Bischofsperlen: Bischof Jaschke „Natürlich gibt es Homosexuelle unter Priestern …“

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Der Hamburger Weihbischof Jaschke, der immer für eine Bischofsperle gut ist, gab Folgendes von sich:

„Natürlich gibt es Homosexuelle unter Priestern. Wahrscheinlich unter Bischöfen, unter Päpsten – unter Männern generell. Aber wir sind keine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft!“

Man kann, falls man es möchte, um sich noch mehr Sühne- und Bußübungen aufzuerlegen, die ganze Sendung, in der dieser Worte gefallen sind, hier einsehen.[1] Bei manchen Bischofsperlen bleibt sogar uns der Mund offen und wir wissen nicht, was es dort noch zu kommentieren gäbe. Wir versuchen es dennoch und zwar von der logisch-semantischen Seite. Diese Aussage ist doch widersprüchlich, denn wenn:

a) wenn Homosexuelle unter Priestern usw. gibt,

b) dann sind wir eine homosexuelle Bande.

Gäbe es kein a), dann gäbe es kein b) oder das b) wäre nicht ausgeschlossen. Man müsste hier natürlich statistisch und terminologisch definieren, wie viele

(i) Priester,

(ii) Bischöfe,

(iii) Kardinäle

(iv) Päpste

prozentual homosexuell sind.

             Ad (iv) Haben wir homosexuelle Päpste?

Der Punkt (iv) lässt sich am einfachsten beantworten, denn wir haben zurzeit wie es scheint zwei Päpste, einen regierenden und einen Emeritus, sodass hier die Maximalzahl an homosexuellen Päpsten zwei lautet und wir prozentuell von 0%, 50% oder 100% an homosexuellen Päpsten sprechen können. Wie viel ist es denn wirklich? Wir glauben, dass mindestens 50%, denn Papst Franziskus macht aus seiner Homophilie keinen Hehl, da er sich nachweislich sehr gerne mit homosexuellen Prälaten umgibt.[2] Leider kann Papst Benedikt wenigstens von einer möglichen Neigung nicht freigesprochen werden. In dem Interviewbuch mit Peter Seewald „Gott und die Welt“ aus dem Jahre 2000 nach dem Sinn des Lebens gefragt, stimmt Kardinal Ratzinger Seewald zu, dass es die Liebe ist.[3] Ratzinger sagt wörtlich Folgendes:

„Daß unser Leben letzten Endes darauf hinausläuft, Liebe zu entdecken, zu empfangen und zu geben […] Die menschliche Liebe enthält immer einen Ewigkeitsanspruch in sich. […]“[4]

„Ich erfülle sozusagen meine Sendung auch als Liebender erst ganz, wenn ich ganz der werde, der ich sein kann.“[5]

„Seewald: Fragen wird konkret: Wie ist es denn bei einem Kardinal? Konnten Sie die Kunst des Liebens lernen?

[…] Später lernt man sie in den Begegnungen, die einem das Leben zuspielt. Man lernt sie in einer Freundschaft, lernt sie mit einer Aufgabe, die mich mit dem anderen verbindet, mit einem Auftrag. Es geht in all dem darum, nicht in erster Linie sich selbst zu suchen, sondern den Weg des Gebens und damit auch das richtige Empfangen zu erfahren.“[6]

Nun ja, das ist natürlich alles sehr schön und richtig, aber gleichzeitig auch sehr griechisch und leider ein wenig homophil. Der Schreiber dieser Zeilen hat auch viele Freundschaften gepflegt und pflegt sie immer noch, aber er würde sie niemals als Liebe bezeichnen und sagen, dass er dadurch „die Kunst des Liebens“ lernt. Lieben hat ja, auch nach Aristoteles, der diesen Überlegungen auch Pate steht, mit sexueller Anziehung zu tun: man möchte besitzen und gefallen. Wenn jemand aber Priester ist und fast in ausschließlich männlicher Umgebung jahrzehntelang lebt und dann anschließend diese Ansichten von sich gibt, dass der Lebenssinn, verkürzt formuliert, in einer Beziehung besteht und diese dann sublimiert und auf Gott überträgt, dann ist es doch erstens höchst modern, im Sinne der unseligen Philosophie des Dialogs (Buber und andere), andererseits mutet es aber auch ziemlich homophil an. Auch die erste Enzyklika von Benedikt XVI „Gott ist Liebe“ ist mit dem platonischen Eros wirklich durchsetzt und zwar wirklich mehr als alle platonisierenden, griechischen Kirchenväter zusammengenommen es tun. In der Enzyklika lesen wir die folgenden Sätze:

„2. Die Liebe Gottes zu uns ist eine Grundfrage des Lebens und wirft entscheidende Fragen danach auf, wer Gott ist und wer wir selber sind.“[7]

Existentiell übersetzt heißt es: Wen und wie darf ich lieben? Was sagt Gott dazu?

„ 3. […] Stellt sie [die Kirche] nicht gerade da Verbotstafeln auf, wo uns die vom Schöpfer zugedachte Freude ein Glück anbietet, das uns etwas vom Geschmack des Göttlichen spüren lässt?“

„Verbotstafeln“ – keine Homosexualität.

„4. Aber ist es denn wirklich so? Hat das Christentum tatsächlich den Eros zerstört? […]“

Aha.

„ 5. Zweierlei ist bei diesem kurzen Blick auf das Bild des Eros in Geschichte und Gegenwart deutlich geworden. Zum einen, dass Liebe irgendwie mit dem Göttlichen zu tun hat: Sie verheißt Unendlichkeit, Ewigkeit – das Größere und ganz andere gegenüber dem Alltag unseres Daseins. Zugleich aber hat sich gezeigt, dass der Weg dahin nicht einfach in der Übermächtigung durch den Trieb gefunden werden kann. Reinigung und Reifungen sind nötig, die auch über die Straße des Verzichts führen. Das ist nicht Absage an den Eros, nicht seine „Vergiftung“, sondern seine Heilung zu seiner wirklichen Größe hin.“

Wenn das nicht autobiographisch zu lesen ist, was dann? Es erinnert ein wenig an die letzten Passagen aus „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann, der, wie man weiß, wenigstens homophil, obwohl glücklich verheiratet war.

Kurz und gut zeigt uns hier Papst Benedikt XVI den Weg des Verzichts und der Sublimierung an. Soweit so gut, dass ist auch der Weg des Zölibats, welcher sich jedoch gegen das Begehren von Frauen richtet, da die ganze priesterliche Existenz darauf praktisch ausgerichtet ist, dass die Geistlichen einfach wenig Zeit in Gesellschaft von Frauen verbringen oder wenigstens verbringen sollten. Da man davon ausgeht, dass entweder sie sich zu den Frauen oder Frauen zu ihnen sexuell hingezogen fühlen könnten. Der Zölibat setzt aber auch voraus, dass sich Männer nicht zu Männern sexuell hingezogen fühlen und daher Männer im gleichen Haus wohnen, leben, arbeiten und eigentlich permanent voneinander umgeben sein können, ohne dass dort eine Gefahr für ihre Keuschheit droht. Will man seine Ruhe, so bleibt man allein und erholt sich dadurch. Bei Homosexuellen oder Homophilen (also nur die Neigung, keine Taten, hoffentlich) sind diese Gegebenheiten nicht vorhanden, sodass das ganze zölibatäre Leben eigentlich auf einer Lüge basiert. Denn der Zölibat beruht auf Reinheit vom sexuellen Begehren (concupiscentia) jeglicher Art, nicht nur vom Begehren von Frauen. Ist man aber sein ganzes Leben lang von jungen, attraktiven Männern umgeben, die man begehrenswert findet, in die man sich vielleicht verliebt, auch wenn keine Taten folgen sollten, so fragt man sich wirklich, ob man da noch zölibatär lebt.

Reinheit oder Keuschheit, wie sie von den Geistlichen gefordert wird, durch welche Christus in persona wirkt, setzt nicht nur die Enthaltsamkeit von Taten, sondern auch von Phantasien, Gefühlen und Intentionen voraus. Man soll ganz frei von Gefühlen für andere Menschen sein, um ganz für Gott frei zu sein. Vacare Deo – „leer sein für Gott“, sagen die Karthäuser. Das Du ist letztendlich Gott und kein Mensch, da der Gott-Mensch Christus durch den Priester in den Wandlungsworten auf die Erde hinabgezogen wird, wie es Martin von Cochem formuliert hat. Also durch einen unreinen Priester erhalten wir alle viel weniger Gnaden. Dies ist der spirituelle Background oder Hintergrund des Zölibats oder der Keuschheit im christlichen Sinnen, damit die Gebete reiner werden und bei Gott mehr erreichen. Hält man seinen Leib vielleicht rein, seine Gedanken oder Gefühle nicht, so ist man geteilt. Sich selbst aber dauernd in diese Situation zu bringen, ist doch Betrug an Gott, den Menschen und der Kirche und man kann sehr schnell fallen. Außerdem ist ein ein Leben in der Lüge, welche einem Wissenschaftler als Wahrheitssucher zuwider laufen sollte. In Ratzingers  Werken gibt es wirklich sehr gute Passagen, die manchmal von der Qualität an Kirchenlehrer erinnern, aber auch schwache Stellen und Anbiederung an den Zeitgeist. Es gibt dort wenig Einfachheit und wenig ist aus einem Guß. Ratzinger versteckt sich oft hinter der wissenschaftlichen oder literarischen Sprache, die er meisterhaft beherrscht. Vielleicht ist seine Neigung und das ewige Versteckspielen der Grund, aber Gott ist einfach und die Wahrheit ist einfach und so sollte man von Gott, falls man ihn kennt, schreiben. Es tut uns wirklich weh diese Vermutungen zu äußern, aber dadurch wird die Lage im Vatikan verständlich. Christus hat Ratzinger solch eine große Gnade und Ehre erwiesen sein, also Christi, Stellvertreter sein zu dürfen. Und Ratzinger hat hingeworfen. Schrecklich! Welche Verantwortung, welche Schuld!

Wie man aus dem gemischtsexuellen Arbeitsumfeld weiß, bringt der Eros nur Chaos in eine Firma, da der Chef, der nach einer Sekretärin schmachtet leider von ihr emotional abhängig ist, sie ihn, oft zum Schaden des Betriebs steuern kann, wenn sie ihn ablehnt, rächt er sich an ihr oder an allen Mitarbeitern gleich mit. Die verliebten Mitarbeiter bilden ihre Klüngel, wenn sie miteinander Schluss machen, hassen sie einander und gehen einander aus dem Weg und daher lautet die Regel: „Man liebt nicht dort, wo man arbeitet“. Diese Regel ist aber innerhalb eines „Priesterbetriebs“ nicht zu verwirklichen, sollten dort homosexuelle Taten oder homophile Neigungen bestehen, weil man ja permanent „auf der Arbeit“ ist.

Der Schreiber dieser Zeilen kannte einmal einen Priester, der wenigstens homophil war und bei dem wahrscheinlich keine Taten folgten, wenigstens nicht mit dem Schreiber dieser Zeilen. Es war ein guter, warmherziger, frommer und altruistischer Mensch, bei dem genau der gleichen „griechischen Eros-Argumentation“ folgte, sprich die Sublimierung durch den Intellekt, wie sie bei Ratzinger/Benedikt XVI. vorhanden ist. Dieser Priester war auch in der Priesterausbildung tätig. Leider konnte er die Kleriker nicht richtig disziplinieren, sie tanzten ihm auf der Nase herum, nutzten seine Güte und vielleicht die Neigung schamlos aus, er war ihnen mehr eine alleinerziehende Mutter als ein Vater. Fast alle, die er geleitet hatte, haben aus verschiedenen Gründen das Seminar verlassen, unter anderem deswegen, weil er ein Machtvakuum zuließ, welche weniger gute Priester und Menschen zu ihrem Vorteil ausnutzten. Er ließ ein Trümmerfeld zurück und zog sich selbst zurück, ohne an die Hinterbliebenen zu denken. Er kämpfte weder für seine Leute noch für sich selbst. Die Parallelen zu Benedikt XVI sind deutlich, deswegen vermuten wir bei dengleichen Symptomen auch diegleichen Gründe. Diese wahre Geschichte zeigt, dass auch eine homosexuelle Nur-Neigung, hier Homophilie genannt, wirklich keinen guten Priester macht und langfristig sehr viel Schaden anrichtet. Die Frage „haben sie oder haben sie nicht“ tut hier nichts zur Sache, denn auch wenn „sie es nicht getan haben“, so lebten sie an ihrer eigentlichen Berufung vorbei: ein reines und allein auf Gott ausgerichtetes Gefäß der Gnade zu sein.

Deswegen halten wir die unter Papst Benedikt XVI. herausgegebene Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen für nicht ausreichend und verfehlt.[8] Die uns interessierenden Passagen lauten wie folgt:

Im Licht dieser Lehre hält es dieses Dikasterium im Einverständnis mit der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung für notwendig, mit aller Klarheit festzustellen, daß die Kirche – bei aller Achtung der betroffenen Personen [9] – jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen kann, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte homosexuelle Kultur unterstützen.[10]

Dies bedeutet im Klartext, dass diejenigen Kandidaten, welche:

  • keine Homosexualität praktizieren,
  • keine tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen haben,
  • und keine sogenannte homosexuelle Kultur unterstützen,

zur Weihe zugelassen werden können und sie werden auch zugelassen. Dies bedeutet „die Neigung allein“ oder eine schwache Neigung ist kein Hindernis. Aber ist überhaupt eine Neigung vorhanden, wenn auch schwach, dann wird sie, wenn man sich ausschließlich in reinen Männerkreisen aufhält, stärker bis sehr stark, es folgen die Taten und dann haben wir die Homo-Lobby, die wir haben. Auch die Aussage von Bischof Jaschke wird verständlich, weil sie leider wahr ist. Dass diese Instruktion im Jahre 2005 folgte, nach all den zahlreichen zu fast 90% homosexuell gearteten Missbrauchskandalen, ist nur dann nachvollziehbar, wenn man annimmt, dass Benedikt XVI. in dieser Angelegenheit selbst befangen war und sich vielleicht dachte „bei mir hat es mit der Enthaltsamkeit von Taten geklappt, so kann es bei anderen auch klappen“. Nun ja. Dies sind natürlich starke Worte und wir rechnen damit, dass uns manche der bisherigen Leser verlassen. Dennoch ist dies nicht ausgeschlossen und unsere Argumentation scheint uns stringent. Wie sagte doch jemand: „Die Biographie lügt immer, die Fiktion nie“. Bei Ratzinger/Benedikt ist doch sein Ouevre die Fiktion, beziehungsweise seine Taten und Unterlassungen sprechen auch für sich. Was er bei der römischen Kurie, wie sie ist, hätte anders machen können, entzieht sich unserer Kenntnis, aber all die zitierten Passagen hat er entweder gesagt, autorisiert oder geschrieben. Und dies sind Tatsachen. Natürlich tut es einem weh, wenn es mit Benedikt stimmen sollte, aber die Wahrheit ist wichtiger als persönliche oder nationale Vorlieben: amicus Plato, sed magis amica veritas („Plato ist mir ein Freund, aber mehr ist die Wahrheit mir eine Freundin“), sagte angeblich Aristoteles, als er die platonische Lehre verließ, um bei den Griechen zu bleiben. Dies alles bedeutet, dass Bischof Jaschke tatsächlich die Wahrheit sagen kann, wenn er von „homosexuellen Päpsten“ in der Mehrzahl spricht, auch wenn er vielleicht hier homosexuell mit homophil gleichsetzt.

 Ad (i) bis (iii) Wie viele homosexuelle Geistliche gibt es?

Dass es auch auf unteren Rängen von Homosexuellen wimmelt, ist längst bekannt. Wie hoch ist die Anzahl? Wir können nur mutmaßen:

  • Priester 20% bis 40%,[9]
  • Bischöfe, Erzbischöfe einschließlich Kurienbischöfe 40% bis 60%,[10]
  • Kardinäle, Gott gebe, dass es nur 50% bis 70% sind.

Vielleicht kann uns einer unserer italienischen oder vatikanischen Leser seine Zahlen schicken. Auch wenn manche von uns zitierten Aussagen vom kompromittierten David Berger stammen, so muss er nicht automatisch in diesem Kontext lügen. Er hat ja gerade durch seine Homosexualität in Vatikan Karriere gemacht. Peinlich, peinlich für beide Seiten.

Bischof Jaschke sagt also die Wahrheit. Aber was ist daran natürlich? Es ist gegen die natürliche Ordnung, es ist gegen die philosophisch-theologisch aufgefasste Natur (natura) des Menschen, es ist eine schwere Sünde, es ist eine himmelschreiende Sünde! Wir haben also auf allen Hierarchiestufen Priester, die in einer himmelschreibenden Sünde leben! Das ist doch nicht natürlich, lieber Herr Bischof Jaschke! Bei dieser Besetzung ist die jüngste Entwicklung der Kirche, also so seit 1962 wirklich kein Wunder. Wir haben darüber bereits geschrieben und Bischof Jaschke bestätigt es noch. [11]

Was ist die Lösung?

Erstens Weiheverbot für jegliche homosexuelle Tendenzen, zweitens Laizisierung aller homosexuellen Priestern. Wunschdenken? Dies hat es doch tatsächlich schon gegeben und zwar unter Pius V. im Jahre 1568, welcher in der apostolischen Konstitution Horrendum illud scelus alle homosexuellen Kleriker aus dem Klerikerstand entlässt und der weltlichen Gewalt zur Bestrafung übergibt.[12] Wie es praktisch bewerkstelligt wurde, wissen wir noch nicht, aber wir werden diese Fragen irgendwann einmal untersuchen. Also dieses Problem hat es schon gegeben, es hat es im erschreckenden Ausmaß gegeben und ein starker Papst, ein Asket und ein Heiliger wusste, wie er vorzugehen habe. Wir hätten kurzfristig einen noch größeren Priestermangel besonders in Rom, aber andere Priester könnten wieder frei aufatmen, weil sie nicht durch die homosexuelle Hydra gewürgt werden würden. Dies ist also die Lösung, liebe Leser aus dem Vatikan, die ihr uns hier besucht. Carry on! Ihr werdet sagen, dass diese Lösung jetzt nicht mehrheitsfähig ist, dies ist wohl wahr, aber in Rom wäre die Lösung von Pius V. vor Sacco di Roma 1527 auch nicht mehrheitsfähig gewesen,[13] wohl aus denselben Gründen wie jetzt. Da Gott als unveränderlich denselben modus operandi an den Tag legt, so wird es auch diesmal nicht anders werden: zuerst ein neues Sacco di Roma und danach die Bekehrung, auch an der römischen Kurie und in allen Ordinariaten. Warten wir es ab.

[1] http://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/29-nachtcafe-expriester-charamsa-schwulen-paranoia-im-vatikan/-/id=10563098/did=16875478/nid=10563098/1bqi474/index.html

[2] http://www.katholisches.info/2016/01/29/papst-franziskus-laedt-bischof-der-homo-lobby-zu-vertraulichem-treffen/ http://www.katholisches.info/2015/09/29/paepstliche-appeasement-strategie-gegenueber-homosexualitaet-homo-star-mit-franziskus-auf-papstbuehne-im-madison-square-garden/ http://www.katholisches.info/2015/05/30/was-denkt-man-im-freundeskreis-papst-franziskus-homosexualitaet-synode-abtreibung/ http://www.katholisches.info/2013/07/29/papst-franziskus-ricca-und-die-homo-lobby-wovon-sprach-der-papst-im-flugzeug-wirklich/

[3] Ratzinger, Joseph Kardinal, Gott und die Welt. Glauben und Leben in unserer Zeit. Ein Gespräch mit Peter Seewald, DVA: München 2000, 157-168.

[4] Ebd. 158.

[5] Ebd. 159.

[6] Ebd. 164.

[7] Benedikt XVI, Gott ist Liebe. Deus caritas est. Die Enzyklika, Sankt Ulrich Verlag: Augsburg 2006, 26. 28.30

[8] http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html

[9] http://www.huffingtonpost.de/david-berger/schwule-priester-katholische-kirche_b_5927836.html https://www.youtube.com/watch?v=G8-E_lbdslM

[10] http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.dieser-theologe-behauptet-theologe-jeder-zweite-priester-ist-schwul.c3dcfd78-ee1c-411f-b65b-a25ede53ca68.html

[11] https://traditionundglauben.wordpress.com/2015/08/19/worum-es-bei-der-herbstsynode-wirklich-geht-3-herbssynode-und-damonologie/

[12] http://wdtprs.com/blog/2006/11/official-document-from-rome-on-homosexual-activity-by-clerics/ http://www.traditioninaction.org/religious/n009rp_HomosexualPriests.htm

[13] http://www.katholisches.info/2015/12/02/der-sacco-di-roma-eine-barmherzige-strafe/

5 Gedanken zu „Bischofsperlen: Bischof Jaschke „Natürlich gibt es Homosexuelle unter Priestern …“

  1. Bin äußerst dankbar Ihren Blog entdeckt zu haben und die geistig hoch stehenden Artikel lesen zu können. Hab inzwischen, auf Ihre Anregung hin, auch eine Gebetsbank und bete die 7 Bußpsalmen (allerdings in deutsch). Neben der vielen Wissensvermittlung, geistigen Anregung und Bildung vermitteln Sie mir oft Klarheit über Dinge die in mir als diffuses, nicht genau differenziertes Etwas herumliegen. So hab ich damals die Enzyklika „Deo caritas est“ ab dem Eros-geschwurle nicht mehr weitergelesen. Was ich in Psychlologie-und Philosophie- Büchern lesen kann, mußte ich mir nicht vom Papst reinziehn… Also DANKE für Ihren Mut zu Klarheit. Sie bieten reines Wasser aus reinen Quellen.
    Gott schütze und segne Sie

  2. Dieser Beitrag ist für mich schockierend, aber erklärt einiges, was in der Kirche falsch läuft. Ich habe Phasen wo ich oft in der Bibel lese und Phasen in denen ich gar nicht lese. Warum Priester zölibatär leben sollen, leuchtet mir ein, aber ich verstehe nicht, wie sich das mit den verheirateten Bischöfen in den Apostelbriefen deckt und warum sowenig über die Mutter Gottes in der Bibel steht.

  3. Ja, es ist schockierend und manches vielleicht wahr.

    Ein verheirateter Mann, welcher zum Priester geweiht wurde oder gar zum Bischof gewählt, durfte die eheliche Gemeinschaft nicht fortführen, im Klartext: er durfte nach der Weihe keinen ehelichen Sex haben und unehelichen schon gar nicht. Wir schreiben noch etwas darüber mit allen Quellenangaben.

    Da Unverheiratete besonders unter Judenchristen sehr selten waren, so wurden diejenigen genommen, die etwas taugten, aber nach den o.a. Vorraussetzungen.

    Katholizismus ist vor allem Tradition und die Bibel allein. Die Hl. Schrift entstand ja aus der vorhergehenden Tradition, die ja weitergeführt wurde. Darüber müssen wir auch noch schreiben.

    Falls Sie einigermaßen theologisch vorgebildet sind, empfiehlt sich hierzu die Passagen über die Überlieferung aus dem Dogmatik von Diekamp-Jüssen zu lesen. Oder warte Sie ab, es wird schon irgendwann hier folgen.

    Andere Lösung übersetzen Sie sich selbst unsere polnischen Beiträge mit Hilfe von google translator

    https://translate.google.de/

    Links Polnisch klicken, rechts deutsch

    Links einer der Beiträge von https://wobronietradycjiiwiary.wordpress.com/2015/05/23/tradycja-i-tradycja-w-ujeciu-teologii-katolickiej-tradycja-rownorzednym-zrodlem-objawienia-czesc-5/

    So wäre der erste Beitrag:

    https://wobronietradycjiiwiary.wordpress.com/2015/04/20/tradycja-i-tradycja-w-ujeciu-teologii-katolickiej-czesc-1/

    Schwarz ist Diekamp-Jüssen pur in Übersetzung, blau unser Kommentar. Die Übersetzung ist natürlich automatisch und man wir einigen detektivistischen Spürsinn an den Tag legen müssen, aber so ca. 50% können Sie eruieren, manchmal mehr. Vielleicht lohnt es sich! Natürlich ist google translator hauptsächlich fürs Englische geschaffen und nicht für literarische Texte in anderen Sprachen, aber dies wäre, um die Zeit bis zu einer Veröffentlichung auf Deutsch auf diesem Blog zu überbrücken.

    Gottes Segen!

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