Priesterhilfe aber wie? (4) Der Ausweg: Die Abtötung.

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Die jetzige Priestergeneration – ein aussichtsloser Fall.

Bevor wir uns hier der vierten und letzten Säule des geistlichen Lebens, sprich der Abtötung, widmen werden, so sei an dieser Stelle gesagt, dass wir vorerst die Rubrik „Priesterhilfe“ nicht länger fortführen werden, weil wir glauben, dass wir unsere begrenzten Kräfte dort einsetzen sollen, wo es noch etwas hilft und zwar: bei den Nicht-Priestern und bei den Noch-Nicht-Priestern. Die Schon-Priester sollen sich selbst helfen, da sie wirklich, wie wir alle auch, über ausreichend Standesgnade verfügen, sowie über eine Ausbildung, die sie wohl oder übel erhalten haben. In einem Kriegslazarett, mit dem Papst Franziskus gerne die Kirche vergleicht und womit er wohl sich selbst und den Jesuitenorden meint, werden auch, aufgrund der begrenzten Mittel und der übermüdeten und übernächtigten Ärzte und vor allem Chirurgen auch zuerst diejenigen Patienten verarztet, bei denen noch Hoffnung auf Genesung besteht und nicht diejenigen, die ohnehin sterben werden. So hart es auch klingt, aber die jetzige, nachkonziliare im Sinne von der Konzilstheologie geleitete, Priestergeneration muss aussterben, bevor sich innerkirchlich etwas zum Guten wendet. So ist es auch immer in der Kirchengeschichte gewesen, dass einfach eine „biologisch Lösung“

  • bei den Nikolaiten, also bei den im Konkubinat lebenden Priester, zurzeit der Gregorianischen Reform,
  • bei den Simmoniten, also bei den Priestern und Bischöfen, die sich Kirchenämter kauften ebenfalls zurzeit der Gregorianischen Reform,
  • bei dem degenerierten Klerus der Zeit der Tridentinischen Reform

folgen musste. Diese Lösung wird auch jetzt folgen und mit der freundlichen Unterstützung des Islams beschleunigt werden.

Alle Heiligen und Ordensgründer wurden ja nicht von den Heiden bekämpft, sondern von ihren priesterlichen Mitbrüdern. Ja, die Heiden sind nicht so schlimm wie die eignen Leute. Das Ausmaß der priesterlichen Verkommenheit ist immer wieder erschütternd, wenn man damit konfrontiert wird, aber wer hat Christus mittels einer klerikalen Intrige den Römern überliefert? Die Hohenpriester und die Priester, welche, obwohl sie sich darüber bewusst waren, dass sie einen unschuldigen Menschen zum Tod verurteilen, dennoch auf ihre kultische Reinheit achteten und deswegen sich scheuten unter das Dach eines römischen Beamten zu treten. Ja, es ist höchst pharisäisch und verquer, aber auch im höchsten Maße klerikal. Weil der Teufel so viele Menschen durch schlechte Priester verderben kann, siehe Papst Franziskus und sein Pontifikat Amoris Laetitia, Mitis Iudex,[1] Vultum Dei Quaerere. Es ist wirklich ein hartes Brot sich psychologisch zu vergegenwärtigen und damit abzufinden, dass Männer, d.h. der Papst, die Kardinäle, die Bischöfe und die Priester, deren Aufgabe es ist die Kirche hochzuhalten, vorhaben diese zu zerstören und zu verderben, damit es sich ihnen in ihren Sünden leichter leben lässt. Sie nennen diesen Vorgang seit 50 Jahren die Reform. Wirklich alle? Vielleicht nicht alle, aber fast alle, was man nach der absolut ausbleibenden Empörung über

  • Amoris Laetitia,
  • Mitis Iudex,
  • Vultum Dei Quaerere

entnehmen kann. Entweder verstehen es unsere Geistlichen nicht, worum es sich in diesen Dokumenten handelt, sie haben also kein theologisches Wissen und kein sensus fidei oder es ist ihnen schlichtweg egal. Der ausbleibende Aufschrei ist keine Schwarzseherei des Autors dieser Zeilen, sondern leider die statistische Wahrheit. Er kann leider nur positiv über Priester denken oder sich Hilfestellungen für sie ausdenken, wenn er keine kennenlernt, denn der Realitätstest ist dermaßen verheerend, dass er wirklich längere Zeit braucht, um sich davon geistlich zu erholen. Ja, es ist wirklich schlimm!

Je selbstzufriedener ein Priester mit sich selbst und je narzisstischer er ist, desto mehr können Sie davon ausgehen, dass er seine Gemeinden sehr effizient zugrunde gerichtet hatte. Es ist eine Verblendung, die immer mit der schweren Sünde einhergeht. Unglauben und Häresie sind aber schwere Sünden, welche von der Kanzel her viele, viele Seelen verderben. Ein guter Priester (denn es gibt auch solche), der sich lange um Alkoholiker und ihre Familien kümmerte und seit 2000 als Exorzist tätig ist, hatte einmal bemerkt, dass der Teufel alle Todsünder so verblendet, dass sie nicht nur ihre eigene Sünde nicht als solche sehen (denn die Trunkenheit ist zuerst eine schwere Sünde, bevor sie im letzten Stadiums des Alkoholismus tatsächlich zu einer „Krankheit“ wird), sondern sie sind auf diese Sünde noch irgendwie stolz. In diesem Kontext kommt einem eine Passage aus „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Erinnerung, in der Christiane F. schreibt, dass sie selbst und ihre Freunde, die sich prostituierten, um den Drogenkonsum zu finanzieren, darauf tatsächlich stolz waren, dass sie mit 14 oder 15 Jahren mehr durch Prostitution im Monat verdienten als manch Arzt oder Anwalt. Deswegen schauten sich auch auf die unwissende Masse herab. Es stimmt also: zuerst kommt die Verblendung und dann der Stolz. Wenn sich der Schreiber dieser Zeilen die unsägliche Selbstzufriedenheit der Priester seiner Diözese anschaut, dieses gegenseitige Schulterklopfen bei Pfarrern, die innerhalb ihrer Amtszeit zwischen 40 % und 50% der Kirchgänger verloren haben, aber sich nichts daraus machen, weil es nicht an ihnen, sondern an der „Säkularisierung“ liegt, wenn er die von Selbstzufriedenheit strotzenden Verlautbarungen der DBK überfliegt, welche wieder einmal stolz darauf ist, dass mehr Menschen als je zuvor die Kirche verlassen haben, wenn er schließlich an den Stolz und die Selbstzufriedenheit der Piusbrüder denkt, welche sich wirklich darüber freuen, dass die Amtskirche kollabiert, während sie selbst sich in dem, wie sie meinen, Hafen der wahren vorkonziliaren Lehre sicher wissen und ihre eigene priesterlichen Wichtigkeit zur Schau stellen, dann wird dem Schreiber dieser Zeilen nicht nur übel, sondern wirklich Angst und Bange, weil wirklich niemand an die vielen, vielen Seelen denkt, die verloren gehen. Das Priestertum ist doch kein Selbstzweck. Es ist ein soziales Sakrament, ein Sakrament, welches hauptsächlich der Heiligung der Anderen dienen soll. So zählt hier wirklich nicht nur „das Leben der Anderen“, sondern „das Heil der Anderen“.  Wie sagte es doch der Hl. Vinzenz a Paulo, der auch mit vielen Priestern seiner Zeit Kontakt hatte:

Es ist unmöglich in der Schlechtigkeit verstockte Priester zu bessern, denn ein schlechter Priester bekehrt sich fast nie. Um ein Mittel zur finden den Klerus zu erneuern, muss bei denen anfangen, die erst geweiht werden sollen und nicht bei denen, die bereits geweiht worden sind.[2]

Es hört sich sehr bitter an, aber es sind die vorkonziliaren Erfahrungswerte eines Heiligen, der mit einem langen Leben gesegnet wurde. Warum sollte es denn heute anderes sein?

Ein Priester, der das Ausmaß derzeitigen Katastrophe, welche gern als „Kirchenkrise“ apostrophiert wird, erkennt, müsste wie der Pfarrer von Ars für seine Beichtkinder und Gemeindemitglieder sich Abtötung und Buße tun, was er auch tatsächlich mehrere Jahre lang tat, bevor er tätig wurde und bis zum Lebensende nicht unterließ.

Es ist leider nicht so, dass ein traditionalistischer Priester, der die Alte Messe liest, einen schwarzen Priesterrock trägt und vielleicht ein wenig mehr Ahnung von der Theologie hat als sein Amtsbruder in der Amtskirche, automatisch heilig und von den Angriffen des Teufels geschützt ist. Dem ist leider nicht so und „wer zu stehen glaubt, schaue zu, dass er nicht falle“ (1 Kor 10,12).

Wie kann man nicht fallen oder über die Abtötung.

Indem man sich abtötet. Was bedeutet das? Unangenehmes auf sich nehmen und/oder um der Liebe Christi Willen ertragen. Der Schreiber dieser Zeilen liest zurzeit ein interessantes Buch, dessen Inhalt er hier sicherlich nach und nach wiedergeben wird. Es handelt sich um das Werk von Jean-Joseph Surin SJ Triomphe de l’amour divin sur le puissances de l’Enfer etc Science expérimentale des choses de l’autre vie 1653-1660 auf Deutsch in etwa mit Der Triumph der göttlichen Liebe über die Mächte der Hölle etc. Die experimentelle Wissenschaft über die Wahl des anderen Lebens zu übersetzen. Das Buch ist in einer neuen Ausgabe auf Französisch erhältlich und im Internet in anderen Ausgaben online einzusehen.[2] Einige Werke von Pater Surin SJ wurde auch ins Deutsche übertragen, dieses Buch aber ist, soweit wir wissen, nicht online präsent. Im Triumph der göttlichen Liebe wird eine sehr interessante Aussage eines Dämons publiziert, welcher angibt, wie er die Seelen der Geistlichen verführt und zu Fall bringt.[3] Wir werden diese Aussage aus dem Französischen übersetzen und hier veröffentlichen, weil sie jegliches spirituelles Leben betrifft und darüber hinaus sehr tiefgehend und fundiert ist, wie das ganze Buch auch. Falls einige unserer Leser Probleme mit

  1. Der Existenz der Dämonen,
  2. Der Annahme der dämonischen Belehrungen während eines Exorzismus haben,

dann können sie sich als Hilfestellung vorstellen, dass es sich um ein asketisches Traktat handelt, in welchem der Autor, um bestimmte theologische Inhalte zu vermitteln, sich der Figur eines Dämons bedient. Wir glauben allerdings, dass diese Aussage wahr ist, denn so intelligent und fromm ist kein Mensch, sondern ein gefallener Engel, obzwar mit umgekehrten Vorzeichen. Wir wollen der eigentlichen Übersetzung nicht vorgreifen, sondern hier nur das Wichtigste wiedergeben. Wann sind die Dämonen machtlos? Wenn man:

  • Betet (l‘oraison),
  • Sich verdemütigt (l’humilité),
  • Bußwerke (la pénitence) verrichtet.[4]

Denn wir kommt es zum Fall? Zuerst erfolgt die Versuchung, also die Einflüsterung des Teufels, der man willentlich nachgibt und dann erfolgt die Sünde. Denn die Versuchung selbst ist noch keine Sünde. Der Dämon, mit dem Namen Leviathan, sagt aber, dass alle Versuchung auf dem Weg der Sinne erfolgt,[5] was auch theologisch stimmt. Warum? Weil wir seit dem Sündenfall gegen eine dreifache Konkupiszenz oder Begierlichkeit ankämpfen:

Omne quod est in mundo concupiscentia carnis est et concupiscentia oculorum et superbia vitae. (1 Joh 2,16)

Alles, was auf der Welt ist, ist die Begierlichkeit des Fleisches, die Begierlichkeit der Augen und der Stolz des Lebens (1 Joh 2,16)

Und deswegen muss man:

  • das Fleisch,
  • die Augen
  • und den Stolz abtöten.

Dies ist die klassische katholische Asketik, vielerorts dargestellt,[6] für welche man sicherlich keinen Dämon zu bemühen braucht. Dennoch sind die erzwungenen Bekenntnisse der Gegenseite sehr interessant, weil sie die genuin katholische Asketik bestätigen. Und so sagt Leviathan:

„Wir [die Dämonen] verlieren alle unsere Rechte durch die dreifache Wahl [des Gläubigen] und zwar durch das Gebet, die Demut und die Buße.“[7]

Damit uns also der Dämon weniger versucht, müssen wird unser Inneres weniger dämonen-freundlich machen und unsere äußere Umgebung, d.h. die Räume, in denen wir uns aufhalten, dadurch auch. Warum? Weil es von Innen nach Außen wirkt. Wenn es immer irgendwelche Tiere zu Ihrem Komposthaufen zieht oder Sie in ihrer Wohnung von anderem „Gewürm“ heimgesucht werden, dann bedeutet es schlicht und einfach, dass Sie irgendwelche Essensreste herumliegen lassen, weil die Tiere umsonst auch nicht kommen. Genauso ist es mit den Dämonen. Sie treiben ihr Unwesen der Versuchung dort, wo sie ein leichtes Spiel haben und dort, wo man weder den Leib, noch die Augen, noch den eigenen Stolz abtötet. Wenn man die Sümpfe nicht trockenlegt, dann wird die Mückenplage irgendwann einmal so groß werden, dass fast jeder an Malaria erkrankt. Reduziert man die Mücken, so reduziert man die Malariagefahr. Soweit, so gut, aber kann man denn überhaupt ohne Versuchungen leben? Nein, leider nicht. Die Dämonen geben bis zum unseren letzten Atemzug nicht auf und suchen immer neue Wege uns zu Fall zu bringen. Die Versuchungen sind auch immer proportional zum geistlichen Wachstum, weil Gott nicht zulässt, dass wir über unsere Maßen versucht werden (1 Kor 10,13). Andererseits belässt Gott uns die Dämonen sozusagen als Sparringpartner, denn ohne Fleiß  – kein Preist und viel Feind- viel Ehr. Man wird also niemals Ruhe vor Versuchungen haben. Dennoch sollte man sich durchaus darum bemühen es das Leben den Dämonen schwerer zu machen, denn wenn die uns ärgern, dann ärgern wir sie auch.

Deswegen ist es sehr wichtig hinter allen Anfeindungen seitens der Menschen den eigentlichen Urheber, den Dämon, zu sehen, der sich in diesem Moment dieses Menschen bedient. Christus sagte ja auch zu Petrus: „Geh hinfort Satan …” (Mt 16, 23) und zwar nicht deswegen, weil Er als Gott-Mensch nicht Satan von Petrus unterscheiden konnte, sondern deswegen, weil sich Satan Petrus in diesem Augenblick bediente. Wenn also die Anklagen, die wir in unserem Alltag zum Hören bekommen wirklich jedes menschliche Maß überstreiten, so liegt die Vermutung nahe, dass sich eine fremde Intelligenz dieses Menschen bemächtigt hatte und man diese Aussagen per Umkehrschluss interpretieren sollten. Wo mehr Widerstand und Hass vorliegt seitens des Dämons vorliegt, umso sicherer liegt dort der Weg der Heiligung. Der Teufel zeigt uns also wie dem Exorzisten selbst den Weg. Wo er am meisten schreit und sich wehrt, dort soll man ansetzen.

Um auf das Thema der Asketik zurückzukommen, so kann man sich auch hier fragen, was seit dem Konzil am meisten verlacht und aufgegeben wurde? Die körperliche Abtötung, natürlich. Die „Leibesfeindlichkeit“ und die „Sexualfeindlichkeit“, welche uns unsere modernen Geistlichen und die Pastroralreferentinnen vorhalten, falls sie überhaupt diese Themen anschneiden. Wodurch haben sich fast alle Orden zerstört und zum Rand der Selbstauflösung gebracht? Jawohl, durch die Aufgabe der Abtötung und der Buße. Es stimmt wirklich, dass die Dämonen, wie Leviathan in Loudun sagte, es besonders auf geistliche und Gott geweihte Menschen absehen und diese Menschen die stärkeren Versuchungen haben. Und deswegen haben schon die Wüstenväter das Gegenmittel der Abtötung entwickelt. Außer dem ersten Mittel des Gebets, wollen wir hier kurz die Verdemütigung und die Abtötung besprechen.

Ad 2. Die Demut oder die Verdemütigung

Es ist wichtig nicht nur in Demut bestimmte Anklagen und Angriffe auszuhalten, ohne seinerseits entgegen zu giften, sondern auch aktiv sich zu verdemütigen. Wenn uns jemand vorwirft:

Sie können weder Lesen noch Schreiben. Sie haben von Tuten und Blasen keine Ahnung!

Dann sagen wir einfach:

Genauso ist es. Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam machen!

Diesem Menschen werden jegliche Argumente aus der Hand fallen, aber was wichtiger ist, der Dämon, der dahinter steht, wird ihn nicht mehr auf diese Art und Weise versuchen.  Ferner ist es wichtig bestimmte Tätigkeiten zu suchen, welche für uns persönlich mit Demütigung verbunden sind. Den einen widert das Abwaschen an, den anderen das Putzen der Toilette. Dann soll man gerade das suchen, wo wir uns mehr überwinden und demütigen müssen. Andere brauchen es nicht mitzubekommen. Es geht um den eigentlichen Feind – den Dämon. Manchmal hilft es zu denken:

Das halte ich noch aus, denn das wird dem Dämon „das Genick brechen“.

Und interessanterweise ändert sich die Situation, wie im Handumdrehen und der Zorn, der Hass, die Angst oder all das, was dämonisch bewirkt, wir selbst an uns oder in uns spüren, verfliegt im Nu. Jeder von uns hat zahlreiche Möglichkeiten sich zu verdemütigen und erfährt auf diesem Wege, dass die spirituellen Anfechtungen viel weniger werden.

Ad 3. Die Buße oder die Abtötung

Unter Abtötung oder den Bußakten versteht man all das, was unserem Körper züchtigt und unangenehm ist. Zu den klassischen Mitteln gehört:

  1. Das Fasten
    1. Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, wie Fleisch
    2. Verzicht auf gewisse Menge
    3. Fasten nur bei Brot und Wasser
  2. Nachwachen
    1. Eine ganze Nacht durchbeten
    2. In der Nacht aufstehen, um zu beten
  3. Auf dem nackten Boden schlafen
    1. Weniger bequem schlafen
  4. Bußgürtel
  5. Geißelung
  6. Andere körperliche Züchtigungen

Wir würden an dieser Stelle von d. und e. (noch?) abraten, da man dafür Anleitung braucht. Aber alle Heiligen haben diese Mittel erfolgreich praktiziert, natürlich nicht dauernd, sondern ab und zu. Es sind also erfolgreiche Mittel der Dämonenbekämpfung oder die Mittel der weniger dämonen-freundlichen Gestaltung unserer Umwelt. Menschen, die an Umsessenheit (obsessio) oder Besessenheit (possessio) leiden, sollten diese Mittel, natürlich mit Gebet verbunden, praktizierten und zu sehen, ob sie eine Verbesserung erfahren. Es sollte helfen, denn von nichts kommt nichts, im geistlichen Leben auch. Der Schreiber dieser Zeilen hat, ohne hier alles breittreten zu wollen, leidet seit einigen Jahren fast immer Alpträume, obwohl sein äußeres Leben in sehr geregelten Bahnen verläuft und er keinen bis wenig Stress hat. Obwohl er in Zeiten einer sehr großen Anspannung er sehr gut schlafen konnte, bekam er in der letzten Zeit Probleme die Nächte durchzuschlafen und zwar nicht aufgrund der Schlaflosigkeit, an der er nicht leidet, sondern aufgrund der wirklich grauenhaften Träume, von denen der meistens gegen 3 Uhr nachts aufwachte und erst bei Sonnenaufgang wieder sehr tief einschlafen konnte. Er ist dann von selbst darauf gekommen, aufzustehen und das Matutin halblaut zu beten, worauf von einem Tag auf den anderen sich die Schlafprobleme legten, was bei somatischen Beschwerden und objektiven äußeren Dauerstress wohl nicht eingetreten wäre. Er kennt also die Umrechnung: eine Nachtwache – ein Monat Ruhe und danach muss man leider wieder eine Nachwache halten, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Die Dämonen können leider in der Nacht mehr, als zu Tageszeiten und deswegen sollten wir uns auch mehr Mühe geben.

Ja, meine Damen und Herren, das geistliche Leben ist eben ein Kriegsdienst, denn wir kämpfen:

  • gegen das Fleisch,
  • gegen die Welt und
  • gegen die Dämonen.

Gegen die Letzteren sind wir erfolgreich, wenn wir das Fleisch züchtigen und uns von der Welt fernhalten, dann können die Dämonen viel weniger gegen uns ausrichten, weil sie kaum Platz finden, wo sie „andocken“ können. Dies hat die ganze Asketik der Kirche genauso gesehen und wenn man darüber weiß und es praktiziert, dann erlebt man am eigenen Leibe und an der eigenen Seele, wie erfolgreich diese Vorgehensweise ist.

Das vierte und letzte Fundament des priesterlichen Lebens ist also die dauernde Abtötung. Obwohl wir kaum glauben, dass sich die jetzigen Priester, die dies eventuell lesen, dies zum Herzen nehmen werden, so schreiben wir es für die kommenden Priestergenerationen, welche nach dem Niedergang des nachkonziliaren Priestertums irgendwann einmal auftauchen werden. Denn Gott wird uns schon nicht alleine lassen.

[1] http://rorate-caeli.blogspot.com/#uds-search-results

[2] https://books.google.de/books?id=N8Ii1gm4ShEC&redir_esc=y

[3] In dieser Onlineausgabe https://books.google.de/books?id=N8Ii1gm4ShEC&printsec=frontcover&hl=pl&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false handelt es sich um das fünfte Kapitel, also um die Seiten von 36 bis 49.

[4] Surin Jean-Joseph, Triomphe de l’amour divin sur le puissances de l’Enfer etc Science expérimentale des choses de l’autre vie 1653-1660, Grenoble : Million 1990, 73. Hier ist es die Seite 37 : https://books.google.de/books?id=N8Ii1gm4ShEC&printsec=frontcover&hl=pl&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q=penitance&f=false

[5] Surin, Triomphe, 72.

[6] Vgl. Adolphe Tanquerey, Precis de Theologie Ascetique et Mystique, Paris 1924, 133-145.

[7] Surin, Triomphe,73. Onlineausgabe S. 37.

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21 Einträge zu „Priesterhilfe aber wie? (4) Der Ausweg: Die Abtötung.

  • „Ja, meine Damen und Herren, das geistliche Leben ist eben ein Kriegsdienst, denn wir kämpfen:

    gegen das Fleisch,
    gegen die Welt und
    gegen die Dämonen.“

    Ja so ist es. Und der Konzilsgeist säuft mit dieser Welt aus einem Glas und frisst mit ihr aus einem Napf.
    Bleiben wir nüchtern denn besonders der Alkohol ist in dieser eskalierenden Zeit sehr gefährlich.
    Per Mariam ad Christum.

  • Werter Mitgläubige

    Da ich es in der Amtskirche wirklich nicht mehr ausgehalten habe, habe ich durch Gottes Fügung meinen Platz bei der ach so stolzen und selbstzufriedenen Piusbruderschaft gefunden. Es tut mir leid, aber diese Priester bemühen sich um jede Seele. Jeder wird aufgenommen, die Türen sind offen.
    Der junge Priester der Bruderschaft der Kapelle suchte ein Gespräch beim jungen Priester der Gemeindekirche. Wer hier stolz und selbstzufrieden ist, können sie nun selber beurteilen. Die Tradition sucht das Gespräch und stösst auf Ablehnung. Der Tradition werden Kirchen zugesperrt und müssen auf Wiesen das heilige Opfer darbringen. Die Tradition hätte viele junge treue demütige Priester in Soutanen, aber die will man nicht. Die Tradition betet für heilige katholische Familien, Ordensberufungen und Priester, aber will man die noch. Die werden heutzutage gemoppt und belächelt.
    Nein, die Gott noch demütig und in Liebe nachfolgen verdienen es nicht, so betitelt zu werden. Man behandelt sie wie Aussatz, wie Aussätzige. Und dabei würden hier viele endlich wieder begreifen, was wahrer Glaube ist. Sie bemühen sich und werden angegriffen und in der Öffentlichkeit zerrissen.

    Die heutigen banalen Wohlfühlfeiern mit Klatscheinlagen erheben die Seelen schwerlich dem Himmel entgegen. Als Charismatikerin wurde mir das alles zuviel und habe bei den von den Katholischen Geschwistern geächteten Piusen endlich meinen Frieden im Glauben gefunden. Hier erhalte ich Weisung und Lehre in hilfreichen Gesprächen und Glaubensbildung, in einer schönen Liturgiefeier und das ganze Gehabe von Laienpersonal und Dekomaterial finde ich hier gottseidank nicht mehr. Es ist eine echte Befreiung, da ich hier endlich Gott richtig erkennen kann.

    Ich vertraue auf Gott, dass er durch die vielen jungen Priester der Tradition die Zukunft der Darbringung des heiligen Opfers gewährleistet und die hl. Kommunion wieder eines Königs würdig überall empfangen wird.
    Bis dahin verbleibe ich bei den Piusbrüdern, die ach so Stolzen und Selbstzufriedenen.

    Gottes Segen
    Josianne

    • @Josianne
      „Der junge Priester der Bruderschaft der Kapelle suchte ein Gespräch beim jungen Priester der Gemeindekirche. Wer hier stolz und selbstzufrieden ist, können sie nun selber beurteilen. Die Tradition sucht das Gespräch und stösst auf Ablehnung.“
      Wenn der junge Priester der Gemeinde das Gespräch annimmt wird ihn ein Denunziant der Gemeinde beim Bischof melden und dem jungen Priester droht Ungemach.
      Stolz und selbstzufrieden sind die nur nach außen. In Wahrheit überstehen die nicht einen einzigen Tag wenn der Sturm losbricht und laufen zuerst davon. Ich finde die Zeit ist nicht gut für die Kirche aber für den der die Wahrheit sucht gibt es keine bessere und er wird Christus finden.
      Per Mariam ad Christum.

  • Schade, dass so pauschal gegen Priester der Piusbruderschaft geschossen wird. Ja, auch dort mag es schlechte Priester und Laien geben. Aber während Exerzitien und auch in unterschiedlichen Gemeinden durfte ich Priester kennen lernen, die der kirchliche Zusammenbruch sicherlich schmerzt. Und manch einer mag aus Demut schweigen. … 😛

    • @ Tom
      Wir freuen uns, dass Sie gute Erfahrungen machen konnten, aber do pauschal ist es gar nicht.
      Was ist denn das für eine Demut, wenn man sich über die Seelen, die verlorengehen keine Sorgen macht? Dass ist doch gerade der Fehlende Geist der Seelsorge und vielleicht verfehlte Berufung?

      • Das habe ich so wirklich nie wahrnehmen können. Ich kann nun sicher auch nicht immer alles schlüssig beurteilen, finde es aber schade, wenn sich die paar Tradi-Katholiken (außer es geht um die Lehre usw.) auch noch gegenseitig das Leben schwer machen. Jedenfalls freue ich mich auch weiterhin auf die guten Inhalte dieser Homepage und danke den Autoren für die Mühe!

      • Es ist durchaus möglich, dass wir beide Recht haben und dies ist kein Relativismus, sondern eine Frage der Perspektive. Wir schauen einfach genauer hin und erkennen schneller bestimmte Symptome.

  • Die Diskussion ist nicht mehr aktuell, dennoch möchte ich etwas loswerden.
    Ich finde es nicht ganz fair, wenn Sie, lieber Traditio et Fides, der Pius-Bruderschaft Stolz und Selbstzufriedenheit zuschreiben.
    Dies mag für einzelne Priester gelten, gilt aber sicher nicht für die Bruderschaft generell.
    Stolz und Selbstzufriedenheit ist auch eine Frage des Charakters des Einzelnen und kommt deshalb überall vor.
    Mir vorzustellen, die Bruderschaft freue sich darüber, „dass die Amtskirche kollabiert,“ fällt mir schwer. Dass sie sich allerdings gegenüber der Amtskirche auf dem rechten Weg bzw. auf der sicheren Seite fühlt, das jedoch kann ich nachvollziehen.
    Auch dass die Geistlichen der Bruderschaft „ihre eigene priesterliche Wichtigkeit zur Schau stellen“ würden, empfinde ich nicht so, zumindest nicht bei jenen, die ich kenne. Zugegeben, es sind nicht viele.
    Ich besuche nicht regelmäßig, aber recht häufig die Hl. Messe dieser Gruppe und bin froh darüber, sie gefunden zu haben.
    Im Vergleich zu der üblichen Eucharistiefeier unseres Ortes wird mir immer deutlicher bewusst, wie sehr Welten zwischen beiden liegen.

  • @ Marienzweig

    Dies sind aber meine, wirklich sehr gelinde formulierten, Erfahrungen nach dem näheren oder ferneren, manchmal aber wirklich sehr nahen Kennelernen, von 10 Priestern der Piusbruderschaft, das deutsche Distrikt hat ja z.B. nur um die 30, also 10 für ein Land ist auch nicht so wenig.

    Ich wünschte mir, dass diese Erfahrungen besser ausgefallen wären, aber sie sind ausgefallen, wie sie aufgefallen sind.

    Nähere Recherche auf mehreren Internetforen aus verschiedenen Ländern oder Sprachgruppen, die ja anonym geführt werden oder auch Leserzuschriften haben mich in meiner Meinung bestätigt, dass es keine Einzelerfahrungen sind, sondern dass es sich um bestimmte „Systemfehler“ handelt. Also die Objektivierung der subjektiven Erlebnisse wurde auch noch vollzogen.

    Da die Bruderschaft wirklich nicht so viele Priester hat und viele sie wieder verlassen haben, dann zeugt wirklich jeder Einzelne von der Bruderschaft. Es ist doch auch nicht möglich, dass Sie z.B, Bayern München die erste Mannschaft trainieren und ein einzelner Fußballer nicht die Kondition hat zum Ball zum Laufen und ihn zu treffen hat. Dann trainieren Sie schlecht oder Sie haben die falschen Leute rekturiert. Fußball ist eine Manschafssportart und eine Priesterbruderschaft auch. Es gibt keine Zufälle und jeder einzelne Priester oder Mitarbeiter zeugt doch von der Firma an sich.

    Sehr lesenswert sind diese Darstellungen, von einem ehemaligen Pius-Priester, jetzt einem Sedisvakantisten, verfasst, dessen Name wohl allgemein bekannt ist: https://zelozelavi.wordpress.com/2015/05/08/ein-priester-spricht/ https://zelozelavi.wordpress.com/2015/08/29/600-priester/

    Da ich wirklich schon ein paar Jahr lebe und viele verschiedene Gemeinschaften erlebt und besucht habe, so suche ich nach bestimmten Symptomen oder entdecke sie recht schnell, wenn sie da sind. Und sie sind wirklich da. Ein Auditor weiß auch, wo er nachzuschauen hat, wo ein Nicht-Auditor niemals nachschauen würde. Dies ist ein weites Thema, doch ich möchte jetzt schließen.

    Gottes Segen

    • Tradition und Glauben!
      Zunächst hoffe ich, dass Sie meinen Kommentar noch wahrnehmen und vielleicht auch darauf antworten, obwohl er nicht mehr ganz aktuell ist.
      Ich habe inzwischen den Bericht des ehemaligen Priesters der FSSPX gelesen.
      Und nun was tun?
      Zukünftig die Priesterbruderschaft aufgrund seiner Erfahrungen und überwiegend negativen Einschätzung meiden und doch wieder in die Eucharistiefeier des Ortes gehen?
      Ich spüre aber, wie ich mich von der Kirche, wie sie sich derzeit darstellt, immer mehr entferne.
      Wie erleichtert war ich, als ich vor über einem Jahr die Piusbruderschaft für mich entdeckte. Mir war zwar nicht ganz wohl dabei, weil sie ja außerhalb der Amtskirche stand. Eine andere Möglichkeit, eine Hl. Messe im alten Ritus zu besuchen, gibt es hier aber weit und breit nicht.
      Vor Monaten habe ich mit einem mir durch geistliche Begleitung sehr gut bekannten Kapuzinerpater gesprochen und ihm erzählt, dass ich gelegentlich zur Piusbruderschaft gehe. Er fand das gar nicht gut. Dass es in seinem Kloster aber Joga-Kurse und buddhistisch angehauchte Angebote gibt, scheint ihm umgekehrt nicht viel auszumachen.
      Würde ich mit einem Pius-Priester sprechen, würde er sagen, dass es gut ist, zur Bruderschaft zu gehen.
      Alles um einen herum zerfällt, löst sich auf.
      Wie damit umgehen? Und wohin gehen?

      • @ Marienzweig

        Trotz aller Anerkennung für die Piusbruderschaft für das Hochhalten des Katholizismu und dem Festhalten an der Alten Messe würden wir Ihnen davon abraten dorthin zum Messe zu gehen und zu kommunizieren. Beichten können Sie noch bis zum Jahresende, weil sie im Hl. Jahr die Beichtjurisdiktion von Papst Franziskus haben.

        Warum? Weil es tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Kirchenrecht und der Ausströmung und der Verwaltung der Gnade gibt.

        Kirchenrechtlich begeht ein suspendierten Priester und alle Piusbrüder sind immer noch suspendiert, wenn er die Sakramente spendet eine Todsünde. Und ein Gläubiger, der darum weiß, dass es verboten ist bei suspendierten Priestern Sakramente zu empfangen, sündigt auch schwer, wenn er es nicht weiß dann leicht. Die Betonung liegt hier auf wissen, nicht auf akzeptieren.

        Leider haben recht viele Priester und Gläubige der Piusbruderschaft früher oder später geistliche Probleme, wie Skrupeln, Angstzustände, apokalyptische Anwandlungen oder Schlimmeres (siehe Zelozelavi) und auch wenn es sich komisch anhört, aber leider wahr ist, auch Fälle von wenigstens Umsessenheit, wenn nicht schlimmer.

        Ein Leser unseres Blog berichtete, dass wenn er in Unwissenheit zu den Pius-Messen ging, er bestimmt geistliche Probleme hatte, die er niemals vorher erfuhr, als er mit schweren Herzen resignierte, kehrte alles zur Norm zurück. Es gibt auch schwerwiegendere Berichte. Leider ist der geistliche Zustand der Piuspriester und der Gläubigen kein guter.

        Also das Nicht-Reguläre spielt wirklich eine Rolle. Die Piusbruderschaft hätte 1988 oder 2012 zurückkehren können. Wenn sie es unter Franziskus tut, dann verliert sie den Rest an irgendwelcher Glaubwürdigkeit. Ich fürchte wirklich sagen zu müssen und zu können, bei der Piusbruderschaft geht es um die Piusbruderschaft und nicht um die Rettung der Kirche, sonst hätte man sich wirklich anders aufgestellt.

        Ein schwieriges Thema und wir verlieren sicherlich dadurch Leser, aber Wahrheit ist wichtiger.

        All das kirchenrechtliche wäre vielleicht ohne Bedeutung, wenn es keinen Teufel gäbe, den gibt es aber und er treibt sein Unwesen, wo er nur kann und wenn jemand aus dem Gehorsam rausfällt, dann hat er leider keinen Schutz, was vieles, was in der FSPPX passiert und wovon man auch zwischen den Zeilen auf verschiedenen Foren und Blogs erfährt, ist dadurch zu erklären. Es ist nicht gesagt, dass der Teufel nur progressiv und nur Progressive verführen kann, er kann auch konservative konservativ und Traditionalisten traditionalistisch verführen, daher soll man alles meiden, was nur den Schein der Unordnung hat.

        Wäre die Piusbruderschaft tatsächlich die Rettung der Kirche, so müsste es in der FSPPX um einiges besser aussehen. All diese Priester, von denen zelozelavi schreibt, sind doch nicht ohne Grund weggegangen. Traurig das alles und schwierig.

        Es geht um Ihre Seele und in welchem Zustand Sie Gott in der Todesstunden vorfindet.

        Gehen Sie zu Ecclesia Dei Messen, auch wenn man länger fahren muss.

        Gottes Segen!

    • @ Traditio
      Im aktuellen Heft der FSSPX habe 44 ich Priester gezählt, da dort eine Gesamtliste der Priester enthalten ist.
      Warum gehen sie so vehement gegen die FSSPX vor? Wenn Sie zehn Priester kennengelernt haben, scheint der Kontakt enger gewesen zu sein. Sind sie enttäuscht worden? Falls dies der Fall ist, dann ist ihr Feldzug gegen diese Bruderschaft nicht lauter. Denken Sie auch darüber nach.
      Scheint folgendes Szenario denkbar? Sie haben diesen Blog aufgebaut und sich zunächst neutral gehalten, mit der Haltung: Wir vertreten hier die katholische Wahrheit! Jetzt, wo sie Leser und Vertrauen gewonnen haben, führen Sie ihren Plan durch. Sie wollen die vielen Anhänger der Piusbruderschaft, die hier mitlesen, von der Bruderschaft wegreißen.
      Ich will nichts unterstellen, aber die hintersinnigen Bemerkungen gegen die FSSPX in den letzten Beiträgen, die hier entfachte Diskussion und die geplanten Beiträge (gegen) die Bruderschaft wirken eigenartig, wo Sie doch anfangs, wie ich mal gelesen habe, neutral sein wollten.

      Warum machen Sie hier Werbung für sedisvakante Inhalte? Diese Inhalte sind doch schädlich und passen doch überhaupt nicht zu ihrer Haltung, dass man lieber eine Novus Ordo Messe Besuchen soll als eine Messe bei der Piusbruderschaft. Lösen Sie diesen Widerspruch bitte auf. Der Papst muss für diesen Widerspruch nicht herhalten. Sie haben Ihn selbst konstruiert.
      Sie stiften bei einigen Lesern hier Verwirrung und das ist nicht in Ordnung. Eigentlich sollten Sie folgendes wissen: Moderne katholische Gottesdienste haben auch eine gravierende Wirkung auf die Seele, weil das hochheilige was in der Messe passiert mit Profanem vermischt wird. Nun raten Sie den Lesern hier, diese Messen zu besuchen.
      Ich bitte Sie: Wenn Sie die Widersprüche auf diesem Blog nicht auflösen, schreiben Sie lieber nichts mehr. Die Verwirrung, die sich stiften, ist unglaublich groß!
      Jesus Christus war nie widersprüchlich. Nehmen Sie sich meine Worte zu Herzen.

      • @ Enttäuscht

        Wie für viele Anhänger der Piusbruderschaft ist auch für Sie die Haltung der FSSPX gegenüber das Maß under Probierstein des Katholizismus. Wir wollen hier festhalten:

        1. FSSPX ist nicht deckungsgleich mit Katholizismus, weil Katholizimus die größere Einheit darstellt
        2. Dieser Blog dient nicht als Werbung für die FSSPX

        Die Erwähnung der kanonischen Irregularität und der Suspension ist kein vehementer Vorgehen, sondern es sind Fakten.

        Sie konstruvieren eine Realität und unterstellen mir Motive, von denen Sie nicht wissen können, ob ich sie habe.

        Dieser Blog vertritt keine sedisvakantistischen Inhalte, biite genau lesen, und bei zelozelavi geht es um die innere Darstellung der Zustände in der PIusbruderschaft und nicht um den Sedivkanatismus. Warum sind denn so viele Sedisvakantisten eigentlich ehemalige Priester der FSSPX?

        Hier ein paar Tatsachen

        1. NIcht jeder Traditionalist oder Anhänger des vollumfänglichen katholischen Glaubens ist automatisch ein Anhänger oder Mitglied der FSSPX.

        2. Eine Novus Ordo Messe ist nicht zwangsläufig aufgrund des Ritus ungültig. Sie kann gültig und sogar würdig sein.

        3. Sakramente aller suspendierten Priester sind zu meiden.

        4. Wenn alles innerhalb der FSSPX so wunderbar ist, warum dann:
        a. Haben sich so viele Priester in den vergangenen Jahren von ihr getrennt, wenn man zelozelavi glauben kann, sind nur noch zwei Priester seines Weihejahrs in der FSSPX?

        b. Warum haben in den letzten Jahren so viele ehemalige Obere, Abramowicz, Fuchs, andere die Piusbruderschaft verlassen, die ihr mindesten 20 Jahre angehört haben?

        c. Warum sind sie alle Sedisvakantisten geworden?

        d. Warum werden die Anhänger der FSSPX dermaßen agressiv, wenn man etwas gegen die Bruderschaft schreibt und zwar Fakten (kanonisch irregulär, suspendiert)? Weil sie fürchten, dass man Recht haben könnte.

        Wenn die Piusbruderschaft gerade unter Papst Franziskus rekonziliert wird, dann werden die Pius-Anhänger wirklich andere Probleme haben. Denn für sie wird die Welt buchstäblich zusammenbrechen. Wie kann die FSSPX, der sie so vertraut haben, ihnen so etwas antun? Wir wollen hier auch diese Leute auf den kommenden Schlag vorbereiten. Ich glaube, dass er kommen wird. Andere glauben es auch:

        http://www.katholisches.info/2016/02/27/klare-willensbekundung-des-papstes-kanonische-anerkennung-der-piusbruderschaft-zu-foerdern-interview-mit-erzbischof-guido-pozzo/

        https://custos-sancto.blogspot.de/2016/08/rom-erzbischof-guido-pozzo-bischof.html?m=1

        Um es ganz prägnant auf den Punkt zu bringen, einige Leser dadurch zu verlieren und andere zu gewinnen:

        a. wenn Papst Franziskus alles unternimmt, um die Kirche zu zerstören sprich:
        i. Amoris Laetitia
        ii. Mitis Dominus Iudex, Schnellverfahren zur Nichtigkeitserklärung der Ehe
        iii. Vultum Domini Querere – Zerstörung der kontemplativen Orden

        und mit der Piusbruderschaft verhandelt und sie zurükckhaben kann, dann kann die PIusbruderschaft nichts Gutes sein, von unseren Erfahrungen und Informationen ganz abgesehen.

        Tja, lieber (liebe) Enttäuscht, das Leben ist voll von Enttäuschungen, damit wir an Gott und nicht an den Menschen hängenbleiben.

  • Ich danke Ihnen für Ihre ausführliche Antwort!
    Dass Sie als Auditor mehr Einblick in Geschehnisse haben und auch Möglichkeiten, hinter die Kulissen zu schauen und Sie deshalb zu differenzierteren Ergebnissen kommen können, räume ich gerne ein.
    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass wenn wir einmal in einer bestimmten Situation oder eine bestimmte Gruppe betreffend die passende Brille aufgesetzt haben, wir in Gefahr sind, alles durch eben diese Brille zu beurteilen.
    „zelozelavi“ kenne ich, er ist in meinen Lesezeichen gespeichert. Den empfohlenen Beitrag werde ich noch lesen, versprochen!
    Auch Ihnen Gottes Segen!

  • Vielen Dank für Ihre umfassende Antwort.
    Als ich sie heute morgen las, war ich noch einmal um ein Stück mutloser.
    Entweder ich kehre wieder in „meine“ Dorfkirche zurück, in der ich übrigens jahrelang glücklich war oder besuche alternativ Ecclesia Dei-Messen.
    Vom Gang zur Piusbruderschaft raten Sie ab – mit ernstzunehmenden Argumenten.
    Die Petrusbruderschaft gibt es weit und breit nicht. Da ich nicht mehr ganz so jung bin, traue ich mir eine mehrstündige Fahrt -vor allem im Winter- nicht mehr so ohne weiteres zu.
    Beichten kann ich bei der Piusbruderschaft bis Jahresende, das stimmt. Papst Franziskus, zu dem ich keinerlei Vertrauen mehr habe, sagt, man könne bei den Piusbrüdern beichten und schon ist es in Ordnung. Und wenn es ihm vielleicht in einem halben Jahr einfallen sollte, die Bruderschaft wieder einzugliedern, dann wäre die Bruderschaft plötzlich okay?
    Wird so die Gültigkeit einer hl. Messe wieder hergestellt, nur aufgrund einer Verordnung durch Papst Franziskus? Einem Papst, von dem viele annehmen, dass er die kirchliche Lehre zerstört, ob bewusst oder unbewusst? Was wäre eine solche Einbindung dann überhaupt wert?
    Dass einige oder auch viele Priester unter der Situation der Bruderschaft leiden, kann ich allerdings verstehen.

    Sie sprechen von der „Verbindung zwischen dem Kirchenrecht und der Ausströmung und der Verwaltung der Gnade …!“
    Ob unser Herr Jesus Christus das auch so sieht oder sieht er nicht vielmehr in unser Herz und in welcher inneren Haltung wir dort die Messe besuchen?

    Narrenmessen zur Fastnachtszeit …
    ein Priester, der mit einer kleinen Handrakete und mit Riesenknall Rosenblätter aus Plastik in den Kirchenraum schießt und daraufhin begeistertes Klatschen des „Publikums“ erntet …
    ein Patrozinium, aktuell geplant als ökumenischer Gottesdienst in der Gemeindehalle …
    die jährliche Feier der Osternacht, generell ökumenisch ausgerichtet in der evangelischen Kirche …
    Ist das alles weniger relevant als kirchenrechtliche Fragen?

    Sie schreiben richtig: „Kirchenrechtlich begeht ein suspendierten Priester und alle Piusbrüder sind immer noch suspendiert, wenn er die Sakramente spendet eine Todsünde.“
    Dann schreiben Sie aber auch noch: „All das kirchenrechtliche wäre vielleicht ohne Bedeutung, wenn es keinen Teufel gäbe, …“.
    Diesen Teufel sehe ich aber auch oben in den beschriebenen Situationen am Werk.

    Wenn die Priester der Bruderschaft eine schräge Truppe wären und nicht wirklich ernstzunehmen, wäre es leichter, sie abzulehnen.
    Aber sie sind katholisch, sie sind den 2000-jährigen Weg gegangen und gehen ihn immer noch. Die Konzilskirche war es, die die Richtung gewechselt und damit den bisherigen Weg verlassen hat.
    Warum sollte das besser sein?

    „Leider ist der geistliche Zustand der Piuspriester und der Gläubigen kein guter.“
    Ich kann es mangels Innenkenntnis zu wenig beurteilen.
    Bedeutsam und nachdenkenswert scheint mir Ihre Einschätzung: …“bei der Piusbruderschaft geht es um die Piusbruderschaft und nicht um die Rettung der Kirche, sonst hätte man sich wirklich anders aufgestellt.“
    Und „…, daher soll man alles meiden, was nur den Schein der Unordnung hat.“

    Ich muss mir um vieles klarwerden, die Mutlosigkeit überwinden und zu Entscheidungen kommen. Darüberhinaus hoffe ich sehr, dass Sie wegen Ihrer Antwort keine Leser verlieren. Das wäre schade!

    Gottes Segen!

  • @ Marienzweig: Erkennen Sie die Widersprüche nicht? Es wird behauptet, dass die Priester der FSSPX kirchenrechtlich in Todsünde leben. Zur Begründung wird die Meinung eines Sedisvakanten herangezogen. Ist dessen Zustand einwandfrei, sodass man ihm glauben könnte?
    Ich darf Sie ermutigen, weiter die Messen der Piusbruderschaft zu besuchen. Nicht, weil ich ein großer Anhänger wäre. Aber ich habe ebenso wie sie gute Erfahrungen (im deutschen Distrikt gemacht). Bischof Athanasius Schneider hat sich außerdem sehr positiv über die Bruderschaft geäußert: http://www.katholisches.info/2015/08/10/msgr-athanasius-schneider-piusbruderschaft-sollte-anerkannt-werden-so-wie-sie-ist/
    @ Traditio et Fides: Ich meine es nicht böse. Aber es ist nicht in Ordnung, zu glauben, die Seelenzustände von Priestern und Gläubigen beurteilen zu können. Die Priester der Bruderschaft sind nicht mehr exkommuniziert, sie beten für den Papst und bemühen sich sichtbar um das Heil der Seelen. Wenn man in meiner Pfarrei einen Priester für eine Krankensalbung möchte, kann man sich unter Umständen vergeblich mühen. Die Priester der FSSPX im nahegelegenen Priorat sind dagegen dauerhaft erreichbar, im Notfall sogar per Mobiltelefon. Und Sie unterstellen diesen Priestern Schlechtes oder Todsünde, nur weil sie einige „kennen“ beziehungsweise die Meinungen von Internetnutzern analysiert haben, welche sie wahrscheinlich noch nie kennengelernt haben. Nun ziehen Sie auch noch die Meinung eines Sedisvakanten Priesters heran.
    Ich schreibe Ihnen hiermit ganz offen, was an diesem Blog überhaupt nicht katholisch ist: Es wird über andere Menschen geurteilt. Sie denken, dass es in Ordnung ist zu urteilen. In dieser Form ist dies sicher nicht mehr der Fall. Menschen der Todsünde zu bezichtigen ist wirklich zu viel. Vielleicht denken Sie mal darüber nach!

  • @ Traditio
    Ich habe oben geschrieben, dass ich Ihnen nichts unterstellen möchte. Ich möchte Sie zum Nachdenken und zur Einsicht anregen. Ihre Motive für ihre Verhalten kenne ich nicht. Schade, dass Sie dies abschlagen.

    Sie haben mich nicht in meinen Gefühlen verletzt. Angst habe ich um viele Leser, die sie hier verwirren. Sie hätten die Chance auch Menschen mit einem anderem Glauben zur Wahrheit zu führen. Stattdessen provozieren sie Grabenkämpfe.
    Vom dem Blog geht leider eine Eiseskälte aus. Von einer echten Liebe zu Jesus Christus spüre ich hier überhaupt nichts.

    Ich gebe Ihnen und den Lesern noch einmal die Chance zum Nachdenken.

    Sie laden dazu ein, die Messen der anerkannten Gemeinschaften zu besuchen. Wenn ihrer Meinung nach aus der FSSPX nur schlechtes hervorgeht (z.B. Sedisvakantismus) wie lässt sich dann die Entstehung der Petrusbruderschaft einordnen? Dann muss diese Bruderschaft, zu deren Messbesuchen Sie raten, ja auch schlecht sein. –> Widerspruch

    Ein weiterer Punkt: Das Messbuch und das Brevier von 1962 weißt ihrer Meinung nach Mängel auf. Wem soll man sich denn anschließen, wenn man eine alte Messe nach dem Stil vor 1962 besuchen will, wenn nicht einer sedisvakanten Gruppierung. –> Widerspruch

    Sie watschen hier beispielsweise Papst Johannes Paul II mit seiner Theologie des Leibes ab (häretische Tendenzen). Sein Ausschluss der FSSPX wird aber nicht kritisch beleuchtet. Und aufgrund dieses Ausschlusses durch einen (teilweise) „häretischen“ Papst befinden sich die FSSPX-Priester in Todsünde? –> Widerspruch

    Wenn sich FSSPX-Priester in Todsünde befinden, müsste es bei den Sedis ja erst recht der Fall sein. (Ich folgere nur Ihrer Logik) Sie stellen Links von diesen Priestern ein. Wir sollen also auf die Meinung von Priestern hören, die (angeblich) in Todsünde leben. –> Widerspruch

    Noch zum Sedisvakantismus: Wenn, wie sie glauben, so viele Piusleute hier mitlesen, und diese die Meinung der sedisvakanten Priester lesen, wird das doch eher dazu führen, dass sich diese Leute dem Sedisvakantismus anschließen und nicht der Gemeindemesse in der Pfarrkirche oder dem Pensionär, der alle vier Wochen die alte Messe zelebriert und manche Dinge bei der Zelebration nicht ganz so genau nimmt . Damit hätten Sie ihr Missionsziel verfehlt. –> Widerspruch

    Ein letzter Punkt noch: Was ist denn, wenn Franziskus doch der rechtmäßige Papst ist. Kann er dann nicht auch etwas Gutes vollbringen, z.B. die Anerkennung der Piusbruderschaft. Sie unterstellen eigentlich einem Menschen, nämlich Papst Franziskus, dass er nur Schlechtes tun kann.
    Und dieser Punkt ist eigentlich der Ungeheuerlichste.
    Noch eine letzte Frage: Ist das für Sie „Traditio et Fidei“?

    Das war mein letzter Kommentar hier. Ich hoffe immer noch, dass Sie über meine Worte nachdenken.
    Im Gebet verbunden!

    • Petrusbruderschaft ist ja kanonisch regulär, im Gegensatz zu der Piusbruderschaft. Man müsste doch untersuchen wieviel Prozent der jetzigen Petrusbrüder und anderer ED Gemeinschaften aus der Piusbruderschaft stammen. Ich schätze, dass es weniger als 15% sind. Also ein Hervorgehen ist nicht direkt ableitbar.

      Natürlich gilt die Todsünde der Suspendierung auch für die Sedisvakantisten und für alle suspendierten, aber weiter wirkenden Priester ja auch.

      Die Leser dieses Blogs haben ja ihren eigenen Verstand und werden das tun, was sie für richtig halten und nicht das, was ich ihnen sage. Ich liefere nur Argumente.

      Wenn ein Priester, z.B. der Piusbruderschaft aufgrund der Suspendierung in Todsünde lebt, bedeutet es nicht, dass er automatisch in allem irrt und unrecht hat. Wenn er sagt: 2 x 2 = 4, dann gilt es trotzdem. Siehe die Verurteilung des Bajus.

      Aber wenn ein Priester in Todsünde lebt, dann sind doch seine geistlichen Vorschläge, die nicht mathematisch oder dogmatisch überprüfbar sind, doch sehr mit vorsicht zu genießen. Siehe unsere Unterscheidung der Geister nach Kardinal Bona.

      Es ist schon sehr schwierig diese Unterscheidung der Geister im Gnadenstand durchzuführen, wenn sich aber jemand für ein Leben in Todsünde entscheidet, denn dies ist leider ein Leben in kanonischer Irregularität, woher kann man dann sicher sein, dass man noch überhaupt irgendetwas geistlich, ich wiederhole, geistlich, nicht intellektuell unterscheidet?

      Wir suchen doch heute nach wirklich Heiligen. Nach Männern Gottes. Zelozelavi, jetzt ein Sedi, hat recht für sich selbst schmerzvoll mit dem Problem auseindergesetzt, ob Erzbischof Lefebvre, denn er persönliche kennengelernt hatte, ein Heiliger ist und oder die Gründung der FSSPX mit der Gründung der guten Orden vergleichbar ist. Sein Urteil ist negativ.

      1. Wenn man ein Pius-Priester ist bedeutet es nicht automatisch, dass man in allem lügt und sich irrt.
      2. Wenn man ein Sedisvakantist ist etc. etc.
      3. Wenn man ein Priester der Amtskirche etc. etc.
      4. Wenn man ein katholischer Blogger ist etc. etc.

      Wenn Papst Franziskus ein rechtmäßiger Papst ist, dann hat er spätestens mit Amoris Laetitia ein formelle Häresie in forum externum begangen.

      Oder die katholische Lehre muss aufgrund von AL und wegen AL umgeschreiben werden. Denn gelten auf einmal Lehren, die ausdrücklich, und diesmal wirklich ausdrücklich verurteilt wurden. Es ist diesmal keine Interpretationsmöglicheit wie bei VAT II gegeben. Franziskus wird die Kirche nach und nach auflösen.

      Wenn sein Pontifikat abrogiert werden wird, dann werden sowieso seine Entscheidungen nicht bindend sein.

      Wenn er kein rechtmäßiger Papst ist, dann sind keine seiner Entscheidungen bindend.

      Die Piusbruderschaft, der weder JP2 im Jahre 1988 noch Benedikt XVI im Jahre 2012 nicht ausreichend katholische waren, setzt sich also an einen Tisch und verhandelt mit Franziskus, der eine Häresie nach der anderen begeht.

      Und Sie schreiben mir von Widersprüchen und geben mir noch Hoffnung auf Besserung? Vielen Dank auch-

      Mein Missionsziel ist nicht der Piusbruderschaft Anhänger zu verschaffen, sondern die katholische Lehre zu präsentieren. Gerade für die Piusanhänger wird eine Welt zusammenbrechen, wenn es zu einer Einigung kommt. Und das ist dann wirklich ein Widerspruch.

      Ich bin wirklich gespannt, wie die Oberen es dann den Gläubigen „verklickern“ werden.

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