Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht? (2 von 7) Potestas diaboli in lumbis est.

 

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Im nächsten Abschnitt zeigt Don Leone, wie in der nachkonziliaren Theologie nach und nach jeder Begriff der caritas, also der Gottes- und Nächstenliebe durch amor, sprich Sex ausgehöhlt und ersetzt wurde. Denn der eigentliche Zweck der Ehe die Kinder, wurde mit dem zweiten Zweck der Ehe – gegenseitige Hilfe- (mutuum adiutorium) gleichgesetzt und während die vorkonziliare Theologie mit der gegenseitigen Hilfe die Hilfe beim Erreichen des Heils durch den Ehestand verstand, versteht die nachkonziliare Kirche dadurch Sex. Ja, die Eheleute helfen einander, indem sie Sex miteinander haben. Ist das denn keine Hilfe? Schon, aber eine kurzfristige und kaum auf das geistliche Ziel gerichtet, denn Sex bindet sehr und macht süchtig. Wie sehr richtig Ann Barnhardt darlegt: je mehr jemand auf der Skala des diabolischen Narzissmus forgeschritten ist, desto perverser ist sein Sex.

Wenn man sich aber beim ehelichen Akt nicht zügelt, dann gleitet man schnell in Perversion ab, die es nach 50 Shades of Grey jetzt gar nicht gibt. Deswegen hat die Kirche der Welt der Lust immer einen Riegel vorgeschoben auch in der Ehe, damit man nicht darin verloren geht. Daher die Keuschheit, daher die Abtötung, damit sie überhaupt erkennen können, dass es etwas „Außersexuelles“ gibt, da draussen.

Wenn viele von Ihnen die Sätze lesen werden, dass es früher so gewesen ist, dass man die Askese betonte, so denken Sie in Gedanken weiter:

jetzt aber braucht man es nicht zu tun, da wir modern sind.

Das ist aber ein Irrtum, denn es ist wie in Mathematik oder Technik. Es ist entweder richtig oder falsch, es funktioniert oder es funktioniert nicht. Nur durch Askese kommt man zum geistlichen Leben. Punkt. Durch Sex kommt man durch Sünde in den dämonischen Bereich und das Übernatürliche, was man dort auch erleben mag, wird vom Teufel sein. Deswegen ist es kein Zufall, dass beim Satanismus sehr perverser Sex parktiziert wird, als Satansgabe sozusagen, je perverser, schmerzvoller, desto besser. Weil man dadurch sich am meisten von Gott entfernt. Es kann keinen Super-Dupper-Alles-ist-erlaubt-Katholizismus geben! Es funktioniert nicht. Das ist nicht die Rechnung, die aufgeht. Schauen Sie sich Ihre Priester und Bischöfe an! Schauen Sie sich die Mißbrauchsskandale und die Homo-Orgien im Vatikan an! Das kommt dabei heraus, eine schiefe Ebene, welche mit dem Konzil eingesetzt hat.

Es gibt den Spruch: potestas diaboli in lumbis est – „die Macht des Teufels ist in den Lenden“, was besagt, dass durch Sex, durch Unkeuschheit, durch die Versuchungen des Fleisches der Teufel am meisten Macht über uns gewinnt. Deswegen das Fasten, die Nachtwachen, die Keuschheit und die Werke der Abtötung. Nein, nicht nur damals, heute erst recht!

Kein Sex? Wirklich kein Sex?

Die höchste Strafe, die man jemanden nach weltlichen Maßstäben auferleben kann, ist es kein Sex zu haben, kein Sex gehabt zu haben oder keinen Sex haben zu dürfen. Wollen Sie jemanden schockieren oder eine Anteilnahme erleben, dann sagen Sie, dass Sie kein Sex haben.  Es scheint wirklich, dass 99,999% der Menschen wirklich keine andere Freude oder Höhepunkt im Leben haben als Sex. Das ist doch wirklich sehr traurig. Diese Sicht der Dinge teilt leider auch die nachkonziliare Theologie, da sie Sex mit „menschlicher Würde“ oder gar „Gottesanschauung“ verbindet. Das ist aber wirklich übertrieben und verfehlt, denn Sex ist höchstens ein Beiwerk innerhalb einer Ehe und niemals ein Selbstzweck. Es scheint wirklich so zu sein, dass Menschen immer früher mit Sex anfangen, heutzutage mit 11 oder 12 Jahren, wenn nicht jünger und sich überhaupt nicht menschlich, kulturell oder wie auch immer weiterentwickeln, weil sie lernen gleich auf dem kürzesten Wege Genugtuung, sei es auch im Sexuellen, zu erfahren. Tiefere Bindungen können sich gar nicht entwickeln, weil es keine Tiefe gibt.  Wenn man früh mit Sex anfängt, so bleibt man bei Sex stehen und verschließt sich andere Bereiche. Der Weg zur Sexsucht ist da manchmal nicht allzuweit. Und deswegen ist es für die allermeisten absolut unvorstellbar, dass es etwas Schöneres oder Besseres als Sex gibt, weil sie es niemals erfahren werden. Es ist so, als würden Sie sich ihr ganzes Leben lang bei McDonalds ernähren. Auch wenn die französische Küche zu Ihnen kommt und Sie beißt, werden sie diese nicht zu schätzen wissen, weil Ihre Geschmacksnerven dermaßen verkümmert und nicht ausgebildet sind.  Der Teufel treibt die Menscheit zum Sex, weil Sex auf die Dauer unglücklich macht. Die Exstasen, falls sie vorkommen, dauern kurz, man verwendet die andere Person, wie man sich auch bemüht, als Mittel zum Zweck und Sex ist Sex und kein Gefühl oder Sinn. Fragen Sie einen Homosexuellen mit einer Sex-Erfahrung. Er wird es Ihnen bestätigen, weil er mehr Sex hatte und hat als ihr Wohblock zusammen genommen und deswegen ist er so traurig.

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