David Martin, War die Revolution des II. Vatikanischen Konzils Wirklichkeit oder nur eine Missinterpretation? (2 von 2)

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Was wäre aber, wenn die konservative Fraktion gewonnen hätte und wenn durch dieses Konzil tatsächlich die Irrlehren der Moderne verurteilt worden wären, wie es geplant war? Was war denn geplant? Das kann man anhand der originellen Schemata des Konzils ersehen, die hier auf Englisch zu lesen sind. Kurz, klar, präzise und katholisch. Aber überhaupt von Fraktionen innerhalb der Kirche zu sprechen, ist eine Schande, denn die Kirche ist keine Partei. Es lässt sich nur von mehr oder weniger Heiligkeit, mehr oder weniger Gott entgegen kommen, sprechen. Wie ungläubig und die Kirche hassend müssen diese Männer der „Reform“ gewesen sein. Wieviele Miliarden von Seelen haben sie auf dem Gewissen. Wem hat es denn geschadet, dass nach der Messe noch die Leoninischen Gebete gebetet wurden. Den Dämonen, nicht den Menschen, denn diese zusätzlichen 5 Minuten ändern wirklich nichts.  Warum soll man denn „zum Volk hin zelebrieren“? Ist das Volk Gott? Warum muss der Priester im Mittelpunkt sein? Wird er angebetet? Ist er Gott? Ist dieser ganze Novus Ordo nicht ein Menschenkult? Das hat doch tatsächlich Paul VI. gesagt, dass die Kirche von nun an dem Menschen helfen wird dem Menschen sein irdisches Los zu meistern. Das ist die Horizontale, wo ist aber die Vertikale? Der Mensch kann sein Los selbst meistern, dafür braucht er keine Kirche. Wie man es dreht und wendet: Bei Novus Ordo geht es um den Menschen, nicht um Gott. Dem Schreiber dieser Zeilen wird immer mehr klar, wie sehr die Neue Messe Gott beleidigt. Der Priester und die Gemeinde schauen sich in die Augen und der Priester unterhält die Leute ein bißchen. Frauen in Stolas betreten das Podium, um auch „etwas beizutragen“, aber die Stimmung will irgendwie nicht aufkommen und das Publikum bleibt weg.

„Was tun?“,

fragte man sich bei der obligatorischen Besprechung des „Pastoralteams“. 

„Den Gottesdienst kindergerechter gestalten“,

sagt an dieser Stelle automatisch die Pastoralassistentin, auch wenn man sie aus dem Tiefschlaf aufweckt. Und alle Kinder, die Opfer dieses „Gottesdienstes“ waren, verlassen nach der Erstkommunion die Kirche und kommen niemals wieder. Die Erwachsenen bleiben auch weg. Das will man sich nicht antun. Ist denn diese Messe des über alles heiligen Gottes würdig? Ist es derjenige Gottesdienst, der in den litugischen Vorschriften des Alten Testaments vorgezeichnet wurde? Ist das das vollkommenste Sühneopfer, welches Gnade und Heiligkeit verbreitet?

„Na, das vielleicht nicht“, meint selbst die Pastoralassistentin, „aber es ist unser Gottesdienst für unsere Zeiten“.

Wenn Sie mit den Kirchenfunktionären sprechen, werden Sie feststellen, dass sie große Probleme mit der Wahrheit haben, dass es bei der Liturgie und besonders bei der Messe um Gott geht. Es geht für sie um die Menschen, die miteinander (das Wort ist sehr wichtig), auf eben diese Weise Zeit verbringen. Es geht aber vor allem um die Kirchenfunktionäre selbst. Wenn man aber ihnen vorhält, dass es nicht wirkt, weil die Menschen immer mehr wegbleiben, dann haben sie die Säkularisierung als Ausrede. Die Menschen sind verweltlicht und wollen nicht in die Kirche, da kann man nichts tun. Dass aber die Kirche selbst durch die Novus Ordo Liturgie diese Menschen am meisten verweltlicht, das sehen sie nicht. Kein Mensch will aber eine Messe sehen, die einem Laientheater für Arme gleicht, einer Schulaufführung, bei der es sich schickt zu bleiben. Wie man es dreht und wendet: die Neue Messe ist langweilig! Wenn Sie sich langweilen, dann liegt es nicht an Ihnen, es liegt an der Messe, die so konzipiert wurde und bei der Sie ständig aufzupassen haben, was unmöglich ist.  Die Neue Messe ist kein Schuß, der nach hinten losgegangen ist, denn da hätte man ihn schon berichtigt, es ist bewußt und muttwillig so konzipiert worden, dass die Menschen der Messe fern bleiben und den Glauben verlieren. Manche Novus Ordo Messen sind dennoch gültig, weil der Priester wenigstens das tut, was die Kirche in diesem Ritus tut, sodass die Wandlung stattfindet. Aber viele Messen sind ungültig, weil diese Priester nicht einmal das fertig bringen. Ja, ja, es ist eine alte Rede, aber wie Seneca meinte: decies repetita placebunt – das zehnfach Wiederholte fängt zu gefallen an.

 

Ein schlechtes Konzil und eine schlechte Messe würden freilich mit Canon Rocas Voraussage übereinstimmen, dass die Liturgie „bald bei einem ökumenischen Konzil eine Veränderung erleben wird“. Unter den Instruktionen, die diesem ökumenischen Konzil folgten, war die Instruktion über die Liturgie vom 26. September 1964, Inter Oecumenici, welche die neuen Bestimmung für die Messe und das Heiligtum zusammenfasst. In Artikel 91 steht:

Der Hochaltar soll von der Rückwand getrennt errichtet werden, so dass man leicht um ihn herumgehen und an ihm zum Volk hin zelebrieren kann. (Aus dem Original. Alle anderen Übersetzungen vom Übersetzer).

Wie kann man nun sagen, das II. Vatikanum sei fehlinterpretiert worden, als sein Ruf nach „Zelebration zum Volk hin“ kurz nach dem Konzil als allgemeine Norm umgesetzt wurde? Diese in 2000 Jahren Kirchengeschichte nie dagewesene Veränderung, wurde sorgfältig kalkuliert, um eine Verlagerung des Hauptaugenmerks zu bewirken, wo die Betonung (nun) auf der Gemeinschaft und nicht auf Gott liegt.

Inter Oecumenici (1964, Instruktion zur Durchführung von Sacrosanctum Concilium, vorgelegt von der Heiligen Ritenkongregation) mahnte auch die „Unterdrückung“ der Leoninischen Gebete nach der Messe an – d. h. Die drei Ave Maria, das Salve Regina und das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael (Artikel 48) – und die Unterdrückung dieser Gebete geschah in der Tat nach dem Konzil.

Das Dokument Sacrosanctum Concilium forderte eine umfassende Revision der Messe, worin archaische „Elemente“, die sich mit der Zeit angesammelt hatten „nun zu verwerfen sind“ und „die Riten müssen vereinfacht werden“, so dass „aktive Teilnahme der Gläubigen einfacherer erreicht werden kann“ (Artikel 50).

Auch dies geschah mit der Einführung der Novus Ordo Messe, wenngleich die neue Messe nicht eine Teilnahme an Gott, sondern unsere Entfremdung von Gott förderte. „Aktive Teilnahme“, wie Gott sie sieht, ist, dass wir in unsere Religion einbezogen werden, indem wir ehrfürchtig der Messe beiwohnen, zur Beichte gehen, Heiligenbiographien lesen und unsere Seelen in der Furcht Gottes heiligen, aber was die Liberalen damit meinten, ist, dass wir wichtigtuerische Aktivisten werden, indem wir uns in der liturgischen Revolution engagieren gegen die Messe und das Priestertum.

Manche argumentieren immer noch, dass die Dokumente des II. Vatikanums keine Fehler enthielten, sondern nur zweideutig geschrieben seien, aber ihr Argument widerspricht ihnen, denn Zweideutigkeit ist der eindeutige Beweis des Teufels und der klarste Beweis, dass die Dokumente verhext sind. Gott ist niemals zweideutig, sondern immer klar, direkt und rechtlich, so dass verfälschte Dokumente, die „doppelzüngig sprechen“, ein todsicheres Zeichen sind, dasss Gott nicht der Autor derselben ist.

Die Dokumente können in der Tat ganz unzweideutig sein. Zum Beispiel erklären sie, dass Gott „andere Religionen gebraucht als Mittel zur Seelenrettung“ (Unitatis Redintegratio), dass es „wünschenwert [ist], dass Katholiken sich am Gebet ihrer getrennten Brüder beteilligen“ bei „ökumenischen Gottesdiensten um Einheit“(8), dass die Liturgie der Heiligen Messe 1962 einer „generellen Restauration bedurfte“ (Concilium 21), dass die Kirche in ihrem liturgischen Vollzug kulturelle Vielfalt willkommen heißen sollte (37), und dass der Altar neu aufgestellt werden sollte, um zu gewähren, dass die Messe „zum Volk hin“ zelebriert werden könne. Tatsache ist, dass diese und andere Als-Ob-Verirrungen in unserer Zeit in Übereinstimmung mit den Vorschlägen des II. Vatikanums geschehen; wie können also die Leute sagen, dass das Konzil „fehlinterpretiert“ wurde?

Das Dokument Nostra Aetate des II. Vatikanums stellt fest, dass

„Moslems den einen Gott verehren, der aus sich selbst lebt und existiert; barmherzig und allmächtig, der Schöpfer von Himmel  und Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (3).

Wurde dies auch fehlinterpretiert? Christus, dessen Gottheit der Quran verwirft, ist der einzig Wahre Gott, Der zu den Menschen gesprochen hat; interpretieren wir also das Konzil falsch, indem wir behaupten, dass es eine götzendienerische Religion ehrt? Nein, das tun wir nicht. Die Konzilsväter vergaßen offensichtlich das Gebot des Quran, dass Christen gejagt und geschlachtet werden müssen (Quran 2:191). Haben sie die Tatsache übersehen, dass der Islam die Kirche des „Einen Gottes“ seit dem sechsten Jahrhundert zerschlagen hat?

Übrigens, der notorische Expriester und Homo-Ehe-Befürworter Gregory Baum, der mit einer Ex-Nonne verheiratet war, als er noch Priester war und der jahrzehntelang aktiv homosexuell gelebt hat, war es, der Nostra Aetate für das Zweite Vatikanische Konzil verfasste.

Dr. Michael Higgins, Vizepräsident von „Mission und Katholische Identität“ an der Sacred Heart University in Fairfield, Connecticut, veröffentlichte 2011 in Commonweal eine Ehrung an Baum, in der er seine Schlüsselrolle während es II. Vatikanums hervorhob.

„Das Konzil war das Werk von Gregory Baum“, schrieb er „Er diente den Kommissionen in verschiedenen Bereichen, betraut mit der Vorbereitung der Dokumente[.] … Er begann seine Arbeit im November 1960 und schloss diese mit dem Ende des Konzils im Dezember 1965 ab, ein Gesellenstück, die im Schreiben des ersten Entwurfes von  Nostra Aetate gipfelte.“

Wenn wir die bemerkenswert unorthodoxe menschliche Dimension des Entwerfens und Billigens der Konzilsdokumente betrachten, wie zuversichtlich können wir sein, dass das Konzil insgesamt ein Werk des Heiligen Geistes war?

Eine Version dieses Artikels wurde ursprünglich auf The Remnant veröffentlicht. Diese (englische) Ausgabe wurde verändert.

 

20 Gedanken zu „David Martin, War die Revolution des II. Vatikanischen Konzils Wirklichkeit oder nur eine Missinterpretation? (2 von 2)

  1. Dieses Konzil wird hoffentlich in Zukunft die ihm gebührende Würdigung erfahren. Es wird verworfen werden, es wird als eine haeretische Generalsynode erklärt werden.

    • Achje, das übliche Problemchen:
      Intellektuell kann man Vaticanum II samt Früchten nicht ernst nehmen – selbst philosophisch-theologisch unerfahrene (Halb)genies wie E.WAUGH, G.GREENE, A.CHRISTIE waren dazu letztlich nicht imstande. Andrerseits ist häretisch, wer Konzil und KonzilsKirchen-Päpste nicht anerkennt.
      Was ist der einzige AusWeg?
      Zwangsläufig, dass SEIN corpus mysticum eben nicht mehr durchgeistigt ist, sondern entgeistigt, d.h. vervieht, tot.
      „Die Kirche stirbt. Wir müssen mit Gott alleine sein.“
      (GOMEZ DAVILA)

      • „Die Kirche stirbt. Wir müssen mit Gott alleine sein.“
        Vielleicht stirbt die Welt eher als die Kirche und wir sind mit unserem Gott in seinem Reich bar aller Problemchen. ich denke nicht das unser Gott philosophisch-theologischen (Halb)genies den Sieg überlassen wird. Das wäre ja obskur und höchsten Maße befremdlich. Alles hat seine Zeit.
        Per Mariam ad Christum.

      • @ Agricola

        Die Kirche kann nicht sterben. Es gibt die himmlische und die leidende Kirche, manchmal geht die irdische ein wenig unter.

      • Aber wenn sogar PapaRatzi zugab, dass die Stimme GOTTes bei den meisten Modernen erloschen ist, wenn das Vaticanum II sich – und letztlich auch aussschliesslich – für die Welt interessierte (während der HomoReligiosus nicht einmal weiss, ob es sie überhaupt gibt, und sich dafür auch nicht interessiert): Dann ist Kirche eindeutig entgeistigt und ins ReinViehische zurückgesunken – der Tod!

      • @ Agricola

        Ratzinger meint sich selbst. Diese Aussage lautet: „Beim mir als einem Modernen ist die Stimme Gottes beim Vat. II erloschen“.

        Vielleicht war sie niemals vorhanden. Ich lese jetzt wieder sein Erstlingswerk „Einfühung ins Christentum“ und glaube, dass es so war.

        In den „Ansichten eines Klows“ von Böll gibt es einen Satz, der dazu passt. „Sie häckelten sich Deckchen aus Heidegger und Miro, um ihre Blösse zu bedecken“. Böll spricht von Kreisen der fortschrittlichen Katholiken der frühen 1960-ger Jahre. Und Ratzinger strickte sich auch so ein Deckchen. Er hielt etwas für Glauben, was keiner war und er musste immer mehr die Blöße bedecken bis zu dem Rücktritt. Seufz!

      • Agricola! Die Kirche stirbt nicht und sie wird auch nicht sterben, die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden! Wir haben die feste Zusage unseres Herrn. Feste Zusagen über die Größe der Kirche haben wir allerdings nicht. Denken Sie an das Wort des Herrn von der kleinen Herde.

  2. Ich weiß nicht ob ich ein „HomoReligiosus“ bin aber diese Welt beobachte ich ganz genau. Jedenfalls ist für mich die Kirche nicht tot denn sonst wüßte ich ja gar nicht warum ich hier schreibe. Es gibt natürlich Menschen die sich wünschen die Kirche wäre tot aber deren Wünsche sind leicht zu durchschauen. Das ReinViehische kommt von dieser Welt die versucht von der Kirche Besitz zu ergreifen aber sie ist nun mal Heilig und und kann nicht untergehen denn Himmel und Erde vergehen aber seine Worte nicht. Agricola ich habe starke Zweifel ob wir beide an den selben Gott glauben.
    Per Mariam ad Christum.

    • Man kann jetzt ewig rumsülzen, dass „die Kirche nicht sterben kann, weil sie nicht sterben darf“. Doch jedes Kind des Lichtes wird bemerken, dass die KonzilsVäter Kinder dieser Welt waren, was bedeutet, dass man entweder die Rechtmässigkeit des Konzils (oder gar der ganzen Römischen Kirche) ableugnet – was schismatisch bzw. häretisch ist -, oder aber man sieht ein, dass SEIN mystischer Leib halt nur noch ein rein tierischer Leichnam ist.
      Wenn in der Bibel gefragt wird, ob es überhaupt noch Gläubige geben wird – ist dann die Existenz der Kirche nicht auch fraglich? Was heisst denn überhaupt „und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“?

  3. @Agricola
    „Man kann jetzt ewig rumsülzen, dass „die Kirche nicht sterben kann, weil sie nicht sterben darf“.
    Wollen sie damit die Worte unseres Herrn und Gottes Jesus Christus als Gesülze abtun? Fühlen sie sich größer und klüger als dieser unser Gott? Fragen über Fragen!
    Per Mariam ad Christum.

    • Wie ich jetzt schon wiederholt ausführte: Es gibt für einen Katholiken keine andere ErKlärung für ein Phänomen wie das Vaticanum II, man möge mich widerlegen. Rückgängig machen kann man dieses Konzil jedenFalls nicht, es gehört zum Leben SEINES corpus mysticum und zugleich nicht zu SEINER Lehre, also gibt es eine Trennung von Geist und Leib.
      Und wer nun behauptet, dass die Realität ja nicht so sein kann wie sie ist wegen SEINER Prophezeiungen, der möge bedenken, dass SEINE WeisSagungen wohl erst post festum ganz verständlich sein werden. (Neben den 2 oben erwähnten Punkten mag man z.B. auch fragen, ob von IHM nur die ecclesia militans gemeint war.)

      • „Es gibt für einen Katholiken keine andere ErKlärung für ein Phänomen wie das Vaticanum II, man möge mich widerlegen.“
        Und ich füge noch hinzu das die Angriffe Luzifers und seiner Gesellen auf die Kirche nicht zu unterschätzen sein sollte. Man kann durchaus davon ausgehen das Satan diesem Konzil mindestens mit großem Interesse beigewohnt hat.
        Per Mariam ad Christum.

  4. Die Kirche ist (meiner Meinung nach) nicht tot, solange täglich EIN EINZIGER würdiger Gottesdienst (auf der ganzen ERDE!!!) gefeiert wird. Und das wird sich nach meiner Meinung immer finden. Vermutlich sogar ein Gottesdienst „immer“, d. h. wenn er in Ort A aufhört, hat in Ort B gerade einer angefangen (und das 24 h täglich). So viel Macht gegenüber Luzifer und seinen Genossen traue ich Gott durchaus zu, sonst bräuchte ich nicht glauben.

    … Auch, wenn es im Großen und Ganzen tatsächlich so aussieht, als sei die Kirche tot.

    • Wie jetzt wiederholt gesagt, wüsste ich wirklich nicht, wie man sich sowas wie das Vat.II sonst erklären kann.

  5. @ TraditioEtFides

    Ad causa Ratzinger:
    Bei aller persönlichen Dankbarkeit – Er ermöglichte mir den BeSuch einer EcclesiaDei-Messe – muss ich leider bemerken, dass Er sich (in Seiner AntrittsVorlesung) halt leider gegen den Gott von PASCALs Memoriale („FEUER! Stundenlanges verzehrendes Feuer! Der Gott des brennenden DornBuschs!“) entschied und für „den [Pseud-]]Gott der Philosophen und Theologen“, daher auch Sein penetranter AntiSemitismus und ProEuropäismus. Aber – wie unzählige Mystiker betont hätten: Wer den Gott des Schreckens nicht kennt, kennt auch nicht den Gott der Liebe. Nur wer sich wie BMV als „doule“ (=Sklavin) des HERRn erkennt, kann SEIN Bruder&Freund werden. Ohne AT kein NT!

    Übrigens ist Ratzingers Sicht der GeistesGeschichte (gerade auch in d. „Einf.i.Chr.“) schon sehr simplizistisch: „Die Griechen“ und „Europa“ sollen „die Vernunft“ vertreten haben usw. (Was hält ein anämischer FachSpezialist wie R. für „vernünftig“? Das Verwenden von KloPapier? Waren alle Griechen Philosophen? Waren alle griech. PhilosophenSchulen „vernünftig“? Hatte das echte MittelAlter, d.h. vor der HochScholastik, auch schon einen „vernünftigen“ Eunuchen-„Gott“?)

  6. All diese großen Dinge und Fragen können wir nicht entscheiden und klären.

    Tun wir das Wenige, das unsagbar groß sein kann.

    Vertrauen wir die Rettung und das Weiterleben SEINER Kirche IHM an und folgen im übrigen der Mutter Gottes, die uns in Fatima, bei Maximilian Kolbe und dem Heiligen Ludwig Grignion in ihr Innerstes führt, in ihr unbeflecktes Herz, das unsere Zuflucht sein soll und der SICHERE Weg, der uns zu Gott führt, wie sie den Hirtenkindern am 13.6.1917 sagt und damit jedem von uns !

    Jeder von uns kann durch die täglichen kleinen banalen persönlichen Opfer, das Gebet, vornehmlich den Rosenkranz, aber auch die vielen Stoßgebete 2 extrem wichtige und atemberaubende Dinge tun:

    1. Gott trösten,
    der täglich so unendlich beleidigt wird, wie uns der Heilige Francisco von Fatima lehrt, ein 7 jähriges Kind! und
    2. Seelen retten vor der ewigen Verdammnis.

    Also ihr Lieben, betet und opfert, um Gott zu trösten und Seelen zu retten. Bei Unterlassung gehen viele verloren! Welch unsagbar wichtige und erhabene Aufgabe durch so banale (in unseren Augen) Mittel. Seid fleißig und müht Euch!

    • FeindObservierung tut schon not – aber den HomoReligiosus interessiert die Dummheit&Gemeinheit der Welt nur als AusDruck der eigenen Gefallenheit.
      Und Sie haben ganz recht: „Zu unserem Glück hat nicht der Mensch das letzte Wort.“ (HUIZINGA)

      • Um es mal ärztlich auszudrücken: Eine gute Diagnose ist therapieentscheidend, keine Frage und muss auch intensiv beforscht und geklärt werden. Man muss sich aber auf die Therapiemaßnahmen beschränken, die einem zur Verfügung stehen…

  7. „Die drei Ave Maria, das Salve Regina und das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael (Artikel 48) – und die Unterdrückung dieser Gebete geschah in der Tat nach dem Konzil.“
    Nun das ist eigentlich logisch das dieses Konzil und seine Klabautermänner mit dem Erzengel Michael ihre Probleme haben. Ich denke sie mögen sein Schwert nicht und fürchten die Treue dieses Erzengels gegenüber unserem Gott und seiner Mutter.
    Per Mariam ad Christum.

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