Benedict Constable, Der Symbolismus der Geschlechter in liturgischen Rollen: Nicht bizarr, sondern einfach katholisch

Nach einer Reihe polemischer Beiträge wieder etwas Polemisches, aber eher für das Gemüt. Es geht um die liturgischen Aufgaben und darum, was es bedeutet männlich und weiblich zu sein. Der Schreiber dieser Zeilen lebt in einem Teil von Deutschland, wo man „schon viel weiter ist“, wie unsere bürstenschnittige Pastoralassistentin es ausdrücken würde und zwar auf dem Weg in den Abgrund des diabolischen Narzismuss. Die Frauen sind hier dermaßen häßlich und unweiblich, dass nicht einmal sekundäre Geschlechtsmerkmale ohne weiteres, wenn man nicht gerade im Schwimmbad ist, erkennbar sind. Frauen sehen also wie Männer aus: wie junge Männer oder wie Männer in der Andropause, Männer sehen noch wie Männer aus, aber besonders bei jüngeren Männer ist der Schritt zur Homosexualisierung und irgendeiner „Intersexualität“ irgendwie schon vollzogen. Ist es nicht gut? Nein, weil die allermeisten Menschen heiraten wollen oder sie wollen sich wenigstens mit jemanden sexuell und emotional binden, was auf die Dauer nicht möglich ist, weil es keine Ergänzung gibt. Wie treffen Ann Barnhard darlegt: die nachkonziliare Erziehung, womit wir auch die Welt meinen, tendiert dazu Mädchen immer maskuliner zu machen und die Jungs immer weiblicher. Man nennt es jetzt Gender. Die Konsequenzen gibt es im Erwachsenenalter, wo die Kinder zwei Väter oder zwei Mütter haben werden, die theoretisch ein Mann und eine Frau sind, sodass sie keine normale Kindheit oder Erziehung haben werden, weil das Mütterliche oder das Väterliche zu kurz kommen wird, falls noch überhaupt erzogen wird. Meistens endet es so, dass „ein Elternteil“, wie es jetzt modern heißt, alles übernimmt und überarbeitet zusammenbricht. Wo begann das Unglück? In der sog. Emanzipation der Frau, welche keine Emanzipation, sondern die Verleugnung der Weiblichkeit durch die Verleugnung der Mütterlichkeit ist. Die Frauen sind entweder: überarbeitet, allein und unglücklich oder verheiratet, arbeitend und unglücklich, eigentlich sind sie permanent unglücklich, weil die ungeborenen Kinder sich irgendwie durch nichts kompensieren lassen. Die Männer bekommen es ab und so wird das Eheleben zur Hölle. Aber im richtigen, d.h. im katholischen Rollenverständnis liegt auch die Spiritualität verwurzelt. Das Leben auf dieser Erde, liebe Leserinnen und Leser ist ein Kampf. Hedonismus ist nicht machbar und eine Sackgasse. Es kann uns nicht permanent gut gehen. Wenn wir aber wissen, wozu wir auf diese Welt sind, d.h. durch die irdischen Mühen die Seeligkeit zu erlangen, dann wird es erträglich und heilsam. Amen.

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