Heute, am 30. Juni, beten wir die Bußpsalmen für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

1801-1-4 Champaigne Bon Pasteur

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Ad 4.

Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten.

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Verpflichtende Konzelebration oder damit es noch weniger „gottet“

Gregors Messe drache

Das gestrige katholisches.info vom 28.6.2017 brachtet einen Beitrag von Roberto de Mattei, welcher darüber berichtet, dass der Gegenpapst Franziskus den römischen Priesterkollegien die Konzelebration gebietet.

Was ist die „Messe“?

Bevor wir uns noch näher diesem Beitrag widmen werden, sollte man sich zuerst die Frage stellen, was eigentlich eine Messe ist und was sie bewirkt?

Wie immer genial bringt es Hl. Thomas von Aquin auf den Punkt:

Missa dicitur quasi transmissa, scilicet a populo ad Deum, et e converso […]“ (Summ. Theol. III q. 83. 4 ad 9.)[1]

„Die Messe wird so genannt, weil sie sozusagen das Hinübergeschickte ist, nämlich vom Volk [der Gläubigen] zu Gott und umgekehrt […]“.

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Nachprimiz in Birnau am 4.07.2017

Stephanus4

 

Wir erhielten unlängst die Nachricht, dass am Dienstag den 4.07.2017 um 16.30 in Birnau am Bodensee die Nachprimiz von Pfr. Ivan Chudzik vom Instituts vom Guten Hirten stattfinden wird. Es scheint sich um eine geheime Angelegenheit zu handeln, da das Pfarrblatt von Birnau es nicht vermerkt, was dafür spricht, dass:

  • diese Nachprimiz tatsächlich stattfinden und
  • segensreich sein wird.

Die Primizmesse ist für diejenigen, die an ihr teilnehmen, mit eine vollkommenen Ablass verbunden, wenn man vorher natürlich alle Voraussetzungen zum Gewinn eines vollkommenen Ablasses erwirkt hat.

Da eine Messe im Alten Ritus am Wochentag nachmittags sehr wenige Gläubige anziehen wird, weswegen sie wohl auf diesen Tag verlegt wurde, so  wäre es wirklich gut, für alle, die in der Nähe wohnen und daran teilnehmen können, hinzufahren. Ja, ja ein traditioneller Katholik braucht ein gutes Auto und Benzingeld.

 

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„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (2 von 4)

Bonifatius

Der Untergang des katholischen Staates und die Alternative

Das Fehlen einer Identität, auch einer nationalen Identität, ist gefährlich, weil jeder Mensch eine Identität braucht wie die Luft zum Atmen. Man ist als „der Mensch an sich“ kein Abstraktum. Man ist Mann oder Frau, dort und dort geboren, dieser und dieser Herkunft, dieser Sprache, Nationalität etc. Zwar ist es möglich sich eine autark-autonome Identität zu schaffen, ein solipsistisches Ich sozusagen, welches jedoch mit der Außenwelt, die es leider Gottes auch gibt, nicht kompatibel sein wird, weil eine absolute ideelle Selbstversorgung nicht möglich ist. Man braucht Bezugspunkte, Ausrichtung, Identität, was sicherlich Variablen sind und innerhalb eines Sinngefüges gut oder schlecht sein können. Und was ist das richtige Sinngefüge? Ein katholischer Staat, der innerhalb eines katholischen Staatsgefüges verwurzelt und der rechten katholischen Lehre (natürlich der vorkonziliaren) und einem katholischen Papst als dem Stellvertreter Christi untergeordnet ist. Das soziale Königtum Jesu Christi, lautet das Stichwort. Warum? Weil im Falle, dass sich die Staaten nicht Jesus Christus und Seiner Kirche unterordnen, sie sich jemandem anderen unterordnen müssen und zwar dem „Herrscher dieser Welt“, Satan, welcher viele politische Systeme schuf und inspirierte, um die Menschen zu versklaven. Schauen wir uns diese Entwicklung verkürzt historisch an:

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des dritten Sonntags nach Pfingsten

Lk 15, 1 – 10

Allerlei Zöllner und Sünder nahten sich ihm, um ihn zu hören. Da murrten die Pharisäer und Schriftgelehrten und sagten: „Dieser nimmt die Sünder auf und ißt mit ihnen.“

Da trug er ihnen folgendes Gleichnis vor: „Wer von euch, der hundert Schafe besitzt und eins davon verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Hat er es gefunden, so nimmt er es voll Freude auf seine Schultern. Und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war. Ich sage euch, ebenso wird im Himmel größere Freude sein über einen einzigen Sünder, der sich bekehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die der Bekehrung nicht bedürfen.

Oder wenn eine Frau zehn Drachmen besitzt und eine davon verliert, zündet sie dann nicht ein Licht an, kehrt das Haus aus und sucht sorgfältig, bis die die Drachme findet? Und hat sie die Drachme gefunden, so ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, ich habe die Drache gefunden, die ich verloren hatte. Ebenso, sage ich euch, ist bei den Engeln Gottes Freude über einen Sünder, der sich bekehrt.“

Betrachtung zum Evangelium des dritten Sonntags nach Pfingsten

Jesus kam in die Welt, um die Sünder zur Busse und Besserung zu führen und ewig selig zu machen, nicht aber, um sie mit Harte zurückzustossen. Es ist wohl klug, ja pflichtgemäß, die Gesellschaft der Gottlosen zu fliehen, wenn man in Gefahr kömmt, von ihnen zum Bösen verführt zu werden, wenn keine Hoffnung ist, etwas Gutes bei ihnen zu stiften. Können wir aber, selbst vor Sünde gesichert, auch den Lasterhaften durch freundschaftlichen Umgang belehren und bessern, so ist dieser Umgang der Vernunft und unserer heiligen Religion gemäß. Welch herrliches Gleichniß stellt uns nicht Jesus in dem heutigen Evangelium vor die Augen, da er uns einen Hirten und ein armes Weib aufstellt, denen es nicht übel genommen werden kann, daß sie ein verirrtes Schaf oder einen verlornen Groschen suchen, und sich freuen, wenn sie das Verlorne gefunden haben! — Wer ist aber nun unser Hirt? Jesus ist es, der gewiß jedes verirrte Schaf seiner Heerde aufsucht, und das gefundene liebevoll aufnimmt. — So ist es auch, wenn der Sünder sich bessert, dann freuet sich der göttliche Heiland, der ganze Himmel. Glücklich der Sünder, der Busse thut! Glücklicher aber und Gott wohlgefälliger, wer vorerst die Sünde gemieden hat und standhaft Gutes wirkt. —

Kirchengebet

O Gott! Du Beschützer aller derer, die auf Dich hoffen, ohne welchen nichts fest, nichts heilig ist; laß uns deine Barmherzigkeit immer mehr erfahren, damit wir unter deinem Schutze und deiner Anleitung uns der zeitlichen Güter so bedienen, daß wir der ewigen nicht verlustig werden! Amen.

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„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (1 von 4)

Bonifatius

Nach einer Reihe der leichteren, frauenfreundlichen Beiträge, gehen wir wieder zum „harten Tobak“ über, da wir der kämpfenden Kirche angehören und es an der jetzigen kirchlichen Lage wirklich nichts zu beschönigen gibt. Dieser nachfolgende Beitrag, der über die erwarteten Maße hinaus angewachsen ist, ist eine theoretische Untermauerung eines Beitrags über den eigentlichen Zweck von Amoris Laetitia und der vorangegangenen Herbstsynode. Obwohl dieser Beitrag einen sehr großen Bogen schlägt und vieles an ihm ausarbeitungswürdig erscheint, bitten wir alle, geduldig zu Ende zu lesen, denn wir kommen schon auf den Punkt.

Das nichtvorhandene Deutschtum der Deutschen

Der Vorteil ein Ausländer in Deutschland zu sein, besteht unter anderem darin, das Deutschtum, das deutsche Wesen oder die deutsche Kultur überhaupt loben zu dürfen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Leser bei dem Wort „Deutschtum“ zusammenzucken, da es nach 1945 kaum mehr verwendet wird. Auch der oben erwählte Spruch wird heutzutage höchstens ironisch verwendet, was wir in diesem Beitrag nicht zu tun beabsichtigen. Der Schreiber dieser Zeilen ist kein Deutscher, obwohl er einen deutschen Pass besitzt, er hat auch direkt oder indirekt einen Teil seiner Familie durch das verzerrte „deutsche Wesen“, welches zwischen 1939 und 1945 in seiner Heimat wütete, verloren. Dennoch bemüht er sich auch im Falle des Deutschtums um eine objektive, rationale und keine emotionale Haltung zur Realität.

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (4 von 4)

Mantilla with me

Mantillageschichten

Tag 7:

Weiterer Verlauf: An weiteren Tagen (für die Zähnung „Tag 7“) – scheinen die anderen Gottesdienstbesucher erst „richtig“ auf die Mantilla aufmerksam zu werden. Jemand, der sich auskennen sollte meint, sowas sei doch überhaupt nicht nötig (die Mantilla ist meines Wissens ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz und das Weihwasser, und eine Kopfbedeckung war für Frauen bis zum Vatikanum II verpflichtend während des Gottesdienstes zu tragen), jemand anders, ich solle doch die Mantilla unter dem Kinn binden, weil die Enden beim Gehen hin und her schwanken …

Und: Nein, ich werde mich dadurch nicht davon abbringen lassen, die Mantilla zu tragen. Und ich werde die Mantilla auch nicht unter dem Kinn binden, obwohl mir ein orthodoxer Christ gesagt hat, dass das die Frauen bei ihnen wohl tun. Aber ob die eine so feine Mantilla tragen oder einfach ein Kopftuch? – Vermutlich schon, denn dieser Mann hat mir früher einmal eine Mantilla gezeigt, die er für eine Frau aus seiner Gemeinde besorgt hatte. …

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des zweiten Sonntags nach Pfingsten

Lk 14, 16 – 24

Jesus erzählte folgendes Gleichnis: „Ein Mann veranstaltete ein großes Gastmahl und lud viele dazu ein. Als die Stunde des Mahles gekommen war, sandte er seinen Knecht aus, um den Geladenen zu sagen: Kommt! Alles ist schon bereit. Da fingen alle einmütig an sich zu entschuldigen. Der erste sagte zu ihm: Ich habe ein Landgut gekauft und muß hingehen, es zu besichtigen. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Ein anderer sagte: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, sie zu erproben. Ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. Ein dritter sagte: Ich habe mir eine Frau genommen und kann deshalb nicht kommen. Der Knecht kam zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da ward der Hausherr zornig und befahl seinem Knechte: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hole die Bettler und Krüppel, die Blinden und Lahmen herein! Der Knecht meldete: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast. Aber es ist noch Platz da. Da sprach der Herr zum Knecht: Geh hinaus an die Landwege und an die Gartenzäune und dränge alle hereinzukommen, dammit mein Haus voll wird. Ich sage euch aber, von jenen Männern, die geladen waren, soll keiner mein Mahl verkosten.“

Betrachtung zum Evangelium des zweiten Sonntags nach Pfingsten

Die christliche Kirche kann mit einem großen Gastmahle verglichen werden, zu welchem Viele geladen wurden. Aber wenige von den Geladenen nahmen Antheil, wegen des unordentlichen Hanges nach den irdischen Gütern und nach den Lüsten der Sinne, die den Geist des Menschen ganz unterjochen. Da rief nun Gott die, welche nie dachten, gerufen zu werden; er suchte jene auf, die ihn flohen; er bemächtigte sich derjenigen, die ihm widerstanden; er machte, daß ihn sogar seine Feinde liebten. O lasset uns ihm nachahmen! Verachtet Niemanden, da auch bei Gott kein Ansehen der Person gilt. Alle sind ihm wohlgefällig, die seinen Willen vollziehen und nach der Erkenntniß seines Reiches trachten. Die wir für gering achten, werden vielleicht in der Ewigkeit uns vorgezogen werden. — Auch das heilige Abendmahl ist ein herrlich großes Gastmahl, bei dem Jesus Christus, wahrer Gott und Mensch sich selbst uns zur Seelennahrung giebt. Hier werden wir an die Liebe Jesu erinnert; hier erhalten wir neue Kräfte, den Sünden zu widerstehen; hier sind wir alle Brüder, Gott gleich schätzbar, wenn wir alle gleich gut sind. Lasset uns daher oft mit der gehörigen Vorbereitung bei dem Tische des Herrn uns einfinden, auf’s Neue mit Jesus in Verbindung treten, und durch den würdigen Genuß seines Leibes und Blutes neue Kräfte sammeln, um seinem heiligen Beispiele nachzuahmen und seine göttliche Lehre gewissenhaft zu erfüllen!

Kirchengebet

O Herr, verleih, daß wir deinen heiligen Namen allezeit fürchten und lieben, weil Du jenen niemals deinen Schutz versagst, denen Du eine feste Liebe zu Dir eingeflößt hast. Amen.

Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (3 von 4)

Mantilla with me

Mantillageschichten

Tag 5:

Ich besitze eine braune Mantilla für Advent und (Vor-) Fastenzeit, eine weiße für die übrigen (Sonn-) Tage. Werktags ist nur Gottesdienst bei besonderen Anlässen. Wie z. B. heute: Mitten in der „violetten  Kirchenjahreszeit“ (während der ich die braune Mantilla trage) wird ein „weißer“ Heiliger gefeiert: gebotener Festtag, d. h. Der Festtag hat die gleiche Wichtigkeit wie ein Sonntag.

Wie zu der Zeit, da ich begonnen habe, in die TLM zu gehen, bin ich auch jetzt – trotz aller äußerlichen Ruhe – nervös … ob wohl … denn heute sind wieder andere Gottesdienstbesucher da, und auch wieder eine andere Organistin. Hallo, Eugenie, das ist nicht wichtig! Du tust das um Gottes Willen! Sie werden sich noch daran gewöhnen … ja, das werde ich mir noch etliche Male sagen müssen! Aber ich bin dankbar, dass es die Mantilla gibt und dass ich die Möglichkeit habe, eine zu tragen … schon seit Jahren wünsche ich mir „irgendein“ Kleidungsstück, das ich nur beim Beten trage, oder zu besonderen Anlässen … obwohl ich die Mantilla im Grunde erst vor einigen Wochen kennengelernt habe. Dass man so etwas IRGENDWANN FRÜHER getragen hat, wusste ich ja von Bildern… aber heutzutage …

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des heil. Fronleichnamsfestes

Joh 6, 56 – 59

Jesus sprach: „Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der Vater gesandt hat und ich durch den Vater lebe, so wird auch der, der mich ißt, durch micht leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, nicht wie das (Manna), das eure Väter gegessen haben, die gestorben sind. Wer dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.“

Betrachtung zum Evangelium des heil. Fronleichnamsfestes

Was der Heiland verheißen: „Ich bin das Brod des Lebens, das vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brode ißt, wird in Ewigkeit leben: und das Brod, daß ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich für das Leben der Welt darreichen werde. Wenn ihr das Fleisch des Menschen – Sohnes nicht esset und sein Blut nicht trinket, werdet ihr das Leben nicht in euch haben. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm, der hat das ewige Leben; denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise, und mein Blut ist wahrhaft ein Getränk.“ Joh. IV — das hat er beim letzten Abendmahle, dessen feierliches Andenken wir heute begehen, in Erfüllung gebracht, Brod in seinen Leib, Wein in sein Blut verwandelt, dies dem himmlischen Vater opfernd, seinen Aposteln zur Seelen-Speise reichend und ihnen befehlend, zu seinem Andenken dasselbe zu thun Luk. XXII., so daß wir Jesum anbeten im heiligen Altars-Sakramente gegenwartig mit Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut,

Kirchengebet

O Gott! der Du unter dem wunderbaren Geheimnisse das Gedächtniß deines Leidens hinterlassen hast; wir bitten Dich, verleihe, daß wir die hochheiligen Geheimnisse deines Leibes und Blutes also verehren, daß wir die Frucht deiner Erlösung in uns jederzeit erfahren mögen! Amen.

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