Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (2 von 6)

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Asmodeus und die Zulassung Gottes

Es ist der Teufel, der Vater der Lüge, welcher das Libido über alle Maßen hinaus so anstachelt, dass sich viele Heiligen in die Dornenbüsche warfen, um sich wenigstens dadurch von der Versuchung des Fleisches abzulenken. Es ist der Dämon Asmodeus, welcher zur Unkeuschheit versucht. Er erhält aber von Gott die Erlaubnis insbesondere jene zu versuchen, welche aus unlauteren Motiven das Priestertum wählen.

In einem höchst hörenswerten Podcast Nr. 42 von Steven Skojec und Michael Hichborn (ab 00:57:00) wird auch dies thematisiert, wobei interessante Privatoffenbarungen zu diesem Thema vorgestellt werden. Die erste von ihnen stammt von Hl. Hildegard von Bingen und gerade diese Vision wird von Papst Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an die Römische Kurie im Jahre 2010 erwähnt. In dieser Schauung spricht die Kirche (Ecclesia), als wunderbare Frau dargestellt, zu St. Hildegard über die Wunden, welche ihr die Priester zufügen:

„Im Jahre 1170 nach Christi Geburt lag ich [Hildegard] lange krank danieder. Da schaute ich, wach an Körper und Geist, eine Frau von solcher Schönheit, daß Menschengeist es nicht zu fassen vermochte. Ihre Gestalt ragte von der Erde bis zum Himmel. Ihr Antlitz leuchtete von höchstem Glanz. Ihr Auge blickte zum Himmel. Bekleidet war sie mit einem strahlendhellen Gewand aus weißer Seide und einem Mantel, besetzt mit kostbaren Steinen. An den Füßen trug sie Schuhe aus Onyx. Aber ihr Antlitz war mit Staub bestreut, ihr Gewand war an der rechten Seite zerrissen. Auch hatte der Mantel seine erlesene Schönheit verloren, und ihre Schuhe waren von oben her beschmutzt. Mit lauter, klagender Stimme schrie sie zum hohen Himmel hinauf: Horch auf, Himmel; mein Antlitz ist besudelt! Trauere, Erde: mein Kleid ist zerrissen! Erzittere, Abgrund: meine Schuhe sind beschmutzt!

Und weiter sprach sie: Im Herzen des Vaters war ich verborgen, bis der Menschensohn, in Jungfräulichkeit empfangen und geboren, sein Blut vergoß. Mit diesem Blut, als seiner Mitgift, hat er mich sich vermählt.

Die Wundmale meines Bräutigams bleiben frisch und offen, solange die Sündenwunden der Menschen offen sind. Eben dieses Offenbleiben der Wunden Christi ist die Schuld der Priester. Mein Gewand zerreißen sie dadurch, daß sie Übertreter des Gesetzes, des Evangeliums und ihrer Priesterpflicht sind. Meinem Mantel nehmen sie den Glanz, da sie die ihnen auferlegten Vorschriften in allem vernachlässigen. Sie beschmutzen meine Schuhe, da sie die geraden, das heißt die harten und rauhen Wege der Gerechtigkeit nicht einhalten und auch ihren Untergebenen kein gutes Beispiel geben. Dennoch finde ich bei einigen das Leuchten der Wahrheit.

Und ich hörte eine Stimme vom Himmel, die sprach: Dieses Bild stellt die Kirche dar. Deshalb, o Mensch, der du das schaust und die Klageworte hörst, künde es den Priestern, die zur Leitung und Belehrung des Gottesvolkes bestellt sind und denen gleich den Aposteln gesagt wurde: ‚Geht hinaus in die Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!’ (Mk 16, 15)“[1]

Wir alle besudeln zwar die Kirche durch unsere Sünden, indem wir wie Tintenfische Tintenwolken der Schlechtigkeit ausströmen, welche das Meer verunreinigen. Wir alle lassen durch unsere Sünden Christus mehr leiden, da auch alle unsere Sünden, die wir noch nicht begangen haben in die Sündenlast aller Sünden der Welt bis zur Weltende inkludiert sind. Aber wir sind nicht alle Priester und wir sind nicht mit der Frau-Kirche (Ecclesia) vermählt. Warum sollte den ein Priester keusch leben?

  • Weil er den jungfräulichen Christus, den Bräutigam der Kirche nachahmt und an dessen statt (in persona Christi) er handelt.
  • Weil er die mit der Braut Christi- Kirche als alter Christus (ein zweiter/anderer Christus) vermählt ist, weswegen ein Bischof, der das höchste Weiheamt inne hat, ein Ring als Symbol der Vermählung mit seiner Diözese trägt.

Ja, die sind alle verheiratet, unsere Geistlichen und zwar mit der Kirche, welche auch eine Frau ist. Und um mit einer Frau verheiratet zu sein, muss man heterosexuell sein. Diese Sicht der Dinge ist theologisch korrekt und sie wird auch vom seligen Pater Francisco Palau O.C.D. (1811-1872) geteilt. Pater Palau war ein Karmelit, welchem Visionen von Mutter Gottes und im Jahre 1860 der Frau Kirche- Ecclesia zuteilwurden. Wie Michael Hichborn ausführt,[2] sah Pater Palau in einer Vision die Kirche, welche sich ihm als eine Person vorstellte. Sie sagte, dass jeder Priester durch seine Ordination ein wahrer Ehegatte der Kirche sei, da sie, Ecclesia, jeden Priester tatsächlich heiratet. Sie sagte aber auch, dass viele zum Priesteramt durch den Glanz, der von ihr ausgeht, geleitet werden, also all das, d.h. die Benefizien, die Einkünfte, das Wohlergehen, welche sie umringen. Diese Priester lieben aber nicht sie selbst. Sodass diese Kleriker, von Anfang an Asmodeus – dem Dämon der Unkeuschheit – angehören.

„Sie begehen Ehebruch gegen mich – die Kirche“, sagt Ecclesia.

Weiter erzählt Pater Palau O.C.D, in einer Vision, die Michael Hichborn anführt, folgendes:

„Ich [Pater Palau] sah eine große Menge der falschen Liebhaber, welche zum Priestertum mit unaufrichtigen/devianten (devious) Intentionen kommen, sie waren in der Gewalt von Asmodeus. Und sie [die Kirche] sagte zu mir: »Sie haben mich durch die Bande des Priestertums geheiratet, lieben aber nicht mich, sondern die Pfründe (benefice) [das Kirchenamt Red.], Zierden und Weltlichkeiten, das ist, was sie lieben. Durch das Priestertum bin ich ihre Ehefrau, aber sie sind Ehebrecher, weil sie sich mit der Pfründe und nicht mit mir vereinigt haben. Manche lieben die Würde und die Glorie, welche, wie sie sehen, mich umgibt. Andere lieben meine materiellen Güter. Andere wieder den Müßiggang, die Faulheit und ihre eigene Bequemlichkeit. Und sie beginnen ihre geistliche Laufband mit dieser Absicht und arbeiten daran sich eine glorreiche Kirchenstellung zu erwerben. Keiner von diesen kennt mich und ich kenne diese nicht. Noch lieben sie mich. Ach, wenn alle Priester die Kirche kennen würden, wenn sie mich kennen würden, wenn sie mich lieben würden! All diese Priester werden der Macht des Asmodeus überantwortet werden, schon am Tage der Hochzeit, am Tage ihrer Ordination oder bei Inbesitznahme [Besessenheit] derjenigen, die im Priestertum leben sieht der Teufel ihre Seelen, da diese, die mir geschuldet sind, nur sich selbst leben, der Welt  und dem Teufel leben«“.[3]

Fassen wir also zusammen, Männer, die auf unlauteren Gründen das Priestertum wählen, werden schon am Tage ihrer Priesterweihe dem Dämon Asmodeus, dem Dämon der Unkeuschheit, von Gott übergeben. Warum? Weil sie schwer gesündigt haben, indem Sie nicht die Kirche selbst wollen, sondern ihre Macht, ihr Geld, ihr Ansehen. Da es sich um eine Hochzeit handelt, kann man dies durchaus mit der Ehesimulation vergleichen, wodurch jemand nach außen vorgibt die Ehe mit der betreffenden Person einzugehen, obwohl ihm nur bestimmten Gütern oder Eigenschaften dieser Person liegt. Das Kirchenrecht formuliert es wie folgt:

Ungültig schließt eine Ehe, wer sie eingeht infolge einer zur Erlangung des Konsenses gegen ihn angewandten arglistigen Täuschung über eine Eigenschaft des anderen Partners, die ihrer Natur nach die Gemeinschaft des ehelichen Lebens schwer stören kann. (Can. 1098)

Solch ein Mangel des Ehekonsens, also der Zustimmung zur Ehe, macht die Ehe von Anfang an ungültig und das Kirchenrecht spricht von der Ehesimulation.[4] Heiratet man also eine Frau, weil man nur ihr Geld will oder den Vorstandssitz in der Firma ihres Vaters möchte, obwohl man ihr etwas anderes vorspielt, dann liegt eine Ehesimulation vor. Und genauso ist es ein Priesteramt zu erstreben, um ein bequemes Leben zu führen, wissenschaftlich arbeiten zu können (Brotberuf: Priester), seinem Hobby nachzugehen, ein gutes Einkommen in der Kirchensteuerkirche, im Durchschnitt 5500 Euro Brutto,  zu haben etc.  Man sündigt schwer von Anfang an und wird aufgrund dieser Sünde, wie wir bereits im Kontext von Görres schrieben, dem Dämon übergeben.

Während wir die Möglichkeit einräumen, dass ein Geistlicher aufgrund einer schweren Sünde besessen werden kann, spricht die Ecclesia zu Pater Palau in seiner Vision, dass jeder Priester bei seiner Priesterweihe dem Dämon der Unkeuschheit übergeben wird, d.h. er wird besessen! Das ist wirklich starker Tobak, was aber den Pansexualismus vieler Priester erklärt, ihre Riesenprobleme mit Keuschheit, sowie das Abdriften von Heterosexualität in die Homosexualität, welche, nicht nur im Falle von Priestern, aufgrund der Suche nach dem stärkeren „Kick“ stattfindet. Sollte es wirklich so sein, dann würde dies auch erklären, warum das Weihesakrament, welches ja mehr Gnade spendet, von Anfang an nicht wirken kann, weil der Empfänger ihm einen obex, also ein Hindernis, entgegenstellt.[5] Nach der Lehre der Kirche ist ein gespendetes Sakrament zwar gültig, aber es kann seine Gnadenwirkung nicht entfalten, wenn ein Hindernis (obex) seitens des erwachsenen Sakramentenempfängers vorliegt.[6] Die negative Formulierung dieses Dogmas, legt das Konzil von Trient (Sessio 7. Can 6.) wie folgt vor:

Kan. 6 Wer sagt, die Sakramente des Neuen Bundes enthielten nicht die Gnade, die sie bezeichnen, oder verliehen denen, die keinen Riegel vorschieben (non ponentibus obicem), diese Gnade nicht [vgl. *1451], so als ob sie nur äußere Zeichen der durch den Glauben empfangenen Gnade und Gerechtigkeit und bestimmte Kennzeichen des christlichen Bekenntnisses seien, durch die sich bei den Menschen die Gläubigen von den Ungläubigen unterscheiden: der sei mit dem Anathema belegt. (DH 1606)

Positiv gewendet, bedeutet dies, dass man sich auf jeden Sakramentenempfang, insbesondere auf jene mit dem Charakter-Merkmal, welche ein unauslöschliches Zeichen prägen (Taufe, Firmung, Prieserweihe) gut vorbereiten muss „in Akten des Glaubens, der Furcht, Hoffnung, Liebe und der vollständigen Lossagung von der Sünde in Reue und Vorsatz“, [7] was das Konzil von Trient folgendermaßen näher ausführt:

Kap. 6. Die Weise der Vorbereitung Vorbereitet aber werden sie zu dieser Gerechtigkeit [Kan. 7 und 9], indem sie, durch die göttliche Gnade erweckt und unterstützt, den Glauben aufgrund des Hörens [vgl. Röm 10,17] annehmen und sich Gott aus freien Stücken zuwenden, glaubend, daß wahr ist, was von Gott geoffenbart und verheißen ist [Kan. 12–14], und vor allem dies, daß der Gottlose von Gott durch seine Gnade gerechtfertigt wird, »durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist« [Röm 3,24]; ferner indem sie sich – wenn sie erkennen, daß sie Sünder sind, und sich von der Furcht vor der göttlichen Gerechtigkeit, durch die sie heilsam erschüttert werden [Kan. 8], zur Besinnung auf die Barmherzigkeit Gottes bekehren – zur Hoffnung aufrichten im Vertrauen darauf, daß Gott ihnen um Christi willen gnädig sein werde, ihn als Quelle aller Gerechtigkeit zu lieben beginnen und sich deswegen mit einem gewissen Maß an Haß und Abscheu gegen die Sünden wenden [Kan. 9], das heißt, durch jene Buße, die man vor der Taufe tun muß [vgl. Apg 2,38], schließlich indem sie sich vornehmen, die Taufe zu empfangen, ein neues Leben zu beginnen und die göttlichen Gebote zu beachten. (DH 1526)

Dies ist auch die Antwort, warum bei uns allen die Sakramente wenig wirken, weil wir uns zu wenig vorbereiten. Wenn aber im Falle einer Priesterweihe eine latente und grundsätzliche Ablehnung des Wesens des Priestertums vorliegt, indem man es bloß als Mittel zum Zweck betrachtet, dann liegt praktisch keine Vorbereitung vor. Es wird nur als „Lizenz zu Wichtigsein und zum Gelderwerb“ gesehen. Nach dieser Privatoffenbarung wird man aber sogleich mit der Priesterweihe dem Asmodeus überantwortet, sodass der sittliche Verfall des jetzigen Priestertums leicht erklärbar ist. Weil aber die nachkonziliare Theologie, welche leider auf dem Konzil selbst fußt, dermaßen das Wesen des Priestertums verfälschte, so kann man sich auch fragen, ob die Priesteramtskandidaten, die dem Priestertum zustreben überhaupt eine richtige Vorstellung vom Priesteramt haben. Was macht ein Priester heutzutage in DE, A, CH konkret? Er gestaltet mit der bürsterschnittigen Pastoralassistentin innerhalb eines „Pfarrverbunds“, innerhalb eines „Pastoralteams“ die „Pastoral“, was hauptsächlich „kreativ“ und „menschennah“ zu erfolgen hat, was es auch immer heißen mag. Innerhalb des deutschsprachigen Raums erledigt sich eigentlich die Frage des unwürdigen Empfangs der Priesterweihe von selbst, weil kein normaler Mann das tatsächliche Priesterleben, das wir als  „Miteinander-die-Waale-retten-aber-ergebnisoffen-und-tolerant“ subsumieren, möchte, sodass alle Priesterseminare nach und nach schließen. Aber auch innerhalb eines Priesterseminars, das tatsächlich ein katholisches Priesterbild vermittelt, kann es Kandidaten geben, die das Amt und nicht die Kirche lieben. Ja, diese und keine andere realexistierende Kirche, die wir jetzt unter dem Antipapst Franziskus haben! Auch Kandidaten der FSSPX oder der Ecclesia Dei– Gemeinschaften können bei der Weihe, Gott gewollt, dem Asmodeus übergeben werden und sich jahrelang mit den Anfechtungen gegen Keuschheit herumplagen, sollte es auch zu keinen Taten kommen. Aber sie selbst sind schuld, weil sie das Priestertum aus falschen Gründen wählten. Gott lässt seiner nicht spotten.

[1] (Brief an Werner von Kirchheim und an seine Priestergemeinschaft: PL 197, 269ff).

[2] Onepeterfive, Podcast 42, 00:57:07.

[3] Niederschrift nach: Onepeterfive, Podcast 42, 1:01:03 bis 1:02:24.

[4] http://www.schaefer-westerhofen.de/schule/bergpredigt/cic3.htm Grundsätzlich wird angenommen, dass der innere Wille bei der Eheschließung mit dem übereinstimmt, was nach außen hin erklärt wird. Ein simulierter Ehekonsens liegt dann vor, wenn ein oder beide Partner durch positiven Willensakt Vorbehalte setzen gegen die Ehe selbst (Totalsimulation), wesentliche Elemente der Ehe oder die Wesenseigenschaften der Ehe (z.B. Einpaarigkeit, Unauflöslichkeit, Treue, Befristung, Ausschluss der Hinordnung auf Nachkommenschaft).

[5] Vgl. https://traditionundglauben.wordpress.com/2015/12/01/die-bischofskonferenz-oder-kann-man-jemanden-gnaden-vermitteln/

[6] Diekamp-Jüssen, Katholische Dogmatik, Wil: 2011, 833. DH 1526, 1559, 1676.

[7] Ebd., 833.

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