Ann Barnhardt: Seid nicht blöde! Gehorsam hat nichts damit zu tun. Sie sind alle erpressbar.

veronesejudithholofernes

Hier wieder ein Text von Ann Barnhardt, welche mit gewohnter Schärfe und Wortwahl („fags“) die eigentlichen Gründe für das Schweigen der Hierarchen aufzeigt. Der Grund ist: Erpressbarkeit aufgrund der eigenen Homosexualität oder eine homosexuellen Verwicklung. So einfach ist das! Vertrauen ist gut, Erpressbarkeit ist besser.

Ich sehe viele Leute die versuchen, das beinahe vollständige Schweigen und die praktisch sofortige Kapitulation beinahe jedes Priesters, Bischofs und Kardinals auf diesem Planeten vor Antipapst Bergoglio mit „Gehorsam“ und „tiefer Sorge um die Autorität des Petrusamtes“ zu erklären.

Weiterlesen!

Werbeanzeigen

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des achten Sonntags nach Pfingsten

Lk 16, 1 – 9

Jesus sprach zu seinen Jüngern: „Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter. Dieser wurde bei ihm angeschuldigt, er verschleudere sein Vermögen. Er rief ihn zu sich und sprach zu ihm: Was muss ich von dir hören? Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung; du kannst nicht länger mein Verwalter bleiben. Da dachte der Verwalter bei sich: Was soll ich anfangen, da mein Herr mir die Verwaltung nimmt? Graben kann ich nicht, zu betteln schäme ich mich. Ich weiß, was ich tue, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich der Verwaltung enthoben bin. Er ließ nun die Schuldner seines Herrn einzeln zu sich kommen. Den ersten fragte er: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig? Der antwortete: Hundert Krüge Öl. Er sprach zu ihm: Nimm deinen Schein und schreibe schnell: fünfzig. Einen anderen fragte er: Wieviel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Malter Weizen. Zu dem sprach er: Nimm deinen Schein und schreibe: Achtzig. Der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil der klug gehandelt habe. – Denn die Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes. Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon. Sie werden euch dann, wenn er zu Ende geht, in die ewigen Wohnungen aufnehmen.

Betrachtung zum Evangelium des achten Sonntags nach Pfingsten

Unser Leben auf Erden ist eine Haushaltung. Alle Leibes- und Seelenkräfte, Macht und Ansehen und alle irdischen Güter, die wir besitzen, sind uns von Gott gegeben, um durch gewissenhafte Anwendung derselben Gottes Liebe zu verdienen. Gebrauchen wir Alles zur Ehre Gottes, um seine wohlthätigen Absichten zu befördern und Gutes zu stiften; dann wird uns, wenn Gott, Herr von seinen Gaben, diese zurückfordert, der Tag der Rechenschaft nicht schrecklich, sondern erwünscht seyn. Beten, arbeiten und auf Gott vertrauen, das soll unser Lebenswandel seyn. Unsern Nächsten Wohlthaten erweisen, das ist löblich; aber auch dieses müssen wir nur thun aus Liebe zu Gott und zum Nutzen für die Ewigkeit, nicht aber aus Eigennutz oder zum Schaden eines Dritten, wie der ungerechte Haushalter nach dem heutigen Evangelium handelte.

Kirchengebet

Wir bitten Dich, o Herr! gib uns deinen Geist, damit wir allezeit nur das denken und thun, was recht ist, damit wir, die wir ohne Dich nicht seyn können, nach deinem Wohlgefallen leben mögen! Amen.

Traditionalismus, David Berger und der sensus fidei

tumblr_mduf591dfk1rqxd5ko1_12801

Der Schreiber dieser Zeilen nimmt sich vor manche Bücher nur dann durchzulesen, wenn sie wirklich ganz billig gebraucht zu erwerben sind. Es handelt sich meistens um sog. „Einmalbücher“, in die man selten ein zweites Mal schaut, wie es bei Urlaubskrimis zum Beispiel der Fall ist. Auch Biographien und Memoiren gehören zu dieser Kategorie, weil es wirklich kaum einen gibt, der sich selbst zum  Gegenstand seines Werkes wählt und darüber hinaus über eine solch gute Feder verfügt, um sich selbst unvoreingenommen zu beschreiben.

„Biographie lügt immer, Fiktion nie“,

Weiterlesen!

Heute, am 28. Juli, beten wir die Bußpsalmen für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

1801-1-4 Champaigne Bon Pasteur

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Weiterlesen

Ann Barnhardt: Brief eines abwesenden Vaters an seine Kinder

Judith 3

Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt in der Übersetzung von davillatollkuehn. Dieser Text stimmt sehr traurig, weil er wahr ist. Benedikt ist der Vater, die Mutter ist die Kirche, die Kinder sind die noch-gläubigen Restkatholiken, der psychopatische Stiefvater ist Bergoglio und die Sodomitenbande sind sein Umfeld: Ricca, Paglia, Fernandez, Coccopalmerio und wahrscheinlich viele, viele mehr. Haben wir keine Angst einen Prozess zu riskieren? Warum denn? „Gay ist ok“, wie die Welt sagt und Franziskus fügt hinzu: „Wer bin ich, um zu urteilen?“ Er muss es wohl selbst am Besten wissen. Wir verwenden dem amerikanischen Original entsprechend das theologische Fachwort „Sodomit“ oder „sodomistisch“, statt des „wertneutralen“ (Gibt es das?) „schwul“ oder „homosexuell“, da Sodomie, nach dem katholischen Glauben, den wir hier vollumfänglich vertreten, eine schwere Sünde gegen die Natur ist, die zu Himmel schreit. Aber in diesem Text wird Sodomie nur sehr periphär behandelt. Es geht hier um ein feiges Weglaufen vor dem Feind, um eine Desertion, um die Verletzung der Standespflichten, um Selbstmitleid und Selbstzufriedenheit. Ja, es geht um Benedikt / Ratzinger. Denn was hilft es, wenn Benedikt tränenselige und sentimentale Briefe schreibt,  welche katholisches. info weiterhin unbeirrt als „mutig“ bezeichnet, wenn er selbst diese Situation verursacht hat? Lesen wir Ann Barnhardt und weinen wir, denn dies ist leider die Wirklichkeit, der wir uns stellen müssen.

Weiterlesen!

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des siebten Sonntags nach Pfingsten

Mt 7, 15 – 21

Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen. Sammelt man von Dornbüschen Trauben oder von Disteln Feigen? So trägt jeder gute Baum gute Früchte; ein schlechter Baum aber trägt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte tragen und ein schlechter Baum nicht gute Früchte. Jeder Baum, der nicht gute Frucht trägt, wird ausgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also könnt ihr sie erkennen.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist (wird in das Himmelreich eingehen).

Betrachtung zum Evangelium des siebten Sonntags nach Pfingsten

Falsche Lehrer kündigen sich nicht selten mit Werken der Wohlthätigkeit, der Menschenliebe und mit dem Edelmuth duldsamer Gesinnung an. Sie verheissen Licht, verborgene Schatze der Weisheit, Freiheit des Geistes, Befreiung von Vorurtheilen und berücken arglose Herzen. — Darum laßt uns wohl einfältig seyn, wie die Tauben, aber auch klug, wie die Schlangen! Hüten wir uns vor Menschen, die uns durch arge Grundsätze und Beispiele zum Bösen verleiten wollen! Trauen wir ihren süssen Worten nicht; denn unter dem Honig ihrer Rede ist tödtliches Gift verborgen, und unter dem Schafs-Felle steckt ein räuberischer Wolf, der nur würgt und zu Grunde richtet. Bitten wir daher Gott mit aufrichtigen Herzen, daß er uns bei der Wahl eines Führers unserer «Seele erleuchte! O Herr, nimm nicht von mir das Licht der Wahrheit und des Glaubens! Lasse mich den wahren Glauben an Jesum auch durch die Werke zeigen! Der Glaube ohne die Werke ist todt. Es ist ferner nicht genug, daß man nichts Böses thue, man muß auch Gutes thun; denn Gott will von seinem Baume gute Früchte.

Kirchengebet

Gott! dessen Vorsehung, ohne je zu irren, in allem, was sie ordnet, zum Ziele kömmt; wir bitten Dich demüthig, wende alles von uns ab. was uns schädlich ist, und verleih, was zu unserm wahren Nutzen gereicht! Amen.

Benedikts Brief oder How I abandoned Your mother

936b0ffe1d930ee1779bd8a5f2f73638

Ausgangslage – die Kinder verlassen

Für alle, die sich nicht in modernen Fernsehserien auskennen. Der obige Titel ist eine Anspielung auf die amerikanische Sitcom How I met Your mother (HIMYM)– „Wie ich eure Mutter kennenlernte“, in der ein Vater in vielen, vielen Sitzungen und wohl Jahren (die Serie lief 9 Jahre lang) seinen Kindern erzählt, wie er deren Mutter traf. Die Serie HIMYM ist absolut nicht zu empfehlen und man muss junge Leute bedauern, die mit ihr aufwachsen und dann solch eine Vorstellung von Liebe, Freundschaft und Ehe hegen werden. How I abandoned Your mother bedeutet im o.a. Titel „Wie ich Eure Mutter verlassen habe“. Der Text von Ann Barnhardt „Der Brief eines abwesenden Vaters an seine Kinder“, den wir bald in der deutschen Übersetzung von davillatollkuehn vorstellen werden, ist dermaßen treffend und ergreifend, dass er wirklich Tränen in die Augen treibt.

Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)

6a00d8341c464853ef019103d9935c970c-500wi

 

Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Weiterlesen!

Heute am 19.07 das Fest des Hl. Vinzenz a Paulo (1581-1660)

Vincent de Paul

Aus gegebenen Anlass des heutigen Festes des Hl. Vinzenz a Paulo wollen wird einen älteren Beitrag nochmals vorstellen und zwei Zitate von ihm beifügen, welche zur derzeitigen kirchlichen Situation passen. Nehmen wir einfach an, dass Heilige es besser wissen.

Es soll sowohl für Einzelpersonen als auch für Ordenshäuser und Ordenskongregationen als großes Unglück betrachtet werden, wenn alles gemäß ihren Wünschen verläuft; wenn sie in aller Ruhe ihre Werke verrichten können und nichts, um der Liebe Gottes willen, zu leiden haben. Ja, wir sollen es als sicher betrachten, dass wenn eine Person oder eine Ordenskongregation nicht leidet und von aller Welt bejubelt wird, ihr Fall nicht weit ist.[1]

 

Es ist unmöglich in der Schlechtigkeit verstockte Priester zu bessern, denn ein schlechter Priester bekehrt sich fast nie. Um ein Mittel zur finden den Klerus zu erneuern, muss bei denen anfangen, die erst geweiht werden sollen und nicht bei denen, die bereits geweiht worden sind.[2]

Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)

6a00d8341c464853ef019103d9935c970c-500wi

Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

Weiterlesen!