„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (1 von 4)

Nach einer Reihe der leichteren, frauenfreundlichen Beiträge, gehen wir wieder zum „harten Tobak“ über, da wir der kämpfenden Kirche angehören und es an der jetzigen kirchlichen Lage wirklich nichts zu beschönigen gibt. Dieser nachfolgende Beitrag, der über die erwarteten Maße hinaus angewachsen ist, ist eine theoretische Untermauerung eines Beitrags über den eigentlichen Zweck von Amoris Laetitia und der vorangegangenen Herbstsynode. Obwohl dieser Beitrag einen sehr großen Bogen schlägt und vieles an ihm ausarbeitungswürdig erscheint, bitten wir alle, geduldig zu Ende zu lesen, denn wir kommen schon auf den Punkt.

Das nichtvorhandene Deutschtum der Deutschen

Der Vorteil ein Ausländer in Deutschland zu sein, besteht unter anderem darin, das Deutschtum, das deutsche Wesen oder die deutsche Kultur überhaupt loben zu dürfen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Leser bei dem Wort „Deutschtum“ zusammenzucken, da es nach 1945 kaum mehr verwendet wird. Auch der oben erwählte Spruch wird heutzutage höchstens ironisch verwendet, was wir in diesem Beitrag nicht zu tun beabsichtigen. Der Schreiber dieser Zeilen ist kein Deutscher, obwohl er einen deutschen Pass besitzt, er hat auch direkt oder indirekt einen Teil seiner Familie durch das verzerrte „deutsche Wesen“, welches zwischen 1939 und 1945 in seiner Heimat wütete, verloren. Dennoch bemüht er sich auch im Falle des Deutschtums um eine objektive, rationale und keine emotionale Haltung zur Realität.

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