass die christlichen Apologeten etwas beschreiben, was wirklich in der beschriebenen Art und Weise stattfand, sondern man wirft ihnen hier und da vor, dass sie diese „kulturelle Vielfalt“ aus der christlichen Sicht verurteilen. So lautet ungefähr der Tenor der historischen und philologischen Forschung.

Syrophönizierin bei den lateinischen Kirchenvätern

Während also Minutius Felix und Clemens ihre Werke an eine wirklich gebildete, heidnische Oberschicht schrieben, welche diese Kulte mehr oder weniger kannte, ohne sich allzu sehr zensieren zu müssen, so ist es verständlich, dass es solche expliziten Beschreibungen bei den Predigten der Kirchenväter oder in ihren Schriften, die an Christen gerichtet sind, nicht geben wird. Ad usum Delphini – sozusagen.[5] Während aber Minucius Felix (II/III Jhd.) und Clemens Alexandrinus (gest. 215) Mysterienkulte beschrieben, die mit ihnen zeitgleich waren, so waren diese Kulte für die späteren Kirchenväter eher nur noch historisch, obwohl dieser Satz sicherlich näherer Klärung bedarf.

Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass wir bei den späteren Autoren keine explizite Darstellung der „Hundezeremonie“ finden, weil es erstens anstößig ist und weil sie zweitens zur Zeiten der Kirchenväter als nad 354 teilweise verboren weniger populär und daher bekannt waren. Sicherlich wirkte etwas im Untergrund weiter, aber nicht mehr in dieser Hülle und Fülle wie im II oder III nachchristlichen Jahrhundert oder in der Zeit um die Jahrtausendwende.

Der Schreiber dieser Zeilen hat doch tatsächlich die ersten 137 Volumina der Patrologia Latina, also der Sammlung der Schriften der Kirchenväter und Kirchenschriftsteller bezüglich der Frau aus Kanaan ausgewertet, weil er ein Programm besitzt, welches es ihm recht schnell und effizient erlaubt. Ein solches Programm zur Auswertung der Patrologia Graeca, also der Schriften der griechischen Kirchenväter und Kirchenschriftsteller, besitzt er nicht und bittet deswegen um Nachsicht, dass er dieses vorerst unterlassen hat. Alle Kirchenväter deuten das Treffen Christi mit der Syrophönizierin im Sinne der Substitutionslehre, wonach das Heil wird den Juden – den Kindern genommen und den Heiden – den Hunden gegeben wird. Die Rolle der Juden wird also substituiert, auf Deutsch ersetzt. Alle Autoren loben die Demut und Hartnäckigkeit dieser Frau, welche in der späteren Zeit mit der von der Heiden kommenden Kirche – Ecclesia gleichgesetzt wird. Auf die Frage, ob die lateinischen Kirchenväter explizit auf die „Hundezeremonie“ Bezug nehmen, muss man negativ antworten. Es finden sich aber Passagen, welche andeuten, dass sie ihnen bekannt sein könnte.

Der hl. Ambrosius von Mailand

So lesen wir beim hl. Ambrosius von Mailand (gest. 397) in seinem Kommentar zum Lukasevangelium:

Ambrosius, Expositio Evangelii secundum Lucam, PL 15, col. 1769

  1. Utrumque ergo qui volet, tamquam Lazarus colligat. Cui similem illum puto, qui caesus saepius a Judaeis (II Cor. XI, 25) , ad patientiam credentium, et vocationem gentium ulcera sui corporis lambenda quibusdam velut canibus offerebat, quia scriptum est: Convertentur ad vesperum, et famem patientur ut canes (Psal. LVIII, 15) . Quod agnovit Chananitis illa mysterium, cui dicitur: Nemo tollit panem filiorum, et mittit canibus (Matth. XV, 26) . Agnovit hunc panem, non panem esse qui videtur, sed illum qui intelligitur; et ideo respondit: [1769D] Utique, Domine, nam et catelli edunt de micis quae cadunt de mensa dominorum suorum (Ibid., 27) . Micae istae de illo pane sunt. Et quia panis verbum est, et fides verbi est, micae velut quaedam dogmata fidei sunt. Unde respondit Dominus, ut ostenderet fideliter dictum: O mulier, magna est fides tua (Ibid., 28) !

Da wir wirklich keine Zeit haben alles zu übersetzen, so wollen wir nur das Fettgedruckte auf Deutsch widergeben:

„Weil die Kanaaniterin jenes Mysterium kennt, welcher gesagt wird: Niemand nimmt das Brot den Kindern und wirft es den Hunden vor (Mt 15, 26).“

Unter Mysterium wird im näheren Kontext bei Ambrosius das Geheimnis gemeint, dass das Brot, von welchem hier die Rede ist, zuerst das Wort Gottes ist, welches wiederum die Eucharistie andeutet. Da die Syrophönizierin, so Ambrosius, dies ahnte, so bediente sie sich der Brot-Metapher. Dennoch kann die Verwendung des griechischen Lehnwortes mysterium an dieser Stelle darauf schließen, dass die Syrophönizierin auch andere Mysterien, welche mit Hunden zusammenhängen, kannte. Ein schwacher Beweis, aber eine mögliche Richtung.

Rufinus von Aquileia

Bei anderen Autoren werden die Hunde mit der Unreinheit der Sünde gleichgesetzt, was im Mittelmeerraum kein Wunder ist und wo die Bezeichnung „Hund“ auf Griechisch kyon – ein starkes Schimpfwort war und es im Arabischen immer noch ist. So lesen wir bei einem nicht näher definierbaren Autor, bei dem es sich möglicherweise um Rufin von Aquileia (gest. 412) handelt:

Autor incertum (Rufinus Aquileius, ) Commentarius in LXXV Psalmos, PL 21, col. 878 D

  1. Convertentur ad vesperam: et famem patientur, ut canes, et circuibunt civitatem. Hoc jam factum est, et continue fit. Relicta autem idololatria ad vesperam in hac ultima aetate ad cultum Dei convertuntur, atque esuriendo, et sitiendo justitiam, famem patiuntur, ut canes, sicut peccatores. Canum nomine merito designantur gentes propter immunditiam peccati. Ex his erat illa Chananaea, cui Dominus ait: Non est bonum sumere panem filiorum, et mittere canibus. Quod illa recognoscens, humiliter respondit: Etiam Domine. Sed quia famem patiebatur, ut canis, protinus adjunxit: Sed et catelli edunt de micis, quae cadunt de mensa dominorum suorum. Intendit ergo Dominus ad visitandam eam, propter fidem et humilitatem ejus, et ait illi: O mulier, magna est fides tua: fiat tibi sicut vis   (Matth. 15.) . Tales canes non cessant civitatem Dei circuire, sagaci [0879A] mente investigando 290 vitam et mores sanctorum patrum, ex quibus civitas Dei constructa est. Vel canes possunt accipi sancti praedicatores, qui in assertione veritatis contra fures et latrones, magnos (ut ita dicam) dedere latratus. Famem passi sunt, omnes sibi incorporari et uniri per fidem desiderantes, et circuierunt civitatem, id est, mundum, ubique evangelizantes.

Hier sagt Rufinus, dass mit

„dem Namen Hund zurecht Heiden bezeichnet werden, aufgrund der Unreinheit der Sünde“.

Zu diesen Hunden wird die Frau aus Kanaan gerechnet, welche aber gute Hunde sind, weil sie nach dem Heil suchen.

Der heilige Hieronymus

Danach lesen wir beim hl. Hieronymus (gest. 420)

Hieronymus Stridenensis, Commentaria in Mattaeum, col. 110B

(Vers. 25, 26.) At illa venit et adoravit eum, dicens: Domine, adjuva me. Qui respondens ait: Non est bonum sumere panem filiorum, et mittere canibus. Mira sub persona mulieris Chananitidis Ecclesiae fides, patientia et humilitas praedicatur. Fides, qua credidit sanari posse filiam suam. Patientia, qua toties contempta, in precibus perseverat. Humilitas, qua se non canibus, sed catulis comparat. Canes autem ethnici propter idololatriam dicuntur, qui esui sanguinis dediti, et cadaveribus mortuorum, feruntur in rabiem. Nota quod ista Chananitis perseveranter [0110C] primum filium David, deinde Dominum vocet, et ad extremum adoret ut Deum.

„Hunde werden Heiden aufgrund des Götterkultes genannt, die dem Verzehr des Blutes und dem Kadaver der Toten ergeben sind, [und deswegen] dem Wahn verfallen.“

Obwohl dieser Satz sehr stark klingt, so war die sog. bakchische Raserei[6], die oft mit Kanibalismus oder tatsächlich mit Leichenschändung verbunden war, in vielen Kulten vorhanden. Diese Vorgänge beschreibt schon Euripides (gest. 406 vor Christus) in seinen Bakchen.[7] Fand das wirklich statt? Leider ja, da es wirklich viele Quellen dazu gibt, wie im heutigen Satanismus es auch stattfindet.[8] Diese Anspielung bei Hieronymus kann man also im Sinne der „Hundezeremonie“ deuten, obwohl uns hierzu der Kirchenvater die Einzelheiten erspart.

Der Hl. Johannes Chrysostomus

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der hl. Johannes Chrysostomus (gest. 407), ein griechischer Kirchenvater zwar, dessen Werke sich teilweise in der Patrologia Latina einfinden, die Heiden direkt mit den Hunden vergleicht.

Joannes Chrysostomus, Homilia LXXXI, PL 91, col.1238 D

Non est bonum, inquit, sumere panem filiorum. Quorum filiorum? Judaeorum videlicet; et mittere canibus: quibus? Sine dubio vobis. Haec ad opprobrium dicebantur Judaeorum qui filii vocati, canes effecti sunt, dicente Paulo: Videte canes, videte malos operarios, videte et concisionem, nos enim sumus circumcisio (Phil. III) . Gentes vero canes appellati, facti sunt filii.

„Es ist nicht gut, sagt er, das Brot den Kindern zu nehmen. Welchen Kindern? Den Juden natürlich, und es den Hunden zu werfen? Zweifellos euch. […] Die Heiden zu Recht Hunde genannt, wurden zu Kindern“.

Tja, so hat der hl. Johannes Chrysostomus, der Patriarch von Konstantinopel, seiner Gemeinde gepredigt, was seine spätere Verbannung, die mit seinem Tod endete durch die Kaiserin Eudoxia erklärt, weil sich diese durch einen Vergleich der Frau des Herodes, der angeblich nicht ihr galt, angesprochen fühlte. Tja, getroffene Hunde und Hündinnen auch, bellen. Keine „Hundezeremonie“ wird hier direkt von Johannes erwähnt, aber er kannte wohl seine Pappenheimer.

„Welchen Hunden? Euch, ohne Zweifel!“

Ach, diese Kirchenväter, unübertroffen und nachahmenswert.

Der hl. Thomas von Aquin

Bei Thomas von Aquin finden wir nichts Direktes, aber wieder indirekte Anspielung und so lesen wir:

Summ. Theol. I IIae q. 102. a 3 ad 7:

VII. Die fehlerhaften Tiere pflegen auch bei den Menschen verachtet zu werden; und deshalb war es verboten, solche Gott darzubringen. Aus demselben Grunde war es verboten, „den Lohn für unkeusche Sünden und den Preis für einen Hund“ in das Haus Gottes zu bringen; nach Deut. 23. Ebenso durfte man nicht Tiere darbringen, die noch nicht sieben Tage alt waren; denn solche Tiere waren noch nicht vollkommen ausgebildet und gleichsam wie eine Frühgeburt erachtet.[9]

Mit dem „Preis für einen Hund“ oder Hundelohn ist wohl das Geld gemeint, welches sich jemand mit Prostitution verdient. Wahrscheinlich geht es hier um den Verdienst eines Strichers.

Von der Unreinheit des Hundes im AT handelt die folgende Aussage:

IIª-IIae q. 86 a. 3 ad 2

  1. Der Hund war nach dem Gesetze ein unreines Tier. Wohl wurden nun andere unreine Tiere losgekauft und der erzielte Preis geopfert, nach Lev. ult. 27. Der Hund aber ward weder geopfert noch losgekauft; sowohl weil man in den Opfern der Götzendiener Hunde gebrauchte als auch weil die Hunde Raubsucht bezeichnen und vom Geraubten darf man nicht opfern. Dieses Verbot besteht nicht im Neuen Bunde.[10]

Der hl. Thomas schreibt „weil man in den Opfern der Götzendiener Hunde gebrauchte“, was eine Anspielung auf die „Hundezeremonie“ oder auf irgendwelche Hundeopfer in den heidnischen Kulten sein kann, die uns zurzeit im Mittelmeerraum nicht näher bekannt sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere Exegese durchaus patristisch und thomistisch begründet ist.

Warum hören wir den in der Kirche keine solche oder bessere Exegese?

  • Weil die Priester und Bischöfe größtenteils ungläubig sind.
  • Weil sie kein Latein oder Griechisch können.
  • Weil sie keine Kirchenväter lesen.
  • Weil sie keine alten Breviere beten, in denen patristische Exegese vorkommt, um Inspirationen und Vorbilder zu haben.
  • Weil sie nicht einmal gute Ghostwriter für ihre Predigten beschäftigen.

Aber Bischof Schwarz verdanken wir indirekt diesen Eintrag, zu dem sich wohl unsere Redaktion nicht von selbst aufgerafft hätte. Und so sind die Wege Gottes ….

[1] Siehe beispielsweise hier: Eilenstein, H., Isis. Die Geschichte der Göttin von der Steinzeit bis heute, Norderstedt 2009, 387

https://books.google.de/books?id=Q_tzlAhFepwC&pg=PA387&lpg=PA387&dq=hundemasken+Mythen&source=bl&ots=X0dwFE5p4G&sig=j_em20UlHJnbahQeTHo7g1g2PZg&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjUiv3dmqTKAhWEtxQKHfIlDMcQ6AEIKjAC#v=onepage&q=hundemasken%20Mythen&f=false

[2] Larson, J. Ancient Greek Cults: A Guide, London 2009, 119. https://books.google.de/books?id=uXmNqDaaajsC&pg=PA296&lpg=PA296&dq=Kybele+sacred+prostitution&source=bl&ots=a56dYasohc&sig=wu0RMpYN6ojyFx1bO5J053zqOwU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiQ7NG8mqTKAhUEuBQKHVonBa0Q6AEINjAD#v=onepage&q=Kybele%20sacred%20prostitution&f=false https://inanna.virtualave.net/roman.html

[3] http://www.unifr.ch/bkv/kapitel393.htm

[4] http://www.unifr.ch/bkv/kapitel2117.htm

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Ad_usum_Delphini

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Ichneutai

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bakchen

[8] Auf youtube unter „Höllenleben“ oder „Satanismus in Deutschland“ nachschauen. Wirklich für Erwachsene und starke Nerven. Man wird seinen Wirklichkeitshorizont erweitern müssen, um dies alles zu glauben. Glauben ist nämlich auch eine Willenssache.

[9] http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel223-3.htm

[10] http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel602-3.htm

Werbeanzeigen

4 Einträge zu „Christus, die Syrophönizierin und die Hunde

  • Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ohne näher auf die Interpretation dieses Bischofs eingehen zu wollen, möchte ich doch gerne anmerken, dass der Lernprozess doch wohl auf Seiten der Syrophönizierin stattgefunden hat. Sie hat die Wahrheit über sich akzeptiert und dadurch Heilung (für ihre Tochter) erreicht. Dieser Kampf, den sie mit dem Herrn geführt hat, ist in Gen 32,23-33 grundgelegt. Jakob, der Lügner und Betrüger, kämpft die ganze Nacht mit dem Herrn, bis er die Wahrheit erkennt und den Segen erhält und er so zu Israel wird.
    Diese Geschichte zur Begründung der geforderten Akzeptanz von Vielfalt anzuführen, scheint doch eher an den Haaren herbeigezogen.
    Gestatten Sie mir abschließend noch eine Anmerkung, die mir nicht unerheblich erscheint. In der Episode von Jesus Christus mit der Syrophönizierin ist tatsächlich von Hündlein oder Hündchen die Rede, nicht von Hunden, worunter man auch große Biester versteht, die für Leib und Leben gefährlich werden können. Kein Jude würde diese sich unter dem Tisch halten wollen.

    • Kann sein, aber dadurch werden keine Kinder gezeugt, wenn man es wörtlich nimmt. Und falls wir davon ausgehen, dass die Tochter der Frau bei solch einem Ritual gezeugt worden ist, dann ist diese Bezeichnung breiter zu fassen.

Kommentar verfassen