Brief der 45 – Amoris Laetitia eine theologische Kritik (7) Schwächere Zensuren (ii).

AL 298: „[…] Die Kirche weiß um Situationen, in denen » die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können « [Fußnote 329].[1] Viele, welche die von der Kirche angebotene Möglichkeit, „wie Geschwister“ zusammenzuleben, kennen und akzeptieren, betonen, dass in diesen Situationen, wenn einige Ausdrucksformen der Intimität fehlen, » nicht selten die Treue in Gefahr geraten und das Kind in Mitleidenschaft gezogen werden [kann]. «[2] {N.B. Der letzte Satz in doppelten Anführungszeichen wird hier irreführenderweise für geschiedene und wiederverheiratete Paare angewendet, eine Stellungnahme des II. Vatikanischen Konzils, Gaudium et Spes, 51, die sich nur für gültig verheiratete Paare gilt.}

Wenn es in diesem Sinne verstanden wird, dass Behauptungen befürwortet werden, dass geschiedene und zivil wiederverheiratete Paare eine Verpflichtung zur sexuellen Treue zueinander haben, statt vielmehr zu ihren wahren Ehepartnern, oder dass ihr Leben  „als Bruder und Schwester“ entweder eine schuldhafte Gelegenheit zur Sünde gegenüber der vorausgesetzten Verpflichtung zur sexuellen Treue oder eine schuldhafte Ursache für eine Schädigung der Kinder darstellt:

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