Tradition und Glauben

Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (2 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

Wir publizieren den zweiten Teil des Aufsatzes von Ann Barnhardt, wobei wir, wie wir hoffen, die amerikanische Brillianz mit der deutschen Gründlichkeit vermengen. Da die Autorin recht viel Bildung und Wissen überhaupt vorraussetzt, über welches sicherlich nicht alle unsere Leser verfügen, so kommentieren wir dies und das in den diesmal recht ausführlichen Fußnoten. Dieser Text wird sicherlich alle Benedikt-Fans betrüben, aber Wahrheit zählt mehr. Es ist natürlich sehr gut eine Gallionsfigur des wahren Glaubens zu haben, der man auch emotional anhängt. Für die Polen war es Johannes Paul II., für die Deutschen und die deutschsprachigen Länder wohl Benedikt XVI. Vorausgesetzt natürlich, dass diese Figuren das halten, was sie halten sollten und der Verpflichtung des Amtes gerecht werden. Wir haben leider diesbezüglich große Zweifel, denn durch JP2 wurde der Ballon des Nachkonziliarismus aufgeblasen, der unter Franziskus jetzt platzte und Benedikt hat leider erst Bergoglio möglich gemacht. Wir werden dazu sicherlich noch mehr als einmal Stellung nehmen, aber zuerst zu den Auführungen von Miss Barnhardt, die unerschrocken von der Quereinsteiger-Perspektive Offensichtliches sieht. Ihre Argumente sind nicht so leicht von der Hand zu weisen, obwohl wir eher glauben, dass Benedikt doch unter Zwang aufgrund einer „widerrechtlich eingeflößter Furcht“ (Kan. 188), also aufgrund „eingeflößter schwerer Furcht“ (vgl. Kan 1103) zurückgetreten ist. Wir werden diese These natürlich darlegen und wie wir glauben mehr Argumente dafür als dagegen vorlegen werden, also bleiben Sie uns treu und spenden Sie etwas, wenn Sie mögen, damit wir uns ungestörter dieser Aufgabe widmen können.

Der „Rücktritt“ von Papst Benedikt XVI Ratzinger

 

Am 11. Februar ARSH 2013 [Anno Reparatae Salutis Humanae– im Jahr des wiederhergestellten Heils der Menschen][1], gab Papst Benedikt XVI bekannt, dass er vom Papstamt mit Wirkung vom 28. Februar ARSH 2013 um 20 Uhr Römischer Zeit zurücktreten werde. Nach diesem „Amtsverzicht“ trug Ratzinger weiterhin die päpstliche weiße Soutane, sich selbst immer noch als „Papst Emeritus Benedikt XVI“ bezeichnend und lebte weiterhin im Vatikan.

Am 20. Mai ARSH 2016, hielt des Papstes Benedikts des XVI, also Ratzingers, persönlicher Sekretär und Vertrauter, Erzbischof Georg Gänswein, eine Rede an der Gregorianischen Universität in Rom, in welcher er detailliert Papst Benedikt XVI Ratzingers Ansicht zu  seinem Status als Papst hielt. Gänswein legte offen dar, dass Papst Benedikt XVI Ratzinger sich immer noch als Teilhaber am Petrusamt sieht, welches er durch seinen „Amtsverzicht“ durch seine „kontemplative Rolle erweitert“ sieht, während die Rolle seines Nachfolger „aktiv“ sei. Weiterhin legte er dar, dass Papst Benedikt XVI Ratzinger glaubt, dass sein Amtsverzicht „ganz anders“ sei als der von Papst Coelestin V, und dass es speziell dieser Grund ist, warum Papst Benedikt XVI NICHT zu seinem Taufnahmen zurückgekehrt sei und weiterhin die päpstliche weiße Soutane trage, während er in den Mauern des Vaticans lebt.

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