„Alles, was Sie über Katholizismus wissen wollten“ oder Ihre Wunschpodcasts

Belehrung des Einsiedlers

Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) plant die nächsten Schritte seines Youtube-Kanals und geht deswegen schrittweise voran. Er hat vor, irgendeine unterbezahlte und wieder einmal seinen Fähigkeiten nicht entsprechende Teilstelle zu übernehmen, die wohl unterhalb von Harz-IV ausfallen wird, um sich in der übrigen Zeit dem Bloggen, dem Filmemachen, der wissenschaftlichen Arbeit, die auch noch ansteht und der Rettung der Seelen widmen zu können. Da solche Stellen wenig Geld einbringen und alles kostet und ein Youtube-Kanal mit religiösen Inhalten ohnehin mit viel Betteln verbunden sein wird, so ist es schon jetzt an der Zeit damit anzufangen. Denn die Einkünfte von der Werbung, falls diese überhaupt kommen, werden mit einer hohen Zuschauerzahl verbunden sein, die jetzt am 12.02.2018  noch in der fernen Zukunft liegt. Ein sog. Startup ist entweder mit Schulden verbunden oder er geht gemächlich voran und wird aus anderen Quellen finanziert. Um gute Einkünfte zu generieren, muss man gute Inhalte produzieren, um dies wiederum schaffen zu können, muss man sich in seinem sonstigen Berufsleben wenig verausgaben. Da ein wenig verausgabendes Berufsleben mit wenig Verdienst verbunden ist, siehe Anfang, so muss man das Geld für das Leben und die Erschaffung des YT-Kanals woanders hernehmen.

Woher?

Durch bezahlte Wunschpodcasts. DSDZ hatte ursprünglich vor, seine Podcasts nach dem Vorbild von Ann Barnhardt und Supernerd zu produzieren und sich dabei seiner selbst und seiner Bekannten zu bedienen, die ihn bei den wenigen Treffen immer theologische Fragen stellt, worauf DSDZ vortragsartig und recht lange antwortet, sodass diese Gespräche mehrere Stunden dauern. So entstand die Idee diese Unterredungen, die dynamisch, unterhaltsam und bewegt vor sich gehen gleich aufzunehmen, um somit auf dem einfachen Wege für Bereicherung der Anderen durch die Podcasts zu sorgen. Ja, liebe Leserinnen und Leser, manche Menschen sind dermaßen unterhaltsam, dass man nur eine Kamera neben sie zu stellen braucht, das Material ein wenig zu montieren, um einen fertigen Film zu erhalten. Leider ist daraus nichts geworden, weil diese Bekannte 1. keine Zeit, 2. keine Zeit und 3. keine Zeit hat und wohl ein wenig Angst vor den Auswirkungen dieser Podcasts verspürt, da wir im Novus Ordo Bergoglio-Totalitarismus leben und sie bei der Kirche, grosso modo verstanden, arbeitet. Dies ist natürlich schade, weil DSDZ durch diese Gespräche gezwungen war sich einfach, ohne Verwendung von Fremdwörtern und theologischen Fachtermini zu verständigen, was der allgemeinen Verständlichkeit des Vortrags auf für Menschen mit wenig Vorbildung diente. Nichtdestotrotz entstehen gute, kreative Konzepte meistens nicht dadurch, dass man andere kopiert, sondern aus der Not und der Beschränkung, in der sich bekanntlich erst der Meister zeigt.

Das Problem besteht leider darin, dass DSDZ ein dermaßen eremitisches und wirklich abgehobenes Leben führt, obzwar er nolens volens bodenständig leben muss, dass er wirklich nicht weiß, was die Restkatholiken in D, A und CH wirklich interessiert und welche Probleme sie wirklich haben. „Dem Volk auf Maul zu schauen“, gestaltet sich da schwierig. Dies bedeutet im Klartext: DSDZ weiß nicht, welche Podcast-Themen wirklich wünschenswert sind. Er hat natürlich vor auch solche zu produzieren, die er selbst für wichtig hält, diese Letzteren muss er aber mit den Wunschpodcasts der Zuhörer finanzieren. Seine Bekannte hätte eine Brücke zum sog. normalen Leser und Zuhörer, der theologisch ungebildet ist, gebildet, eine Brücke, die leider jetzt weggefallen ist. Aber bekanntlich verträgt die Natur keine Leere, sodass DSDZ die Idee gekommen ist bezahlte Podcasts, welche die Leserfragen beantworten, anzubieten.

Wie soll das gehen?

Sie schicken uns auf unser Bank- oder Paypalkonto wenigstens 20 € und stellen schriftlich per Email eine theologische Frage, welche Ihnen schon lange auf der Seele brennt. Als DSDZ im Kontext der künftigen „Kommerzialisierung“ überlegte, was er anbieten kann, was woanders, d.h. in der Kirchensteuerkirche nicht zu haben ist, so kam er auf die Idee, dass man nirgends in Novus aber auch Vetus Ordo eine konkrete Antwort auf geistliche oder theologische Probleme erhält, weil:

(1) die Novus Ordo Priester kein geistliches Leben pflegen und die traditionelle Lehre nicht kennen,

(2) die Vetus Ordo Priester ein wenig geistliches Leben pflegen und die traditionelle Lehre ein wenig kennen, aber sehr ungebildet sind,

(3) die Novus Ordo Akademiker gebildet sind, aber weder ein geistliches Leben pflegen noch die traditionelle Lehre kennen und fast alle ungläubig sind.

Wenn Sie meinen, dass Sie mit (2) immer noch am besten fahren, so müssen wir Ihnen sagen, dass sich da Abgründe von Unwissen auftun, die mit autoritärem Gehabe überbrückt werden. Ein Interessen an den Problemen der eigenen Gläubigen ist da kaum vorhanden, weil man damit beschäftigt ist seine eigene priesterliche Würde zu wahren. Diese Distanz kommt auch von Unsicherheit, da jeder Novus Ordo Priester in D, A, CH vom Niveau, nicht von der Rechtgläubigkeit her, eine viel bessere Bildung genießt oder genossen hat, als ein Piuspriester oder ein Priester einer Ecclesia Dei Gemeinschaft. Außerdem wird sich weder (1), noch (2) noch (3) die Zeit und die Gründlichkeit für die Beantwortung Ihrer Fragen nehmen, weil er auf das Geld nicht angewiesen ist, anders als DSDZ, und es auch nicht als sein Apostolat sieht.  Diese Podcasts, zu denen Sie mit Ihrer Frage die Steilvorlage bieten, werden auf unserem Blog zum Download ausgestellt sein, damit sie auch andere bereichern, die sich vielleicht ähnliche Fragen stellen. DSDZ wünschte sich in seinem Leben schon lange einen frommen Einsiedler zu kennen, dem er seine Fragen gestellt hätte, da er aber niemanden dieser Art getroffen hat, so musste er sich mühsam fast all sein Wissen selbst erarbeiten und kann auf diese Weise auch anderen nutzen. DSDZ weiß, anders als der sprichwörtliche Rabbiner, zwar nicht alles, aber im Vergleich zu Ihrem Pfarrer um die Ecke weiß er doch eine ganze Menge. Warum sollte er nicht von seinem Wissen und Einsichten bescheiden leben können?

Wie soll es aber praktisch funktionieren?

  1. Sie senden uns Geld, mindestens 20 €.
  2. Sie schreiben uns Ihre Email mit Ihrer Frage an unsere Emailadresse: traditionundglauben2015@gmail.com
  3. Sie warten darauf, dass Sie ein Podcast von mindestens 15 Minuten mit einer Antwort auf Ihre Frage erhalten.

Ad 1.

Wir halten den Mindestbeitrag 20 € für angemessen (Mindestlohn beträgt in Deutschland 8, 84 EUR die Stunde), da es sich um einen Beitrag handelt, der DSDZ hilft (besser wenig aber oft, als viel aber selten), andererseits liegt er nicht jenseits der finanziellen Möglichkeiten eines durchschnittlichen Menschen, der wirklich Fragen hat. Es ist gut möglich, dass die Antwort auf eine Frage viel Vorbereitungszeit mit Lesen und Forschung in Anspruch nehmen wird, andere Antworten hingegen ohne viel Nachzudenken gegeben werden können. Manchmal ist es für den Fragesteller nicht abschätzbar, wie komplex das Problem ist, das er anschneidet. Sollte eine 15 Minuten Frage wirklich gründlich in 20 Stunden abgehandelt werden können, so wird dies vermerkt, die Frage wird dennoch innerhalb der 15 Minuten kurz beantwortet werden.

Ad 2.

Schreiben Sie bitte eine Email, in dem Sie Ihren Namen angeben mit welchem Sie überwiesen haben und das Pseudonym, mit welchem Sie beim Podcast angesprochen werden wollen. Ihre Daten bleiben selbstverständlich streng vertraulich. Bitte stellen Sie eine Frage auf einmal und zwar eine, die wirklich zu bewältigen ist. Also nicht etwa:

„Molinismus und via media oder was halten Sie vom Gnadenstreit?“

„Wie finde ich einen gnädigen Gott?“

„Die Frau als solche und falls nicht, warum?“

Machen Sie sich klar, dass Sie solche Fragen stellen sollten, die auch andere Zuhörer interessieren können, also etwas eher Allgemeines und nicht allzu Persönliches. Die Fragen sollen ein Problem und nicht das Leben anderer Leute oder unserer Redaktion betreffen. Wir versuchen hier die objektive Lehre der Kirche und nicht unsre Meinung weiterzugeben. Sollten Sie irgendwelche unanständigen Fragen stellen, die beleidigend oder herabwürdigend sind, so behalten wir uns vor das Geld zur Strafe einzubehalten und Ihnen spitz und kurz zu antworten.

Ad 3.

Die Beantwortung einer Frage wird nicht kürzer als 15 Minuten ausfallen, sodass sie nicht „Ja“, „Nein“, „vielleicht“ lauten wird. Wir hoffen uns durch diese Fragen einen Weg zu erarbeiten, welche Themen in Podcasts angeschnitten werden sollten, um auf die Nöte und Fragen unserer Leser zu antworten.

Die Podcastreihe wird unter dem Titel laufen:

Alles, was Sie über Katholizismus wissen wollten, aber niemals zu fragen wagten.

Sicherlich werden noch andere Ideen bezüglich der Verwirklichung kommen, aber es scheint uns ein guter Weg zu sein:

  • mit den Podcasts anzufangen,
  • Einkommen zu generieren,
  • Ihnen wirklich das zu präsentieren, was Sie interessiert.

 

2 Gedanken zu „„Alles, was Sie über Katholizismus wissen wollten“ oder Ihre Wunschpodcasts

  1. Das ist eine gute Idee!
    Ich bin ein wenig traurig, daß noch keiner kommentiert hat. Aber manche Leute brauchen etwas länger.
    Ich bin bestimmt dabei!

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