Wieder Geldsammlung für Anwaltskosten

 

Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) erhielt heute wieder die Kostenvoranschlagsnote seines Anwalts über 2.142 €. Es ist der einzige Anwalt, der in Mobbingfällen arbeitet, der von der Antimobbing-Stelle empfohlen wurde, der etwas kann, der aber nicht ausschließlich für das Geld aus der Rechtsversicherung arbeiten will.  So sieht es nunmals aus.

DSDZ hat zurzeit drei laufende Verfahren, zwei im Kammergericht, eins als Kündigungsschutzklage, wobei nur die letzte von der Rechtsschutzversicherung abgedeckt ist, da Unterlassungsklagen nicht versicherbar sind.

Die Strategie des ehemaligen Arbeitsgebers des DSDZ besteht darin den DSDZ mit Unterlassungklagen, weitere sind nicht ausgeschlossen, im Schach zu halten, damit er erstmal abgestraft wird und zweitens keine Mobbingklage gegen das Unternehmen anstrebt, welche alle möglichen Unregelmäßigkeiten, Verstöße bis zu kriminellen Handlungen hin offenbaren würde.

Ein Vergleich ist gescheitert, da die Gegenseite nicht einsichtig war und DSDZ keine Garantie hat, dass sich die Gegenseite an die Vereinbarung halten würde und ihm keine neuen Unterlassungklagen drohen. Daher hat sich DSDZ entschieden die Firma auf Mobbing zu verklagen, um auf diese Weise die Sache publik machen zu können und anderen zu helfen.

Hätte er den Vergleich angenommen, welche bislang nur vom Gericht vorgeschlagen, aber vom ehemaligen Arbeitgeber nicht offiziell unterbreitet wurde, dann:

  1. hätte er seine bisherigen Schäden (Autoschäden, Anwaltskosten, anderes) nicht getilgt,
  2. die Unterlassungklagen, welche einen Teil des Mobbings bilden, wären nicht unbedingt berücksichtigt gewesen, denn die Firma X ist ein Rechtssubjekt die Privatpersonen A und B, die von der Firma gesteuert werden, sind andere Rechtssubjekte. Und ein Abkommen mit X betrifft nicht ein Abkommen mit A und B. X könnte immer sagen, dass er es versucht hätte, aber A und B nicht überzeugen konnte,
  3. ein Vergleich hätte wohl dem DSDZ die Möglichkeit genommen die Sache publik zu machen, um in der Firma und in der Mobbinglandschaft selbst überhaupt etwas zu ändern.

DSDZ kämpft nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle die gemobbt, schikaniert und in dieser Firma und überhaupt zur Kündigung gezwungen wurden, denn wenn er es nicht macht, macht es niemand. Die Firma hat eine schlechte Reputation, Mobbing gehört zur Unternehmenskultur und nur eine gewonnene Mobbingklage kann etwas ändern. Um etwas zu gewinnen, muss man es erstmal anstreben und etwas riskieren. Allgemeine Gesetzgebung im Arbeitsrecht ändert sich ja erst dadurch, dass jemand klagt und Recht bekommt, dazu muss er aber erstmal klagen und einen Anwalt haben, bei dem die Wahrscheinlichkeit besteht, dass er sich in seinem Fach auskennt und die Sache erfolgreich zu Ende führt. Leider ist die Auswahl an Anwälten, die Erfahrung in diesen Angelegenheiten haben, Mobbingklagen vertreten wollen und Aussicht auf Erfolg haben nicht sehr groß. DSDZ hat mehrere gefragt und ist, Geld hin oder her, abgelehnt worden.

DSDZ ist zurzeit arbeitssuchend, da er fristlos entlassen wurde und zwar ohne Angabe von Gründen ist die Leistung des Arbeitsamtes wohl erst gesperrt. Da er auf dem Papier als der Schuldige dasteht, er hat kein Geld, sondern Schulden und bittet deswegen  wieder um Ihre Unterstützung.

Ja, es kostet Gottes Willen zu erfüllen, denn DSDZ ist überzeugt, dass es Gottes Wille ist diesen Prozess zu Ende zu führen. Es geht um Recht, es geht um Gerechtigkeit, es geht darum diesem Arbeitgeber und anderen Arbeitgebern zu zeigen, dass sie nicht alles mit einem Mitarbeiter machen können und dürfen. Gibt es kein Urteil, so gibt es keine Änderung.

Wenn wir uns fragen, warum unsere Bischöfe und Kardinäle still sitzen und nichts tun, wenn Franziskus wütet, dann lautet die Antwort, dass sie zu feige sind, weil sie niemals kämpfen mussten. Sie waren niemals in der Situation von DSDZ, sie waren niemals in ihrer Existenz bedroht und deswegen mussten sie keine Strategien entwickeln um erfolgreich zu sein.

Wir vergessen, dass wir auf dieser Erde sind, um zu kämpfen für Wahrheit, Gut und Schönheit, für Gerechtigkeit und alles, was die Attribute Gottes auf Erden wiederspiegelt.  Die dämonische Gegenseit verbreitet Lüge, Böses und Haßlichkeit, sowie Gerechtigkeit, weil sich niemand ihr entgegenstellt. Jemand muss es aber tun, jemand muss kämpfen.

Es wird uns als Christen gesagt, dass wir alles mit uns machen lassen sollen, weil dies „christlich“ sie. Aber es stimmt nicht. Man muss auch Gerechtigkeit sich selbst gegenüber fordern könne. Der Heiland sagte selbst:

Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? (Joh 18,23)

Er sagte also nicht:

„Schlag weiter, ich bin nichts wert“.

Er habe seine Würde gewahrt. Hl. Paulus wollte nach seiner Geißelung, die er erlitten hatte, auch Genugtuung:

Paulus aber sagte zu ihnen: Sie haben uns ohne Urteil öffentlich auspeitschen lassen, obgleich wir römische Bürger sind, und haben uns ins Gefängnis geworfen. Und jetzt möchten sie uns heimlich fortschicken? Nein! Sie sollen selbst kommen und uns hinausführen. Die Amtsdiener meldeten es den obersten Beamten. Diese erschraken, als sie hörten, es seien römische Bürger. Und sie kamen, um sie zu beschwichtigen, führten sie hinaus und baten sie, die Stadt zu verlassen. (Ap 18, 23)

Hl. Paulus hat auch so lange sein Leben verteidigt und an den Kaiser appelliert, um weiter schreiben und wirken zu können, weswegen wir viele seiner Schriften, insbesondere den Römerbrief haben. Er hat sich also nicht gleich umbringen lassen, sondern appelierte nach Rom, als römischer Bürger, bis es nicht mehr ging.

Der Teufel hat die Strategie sein eigentliches Ziel zu verschleiern und nicht die eigentliche Tätigkeit DSDZ anzugreifen, d.h. die Verbreitung der katholischen Lehre, sondern er zettelt drei Nebenprozesse vor dem eigentlichen Hauptprozess an. Denn DSDZ kann nicht schreiben:

Helft mit, es geht um den Glauben!

Es geht ja um ihn und die Leser, die eventell spenden werden, wissen ja nicht, ob er doch nicht schuldig sei. Er ist es nicht und will die Sache deswegen publik machen und sich auf keinen Vergleich einlassen, der ein Publikmachen der Machenschaften des Arbeitgebers ausschließen würde. Er will sich also nicht den Mund verbieten lassen, denn:

[…] und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! Denn man muß sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden. Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. (Eph 5, 11-13)

Das Schmutzige, Sündige und Ungerechte muss ans Licht kommen. Und jemand muss es riskieren, denn vor dem Offenbarwerden haben die Mächte der Finsternis und jene, derer sie sich bedienen, die meiste Angst. Der Teufel und seine Bollwerke oder das Biest-System, ist nicht nur im Vatikan, es ist überall. Es würgt uns und lässt uns in Hoffnungslosigkeit versinken. Als Mobbingopfer ist man isoliert, aus dem Opfer wird ein Täter gemacht und die Unverschämheit der Täter ist groß.

Wahrscheinlich ist vielen von Ihnen auch so ergangen. Sie wurden ungerecht behandelt, wussten sich nicht zu wehren, waren allein, sie hatten nicht den Mut oder das Geld etwas zu unternehmen und sehnten sich nach jemanden, der es für Sie in Ordnung bringen könnte. Aber niemand war da. Jetzt könnten Sie sich sagen:

Ja, ich bin damals davongelaufen, aber ich will nicht, dass es ihm [DSDZ] auch so ergeht! Ich helfe ihm.

Helfen Sie mir, geben Sie Almosen, tilgen Sie Ihre Sündenstrafen, gewinnen Sie Ablässe, spenden Sie zu Weihnachten oder zu Neujahr. Dieser Blog ist ja umsonst und wir sammeln nicht jeden Monat 2.000 € wie katholisches.info, indem wir den Blog sperren, wenn das Geld nicht kommt und jammern. Bei uns bekommen Sie auch geistliche Speise, hochkarätige Übersetzungen, die nicht überall nachzulesen sind und nicht ausschließlich Informationen, die einen nur in die Verzweiflung stürzen und keinen Blick im Tunnel lassen.

Ja, dieser Prozess und die damit verbundenen Leiden und Ängste und wer weiß, welche unangenehmen Konsequenzen, sieht DSDZ als seinen Gottesdienst an, damit er im Dschungel des Bösen wenigstens einen kleinen Scheis schlagen kann. Und Menschen, die in derselben Lage wie er sind, wird es Hoffnung geben, dass das Gute gewinnen kann, weil Gott gut ist und die seinen nicht im Stich lässt.

Dieser Blog ist noch nicht vom Vatikan entdeckt worden, aber wurde noch mit keinen Klagen seitens der LGBT übersät oder von anderen Menschen, welche Christus und seine Kirche hassen. Wir hatten noch keine Cyber-Attacke auszustehen, man hat DSDZ noch in seiner Eigenschaft als Blogger nicht bedroht. Er ist nur fristlos entlassen worden und hat zurzeit keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, aber er lebt weiter. Aber sowohl er als auch wir alle müssen uns noch auf härtere Zeiten einstellen. Darauf, dass wir aufgrund unserer Treue zur Christus und zur Wahrheit alles verlieren und im Gefängnis landen werden. Dass wir oft vor Gericht erscheinen werden und irgendwann muss es das erste Mal sein. Wenn man Härte zeigt, ziehen sich die Gegner zurück und diese Härte und Souveränität muss man sich erstmal erarbeiten, den den ersten Prozessen. Deswegen hat Gott wohl DSDZ in diese Situation gestellt, damit er sich abhärtet und es ihn etwas kostet, buchstäblich und im übertragenen Sinne. Er wird seine Angst, die er auch spürt verlieren, je öfter er sich ihr stellt und diese Angst lautet jetzt: ohne einen Anwalt dazustehen, weil man ihn nicht zahlen kann.

Es ist ein Fehler zu denken, dass man kleinere Kämpfe aussitzen kann, wenn aber der große Kampf steigt, man darüf bereit sein wird. Schauen Sie sich unsere Bischöfe und Kardinäle an! Sie taten im Kleinen nichts und sie tun im Großen nichts! Die citivas diaboli, den Staat des Teufels, muss man dort bekämpfen, wo er, der Staat und der Teufel, ist. Manchmal ist es die eigene Firma, manchmal die eigene Universität oder das eigene Ordinariat.

Helfen Sie bitte mit diese 2.142 € zusammen zu bekommen.

Wir hatte in diesem Jahr bis heute den 15.12.1017 122.454 Zugriffe, was durchschnittlich 351 pro Tag ausmacht. Wenn jeder, der uns gelesen hat nur 10 Cent für einen gelesenen Beitrag spenden würde und manche Beiträge sind kleine Bücher, dann wären wir reich, was wir nicht sind. Wenn wir diese beiden Anwaltrechnungen auch zusammenrechnen (4284 €), so ergibt das auf das Jahr umgerechnet 3,4 Cent. Im November hatten wir 11.775 Zugriffe und wenn jeder „Zugreifer“  nur 20 Cent pro Zugriff spenden würde, dann wäre die benötigte Summe von 2.142 € auch schnell zusammen.

Viele Leser waren beim letzten Aufruf sehr großzugig gewesen, bei manchen war es sicherlich ein Witwenpfennig, jetzt ist Jahresende, Geschenke, Neujahr, Ausgaben, vielleicht auch Weinachtsgeld oder auch nicht. Sie können wirklich kein Geld haben, wofür DSDZ volles Verständnis hat. Aber vielleicht geht doch etwas und Sie können wirklich einen gerechten Kampf unterstützen, in dem eine Grundsatzentscheidung im Mobbingfall stehen wird und nicht die Abfindung für DSDZ. Im deutschsprachigen Raum haben die Arbeitnehmer viele Rechte, weil jemand dafür seinen Kopf hingehalten hat. DSDZ will gerne den Johannes den Täufer nachahmen, er braucht aber Ihre Hilfe, da er wie der Heiland selbst, Johannes der Täufer und die Aposteln auf spenden angewiesen ist. Ann Barnhardt sagt, dass man sich niemals scheuen sollte für eine gerechte Sache zu kämpfen, weil Gott dann für einen sorgen wird, indem er sich, sagen wir, der Menschen als der Zweitursachen bedient.

Es werden jetzt immer Gebete für die Spender aus dem Rituale des Klosters von Biburg gebetet, für jeden einzelnen drei Gebete und ab morgen werden alle Spenden wieder in den Anwaltspott fließen, damit Ordnung herrscht.

 

 

 

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