Tradition und Glauben

Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (2 von 4)

Mantillageschichten

Tag 3:

Der Sonntag, an dem meine Freundin in „ihren“ Gottesdienst geht. Der Sonntag, an dem ich schon vor dem Gottesdienst die geweihten Mantillas in Händen halte. Am Vorabend habe ich vorsorglich die raue Haut an meinen Händen „gebändigt“, die den Mantillas durchaus gefährlich werden kann, denn sie sind aus einem sehr feinen Gewebe. Ich will mir doch Tipps holen, wie ich sie am besten aufsetze, dazu muss ich sie ja in die Hand nehmen.

Hmm … soll ich? Die Entscheidung fällt leicht. Natürlich! Einen Moment lang bin ich im Vorraum alleine, da nehme ich die braune Mantilla aus ihrer Hülle und setze sie mir auf den Kopf um zu sehen, ob ich die Pelikanschnäbel brauche oder ob die Mantilla auch ohne hält. Ergebnis: das bisschen „Stroh“ auf meinem Kopf hält die Mantilla so, wie ich sie aufsetze! Seidig weiches Haar hatte ich noch nie und diese Mantilla ist auch etwas steifer. Die Mantilla kann nicht herunterfallen.

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