Tradition und Glauben

Amoris laetitia oder wie fühlt sich der profanierte Christus?

  Dunkelheit über der Kirche Es ist die Zeit der absoluten Dunkelheit der Kirche, worauf das diabolische Spektakel Fiat lux quasi prophetisch, denn der Teufel hat auch seine „Propheten“ anspielte. Wie wir uns erinnern können, wurde aus einer absoluten Dunkelheit auf die Fassade der St. Peter Kirche alles Mögliche projiziert, diesmal wörtlich gemeint, nur nicht das, was die Lehre Christi ausmacht.[1] Um die okkulten Symbole, die verwendet wurden, richtig zu deuten, bräuchte man eine theoretische oder praktische Unterweisung im Okkultismus, die wir nicht vorweisen können und daher bleiben für uns diese Zeichen geheimnisvoll, dennoch aber wirksam.[2] Es scheint, dass gerade am 8. Dezember die St. Peter Kirche und die Kirche insgesamt einem okkulten Ritual unterzogen wurde, welches eine vorbereitende Dunkelheit freisetzte. Worauf aber vorbereitend? Auf die unsägliche Adhortation Amoris laetitia, welche, wie Papst Franziskus selbst sagt, die Kommunion für „wiederverheiratete Geschiedene“ oder in der katholischen Terminologie ausgedrückt: für Ehebrecher, die in schwerer Sünde leben, möglich macht.[3] Ziele von Amoris Laetitia Bevor wir unsere argumentativen Geschütze aufstellen, um zu beweisen, dass der Papst Franziskus mit Amoris laetitia eine formale Häresie in forum externum begangen hat, ipso facto aufhörte ein Papst zu sein und von der Kirche als Häretiker abgesetzt werden sollte, wollen wir uns von der frommen und quasi mystischen Seite dem Problem nähern. Sogar Rorate caeli sucht Trost bei Privatoffenbarungen[4] und katholisches.info beim letzten anerkannten eucharistischen Wunder,[5] wieder einmal, nach Sokółka,[6] in Polen. Beides hängt zusammen, denn wir müssen uns fragen, was der eigentliche Zweck der päpstlichen Entscheidung ist. Wir sehen vorrangig drei Zwecke: Zerstörung der Kirche durch Teilung Die praktische Vorgehensweise wird an einzelne Bischofskonferenzen und Bischöfe delegiert, da die Adhortation im Ton „alles kann, nichts muss“ gehalten ist. Es ist vorauszusehen, dass die Bischofskonferenzen und Bischöfe verschieden entscheiden können oder gar werden. Die Entscheidung die Kommunion zu spenden oder nicht zu spenden bleibt jedem Priester „im Gewissen“ überlassen, was sicherlich zur Gewissensnot, Anarchie oder Aufgabe des Amtes führen kann. Verderbnis der Seelen und zwar: Der spendenden Priester, die eine Todsünde begehen, denn die Entscheidung Bergoglios ist häretisch, obzwar legal. Der empfangenden Sünder: sakrilegische Kommunion. Blasphemie, Beleidigung Gottes und Beleidigung des eucharistischen Christus. Ad 3. Blasphemie und der eucharistische Christus Beschränken wir uns bei diesem Beitrag nur auf den dritten Punkt. Was ist das Ziel des Teufels? Gott eins auszuwischen. Ist dies möglich? Nein, weil Gott Gott ist und für den Teufel als Geschöpft somit unerreichbar. Wen kann aber der Teufel erreichen? Die Geschöpfe. Daher zeigt uns das 12 Kapitel des Buches der Offenbarung (Off 12, 1-18) den Kampf des Drachens – des Teufels – mit dem Weib und ihrer Nachkommenschaft, was immer als die Kirche und ihre Mutter Maria und der irdischen Kirche identifiziert wurde. Der Teufel konnte auch Christus in seiner Göttlichkeit nicht angreifen, aber in seiner Menschlichkeit, hauptsächlich in der Passion Christi. Manche Mystiker und Begnadete haben gesehen, wie unbeschreiblich Grausam dieses Leiden war und wie sehr sich der Teufel dessen rühmte, was er mit der Menschheit Christi anrichten durfte. Ja, die Erlösung hat viel gekostet! Wir scheuen uns hier Privatoffenbarungen zu verbreiten, da der Schreiber dieser Zeilen eine Privatoffenbarungen-Sperre hat, aber bis auf die eine Erwähnung von Maria Valtorta, halten wir die Offenbarungen von Msgr. Ottavio Michelini, die in Jahren 1975-79 stattfanden,[7] für höchstwahrscheinlich übernatürlichen Ursprungs.[8] In diesen Offenbarungen sagt Jesus, dass er die Seelen der Gläubigen nicht in den Händen von schlechten Priestern lange lassen wird, da ihn diese Seelen in seinem Leiden so viel gekostet haben. Dies ist wohl wahr. Was diese Offenbarungen wahrscheinlich macht, ist die tiefe Traurigkeit des Heilands über den Verrat seiner Priester, mit denen er doch so stark ontisch, also wesenhaft sagt die Theologie, verbunden ist.  Liebt denn jemand noch den Herrn? Fragen wir an dieser Stelle. Eucharistie theologisch und mystisch betrachtet Wir müssen uns nochmals vor Augen halten, was die heilige Kommunion eigentlich ist. Das Konzil von Trient (Sessio 13 am 11.10.1551) lehrt:   „Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft (vere), wirklich (realiter) und wesentlich (substantialiter) der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und mit der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten sei, dagegen behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen (signo) oder im Bilde (figura) oder nur der Wirksamkeit (virtute) nach, der sei ausgeschlossen.“ (D 883 – DS 1651) Dies bedeutet der ganze Christus, Gott und Mensch, der historische Christus, geboren von der Jungfrau Maria, gekreuzigt, gestorben, begraben, auferstanden, aufgefahren in den Himmel und gleichzeitig in der hypostatischen Union mit Gott dem Vater vereinigt, ist in der Eucharistie gegenwärtig. Die Kirche lehrt:   In der Eucharistie ist der lebendige Christus mit Fleisch und Blut, mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit gegenwärtig (D 874, 883 – DS 1636 f, 1651). Deswegen hat Berengar von Tours, der an der Realpräsenz gezweifelt hatte, in seinem Glaubensbekenntnis,…

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