Meine Auxilium christianorum Ecke

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Gleichsam als Antwort auf den gestrigen Beitrag zur Vermeidung des Schmutzes schickte uns unser Leser und Mitarbeiter Davillatollkuehn den Beitrag zu seinem Hausaltar/Auxilium christianorum-Ecke samt Bildern.  Die Gebetsecke ist in diesem Falle nicht freistehend, sondern in ein Regal eingepasst, was dem Beter bei Tageslicht mehr Konzentration abverlangt. Die selbstgemachte Kniebank gibt dem ganzen eine monastisch-männlich strenge Note, wie es sich für die kämpfende Kirche gehört.  Wir hoffen, dass diese Gebetsecke andere Leser inspiriert und diese uns ebenfalls ihre Bilder samt Kommentar schicken.

Der Mensch

braucht ein Plätzchen,

und wär`s noch so klein,

von dem er kann sagen:

„Sieh hier Dies ist mein!“

Hier leb ich,

hier lieb ich,

hier ruh ich mich aus

hier ist meine Heimat

hier bin ich zu Haus!

Als Kind habe ich diesen in ein Bild eingepassten Spruch im Haus meiner Großeltern im Harz immer bewundert. Dort (bei meinen Großeltern) verbrachte ich ganze Winter und Sommer, jeweils in den Ferien, die in der DDR sehr lang waren. Meine Oma starb im vorletzten Jahr und das für mich wichtigste Erbstück ist dieses Bild.  Seit meiner Hinwendung zur Tradition ist die Gebetsecke, die mir immer mehr zu dieser Heimat und zu diesem Platz, an dem ich mich ausruhe, wird, gewachsen, hat sich verändert und wird langsam zum Hausaltar, den ich hier kurz vorstellen will.  In meinem Arbeitszimmer gibt es an der Wand die nach Osten geht (die liturgische Richtung, aus der wir den wiederkehrenden Christus erwarten und in die die Liturgie gefeiert wird) eine große Bücherwand, in die ich die Gebetsecke eingepaßt habe.  Den Betstuhl nebst Sitzbank habe ich für meine Größe angepasst selbst gezimmert (für handwerklich geschickte eine preiswerte Alternative, allerdings ohne wesentliches „Ambiente“). Nach den Anregungen Tradition und Glaubens habe ich mir dann die Skulpturen besorgt und kann hier noch einmal den folgenden Shop[1] empfehlen. Die Kerzen sind schon geweiht (mit Drei Königs Wasser, dessen Weihe 70 Minuten dauert: viel hilft viel) die Skulpturen folgen demnächst.

Das Innerste des Altarbildes ist das wunderbare Christus Bild von Manopello[2], das mir/uns Christus in seiner Menschheit authentisch zur Anbetung offenbart. Dem Heiligen Josef verdanke ich inzwischen schon 2 sehr bedeutsame und schwerwiegende Gebetserhörungen, eines davon in aussichtsloser Lage, deshalb kommt er hier zu Ehren. Der Erzengel Michael ist in vielfach erprobter Unruhe- und Dämonenverjagung ein von mir oft angerufener Helfer. Die Immaculata verehre ich als meine Himmlische Mutter und Königin tief und innig, deshalb thront sie als Gnadenmittlerin über allem. Die Ikone ist aus Griechenland und wurde mir vor Jahren von meinem Sohn, der es von einem Freund bekam, geschenkt. Mein 7 jähriger Sohn, der Kleinste kommt oft zu mir und wir beten seine Morgen und Abendgebete hier. Für längere Gebetszeiten nutze ich die geweihten Kerzen. Für die kürzeren Morgen- und Abendgebete habe ich mir eine elektrische Alternative installiert. Anbei einige Fotos, die das Geschriebene verdeutlichen können.

 

 

[1]     https://www.krippenfiguren-holzschnitzereien.de/

[2]     ZB: https://antlitz-christi.de/

 

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