Diese leidige Homothematik – Warum? (1 von 2)

https://katholisches.info/2018/09/08/das-system-bergoglio-beguenstigt-vertuschung-und-missbrauch/

[Jakob Jordaens (1598-1678), Die Flucht von Lot und seiner Familie aus Sodom]

Der u.a. Beitrag, der schwarz gekennzeichnet ist, entstand viele Wochen vor seiner Veröffentlichung, in einer Zeit also als es im Vatikan noch keine homoerotische Krippe gab, in der ein nackter, junger Mann sich den anderen Männern und dem Lustgreis  neben ihm anbietet. Ann Barhardt findet wie immer starke Worte dafür,  das Bild von der Krippe wurde zurecht als „sexuell anzüglich“ vom Facebook, das wenig katholisch ist, gesperrt. Es gehört also dem common sense, d.h. dem gesunden Menschenverstand, an dort Aufforderung zur sodomitischen Unzucht zu sehen, wo es diese gibt. Und in der Homo-Krippe gibt es sie wirklich. Unsere höchsten Kirchenmänner sind Sodomiten, die sich daran sexuell erregen uns ihre Unzucht vor Augen zu stellen und uns gleichzeitig einzureden versuchen, dass es sich um etwas Frommes und zwar um „eine Barmherzigkeitskrippe aus der neapolitanischen Tradition“ handelt, wie es der Kommentator Paulus Tarsus auf gloria.tv ausdrückt. Mit „neapolitanischen Tradition“ was Schwulsein angelangt, hat er gar nicht so unrecht, denn diese Stadt ist mindestens seit Anfang des 20 Jhdts. als Mekka aller homosexuellen Aussteiger bekannt. Hauptsächlich Engländer zogen vor dem Zweiten Weltkrieg dorthin, um sich für billig Geld homosexuelle Stricher leisten zu können. Wenn also in Englands besseren Kreisen ein Ehemann oder Familienvater seine Familie und das Land verließ, um gerade in Neapel Fuß zu fassen, so war der Kontext für jeden klar, ohne dass man ins Detail gehen müsste. Die literarischen Anklänge daran, ohne dass die Stadt selbst genannt wird, finden sich bei Evelyn Waugh „Wiedersehen mit Brideshead“ und bei E.M. Foster s „Maurice“. Auch der polnische Exilschriftsteller Herling-Grudziński , der von 1945 bis 2011 in Neapel lebte, brachte dieses Thema mehr als einmal, literarisch verarbeitet, auf.  Vielleicht kommt also einer der vatikanischen Sodomiten, der für diese Krippe verantwortlich ist, tatsächlich aus Neapel und möchte seine Städtetradition auf diesem Wegen fortgesetzt sehen. Ja, es ist degoutant, es ist blasphemisch. Sie reiben es uns unter die Nase, den nackten Mann und den luziferisch fallenden Stern, der die männliche Anatomie, dionysisch-phallisch abbildet. Wie weit muss man doch auf der Skala des diabolischen Narzissmus fortgeschritten sein, um diese Dinge als Weihnachtskrippe (sic!) zur Schau zu stellen? Aber das Ziel des Teufels ist immer mehr Ärgernis und Teilung zu stiften. Wenn also so viele katholische Blogger gegen die Homosexualisierung des Vatikans schreiben, dann doch deswegen, weil diese so präsent ist. 

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