„Wir klagen an“ – Gericht über Papst Franziskus und andere Päpste. (4) Vorteile des Franziskus-Pontifikats?

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Die Heiligkeit der nachkonziliaren Päpste?

Welche Päpste leiteten doch die nachkonziliare Kirche. Wir meinen hier nicht nur das Intellektuelle, sondern das Geistliche. Den berühmten „besseren Draht nach oben“, den sensus fidei, der einen Papst auszeichnen sollte. Wir meinen die Heiligkeit. Die Muttergottes sagte ja in La Salette:

„Rom wird den Glauben verlieren“,

vielleicht meinte sie damit, dass er ihn nach und nach, kontinuierlich verlieren wird.

 „Und wird zum Sitz des Antichristen werden“,

sagte sie auch, wobei wir bei Papst Franziskus wären. Dennoch glaubt der Schreiber dieser Zeilen nicht, dass Franziskus der Antichrist sei, noch dass er der falsche Prophet sei. Warum nicht? Weil der Antichrist ein weltlicher mit hoher Intelligenz und Charisma ausgestatteter Herrscher sein soll, was Franziskus eindeutig nicht ist. Der falsche Prophet soll die Gläubigen verführen, welche sich gerade nicht von Franziskus verführen lassen, da sie, wie im Kommunismus, „mit den Füssen“ abstimmen und seinen Audienzen fernbleiben. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt persönlich nicht, dass wir in der apokalyptischen Endzeit leben, sondern dass wir für das Wohl unserer Kirche kämpfen müssen, anstatt sich apokalyptisch zu entschuldigen. Gott wird seine Kirche, wie einst Israel dezimieren und aus dem Heiligen Rest eine neue, gereinigte Kirche auferstehen lassen, indem bestimmte Menschen mit seiner Gnade mitarbeiten werden. Denn von Nichts kommt Nichts. Bis dahin müssen alle, „die Pharao [das Konzil] kannten“, aussterben, was ja der Fall ist, weil die altliberale „frustrierte Konzilsgeneration“ buchstäblich ausstirbt und die „biologische Lösung“ naht. Es gibt keinen Priester- oder Ordensnachwuchs mehr, die Neukonservativen (Generation JP2) verlieren durch Franziskus den Glauben überhaupt oder den Glauben an „die Wohltaten des Konzils“ und sie fallen entweder ab oder sie werden zu Traditionalisten, indem sie einfach wieder katholisch werden. Sehen wir also Gott für Papst Franziskus dankbar, der einer Seuche gleicht, welche die Alten und Schwachen wegrafft und bei den Überlebenden das Immunsystem langfristig stärkt, da sie bestimmte Antigene (wie die gegen die Schwarze Pest) bilden, welche sie ihren Nachkommen vererben können. Interessanterweise gab es in Europa zuerst die Pandemie des Schwarzen Todes (1347-1358) und erst danach das Abendländische Schisma (1378-1417), wie auch die Reformation (1517- 1648). Als wollte Gott durch seinen Analogieschluss den Menschen zeigen, wie es euch jetzt im Körperlichen ergeht, denn angeblich ist 1/3 aller Europäer an dieser Seuche gestorben, so wird es euch auch im Geistlichen ergehen, wenn ihr nicht umkehrt. Nach der Reformation war sicherlich die Hälfte Europas nicht mehr katholisch und es wird immer weniger.

Aber seien wir getrost, denn Papst Franziskus zeigt uns wie es nicht geht, er zeigt uns auch per Umkehrschluss, wo die Schätze der Kirche liegen:

  • In der Keuschheit,
  • In der Unveränderlichkeit Gottes,
  • In der Überweltlichkeit der Kirche,
  • In der Alten Messe,
  • In den kontemplativen Frauenorden,
  • In der ehelichen Treue,
  • In der würdig empfangenen Kommunion.

Ist das nicht schön?

 

chaliceandhost

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