Der Reisealtar (2 von 4): Reisen und das geistliche Leben

gregormesse

Reisen und das geistliche Leben

Deswegen waren die herumstreuenden Mönche oder Kleriker, Einzahl lautet: clericus vagans, wovon sich der Vagabund ableitet, immer Gift und immer verdächtig. Wenn Sie jetzt mit dem Beispiel von hl. Paulus, den anderen Aposteln oder Missionaren kommen, dann müssen Sie wissen, dass diese zwar von A nach B reisten, aber dann längere Zeit in B blieben, um eine Gemeinde aufzuerbauen. Die Bischöfe, welche sie einsetzen, hatten an Ort und Stelle zu sein. Das Reisen war nicht der Selbstzweck und deswegen war diese Reiserei von Johannes Paul II so spirituell verdächtig, worauf wir noch mehr als einmal zu sprechen kommen. Wenn man reist, so kann man qualitativ hochwertig nicht beten, weil man durch alles andere zu sehr abgelenkt ist. Deswegen gibt es im Alten Brevier, also in allen Brevieren bis 1962 das sog. Itinerarium also die Reisegebete, welche Geistliche vor den Reisen beten sollten oder mussten. Eine zweisprachige, lateinisch-englische Übersetzung findet sich hier. Da wir davon ausgehen, dass manch einer diese Gebete auch gerne beten möchte, Latein nicht kann und eine deutsche Übersetzung hilfreich wäre, auch wenn man es auf Lateinisch beten wird (nicht wahr…?), so fügen wir hier unsere eigene Übersetzung hinzu.

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