Meine Auxilium christianorum Ecke

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Da sich die Leserzuschrifen mit der eigenen Auxilium christianorum Ecke in Grenzen halten, mit den Hausaltären leider auch, so fügen wir hier eine ACH-Ecke einer polnischen Leserin bei, um mit guten Beispiel voranzugehen. Diese ACH-Ecke ist sicherlich noch ausbaufähig, denn nach der richtigen Ikone zum orangen Hintergrund wird noch gefahndet, aber diese Ecke stellt schon ein guten Anfang dar.

Warum bekommen wir keine ACH-Zuschriften?

a. Weil unsere Leser sich keine ACH-Ecke halten, da sie keine ACH-Gebete verrichten.

b. Weil sie noch an der Vollkommenheit des architektonisch-sakralen Ausdrucks feilen.

c. Weil sie keine Zeit haben es richtig zu fotografieren.

Sollten die Punkte a. bis c. zutreffen, dann ist es wirklich schade, denn die ACH-Gebete helfen wirklich, nur Gott ist vollkommen und die Zeit zum fotografieren muss man sich nehmen, um uns alle zu mit seiner ACH-Ecke zu erbauen. Uns allen ist es klar, dass das erste, was ein unter Franziskus neuernannter Bischof oder Metropolit tut, ist die noch verbliebenen einigermaßen katholischen Kirchenräume zu entkatholizisieren und in einen nicht-sakralen Raum umzuwandeln, welcher „allen Religionen und Konfessionen offen steht“.  Das letzte größere Beispiel ist Berlin, wo uns wieder einmal etwas Schreckliches erwartet. Natürlich wird die neue St. Hedwig-Kathedrale nach dem Wunsch des Erzbischofs Koch von Berlin kein Kreuz tragen. Das könnte ja die Dämonen und die Satanisten stören. Wir warten ab, wann Kardinal Woelki endlich gegen den Kölner Dom vorgeht. Er ist viel höher als die umliegenden Moscheen und wird sicherlich unsere „islamischen Mitbürger“ stören, erst recht dann, wenn sie die Macht übernehmen werden. Aber es geht nicht nur um Kultur, Christentum, Identität oder Ästhetik, es geht um Sakramentalien und geweihte Räume. Heiligkeit ist etwas Reales und gleichsam Stehendes. Materie ist, wie die neue Physik es ausdrückt, clottet spirit oder ein „verdichteter Geist“. Wenn Sie Zuhause geweihte und gesegnete Gegenstände, d.h. Sakramentalien haben, werden Sie sich spirituell, aber auch psyschisch wirklich viel besser fühlen. Es ist nicht nur eine ästhetische Augenweide, im Gegensatz zu unseren Kirchen, die so eingerichtet sind, dass man wegläuft, sondern auch eine geistliche Stärkung. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) fühlt sich in seiner eigenen Gebetsecke ästhetisch und spirituell viel besser als:

a. in seiner Pfarrkirche,

b. in der Klosterkapelle eines befreundeten Klosters,

c. in seiner Heimatkathedrale,

d. in der Kirche, wo die Tridentinische Messe zelebriert wird.

Ja, er war in Kirchen und Kapellen, wo er sich noch besser als bei sich Zuhause fühlte, z.B. dort, wo das Alleheiligste Sakrament ausgesetzt war oder dort, wo viele, gute Reliquien vorhanden waren, aber das ist schon eine Zeit lang her. Sie müssen wissen, dass jedes Gebet, das im Gnadenstand verrichtet wird, eine positive spirituelle Spur in diesem Raum hinterlässt, jede Sünde, jedes Sakrileg und jede Entweihung hingegen hinterlässt eine negative Spur. Stellen Sie sich diese negative Spur wie eine Rußspur vor. Unsere Kirchen sind verrußt aufgrund:

a. des permanenten liturgischen Mißbrauchs,

b. der Sünden der dort betenden Menschen,

c. der Sünden und Sakrilegien der zelebrierenden Priester,

d. der sakrilegischen Kommunionen.

ad a.

Es stellt sich wirklich die Frage, ob die Novus Ordo Liturgie an sich kein einziger liturgischer Mißbrauch ist.

ad b.

Menschen, die außerhalb des Gnadenstandes beten, werden meistens nicht erhört und „verpesten“, geistlich gesehen, die Luft.

ad c.

Priester in Todsünde verpesten den Raum viel mehr als Laien in Todsünde und begehen durch die Zelebration zusätzliche Sakrilegien.

ad d.

Da kaum jemand beichtet, aber fast alle kommunizieren, so wird ein Sakrileg nach dem anderen begangen.

Das alles bleibt in den Kirchen hängen und trägt zur nichtsakralen Atmosphäre bei.

Kann man es denn wirklich spüren?

Ja, durchaus. DSDZ spürt es leider immer mehr und hält es an manchen Orten kaum aus. Es wird wohl Ihnen allen so ergehen, obwohl Sie es vielleicht nicht so bewußt wahrnehmen. Radioaktivität sieht man auch nicht, man spürt nur ihre Auswirkungen und zwar auch nur nach einiger Zeit. Da es wirklich so aussieht, wie es aussieht und wenn man sich die Zusammensetzung der DBK und des Kardinalskollegiums ansieht, so ist keine schnelle Änderung in Sicht.  Den atomaren Erstschlag gab es in den Jahre 1962-65, wir verenden immer noch an der ersten Radioaktivität, aber der Antipapst Franziskus hat mit Amoris Laetitia eine Neutronenbombe gezündet. Wir brauchen also eigene spirituelle Strahlenbunker, wo wir sicher sind. Anders formuliert:

Wenn Sie sich Zuhause keine eigenen spirituellen Räume einrichten, dann haben Sie bald keine mehr!

Und nach dieser Einführung stellen wir die ACH-Ecke der polnischen Leserin vor und laden Sie ein, Ihre ACH-Ecken abzulichten und uns diese zu schicken.

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