Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (22) Bin ich es oder kommt es von Außen?

Viertes Kapitel.

Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln.

Die Grundlage einer guten Geistesunterscheidung ist eine gute Selbsterkenntnis. Wenn ich mich kenne, dann weiß ich, was mir fremd ist. Das Problem mit unseren ungebildeten, psychologisierenden und in der spirituellen Literatur unbelesenen Beichtvätern ist dies, dass sie, laut Psychologie und Psychoanalyse („Papa“ Freud und „Onkel“ Jung), das Fremde in uns dem Unbewußten oder dem Unterbewußtsein zuschreiben, statt den Dämonen, die auf uns wirken. Wenn sich ein normaler Mensch fragt:

Woher habe ich denn nur solche Gedanken oder solche Träume? Das bin ja nicht ich.

Dann lautet die Antwort:

Ja, es sind die Dämonen, die auf Dich einwirken, indem sie ihr eigens Wesen dir aufdrücken.

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Zugang 14 Tage, Zugangsabo – zahlweise 30 Tage, Zugangsabo – zahlweise 90 Tage, Zugangsabo – zahlweise 6 Monate, Zugangsabo – zahlweise 1 Jahr und Mutti-Eremit-Abo – zahlweise 6 Monate Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren