Correctio Filialis Deutsch (1 von 5)

Peter and Paul popup 1

Nach der zugegeben recht unangenehmen und schwülstigen Reihe über die Homo-Kirche wenden wir uns wieder den aktuellen Kirchenfragen zu, welche darin bestehen, dass wir:

a. einen häretischen Papst, unserer Ansicht nach gar einen Antipapst haben

b. und niemand der Verantwortlichen (Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle) etwas dagegen unternimmt.

Sie meinen die Dubia der „Dubia-Brothers“? Das ist Schnee von gestern und die Informationsseite canon212.com zählt die Tage, die seit den Dubia verstrichen sind.  Am Tage der Niederschrift dieses Kommentars sind es 427 Tage. Wessen eigentliche Aufgabe ist es den Papst zu ermahnen? Der Kardinäle natürlich. Warum tun sie es nicht? Weil sie zu feige sind, weil sie erpressbar sind, weil sie es nicht kümmert, weil sie mit Amoris Laetitia übereinstimmen. Fehlen die Generäle und Offiziere muss der Volkssturm her. Diesen Volkssturm stellen die Unterzeichner der unten angefügten Correctio filialis dar, ganze 250 an der Zahl, welche die Ehre der katholischen Theologie retten.  Hat es etwas gebracht? Nein, aber es ist ein Zeichen. Ann Barnhardt überlegt die Möglichkeit einer militärischen Intervention im Vatikan samt Absetzung des Antipapstes Bergoglio, was eine Zusammenarbeit mit der Trump-Administration nötig machen würde. Vielleicht ist es kein Witz, denn solche Aktionen hat es im Mittelalter schon gegeben, der heilige Heinrich II. hat es auch so gemacht. Aber dies wird wohl ein Wunschtraum bleiben, es sei denn die USA werden sich irgendwie vom Vatikan bedroht fühlen und überfallen es, wie damals das gefährliche Grenada. Ansonstens müssen wir wohl auf die übernatürliche Intervention warten, welche sehr schlimm für uns alle ausfallen wird. Gott lässt seiner nicht spotten.  Bergoglio wird irgendwann mal das Zeitliche segnen, doch die Möglichkeit besteht, dass ein noch schlimmerer Papst gewählt wird, sollte Benedikt vorher sterben. Wie man hört haben die US-Amerikanischen Bischöfe den Ausschlag für Bergoglio gegeben, damals unter Obama, was sie jetzt unter Trump wohl nicht wiederholen würden. Das amerikanische Episkopat ist gespalten, es gibt dort noch Konsverative, sodass seitens der USA ein Bergoglio II wohl ausgeschlossen ist.  Warten wir es ab. Die Unterzeichner der Correctio filalis, obwohl sie teilweise davon ausgehen,  dass Bergoglio der Papst ist, haben ihre Pflicht erfüllt und recht einfach, wie wir meinen dargestellt, warum es Häresien sind. Manche wurden schon entlassen, manche haben sich die Chance auf eine akademische Laufbahn dadurch wohl verwirkt. Aber Mut kostet und die Wahrheit auch. Beten wir für sie, denn sie haben es nicht einfach. 

Correctio filialis de haeresibus propagatis

Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien

16. Juli 2017,

Fest Unserer Lieben Frau auf dem Berg Karmel

Heiliger Vater,

mit tiefem Schmerz, aber bewegt von der Treue zu Unserem Herrn Jesus Christus, von der Liebe zur Kirche und zum Papsttum und von der kindlichen Hingabe zu Ihrer Person, sehen wir uns gezwungen, Ihnen gegenüber eine Zurechtweisung auszusprechen wegen der Verbreitung einiger Häresien durch das Apostolische Schreiben Amoris laetitia und anderer Worte, Handlungen und Unterlassungen Eurer Heiligkeit.

Es ist uns durch das Naturrecht, das Gesetz Christi und das Gesetz der Kirche, drei Dinge, die Eure Heiligkeit durch die Göttliche Vorsehung berufen sind, zu beschützen, erlaubt, diese Zurechtweisung vorzunehmen. Durch das Naturrecht: Denn so wie die Untergebenen der Natur gemäß die Pflicht haben, ihren Vorgesetzten in allen vom Gesetz vorgesehenen Dingen zu gehorchen, so haben sie das Recht, dass ihre Vorgesetzten danach regieren. Durch das Gesetz Christi: Denn Sein Geist hat den Apostel Paulus inspiriert, Petrus öffentlich zurechtzuweisen, als dieser nicht gemäß der Wahrheit des Evangeliums handelte (Gal 2). Der heilige Thomas von Aquin stellt fest, daß diese öffentliche Zurechtweisung eines Untergebenen gegenüber seinem Vorgesetzten legitim war aufgrund der unmittelbar drohenden Gefahr eines Ärgernisses für den Glauben (Summa Theologiae IIa IIae, 33, 4 ad 2), und die „Glosse des heiligen Augustinus“ fügt hinzu, dass bei dieser Gelegenheit

„Petrus selbst den Oberen das Beispiel gab, sich nicht darüber zu empören, von den Untergebenen zurechtgewiesen zu werden, wenn sie vom rechtenWeg abweichen sollten“ (ibid).

Auch das Gesetz der Kirche zwingt uns dazu, da es besagt, dass die

„Gläubigen […] entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung das Recht (haben) und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen“ (Codex Iuris Canonici, Can. 212, § 2 und 3; Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium, Can. 15, § 3).

Der Kirche und der Welt wurde in Sachen Glauben und Moral Ärgernis gegeben durch die Veröffentlichung von Amoris laetitia und durch andere Handlungen, durch die Eure Heiligkeit die Tragweite und den Zweck dieses Dokuments ausreichend deutlich gemacht hat. In der Folge haben sich Häresien und andere Irrtümer in der Kirche ausgebreitet.Während einige Bischöfe und Kardinäle weiterhin die von Gott offenbarten Wahrheiten über die Ehe, das Moralgesetz und den Empfang der Sakramente verteidigt haben, haben andere diese Wahrheiten geleugnet und von Eurer Heiligkeit keinen Tadel erfahren, sondern eine Gunst. Umgekehrt haben jene Kardinäle, die Eurer Heiligkeit Dubia unterbreitet haben, damit durch diese in der Vergangenheit bewährte Methode die Wahrheit des Evangeliums leicht erfasst werden könne, keine Antwort erhalten, sondern Schweigen.

Heiliger Vater, das Petrusamt wurde Ihnen nicht anvertraut, damit Sie den Gläubigen seltsame Lehren auferlegen, sondern damit Sie als treuer Diener das anvertraute Gut bis zur Wiederkunft des Herrn bewahren (Lk 12; 1 Tim 6). Wir stimmen bedingungslos der Lehre von der päpstlichen Unfehlbarkeit zu, wie sie vom Ersten Vatikanischen Konzil definiert wurde, und stimmen deshalb der Erläuterung zu, die das Konzil selbst über dieses Charisma gab, die folgende Erklärung miteinschließt:

„Denn Petri Nachfolgern ward der Heilige Geist nicht dazu verheißen, dass sie aus seiner Eingebung heraus neue Lehren verkündeten. Ihre Aufgabe ist vielmehr, die von den Aposteln überlieferte Offenbarung oder das anvertraute Glaubensgut unter dem Beistand des Heiligen Geistes gewissenhaft zu hüten und getreu auszulegen“ ( Pastor Aeternus, 17).

Aus diesem Grund hat Ihr Vorgänger, der selige Pius IX., die gemeinsame Erklärung der deutschen Bischöfe gelobt, die erklärte, dass

„die Meinung, laut der der Papst ‚wegen seiner Unfehlbarkeit ein absoluter Souverän’ ist, auf einem völlig falschen Verständnis des Dogmas von der päpstlichen Unfehlbarkeit beruht“.’1

Vergleichbar betonte beim Zweiten Vatikanischen Konzil die Theologische Kommission in Bezug auf die Dogmatische Konstitution über die Kirche, Lumen gentium, dass die Vollmachten des römischen Papstes auf viele Weise eingeschränkt sind.2 Dennoch werden jene Katholiken, die die Grenzen der päpstlichen Unfehlbarkeit nicht klar erfassen, durch die Worte und Handlungen Eurer Heiligkeit in einen von zwei katastrophalen Irrtümern getrieben: entweder machen sie sich die Häresien zu eigen, die nun verbreitet werden, oder sie werden im Bewusstsein, dass diese Lehren dem Wort Gottes widersprechen, an den Vorrechten der Päpste zweifeln oder sie leugnen. Andere Gläubige sind verleitet, die Gültigkeit des Amtsverzichts des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Zu bezweifeln. Auf diese Weise wird das Petrusamt, das der Kirche von Unserem Herrn Jesus Christus für das Wohl der Glaubenseinheit verliehen wurde, missbraucht, der Häresie und dem Schisma einen Weg zu öffnen. Mehr noch, indem sie feststellen, dass die jetzt von den Worten und Handlungen Eurer Heiligkeit ermutigten Praktiken nicht nur dem ewiggültigen Glauben und der Ordnung der Kirche widersprechen, sondern auch den lehramtlichen Erklärungen Ihrer Vorgänger, denken die Gläubigen über die Tatsache nach, dass die Erklärungen Eurer Heiligkeit nicht eine größere Autorität haben können als die der vorherigen Päpste. Auf diese Weise leidet das wahre päpstliche Lehramt an einer Wunde, die sich nicht so schnell wieder schließen könnte. Wir glauben dennoch, dass Eure Heiligkeit über das Charisma der Unfehlbarkeit und der universalen Jurisdiktion über die Gläubigen Christi in dem von der Kirche definierten Sinn verfügt. In unserer Anklage gegen Amoris laetitia und andere Handlungen, Worte und Unterlassungen, die damit verbunden sind, bestreiten wir nicht die Existenz dieses päpstlichen Charismas oder seines Besitzes durch Eure Heiligkeit, da weder Amoris laetitia noch irgendeine der Behauptungen, die dazu beigetragen haben, die durch dieses Schreiben eingedrungenen Häresien zu verbreiten, durch diese Göttliche Garantie der Wahrheit gedeckt ist. Unsere Zurechtweisung ergibt sich zwingend aus der Treue zu den unfehlbaren päpstlichen Lehren, die mit einigen Aussagen Eurer Heiligkeit unvereinbar sind.

1Denzinger-Hünermann (DH) 3117, Apostolisches Schreiben Mirabilis illa constantia,

4. März 1875.

2Vgl.Relatio der Theologischen Kommission zur Nr. 22 von Lumen gentium, in Acta

Synodalia, III/I, S. 247.

3Dieser Abschnitt enthält die eigentliche Correctio, die die Unterzeichner in der Hauptsache

und direkt unterschreiben wollen.

20 Gedanken zu „Correctio Filialis Deutsch (1 von 5)

  1. Volkssturm? – Vielleicht eine weltumfassende Petition starten.
    Die katholischen Völker weltweit kann Papst Franziskus nicht entlassen und auch nicht akademische Laufbahnen unterbinden.
    Wenn Franziskus mit vielen tausend oder hunderttausend Unterschriften konfrontiert wäre, würde ihm das sicher nicht behagen. Er kann sich doch nur stark fühlen, weil sich ihm kaum jemand in den Weg stellt.
    Aber wenn sich die vielen gläubigen Katholiken, die seinetwegen unglücklich, verwirrt oder sogar sauer sind, weltweit mit ihrer Unterschrift gegen ihn wenden würden?
    Wie ginge er damit um, wo er sich doch so sehr in seiner Beliebtheit sonnt?

    1. Hat es schon alles gegeben. Die ergebene Bitte http://ergebenebitte.org/, die Unterstützung der Correctio filialis http://www.correctiofilialis.org/de/. Hat alles nichts gebracht. Die Kirche ist hierarchisch und hier hätte nur eine Palastrevolution etwas gebracht. Aber die Kardinäle sind zu feige, sie die heutige Aussage von Kard. Müller https://rorate-caeli.blogspot.com/. Franziskus ist wie eine Seuche, welche die latente Immunschwäche der nachkonziliaren Kirche offenlegt. Wir übersetzen jetzt zwei sehr gute Aufsätze von Hilary White darüber.

      Es ist wirklich besser einen Rosekranz zu beten, füreinander zu beten, zur Alten Messe zu gehen als sich damit zu befassen. Sie können ja nichts tun. Wir müssen auch darüber informieren, damit die Leute wissen, die keine Theologen sind, worum es eigentlich bei dieser Kritik geht. Aber Ihr Seelenheil liegt woanders. Ich habe persönlich gespürt, als man für mich betete, andere Leute spüren unsere Gebete auch, es gibt auch Gebetserhörungen. Wir können soviel füreinander tun. Papst Franziskus und seine Mannen bekommen am Ende, was sie verdienen.

      Wie sehr richtig Ann Barnhardt herausstellt. Er ist ein diabolischer Narzist und er denkt anders. Je mehr er zerstört, je mehr Menschen darunter leiden, je mehr sie sich beschweren und je mehr sie zeigen, was für sie heilig ist, umso mehr macht es ihm Spaß es zu zerstören und Paglia, Kasper, Schönborn und wie sie alle heißen auch. Die denken anders. Die sind diabolisch. Sie wollen uns Gift einflössen und uns dabei überzeugen, dass es Medizin ist.

      Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, dass es zuerst sehr schlimm werden muss, bevor es besser wird und die Anfechtungen gehen wirklich bis zum Höchstmass dessen, was wir ertragen können. Das sagt der hl. Ignatius von Loyola auch, dass die Dunkelheit vor dem Morgengrauen am schlimmsten ist. Vielleicht überfällt die ISIS tatsächlich Rom und köpft den Papst, pardon den Antipapst. Das wäre wirklich ein deutliches Zeichen und ein Gottesgericht. Wie bei Sacco die Roma 1527, nur 10 Jahre nach Luther, hatte niemand Zweifel, dass das das Gottesgericht über das Renaissance-Rom war und erst später setzte die Umkehr ein, bei denen, die es überhaupt überlebten. Ich denke, dass es diesmal auch so kommen wird.

      Ich gehe jetzt beten.

  2. Mit der hier veröffentlichten Polemik disqualifizieren sich die Autoren als Christen !! Was hat das mit Nächstenliebe und Würde des Papstes zu tun ?
    Amoris laetitia steht für mich und die große Mehrheit der Katholischen Christen in der Nachfolge von Jesus Christus. Ihr seid die Pharisäer von heute !

    1. @ Rober Merkel
      (Nicht mit Angela verwandt?)

      Vielleicht erklären Sie uns, wie Amoris Laetitia in der „Nachfolge Jesu Christi“ stehen kann, wenn Jesus Christus doch ausdrücklich gesagt hat:

      Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. (Mt 5, 32) vlg. Mt 19,9,; Mk 10,11; Lk 16,18;

      1. Eine katholische Ehe ist ein sakrament und gilt für das ganze Leben, bis zum Tod eines der Eheleute.
      2. Wenn man bei einer bestehenden Ehe jemanden anderen zivilrechtlich „heiratet“ begeht man Ehebruch und lebt in Ehebruch.
      3. Man lebt in einer Todsünde und kann zu keinen Sakramenten zugelassen werden, da man nicht im Gnadenstand ist.
      4. Man empfängt eine sakrilegische Kommunion, begeht eine weitere Todsünde und landet in der Hölle, wenn man in diesem Zustand stirbt.

      So einfach ist das. Das ist die Lehre der Kirche.

      Sind Sie etwa auch ein „Wiederverheirateter Geschiedener“?

      1. Sie haben den barmherzigen Gott noch nicht verinnerlicht. Amoris laetitia sagt nicht, dass jeder der mit einem neuen Partner zusammenlebt, die Eucharistie empfangen darf, sondern dass der Priester nach Prüfung des Einzelfalls dieser Person die Kommunion erlauben darf. Mit Ihrem gnadenlosen Standpunkt treffen Sie genau die gläubigen Christen, die darunter leiden, von den Sakramenten ausgeschlossen zu sein. Jesus hat in vielen Fällen gezeigt, dass Barmherzigkeit vor Recht stehen kann. Ihre Konsequenz heißt, wessen Ehe scheitert (egal aus welchem Grund) muss für immer zölibatär (d.h. oft unglücklich) leben.

      2. @ Robert Merkel

        Barmherzigkeit ist theologisch gesehen eine ausgesetzte Gerechtigkeit. Jemand klaut mit mein Auto und ich zeige ihn nicht an. Die Haupteigenschaft Gottes ist die Gerechtigkeit. Wer seine Gebote nicht erfüllt, wird bestraft.

        Was bedeutet denn „dass eine Ehe scheitert“? Jemand, meistens der Mann, geht fremd. Natürlich muss er später zölibatär leben, sonst begeht er Ehebruch! Warum ist zölibatär unglücklich? Ich lebe zölibatär und bin sehr glücklich!

        Sie gehen schnurrstracks in die Hölle, mein Lieber.

    2. @Robert Merkel
      Also ich bin geschieden und habe eine Scheidung hinter mir ( es ging um Kinder ) die hätten sie barmherziger Bruder wahrscheinlich nicht überstanden. Nur durch die Mutter Gottes existiere ich noch und mit Amoris laetitia wische ich mir höchsten den Hintern ab. Amoris laetitia ist die Einführung der Scheidung in der heiligen katholischen Kirche von hinten und all diese großen Mehrheiten der lauen Katholiken die gar nicht mehr in die Kirche gehen können sich vor lauter Nachfolge gar nicht mehr einkriegen. Sie sollten vorsichtig sein und Katholiken als Pharisäer bezeichnen die so einen starken Glauben haben von dem sie nun wirklich nichts verstehen.
      „Jesus hat in vielen Fällen gezeigt, dass Barmherzigkeit vor Recht stehen kann.“
      Stehen kann ? Erklären sie mir mir mal die Barmherzigkeit des Ehebrechers. Ich warte! Eure Barmherzigkeit ist nicht die unseres Gottes denn sie ist nicht in der Wahrheit. Eure Barmherzigkeit ist euer bequemes Leben zu dem dieser große Gott auch noch ja sagen soll. Spätestens in eurer Sterbestunde werdet ihr feststellen das alles was ihr euch in dieser Welt zurechtgebogen habt knallhart wieder gerade gemacht wird.
      Per Mariam ad Christum.

  3. Ich bin gespannt, ob die (Nicht-)Freischaltung meines Kommentars der Zensur standhält.

  4. Gott allein ist der Herr. Er gab uns die Gebote und einen freien Willen. Wir können also entscheiden ob wir die Gebote halten oder nicht, ob wir den engen, schmalen Weg oder den breiten Weg wählen. Es liegt ganz allein in unserer Hand. Aber Gott hat uns niemals den Auftrag gegeben über die Gebote „demokratisch“ abzustimmen und zu entscheiden was uns gefällt oder nicht ohne dass dies Konsequenzen nach sich zieht. Gott ist barmherzig, wenn wir umkehren
    („Geh hin und sündige nicht mehr“) aber nicht wenn wir Gott erklären wollen, warum uns seine Gebote nicht gefallen und dass er sich damit bei uns unbeliebt macht.

  5. @Robert Merkel (Pfarrgemeinderat St. Marien Griesheim)

    Sehr geehrter Herr Merkel!
    Zur Möglichkeit des Kommunionempfangs für WvG möchte ich folgendes sagen:
    Wenn jemand keinen oder wenig Glauben hat wird er sowieso keinen besonderen Wert auf dieses Sakrament legen. Es bedeutet ihm nichts, dann kann er folglich auch leicht darauf verzichten.
    Doch wenn er wirklich von Herzen gläubig ist und er die Worte Jesu als seine Lebensgrundlage ansieht, so wird er auch bereit sein, dem Herrn zuliebe nicht zur Kommunion zu gehen, denn er weiß, was Jesus über die Ehe gesagt hat.
    Eine Scheidung geht kaum ohne innere Verwundungen ab, man wurde verletzt oder hat selbst ganz massiv verletzt. Hat z.B. jemand seine Frau bzw. den Ehemann verlassen, um bei jemand anderem „eheliche Freuden“ zu genießen, so hat er eine große Schuld auf sich geladen, auch in Bezug auf die verunsicherten und leidenden Kinder,
    Es geht mir nicht um moralische Verurteilung dieser Leute, aber man sollte seiner Schuld auch ins Auge sehen und bereit sein, die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu tragen.
    Zur Kommunion zu gehen, so als ob nichts geschehen wäre, ist Selbstbetrug.
    Christi Barmherzigkeit ist kein mir zustehender Anspruch, den ich erheben könnte.
    Frohe Ostern und Gottes Segen!

    1. @ Robert Merkel

      1. Sie leben in Ehebruch – habituelle Todsünde, Todsünde als Dauerzustand

      2. Sie gehen zur Kommunion – eine zusätzliche Todsünde und sogar eine dreifache
      a. Kommunion nicht im Gnadenstand
      b. Sakrileg
      c. schweres Ärgernis

      3. Je länger Sie so leben, desto verstockter werden Sie.

      4. Gott wird Ihnen, die Sie ihn so schwer beleidigen, wohl keine Gnade der Bekehrung auf dem Totenbett geben.

      Zu diesem Zeitpunkt ist Ihnen die Hölle sicher, die es gibt, gleich was „Papst“ Franziskus dazu sagt. Und ein Platz im Pfarrgemeinderat St. Marien Griesheim wird Ihnen auch nicht helfen.

      Frohes Osterfest!

  6. @Traditio et fides
    Sie sagen „Jemand, meistens der Mann, geht fremd. Natürlich muss er später zölibatär leben, sonst begeht er Ehebruch! Warum ist zölibatär unglücklich? Ich lebe zölibatär und bin sehr glücklich!“
    Dann frage ich, was ist mit der Frau, die betrogen wurde? Muss sie, wenn gläubig, auch lebenslang auf die Kommunion verzichten und zölibatär leben ? Wenn Sie mit dem Zölibat glücklich sind, gilt das nicht für alle anderen in der Situation!
    zu Ihrem Blog vom 1.4.:
    Habe ich irgendwo gesagt, dass ich geschieden bin ?? Wie kommen Sie auf die Idee ?
    Sie und Ihresgleichen drohen mit der Hölle und beharren auf das Dogma. Ich aber glaube an den barmherzigen Gott, der leidende und bereuende Menschen nicht zurückstößt.

    Wo ist denn die Logik dieses Standpunkts ? Selbst einem Mörder kann nach der Beichte Absolution erteilt werden. Dann hat er wieder Zugang zu den Sakramenten. Warum ist das für eine(n) Geschiedene(n), der/die wieder eine(n) Partner(in) gefunden hat völlig ausgeschlossen, auch wenn der Priester es nach Prüfung des Einzelfalls erlaubt ?

    Ich vertrete übrigens meinen Standpunkt nicht anonym, wie die meisten hier.

    1. „Ich vertrete übrigens meinen Standpunkt nicht anonym, wie die meisten hier.“
      Das ist nun wirklich keine Heldentat. Was sie schreiben ist der absolute Mainstream und sie bekommen Beifall von allen Seiten. Sie haben doch mit ihrer Meinung in dieser Welt nichts zu befürchten. Ich schlage vor sie als den mutigsten Menschen nördlich des Äquators auszuzeichnen.
      Per Mariam ad Christum.

    2. „Sie und Ihresgleichen drohen mit der Hölle und beharren auf das Dogma. Ich aber glaube an den barmherzigen Gott, der leidende und bereuende Menschen nicht zurückstößt.“
      Ja aber dieser Gott wird Gericht halten denn ohne Gerechtigkeit würden sich der Ehebrecher und Mörder im Himmel streiten wer der größte ist.
      Per Mariam ad Christum.

  7. Wer leidet und bereut … natürlich. Zu einer gültigen Beichte gehören die fünf B:

    Besinne
    Bereue
    Bekenne
    Büße
    Bessere.

    Wenn ein Ehebrecher (m/w, nur damit hier keine Missverständnisse entstehen) also wirklich bereut, kann er eine gültige Beichte ablegen, was Voraussetzung für die wirksame Absolution ist.

    Dann kann er auch selbstverständlich wieder die Heilige Kommunion empfangen.

    Aber wenn er „bereut“ ohne sich zu bessern, d. h. sein sündiges Leben aufzugeben, den neuen „Lebenspartner“ zu verlassen, dann war es keine gültige Beichte und dann kann er nicht zu den Sakramenten zugelassen werden. Das sollte eigentlich jeder Katholik wissen.

  8. In meinem Beispiel ist die Frau keine Ehebrecherin, nur ihr Mann hat sie betrogen und verlassen. Sie muss also nach Ihrer Meinung den neuen Lebenspartner verlassen. Das ist unmenschlich. Der Priester wird beurteilen, ob im konkreten Fall die Kommunion auch ohne erneute Trennung möglich ist.

    1. „In meinem Beispiel ist die Frau keine Ehebrecherin, nur ihr Mann hat sie betrogen und verlassen. Sie muss also nach Ihrer Meinung den neuen Lebenspartner verlassen.“
      Sie kann nicht zur Kommunion gehen weil bei der zweiten Eheschließung ihr neuer Partner ihr wichtiger war als der Gott zu dem sie getauft ist. Wieviel mal wollt ihr den vor Christus schwören „Bis der Tod euch scheidet“ bis ihr den richtigen oder die richtige gefunden habt?
      „Der Priester wird beurteilen, ob im konkreten Fall die Kommunion auch ohne erneute Trennung möglich ist.“
      Soll das ein Witz sein? Der Priester wird sich sicher so einen großen Ärger vor dem Altar einhandeln. Er gibt ihnen die Kommunion und alle sind zufrieden.
      Per Mariam ad Christum.

  9. @ Robert Merkel

    Sagte nicht Christus: „Wer mein Jünger sein will, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“. Christus Leiden war auch „unmenschlich“ und trotzdem hat er es ertragen für uns.
    Ausserdem gibt es vielerlei Leiden, die uns auferlegt werden, vor denen wir nicht flüchten können wie ein betrogener Ehegatte z.B Behinderung, Krankheit etc. Sind die weniger „unmenschlich“, wie Sie zu sagen belieben?
    Christus weiss, was er uns zumuten kann und wenn wir uns für das Kreuz entscheiden, wird er immer an unserer Seite stehen.

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