Meine Auxilium christianorum Ecke

Anbei die Auxilium christianorum Ecke von Eugenie Roth. Mehr als mit gutem Beispiel vorangehen, können wir wirklich nicht.

… ich  habe mich „anstecken“ lassen … und mir am 8. November die Figuren für die ACH-Gebete bestellt:
Eine Muttergottesstatue und den Hl. Erzengel Michael.
Die Figuren lassen auf sich warten. Eines Tages ein Anruf: Der Paketdienst hatte meine Adresse nicht gefunden* und die Figuren gingen zurück an die verantwortliche Firma – immerhin an die in Deutschland, die Figuren sind aus Südtirol. Nach einem zweiten Anruf werden mir die Figuren ein zweites Mal zugesandt – und kommen ausgerechnet in den 10 Minuten an, in denen ich beim Einkaufen bin. Aber jetzt kann ich sie beim Paketshop abholen.
Endlich, am 29.11.: Ich halte das Päckchen in meinen Händen …
Nach dem Auspacken stelle ich sie provisorisch auf einen Platz, an dem ich sie später auch fotografieren werde. Der endgültige Platz ist zum Fotografieren nicht geeignet, soviel steht schon fest …
Wo ist der beste Platz für die Figuren – in dieser kleinen Wohnung? (knapp unter) neben einem an der Wand hängenden Kreuz auf einem Eckbrett??? …
Eine Seite des Eckbretts würde an der Wand befestigt, die andere „Wand“ ist die Seite des Kleiderschranks.
Da ich entweder in der Küche bete oder auf dem Bett sitzend, bietet sich diese Lösung an („Bettlösung“) … oder …
Am Küchentisch sitzend ist mir die Uhr im Blickfeld wichtig, das Kreuz in der Küche hängt über dem Küchentisch an der seitlichen Wand, zu diesem Kreuz kann ich die beiden schlecht stellen … oder ein winziges Regalbrett unter das Kreuz?
… interessanterweise wäre das Eckbrett im Zimmer rechts unterhalb des Kreuzes, in der Küche tendiere ich dazu, dieses Regalbrett etwas links unter das Kreuz zu hängen.
Beide Christusfiguren sehen vom Betrachter aus nach links … d. h. das sind keine Kreuze sondern Kruzifixe … Egal zu welchen Kruzifix ich die Figuren stelle, beide Male befinden sie sich – auch wenn ich stehe – über meinem Kopf, die Figuren sind hierfür eher zu klein, daher kommen die Figuren auf den zuvor erwähnten Platz, der zum Fotografieren nicht geeignet ist, – auch wenn dann kein Kreuz in unmittelbarer Nähe ist.
Auch die Muttergottes mit dem Kind auf dem Arm und der Hl. Erzengel Michael schauen vom Betrachter aus nach links, es gibt also nicht die Möglichkeit die Figuren so zu positionieren, dass sie gewissermaßen zueinander schauen …
Da es bei den gegebenen Lichtverhältnissen schwer ist, so kleine Figuren „blendfrei“ zu fotografieren, so dass man Einzelheiten erkennen kann, möchte ich sie etwas beschreiben:
Ab hier „rechts“ und „links“ der Figur, nicht vom Betrachter aus:
Der Hl. Erzengel Michael hat beinahe ein weiches Gesicht, jedoch erkennt man seine Entschlossenheit an den zusammengezogenen Augenbrauen und der faltigen Stirn – trotz der nur 8 cm hohen Figur!
Er steht auf der rechten Schulter und dem linken Flügel des als bösen Mann dargestellten gehörnten Teufels, dessen höllische Feuersglut am Saum des Gewandes des Hl. Erzengels Michael „leckt“, es aber nicht entzünden kann. Er ist auch seitlich, unter seinen Flügeln von Feuerflammen umgeben …
Der Hl. Erzengel Michael trägt einfache „Römersandalen“, in seiner Linken eine Waage, und mit dem langen Speer in seiner Rechten will er gerade durch den Rücken in das Herz des Teufels stechen. Seine goldenen Flügel sind zum einfachen Transport nur eingesteckt (man kann sie natürlich noch selbst einkleben, aber so bricht beim Transport nichts ab. Ich werde sie nicht ankleben).
Die Mutter Gottes habe ich mir bekleidet mit dem Ordensgewand der Karmelitinnen ausgesucht. Sie trägt in ihrer Rechten das Skapulier, das Kind auf ihrem linken Arm trägt das Skapulier in seiner Linken.
Maria steht mit unbekleideten Füßen auf einer Halbkugel und schaut mild, aber ernst, auf den Betrachter. Auch im Blick des kleinen Jesus‘ ist viel Liebe.
Die Krone auf dem Kopf der Mutter Gottes hat 8 Zacken, das ist die Zahl der Unendlichkeit.
* Das gleiche ist mir dieses Jahr mit dem Kalender des Franziska-Verlags passiert, ich habe dort 4 Adressen angegeben, dreimal ging der Kalender an den Absender zurück – bis der Kalender endlich an der auf dem Paket angegebenen Adresse ankam. Der Kalender hatte dann in einem Privatfahrzeug noch eine 400 km lange Reise mit Grenzübertritt, bis ich ihn in Empfang nehmen konnte … Die Konkurrenz schläft nicht!!!
… Sancta Maria, Mater Dei, ora pro nobus peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae!
(Schlussbitte des Gegrüßet seist du, Maria).
Amen.

Manchmal gibt’s auch Blumen:

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