Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (5). Zensuren: Häretische Sätze (iii).

9).

AL 303: „ […] Doch dieses Gewissen kann nicht nur erkennen, dass eine Situation objektiv nicht den generellen Anforderungen des Evangeliums entspricht. Es kann auch aufrichtig und ehrlich das erkennen, was vorerst die großherzige Antwort ist, die man Gott geben kann, und mit einer gewissen moralischen Sicherheit entdecken, dass dies die Hingabe ist, die Gott selbst inmitten der konkreten Vielschichtigkeit der Begrenzungen fordert, auch wenn sie noch nicht völlig dem objektiven Ideal entspricht.“

Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass das Gewissen wahrhaft beurteilen kann, dass Handlungen, die vom Evangelium verurteilt werden, und im Besonderen sexuelle Akte zwischen Katholiken, die nach einer Scheidung zivil wiederverheiratet sind, manchmal moralisch richtig oder von Gott befohlen sein können:

[dann verdient diese Aussage die Zensur]

i). Haeretica, sacrae Scripturae contraria.

ii). Scandalosa, prava, perversa, perniciosa, impia, blasphema.

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