Tradition und Glauben

Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (4 von 7) „Theologie des Leibes“.

Da wir der „Theologie des Leibes“ schon eine Reihe samt unseren Kommentaren gewidment haben, so verzichten wir an dieser Stelle auf eine erneute Einführung. Kurz und knapp: Papst Johanne Paul II hatte Unrecht, Sex ist nicht alles, Ehe ist nicht wegen Sex da und Sex stört am meisten das spirituelle Fortkommen, weswegen man auch in der Ehe die ehelichen Akte zurückhaltend zu genießen hat, traditionelle Moraltheologie spricht von maximal dreimal pro Woche, was gar nicht so sparsam erscheint.

3. „Theologie des Leibes“

Der treue Besuch der Angelus – Ansprachen des Papstes Johannes Paul II. vom September 1979 bis November 1984 in der Hoffnung auf eine Schulung oder fromme Abhandlungen, wäre sicherlich enttäuscht worden. Stattdessen waren seine von ihm in aller Freiheit vorgelegten persönlichen Theorien der sexuellen Sittlichkeit zu hören. Wir werden hier kurz zwei Grundsätze der personalistischen „Theologie des Leibes“[1] untersuchen, nachdem wir diese Theorie in unserem Buch ausführlich besprochen haben. Über folgendes werden wir jetzt nachdenken:

A. Ihr (Theologie des Leibes Anm. d. Übers.) formaler Grundsatz: das Konzept der ehelichen Liebe als totale Selbsthingabe

B. Die Überhöhung der ehelichen Liebe als ihr bemerkenswertestes Kennzeichen

C. Ihr Wurzelfehler

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