Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (1 von 5): Ewig-Weibliches

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Das Ewig-Weibliche nervt

Nach der ersten Lektüre des Textes Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt von Mary Donelann, den wir hiermit in der Übersetzung von Eugenie Roth vorstellen, kam dem Schreiber dieser Zeilen ein Zitat von Ephraim Kishon in den Sinn:

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

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Evangelium des Sonntags Quinquagesima

Lk 18, 31 – 43 In jener Zeit nahm Jesus die Zwölf beiseite und sprach zu ihnen: «Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem: dort wird alles in Erfüllung gehen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben. Er wird den Heiden ausgeliefert, verspottet, mißhandelt und angespien werden; man wird Ihn geißeln und töten; aber am dritten Tage wird Er wieder auferstehen.» Allein sie verstanden nichts davon; diese Rede war für sie dunkel, und sie begriffen nicht, was damit gemeint war. – Als Er Sich dann Jericho näherte, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Als er das Volk (das nach Jerusalem pilgerte) vorbeiziehen hörte, fragte er, was das sei. Sie sagten ihm, Jesus von Nazareth gehe vorüber. Da rief er: «Jesus, Sohn Davids, erbarme Dich meiner!» Die Vorausgehenden schalten ihn, er solle schweigen. Er aber schrie noch lauter: «Sohn Davids, erbarme Dich meiner!» Da blieb Jesus stehen und ließ ihn zu Sich bringen. Als er herangekommen war, fragte Er ihn: «Was soll Ich dir tun?» Er antwortete: «Herr, daß ich sehe!» Jesus sprach zu ihm: «Sei sehend; dein Glaube hat dir geholfen.» Sogleich sah er, pries Gott und folgte Ihm. Und alles Volk, das Zeuge davon war, lobte Gott.

Betrachtung zum Evangelium des Sonntags Quinquagesima

Daß wir dem Tode immer näher rücken, wissen wir! daher ist es auch nothwendig, oft daran zu denken, uns darauf vorzubereiten. Wie nützlich ist es, das Leiden Jesu zu betrachten ! Alle die Demüthigungen und Schmerzen Jesu, erinnern sie uns nicht, daß wir uns durch Buße und Demuth zum Tode bereiten sollen? Wie wenige Menschen aber hören in ihren gesunden Tagen gerne vom Leiden und Sterben! Doch, sind wir mit einem leiblichen Uebel behaftet, wie sind wir da aufmerksam, alles zu erforschen, was dasselbe lindern oder vertreiben könnte! Wie gleichgültig sind wir hingegen bei den Nebeln der Seele!

O, laßt uns auch mit dem Blinden am Wege ausrufen: Sohn Davids, erbarme Dich meiner! Und gewiß! ein vertrauensvolles und beharrliches Gebet wird Gott erhören; er wird uns die Gnade verleihen, daß wir das Gute und Wahre erkennen. Auch sollen wir Gott danken für unser Gesicht: die Herrlichkeit, Macht und Güte Gottes in der Natur bewundern, aber Böses zu schauen uns hüten!

Kollekte zum Sonntag Quinquagesima

K i r ch e n g e b e t.

O Herr! erhöre gnädig unser Gebet, wir bitten Dich, löse die Bande unserer Sünden auf, und beschütze uns vor aller Widerwärtigkeit ! Amen.

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Tridentinische Messe – eine visuelle Einführung – 14

38. Die Danksagung

Anschließend nimmt der Ministrant die Ampulen und gießt Wein in den Kelch ein. Der Priester betet:

QUOD ORE SUMPSIMUS — Was wir mit dem Munde empfangen haben

Quod ore sumpsimus Domine, pura mente capiamus: et de munere temporali fiat nobis remedium sempiternum. Was wir mit dem Munde empfangen haben, Herr, das laß uns auch mit reinem Herzen aufnehmen, und aus dieser zeitlichen Gabe werde uns ewige Erquickung.

Sodann reinigt er, zur Epistelseite tretend, die Finger und den Kelch. Der Ministarnt gießt auf die Finger des Priesters Wasser und Wein. Der Priester betet:

CORPUS TUUM, DOMINE — Dein Leib, Herr, den ich empfangen Weiterlesen

Heute am 24. Februar beten wir die Bußpsalmen für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

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Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

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Mary Donnelan, Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt

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Mary Donellan January 31, 2017 One Comment

Ich habe nun seit neun Monaten ohne Unterbrechung das Privileg, die traditionelle lateinische Messe besuchen zu können. Ich kann ohne zu zögern sagen, dass dies die absolut beste Wende meines Lebens war. Ich werde eine immerwährende Liebesgeschichte mit der katholischen Tradition haben, und ich bin selig, entdeckt zu haben, dass sich nirgendwo die katholische Tradition mit mehr atemberaubender Schönheit zeigt als in der traditionellen lateinischen Messe. Hier gibt es noch weithin vergessene Riten, Gebete und Symbole in all ihrer spirituellen Kraft und Wirksamkeit, wie in den vergangenen 1500 Jahren.

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Eugenie Roth, Wie ich zur Traditionellen Lateinischen Messe kam (1 von 2)

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Auf die TLM wurde ich durch eine Bekannte aufmerksam, die mich bat, doch meine Unterschrift auf eine Liste zu setzen, damit in der Bischofsstadt die Heilige Messe nach den Büchern von 1962 gefeiert werden durfte. Nein, ich sei durch diese Unterschrift zu nichts verpflichtet (wie beruhigend war das damals für mich!). Dies war noch die Zeit, in der man die Erlaubnis des Bischofs einholen musste, welcher der beantragenden Gruppe dann einen Priester und eine Kirche zuwies.

So bin ich dann, neugierig geworden durch die Begeisterung meiner Bekannten, auch einmal in den Gottesdienst nach dem Vetus Ordo gegangen. Der „alte“ Schott stand seit Jahrzehnten unbenutzt in meinem Regal, den hatte ich irgendwann – man brauchte ihn ja nicht mehr – geschenkt bekommen. Also:

In die Hand nehmen. Abstauben. … Lesen … Zunächst die Erläuterungen. Wenn man den Verlauf des Gottesdienstes nicht kennt – für mich waren das viele unverständliche Worte.

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Vetus Ordo und die Weiblichkeit oder unsere Frauenbeilage

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Nach der Kurzreihe über die Männlichkeit und die Tridentinische Messe, soll auch eine Kurzreihe über die Weiblichkeit und die Alte Messe folgen. Zuerst stellen wir fest, dass es in der Liturgie nicht um weiblich oder männlich geht, sondern um Gott und das Geistig-Übernatürliche. Gender ist eine allgegenwärtige Häresie, der wir nicht anhängen, aber durch das geistliche Leben nähern wir uns Gott, der über allem Geschlechtlichen steht. Es gibt eine Geschichte aus der Zeit der Wüstenväter, wo die Mönche bei den vorbeigehenden Ordensschwestern einander sagten:

„Schauen wir weg. Frauen kommen“

worauf eine der vorbeigehenden ihnen sagte:

„Wäret ihr richtige Mönche, so hättet ihr in uns keine Frauen gesehen“.

Wohl wahr! Es gibt Frauen und Männer und je mehr sie sich Gott nähern, desto Gott-gleicher werden sie, ohne dass sie ihr Geschlecht ändern oder die ontologische Differenz, also der Wesensunterschied zwischen Gott und Mensch aufgehoben wird. Je älter und geistlicher man wird, desto weniger stellt man sich die Frage: Wie weiblich oder männlich bin ich? Weil man viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist. Aber niemand kommt gleich als ein 100 jähriger Wüstenvater auf die Welt, sondern hat viel Zeit und viel Entwicklung vor sich, über die man zwar in einigen Jahren oder Jahrzehnten müde lächeln wird, welche aber erst erkämpft werden muss. Da uns auch Frauen lesen, so wollen wir die Traditionelle Lateinische Messe, die Tridentinische Messe oder den Vetus Ordo ein wenig aus der weiblichen Perspektive erläutern.

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

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Evangelium des Sonntags Sexagesima

Lk 8, 4 – 15 In jener Zeit, als viel Volk zusammengekommen war, und die Leute aus den Städten zu Jesus eilten, sprach Er zu ihnen dieses Gleichnis: «Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen. Als er nun säte, fiel einiges auf den Weg; da wurde es zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. Anderes fiel auf steinigen Grund: es ging zwar auf, verdorrte aber, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Wieder anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die mit aufwuchsen, erstickten es. Anderes fiel auf gutes Erdreich, ging auf und brachte hundertfältige Frucht.» Alsdann rief Er: «Wer Ohren hat zu hören, der höre.» – Da fragten Ihn Seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute. Er antwortete ihnen: «Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen; den andern aber werden sie nur in Gleichnissen vorgetragen, damit sie sehen, und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen. Das nur bedeutet das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die am Wege, das sind jene, die es hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die auf steinigem Grund, das sind jene, die das Wort mit Freuden aufnehmen, sobald sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln; sie glauben eine Zeit lang, allein zur Zeit der Versuchung fallen sie ab. Was unter die Dornen fiel, das sind jene, die es zwar hören, dann aber hingehen und es in den Sorgen und Reichtümern und Genüssen des Lebens ersticken und so keine Frucht bringen. Was aber auf gute Erde fiel, das sind jene, die das Wort hören, es in gutem, in sehr gutem Herzen bewahren und Frucht bringen in Geduld.»

Betrachtung zum Evangelium des Sonntags Sexagesima

Jesus lehrte gerne durch Gleichniße, weil man die erhabensten Wahrheiten der Religion in einem sinnlichen Bilde gleichsam anschauen, leichter auffassen, dem Gemüthe besser einprägen, im Gedächtnisse länger behalten und öfter sich erneuern kann. Er that es auch, damit ihn die arglistigen Pharisäer nicht leicht beschuldigen könnten, und damit seine Lehre von dem Reiche des Messias den sinnlichen, nur immer an die irdische Macht und Herrlichkeit eines Messias denkenden Juden nicht Anlaß gäbe, sich gegen die römische Obrigkeit aufzulehnen.Heute stellt sich uns Jesus als Sämann dar, der das göttliche Wort als Saamen ausstreut. Das Erdreich hiezu sind die Herzen der Menschen. Mit dem am Wege ausgestreuten Saamen kann man jene Menschen vergleichen, welche das Evangelium zwar anhören, aber sich von der Wahrheit nicht wollen überzeugen. Dem auf einen Felsen ausgestreuten Saamen gleichen jene, die das Evangelium anhören, aber nicht standhaft im Christenthume sind. Guter Saame, auf gutes Erdreich ausgestreut, — das gute Erdreich ist ein empfängliches, fest und treu an Gott hängendes Herz — wird unvergängliche Früchte bringen. — Der Teufel ist jener Urheber alles Bösen, der schon die ersten Aeltern zur Sünde führte. — Daß er, die arge Welt und unsre Begierlichkeit an uns das Gedeihen des göttlichen Wortes nicht vereitle, wollen wir wachen und beten!

Kollekte zum Sonntag Sexagesima

K i r ch e n g e b e t.

O Gott! der Du weißt, daß wir auf unsere Werke gar nicht vertrauen, verleihe gnädig, daß wir vor allem Uebel bewahret werden! Amen.

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Tridentinische Messe – eine visuelle Einführung – 13

35. Das Gebet vor der Kommunion  
Es erfolgen drei, stille Privatgebete (Privata) des Priesters, welche daran erinnern, welche Wirkungen die Hl. Kommunion in unseren Seelen vollbringen soll: Frieden, Heilung und Gnade Gottes. Um ihrer teilhaftig zu werden, rechnen uns die Verdienste Christi und den Glauben der Kirchen an.

Domine Iesus Christe I

Domine Iesu Christe, qui dixisti Apostolis tuis: pacem relinquo vobis, pacem meam do vobis: ne respicias peccata mea, sed fidem Ecclesiae tuae; eamque secundum voluntatem tuam pacificare et coadunare digneris. Qui vivis et regnas Deus, per omnia saecula saeculorum. Amen. Herr Jesus Christus, Du hast zu Deinen Aposteln gesagt: ≪Den Frieden hinterlasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch.≫ Schaue nicht auf meine Sünden, sondern auf den Glauben Deiner Kirche, und gib ihr huldvoll Frieden und Eintracht, wie es Deinem Willen entspricht: der Du lebst und herrschest, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Im feierlichen Hochamt wird jetzt der Friedenskuß gegeben: Priester und Diakon küssen den Altar, dann gibt der Priester dem Diakon den Friedenskuß mit den Worten:

Pax tecum. – Der Friede sei mit dir. Weiterlesen

Ann Barnhardt: Über das gegenwärtige Gegen-Papsttum, die Priesterbruderschaft Sankt Pius X und andere völlig unaufgeregte Themen

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Hier wieder einmal ein messerscharfer Text von Ann Barnhard, deren Beiträge immer mit einer Darstellung von Judith und Holofernes bebildert werden, da diese den Geist dieser Beiträge am Besten wiedergeben. Wir publizieren Ann Barnhardt, weil wir fast immer mit ihr übereinstimmen, obwohl wir dies und das, wie wir glauben, weniger scharf ausdrücken. So glauben wir, dass die FSSPX, welche kaum etwas wirklich Deutliches gegen Amoris Laetitia gesagt hat, sich wirklich jeglicher Autorität entledigt hat. Dass die Verhandlungen weiterhin dauern, stellt ihr kein gutes Zeugnis aus, denn im jetzigen Moment hat sie nichts zu verlieren. Sie ist bereits kanonisch irregulär. Jegliche Absprachen mit einem Antipapst oder einem häretischen Papst, der bald einer formalen Häresie beschuldigt werden wird, sind doch unsinnig. Wird das Pontifikat von Franziskus für null und nichtig erklärt und abrogiert werden, so besteht die Möglichkeit, dass sein Nachfolger, diesmal zur Abwechslung ein echter und würdiger Papst, manche seiner Entscheidungen validiert, also für rechtsgültig erklärt. Denn nicht einmal Franziskus kann alles falsch machen. Dennoch ist das Verhandeln eines Abkommens gerade mit Franziskus und gerade nach Amoris Laetitia mehr als unwürdig. FSSPX beraubt sich jeglicher Glaubwürdigkeit, denn auch Pragmatismus hat seine Grenzen. So waren Johannes Paul II. und Benedikt XVI. der Piusbruderschaft nicht katholisch genug, aber Franziskus ist es auf einmal.

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