DBK erlaubt Kommunion für Protestanten­. Warum?

Hell

Als DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) nach Deutschland kam und nach und nach die „konservativen“ katholischen Medien wie kath.net entdeckte, wir sprechen von der Zeit vor Franziskus, obwohl kath.net eher neukonservativ war, so wunderten ihn die dort befindlichen gehässigen Kommentare über die DBK, mutatis mutandis über die ÖBK und die Schweizer Bischofskonferenz, von denen die höflichsten lauteten, dass so wenig etwas Gutes aus Nazareth kommen, so wenig  etwas Katholisches von der DBK kommen kann. DSDZ war zu damaliger Zeit noch recht naiv und durch seine Heimat geprägt, wo die Bischöfe als:

  • dumm,
  • ungebildet,
  • an Politik interessiert,
  • zu liberal,
  • zu parteipolitisch rechts,
  • zu weltlich gesonnen,
  • zu sehr an der EU hängend,
  • zu karrieresüchtig,
  • zu sehr an Geld denkend,
  • etc.

gelten, aber sie gelten nicht als häretische Apostaten, die sich vorgenommen haben ihre eigene Partikularkirche zu zerstören. In der Heimat DSDZ wird eine grundsätzliche katholische Orientierung bei Bischöfen vorausgesetzt und wahrgenommen, da diese wenigstens nach außen hin den rechtgläubigen Schein wahren. Die katholische Kirche in Deutschland oder eher die deutschkatholische Kirche wird wirklich überall auf der Welt als ein abschreckendes Beispiel vorgestellt, wozu der Liberalismus und Progressismus führen kann. Interessanterweise wird das Häretische dem Deutschtum als solchem zugeschrieben, obwohl fast alle Partikularkirchen in Häresie versinken, seit Amoris Laetitia erst recht. Die deutschkatholische Kirche sticht einzig dadurch hervor, dass sie:

  • sehr reich,
  • sehr gut organisiert,
  • durch ihr Geld in der Kirche sehr einflussreich ist.

Sie korrumpiert also, wo sie kann und wen sie kann, insbesondere die Kirche in der Dritten Welt durch die „Förderung“ sprich die Schmiergelder als „Entwicklungshilfe“ getarnt. Da viele Ausländer nach Deutschland zum Theologiestudium geschickt werden, was diese armen Kandidaten, falls sie Priester sind, von der weiteren kirchlichen Karriere ausschließt, denn ein in Deutschland Promovierter gilt wohl zurecht als Häretiker, so arbeitet man sich durch diesen Brainpool, der irgendwann mal unterrichten wird, nach unten zu den Seelen in den Heimatländern der Gaststudenten vor. Man muss man da schon sehr widerstandsfähig sein, um diesem Druck oder den Verlockungen nicht zu erliegen, denn der Modernismus versteht es sehr gut seinen Gift schön zu umpacken. Wenn Sie Ausländer sind oder lange Zeit im Ausland gelebt haben, dann haben Sie wenigstens eine außerdeutsche, katholische Aussicht, welche Ihnen beweist, dass es auch im Novus Ordo Land weniger schlimm sein kann als in der Bundesrepublik Deutschland oder Österreich, was den Glauben angelangt.  Denn woanders wird die Frömmigkeit wirklich gefördert, wenn auch in der Novus Ordo-Fassung, sie wird nicht unterbunden. Woanders haben die Gläubigen ihre Priester mehr im Griff, weil sie den Geldhahn abdrehen können und die Presse oder die Politik zieht gerne mit, sodass es Zeiten gibt und gab, wo wirklich fromme Politiker einen großen Einfluss auf die weniger frommen Bischöfe ausüben konnten und nicht umgekehrt.

Als DSDZ anfing die kirchliche Lage in Deutschland zu studieren, so dachte er recht naiv, dass:

a) die deutschen Bischöfe persönlich mehrheitlich rechtgläubig und konservativ seien,

b) durch das deutsche Kirchensteuergeldgewusel aber verpflichtet sind, aufgrund der geschlossenen Konkordate:

  1. häretische theologische Fakultäten zu dulden,
  2. häretische Gremien- und Laienräte zu tolerieren,
  3. irgendwelche idiotischen Aktionen (Katholikentag) zu erdulden,
  4. den Staat bei seiner Agenda widerwillig zu unterstützen,

c) was aber ihrer persönlichen katholischen Integrität als Bischöfe keinen Abbruch tut, siehe a).

Dieses Bild wurde DSDZ oft von einflussreichen Kirchenmitgliedern vorgestellt, welche teilweise selbst daran glaubten, teilweise wiederum sehr gut logen, insbesondere wenn es sich um Ordinariats- oder DBK-Angestellte im höheren Dienst handelte. DSDZ glaubte lange diesem Narrativ, weil die entgegensetzte Vorstellung zu schwer zu ertragen war. Die Punkte a) bis c) sind aber falsch, wenn man sie die Beschlüsse der DBK nicht nur innerhalb der letzten Jahre, sondern eigentlich insgesamt nach 1965 ansieht. Der Quellenbeweis wird noch irgendwann einmal folgen, entkräften wird zuerst die oben dargestellte Hauptthese: guter Bischof – schlechte Gremien. Ihre Entkräftung ist recht einfach, denn wie ist es möglich, dass ein

a) ein rechtgläubiger, frommer Bischof

b) häretische und fromme Entscheidungen beschließt oder unterschreibt, welche bei DBK ja mehrheitlich stattfinden.

Wie kann es sein, dass die DBK mehrheitlich und über viele Amtsperioden hinweg Kardinal Lehmann und später Kardinal Marx zum Vorsitzenden wählt und die Bischöfe Koch und Bode samt Kard. Marx nach Rom als Synodalen schickt. Wenn wir alle Voreingenommenheit weg lassen, dann lautet die Antwort darauf:

Häretische Schismatiker produzieren Häresien und Schisma und entsenden andere häretischen Schismatiker als ihre Abgesandten, da diese ihre Ansichten vertreten.

Eine andere Lösung gibt es nicht. Obwohl die DBK sich oft auf die „Basis“ beruft, so produziert sie diese Basis selbst, da alle Räte der Räterepublik mit der DBK unter einem Dach arbeiten, wobei die Rollen, wie in jedem Kasperletheater, verschieden verteilt sind. Wir haben die „jungen Naiven“, wird haben das Krokodil, den Prinz, die Prinzessin und den Wachtmeister [Namen bitte selbstständig einfügen. Besonders bei der „Prinzessin“ sind viele Möglichkeiten offen]. Alle sind aber in diesem Dachverband untereinander und zwar MITEINANDER vernetzt und arbeiten so an der Ermordung der unsterblichen Seelen. Es ist die DBK, welche diese Entwicklung steuert, beschließt und dann „in den Gemeinden Vorort“ mit Hilfe des Pfarrers und seiner bürstenschnittigen Pastoralassistentin umsetzt.

Nehmen wir die zwei letzten Entscheidungen: Kommunion für Ehebrecher als Implementierung von Amoris Laetitia und Kommunion für Protestanten als Implementierung der Implementierung der DBK.  Wir wollen uns hier nicht mit den Argumenten aufhalten, dass die berühmte Einzelfalllösung zur Aushebelung der ganzen katholischen Doktrin führt, da man dies auch woanders nachlesen kann. Wir wollen auch nur erwähnen, dass solch eine Praxis unter Hand schon lange besteht, da die deutschen Priester sehr viel unter Hand „aus pastoralen Gründen“ tun und dulden. Wir wollen uns auch nicht darüber ausbreiten, dass dieses Problem einen wirklich verschwindend kleinen Prozentsatz der „Gottesdienstbesucher“ betrifft, denn welcher protestantischer Ehepartner geht schon zur Novus Ordo Messe und vergeht daran nicht kommunizieren zu dürfen? Kaum einer. Wir wollen uns hier den geistlichen Zusammenhängen und Auswirkungen widmen.

Was passiert, wenn man jemandem, der nicht im Gnadenstand ist, die Hl. Kommunion reicht?

(1) Der Priester begeht eine Todsünde,

(2) der Empfänger begeht die Todsünde des sakrilegischen Kommunionempfangs und

(3) Sakrileg als solches findet im betreffenden Raum statt.

Was aber viele nicht wahrhaben wollen ist, dass die geistliche Realität und Theologie, die davon handelt, etwas Objektives sind. Wenn Sie bestimmte Gesetze der Aerodynamik und/oder der Thermodynamik nicht beachten, dann stürzt das von Ihnen konstruierte Flugzeug ab. Es zählt nicht, dass Sie z. B. die Bilanz für das geschlossene thermodynamische System nicht anerkennen, weil sie es für „nicht mehr zeitgemäß“ halten oder es nicht verstehen. Diese Gesetze gelten immer. Ihre Missachtung führt zur Katastrophe. Ebenso ist es mit den Grundsätzen des katholischen Glaubens, wie Sie bis ca. 1962 gelehrt wurden. Sie bezeichnen die objektive, geistliche Realität, mit der nicht zu spaßen ist. Fragen Sie einen Okkultisten oder Esoteriker, was eintritt, wenn man die Regeln nicht beachtet, obwohl der Teufel nur so viel kann, wie Gott ihn lässt. Wenn Sie die Regeln des allmächtigen und ewigen Gottes brechen, gehen Sie für die Ewigkeit zugrunde. Etwas, was falsch und verboten ist, wird aufgrund einer Entscheidung der DBK nicht richtig und nützlich. Gift bleibt Gift. Um würdig, d.h. im Gnadenstand, die Hl. Kommunion zu empfangen müssen Sie:

  • Katholisch sein, da dies ein Sakrament der katholischen und einzig wahren Kirche ist,
  • Von Todsünde frei sein,
  • Ein ungefähres Wissen haben, das die Hl. Eucharistie ist und an die Transsubstantiationslehre glauben entsprechend ihrem Bildungsniveau und ihrem Alter.

Die hl. Eucharistie ist ein zweischneidiges Schwert. Der hl. Paulus schreibt:

Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.

Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.

Denn wer davon ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er ißt und trinkt.

Deswegen sind unter euch viele schwach und krank, und nicht wenige sind schon entschlafen.

Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.

Doch wenn wir jetzt vom Herrn gerichtet werden, dann ist es eine Zurechtweisung, damit wir nicht zusammen mit der Welt verdammt werden.

1 Kor 11, 27-32

Man kann das Heiligste Altarsakrament in etwa mit einem Radioaktiven Stoff (z.B. Uran) vergleichen. Es kann, richtig angewandt, ganze Städte mit Energie versorgen, es kann aber auch zum qualvollen Strahlentod, wie in Tschernobyl, ganzer Landstriche führen.  Und es ist dieselbe Radioaktivität! Wenn man einem Todsünder die hl. Kommunion reicht, schickt man ihn damit in die Hölle! Buchstäblich. Aber schauen Sie sich an, wie viele schwere Sünden auf einmal bei einer Sonntagsmesse dankt DBK stattfinden werden, wenn wir sagen wir:

  • 20 „Gottesdienstbesucher“, die kommunizieren, haben

davon:

  • 4 protestantische Ehepartner,
  • 8 Ehebrecher, DBK-Jargon „Wiederverheiratete Geschiedene“ (WvG) genannt,
  • 7 schwere Sünder, die niemals beichten,
  • 1 Katholiken im Gnadenstand.

Wie sieht denn diese „Rechnung der Negativität“ aus?

  1. Der Priester, der angenommen diese Personen kennt, begeht 19 Todsünden, indem er den Unwürdigen die Hl. Kommunion reicht: 19 Todsünden.
  2. Jeder der Ehebrecher begeht eine Todsünde des sakrilegischen Kommunionempfangs: 8 Todsünden.
  3. Jeder Protestant begeht eine Todsünde des sakrilegischen Kommunionempfangs: 4 Todsünden.
  4. Jeder schwere katholische Sünder begeht eine Todsünde des sakrilegischen Kommunionempfangs: 7 Todsünden.

Wenn man dies zusammenaddiert, so kommen wir auf 38 Todsünden bei einem einzigen Kommunionempfang bei einer heiligen Messe, welche zu den Todsünden hinzukommen, welche diese Personen ohnehin mit sich tragen. Vor den beiden Entscheidungen der DBK (Kommunion für Ehebrecher, Kommunion für Protestanten) hatten wir aber „nur“ 14 Todsünden (7 des Priesters, 7 der 7 Todsünder, die kommunizieren). Wir haben es aber in unserem Beispiel mit einer Steigerung um 272,5% zu tun!!! Wenn das nichts ist? Erst aus dieser Perspektive heraus wird die Entscheidung der DBK verständlich: Je mehr Unwürdigen wir die Hl. Kommunion reichen, je einfacher wir es machen, überhaupt zu kommunizieren, desto mehr können wir den sakrilegischen Kommunionempfang erhöhen, um diese Menschen todsicher in die Hölle zu schicken.

Sie halten diese Argumentation für spiritualistisch und übertrieben?

Dann geben Sie bitte Argumente für diese Entscheidungen an.

  1. Kaum ein WvG will kommunizieren.
  2. Kaum ein protestantischer Angehöriger will kommunizieren.

Warum denn eine innere Kirchenspaltung riskieren? Erneute Zahl an Kirchenaustritten? Eigene Identität aufgeben? Die Rest-Katholiken in die Verbannung, die Arme der FSSPX  oder der Sedis treiben? Jede Glaubwürdigkeit verlieren, denn die nächste Änderung kommt bestimmt. Ein Keil zwischen die „deutschen“ und die „muttersprachlichen“ Katholiken in Deutschland treiben. Warum also etwas tun, was keiner will, keinem nützt, aber sehr viel schadet, wenn man den rein weltlichen Rahmen berücksichtigt? Darum eben! Weil man anders und anti-geistlich denkt. Man will wahrscheinlich dadurch die neue, bergoglianische „ökumenische Messe“ vorbereiten, die nicht mehr katholisch sein wird.  Es geht um das Verderben der Seelen.

Sie denken, dass solch ein Protestant auf dem Todesbett die sakrilegischen Kommunionen bereuen, konvertieren und beichten wird, wie ein Ehebrecher es auch tun wird? Das wird kaum möglich sein, denn wenn man sakrilegisch kommuniziert, wenn auch rein materiell, d.h. man tut es, denkt aber, dass es etwas Gutes, denn Erlaubtes ist, dann verliert man schnell den Glauben. Man wird auf dem Todesbett nichts bereuen, weil man an nichts mehr glauben wird. Man kommt todsicher in die Hölle, leider.

Woher wissen wir das?

Weil es wohl eine wahre oder recht wahrscheinliche Geschichte aus der Zeit der Französischen Revolution gibt, die auch Ann Barnhardt erzählt. Ein junger Mann des Revolutionsheeres erzählte einem alten Atheisten, dass er zwar mitmacht, aber sich seiner Sünden schämt und unter Gewissensnöten leidet. Der alte Atheist, bei dem es sich um Voltaire gehandelt haben soll, riet ihm, bewusst im Stande der Todsünde zu kommunizieren, also eine sakrilegische Kommunion zu begehen und auf diesem Wege würde der junge Mann seinen Glauben verlieren. Er tat wie ihm geheißen wurde und verlor den Glauben. Eine fromme Legende? Vielleicht, aber sehr konsistent mit der katholischen Lehre. So lesen wir bei hl. Thomas von Aquin (Summ. Theol. 22. 99. A 3. c.):

b) Ich antworte, die Sünde des Gottesraubes (sacrilegium) bestehe in der Verunehrung einer geheiligten Sache. Je nach dem Grade der Heiligkeit in solch geheiligten Sachen also, denen gegenüber ein Mangel an Ehrfurcht besteht, müssen im Gottesraube verschiedene Gattungen unterschieden werden. Denn umso größer ist der Gottesraub, je höhere Heiligung der betreffenden Sache zu teil geworden, die da verunehrt wird.

Nun kommt Heiligung zu 1. den geheiligten Personen, d. h. jenen, die dem Kulte Gottes gewidmet sind; — 2. den heiligen Orten; — 3. den sonstigen heiligen Gegenständen. Da aber die Heiligkeit des Ortes wegen der Heiligkeit des Menschen da ist, der in diesem Orte Gott den Kult darbringt, denn „nicht wegen des Ortes hat Gott das Volk, sondern den Ort wegen des Volkes erwählt;“ so ist jene Sünde schwerer, welche gegen eine geheiligte Person begangen wird als die gegen einen heiligen Ort verübte. Und auf beiden Seiten hat dann der Gottesraub wieder verschiedene Grade der niedrigeren oder höheren Würde des Ortes und der Person.

Unter den übrigen heiligen Sachen stehen nun an der Spitze die Sakramente selber; und unter diesen ist das erste die heilige Eucharistie, welche Christum selber enthält. Der Gottesraub also, der sich gegen dieses Sakrament richtet, ist der schwerwiegendste von allen. Nach den Sakramenten kommen dann die heiligen Gefäße, die den Sakramenten dienen; die heiligen Bilder, die Reliquien der Heiligen, in denen die Personen dieser Heiligen selbst gleichsam geehrt oder verunehrt werden; — dann was zum Schmucke der Kirchen und der Diener des Kultus gehört; — und endlich für den Unterhalt der letzteren bestimmt ist, seien dies bewegliche oder unbewegliche Dinge. Wer gegen eines von diesen Dingen sich vergeht, sündigt durch einen Gottesraub.

Analysieren wir diese Stelle. Der deutsche Ausdruck „Gottesraub“ für Sakrileg ist ein wenig unglücklich, denn man kann Gott als Gott nichts rauben. Dennoch kann man das schänden, was hier auf Erden materiell für Ihn steht, zu Ihm führt, in Seinem Namen handelt etc. Da es eine Stufenfolge der Heiligkeit gibt, auch im Materiellen, deswegen ist der Gottesraub umso schwerer, je heiliger das ist, wogegen er sich richtet. Bei der letzten DBK-Entscheidung haben wir es also mit einem Sakrileg des Ortes, d.h. der Kirche, wo diese sakrilegischen Kommunionen stattfinden werden:

Da aber die Heiligkeit des Ortes wegen der Heiligkeit des Menschen da ist, der in diesem Orte Gott den Kult darbringt, denn „nicht wegen des Ortes hat Gott das Volk, sondern den Ort wegen des Volkes erwählt;“

Wir haben es aber auch mit dem Sakrileg der Person des Priesters zu tun, der durch die fortlaufenden Todsünden, sich selbst entweiht:

so ist jene Sünde schwerer, welche gegen eine geheiligte Person begangen wird als die gegen einen heiligen Ort verübte.

Es findet somit auch das Sakrileg gegen das Heiligste, was die Kirche hat, gegen den real anwesenden Eucharistischen Christus statt:

Unter den übrigen heiligen Sachen stehen nun an der Spitze die Sakramente selber; und unter diesen ist das erste die heilige Eucharistie, welche Christum selber enthält. Der Gottesraub also, der sich gegen dieses Sakrament richtet, ist der schwerwiegendste von allen.

sodass wirklich alle möglichen Fliegen mit der sakrilegischen Klappe geschlagen werden. Das Perverse und wirklich diabolisch Narzisstische besteht dabei aber darin, dass diese Sakrilegien in der Majestät der Kirche, aufgrund eines Befehls, denn es ist ein Befehl, der deutschen Bischofskonferenz stattfinden werden. Ja, sie spucken uns in den Kaffee und setzten uns diesen vor.  Was dahinter steckt, eröffnet uns der Aufsatz über die Diabolischen Narzissten von Ann Barnhardt.

Was motiviert sie?

Eine Frage, die ich mir schon immer gestellt habe, ist:

„Wer sind die Leute, die Ihr Leben einer Kirche widmen, die sie bestenfalls eindeutig verachten, und schlechtestenfalls hassen? Was würde einen Mann oder eine Frau dazu bringen, ein Leben zu führen, das getrieben von solch gebündelter Bosheit ist?“

Wer sind sie? Sie sind diabolische Narzissten [DN].

DNen erlangen eine intensive diabolische Befriedigung nicht nur vom tatsächlichen Missbrauch des Opfers, sondern oft vielmehr davon, [mit dieser Tat] „davonzukommen“ – sie sehen, wie andere um sie herum nicht wollen, ihren, der DNen,  Zorn zu entfachen oder die Verbindung mit ihm verlieren,

Ja, sie werden davon kommen, wie mit vielem seit 1965 auch und viele fromme Katholiken werden versuchen doch „etwas Gutes“ dieser Entscheidung abzugewinnen und sich über die „unmöglichen Tradis“ und „gefährliche Fundamentalisten“ empören.

Es geht aber wirklich um Gottesraub aufgrund von Gotteshass:

Wenn dies geschieht, erklärt der DN Gott Selbst den Krieg, und, motiviert durch reine diabolische Bosheit, zieht er aus, um Gott so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Schließlich – je größer der Feind, desto herrlicher fühlt sich der DN selbst. Und es gibt keinen größeren Feind, dem man sich entgegenstellen kann, als Gott Selbst. Was das für den DN bedeutet, ist genau dasselbe, was es für die richtigen Dämonen bedeutet: die Seelen anderer menschlicher Wesen aus Hass gegen Gott zu verletzten oder gar zu töten, aus Hass gegen Gott – eine genaue Umkehrung des Zweiten Großen Gebotes – aus Hass gegen Gott andere zu hassen.

Ja, sie machen Karriere, werden Bischöfe und hassen uns, die Frömmler:

Eines der sichersten Signale Diabolischen Narzissmus‘ im Allgemeinen ist, was als „Selbsthass“ bezeichnet wird. Im Kontext der Kirche, wird der DN, ob Priester oder Ordensangehöriger (und lassen Sie uns nicht die laute, aber schwindende Armee apostatischer lesbischer Nonnen vergessen, die in der Welt umherstreifen und den Untergang der Seelen suchen) die orthodoxen, frommen, gottesfürchtigen Römischen Katholiken am meisten verachten.

Deswegen lesen Sie gloria.tv und andere fromme Zuschriften und amüsieren sich darüber, wie dumm die Frommen doch sind und dass man alles mit ihnen machen kann:

Und der größte Rausch Diabolischer Befriedigung, die ein DN sich verschaffen kann, ist die Aufmerksamkeit, Bestätigung und sogar Verehrung eben jener Leute, die er verspottet, quält und missbraucht, während er sie missbraucht.

Sie etablieren sich und beschließen solche Gesetze:

Die strategisch effektivste Stellung für einen Diabolischen Narzissten, dies tun zu können, ist dies INNERHALB DER KIRCHE zu tun. Und so, trotz ihres [der DNs] Abstiegs in den vollendeten Hass auf Gott, anstatt die Kirche zu verlassen, etablieren sie sich in ihr.  Sie klettern die episkopale Leiter hoch. Je höher sie [in der kirchlichen Hierarchie] aufsteigen, desto mehr Schaden können sie in Seelen anrichten; je höher sie aufsteigen, desto mehr sind sie in der Lage andere, die wie sie selbst sind, die sich [ebenso] danach sehnen Gott zu missbrauchen Seine Kirche zu zerstören, zu bevollmächtigen und zu schützen; je höher sie aufsteigen, desto mehr können sie die Liturgie zerstören; je höher sie aufsteigen, desto mehr können sie jene, die so töricht sind, Gott zu lieben, bestrafen und Anstoß bei ihnen erregen; je höher sie aufsteigen; desto mehr Lügen können sie den unglücklichen, jämmerlichen Schafen erzählen und sich dann zurücklehnen und beobachten, wie die Schafe glücklich  AUF IHR KOMMANDO in die Hölle springen, die tatsächliche Stimme des Guten Hirten Selbst ignorierend; je höher sie aufsteigen, desto mehr können sie ihre Fäuste gegen Gott ballen, in ihren Freveln schwelgend, können sie nicht nur ihre totale Immunität von irgendwelchen irdischen Konsequenzen genießen, sie genießen vielmehr Hochrufe und Bekundungen von Verehrung derjenigen Schafe, die sie schlachten – einer Verehrung, die sie an Gottes Stelle erhalten.

Dem ist wirklich nichts zuzufügen und die Vertreter der DBK sehen so aus. Wir haben für sie gebetet, DSDZ bei jedem Gebetsaufruf, seine Schuld ist es nicht.

Wie soll man diesen Beitrag positiv beenden? Halten Sie sich im Gnadenstand und machen Sie Ewige Anbetung, um all die Beleidigungen, jetzige und kommende Sakrilegien zu sühnen und zwar dort, wo Christus im Allerheiligsten noch vorhanden ist, denn oft ist es leider nicht mehr der Fall.  Denken Sie an den armen Eucharistischen Herrn, der in diese Menschenkloaken geworfen wird, denken Sie an das kommende Strafgericht Gottes und versuchen Sie in Ihrem Innern dem Herrn einen würdigen Aufenthalt zu bereiten, damit wenigstens Sie rein und einigermaßen würdig sind. Amen.

24 Einträge zu „DBK erlaubt Kommunion für Protestanten­. Warum?

  • Um die im Titel gestellt Frage zu beantworten: Um der bereits abgeschlossenen liturgischen Annäherung nunmehr die strukturelle folgen zu lassen. Das Ziel ist nichts anderes als die Verschmelzung der Struktur der katholischen Kirche in Deutschland mit den protestantischen Gemeinschaften. Daher nach „Interkonfessionellem Religionsunterricht“ in NRW als Pilotprojekt, priesterloser Wortgottesfeier mit Gemeindereferentin als de-facto-Pfarrerin und laiengeführte Gemeinde nun halt noch die Interkommunion.
    So einfach ist das.
    Leider.

    • @ Kirchfahrter

      Ja, Sie haben recht. Aber das ist nur m.E. die erste Schicht. Ich frage mich, warum verschmelzen? Aus praktischen Gründen? Um die Kirchensteuerennahmen zu doppeln? Man würde doch rationalisieren. Was meinen Sie?

      • Weil man ausserkirchlichen „Empfehlungen“ folgt. Ein nicht kleiner Anteil der Hierarchie hat nach meinem (laienhaften) Dafürhalten den überlieferten katholischen Glauben schlicht verloren und beginnt immer ungezwungener, dies auch offen zu bekennen. Die nachkonziliare „anthropozentrische Ausrichtung“ der Liturgiereform hat eben folgerichtig zum Glaubensverlust geführt (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/07/die-aufregung-ueber-den-marx-ismus-im-woelkikuckucksheim/). Da man „weltliche Themen“ braucht, um die innere Leere zu verdecken (aktuelle Tagespolitik, „Gutmenschentum“, Umweltschutz etc.) kann man sich von der „Welt“ nicht abgrenzen, sondern muß jede ihrer Wendungen mitmachen („Homosegnung“, „Geschlechtergerechtigkeit“ etc.), um sich lukrative, aber steuerfinanzierte Ämter und Apparate zu erhalten.

        Diverse „Foren“, „Arbeitskreise“ u.s.w. konservativer Katholiken reagieren darauf völlig überfordert, indem sie lediglich (possierlicherweise jeweils fassungslos) die neuesten bischöflichen Volten mißbilligen. Hauptsorge ist dabei bei einigen, das eigene Foto und den eigenen Namen deutlich sichtbar im Text unterzubringen.

        Wie auch immer: Der Weg zur Einen Religion in der Einen Welt ist lang, dies sind nur die ersten Schritte…

  • Mundabor kommentiert diese Ereignisse auf seinem Blog so:
    Original hier: https://mundabor.wordpress.com/2018/02/23/the-german-church-is-in-schism/

    Die Nachrichten sind jetzt überall. In dem, was eindeutig einem „deutschen Schisma“ entspricht (sehr an das „holländische Schisma“ der sechziger Jahre erinnernd), haben die deutschen Bischöfe mit überwältigender Mehrheit für die Entweihung der Heiligen Hostie und die Vergewaltigung des Sakraments der Kommunion gestimmt, indem sie Protestanten erlaubten, versuchsweise die Kommunion zu empfangen.
    Täuschen Sie sich nicht: Paul VI. hatte den holländischen schismatischen Bischöfen nichts mehr entgegenzusetzen als ein schwaches Miauen, aber im Fall von Franciskus ist nicht einmal das zu erwarten.
    Dieses Schisma folgt dem Amoris Laetitia-Muster, nach dem „in gewissen Fällen“ Sakrileg und Skandal erlaubt sein können. Unterscheidung, konkrete Situationen, all diese satanische Hundescheiße ist auch hier präsent. Die Feigenblätter ändern die Realität nicht: Das ist ein sehr offizielles, wenn auch nicht deklariertes Schisma, und wenn wir wirkliche Männer als Kardinäle und Bischöfe hätten, sollte sie genau so behandelt werden. Wir haben Kätzchen, Weibchen und Homos. Halte deshalb nicht den Atem an.
    In der Schismatischen Kirche Deutschlands ist es zu viel, zu fragen ob der protestantische Ehepartner sich Franziskus verschließt und eher stirbt als vorzugeben dass er / sie die Kommunion empfangen kann oder aber in die katholische Kirche konvertiert. Das ist zu schwierig. Es könnte Kataklysmen, globale Erwärmung, ein Wiederaufleben der Nazipartei und vor allem ein Problem mit der Kirchensteuer verursachen. Daher ist es besser, eine neue Religion zu erfinden, die für alle „Sonderfälle“ gilt, die wir wollen (machen Sie sich nichts vor: Sie werden sehr bald zur Norm werden, als ob es darauf ankommt), um den zahlenden Kunden zufrieden zu stellen.
    Wahrlich, Deutschland ist (wieder) die Hauptquelle aller Scheiße geworden, in die nun Europa sowohl auf politischer als auch auf katholischer Seite unterzugehen droht.
    Durch Gottes Gnade ist mein Glaube stark. Daher weiß ich, ich weiß mit Sicherheit, dass alle Heiligen und Engel diese Schande betrachten und dass nichts davon ungestraft bleiben wird.

    Nil inultum remanebit.

    Denkt daran Ihr verdammten satanistischen Bischöfe und zittert.
    Oder auch nicht, dann mag Gottes gerechte Strafe euch verbrennen und für immer leiden lassen.

    M

  • …Diabolische Narzissten….wenn man das so liest, beschleicht einen das Gefühl, daß der gleiche Menschenschlag in Berlin im Reichstag sitzt, der jeden Tag (oder fast) durch das Portal geht, das die Aufschrift „Dem Deutschen Volke“ trägt und sein Zerstörungswerk fortsetzt.
    …..Wir haben Kätzchen, Weibchen und Homos…Wo haben wir die denn nicht? Wo sind die Stauffenberg-Enkel, die angesichts einer ruinierten Bundeswehr mit der Faust in die Suppe hauen und mehr?

    • @ Lisje Türelüre,

      Genau so ist es.

      Diaboischer Narzissmus ist weit verbreitet und bei den Eliten (jedweder Richtung) eine Zugangsvoraussetzung für die Zugehörigkeit.

      Besonders weit verbreitet ist er im Islam.
      Der Marxismus ist eine durch und durch narzisstische Ideologie, was auch die Affinität beider erklärt.

    • @ Oppi

      Leider negativ
      Kanonisch irregulär, dh.

      a. jeder, der sich dort weihen lässt, begeht eine Todsünde
      b. wenn er die Sakramente spendet, begeht eine Todsünde
      c. wenn er die Sakramente empfängt, begeht eine Todsünde.

      Was hat die FSSPX gegen Franziskus getan? Gar nicht! Sie hat mit ihm verhandelt. Fellay hat er die Correctio Filialis unterschrieben, die sehr spät kam. Sie hatten doch nicht zu verlieren.

      Gehen Sie zu Ecclesia Dei, solange es diese noch gibt.

      Bei FSSPX steigt auch ein „schwarzer Dunst“ auf und deswegen werden die Priester komisch (Skrupeln, Verzweiflung, apokalyptische Anwandlungen, stolz, de sexto) und die Gläubigen leider auch.

    • @ oppi

      Das ist ein kirchenjuristischer Fachbegriff. Wenn Sie es ausführlich, in „menschliche Worte“ gekleidet lesen wollen, dann müssen Sie noch ein wenig warten, denn die Reihe über FSSPX kommt irgendwann. Jetzt passiert so viel, das wir nicht hinterher kommen.

      Das neue Kirchenrecht bezeichnet es wie folgt:
      CIC 1983, Can. 1040
      Vom Empfang der Weihen sind fernzuhalten, die mit irgendeinem Hindernis behaftet sind, sei das Hindernis ein dauerndes, das als Irregularität bezeichnet wird, sei es ein einfaches; es wird jedoch kein Hindernis zugezogen, das in den folgenden Canones nicht enthalten ist.

      Irregularität ist ein dauerndes Weihehindernis.

      Dieser liegt bei FSSPX, weil sie kirchlich nicht anerkannt ist, sie ist irregulär. Die Priester, die dort geweiht werden, haben zwar ein gütlige Weihe, aber keine rechtmäßige und daher kein Amt in der Kirche und keine Beichtfakultät.

      Um es mit einem Beispiel verdeutlichen:

      a. Wenn Sie Jura studieren wollen und sich eine Hochschule aussuchen, die illegal ist, also als keine Hochschule anerkannt und deren Diplome, Zertifikate etc. keine Wirkung haben, dann

      b. haben Sie vielleich juristisches wissen, aber ihr Studium wird nirgends anerkannt, weil

      c. diese Hochschule illegal ist.
      Sie müssen entweder woanders von vorne studieren oder ihr „Fake-Diplom“ nostrifizieren also von einer legalen Hochschule als eigenes anerkennen lassen. Sie brauche also die „Pappe“. FSSPX hat keine Pappe.

      Das Problem ist ein wenig komplexer und komplizierter, aber da ist so viel Kirchenrecht involviert und zwar sowohl CIC von 1917 als auch CIC von 1983, dass Sie einfach die Reihe abwarten müssen.

  • Ich bin kein Theologe, aber soweit ich es verstehe, erfolgte die „Aufhebung“ des kirchenrechtlichen Status der Priesterbruderschaft St. Pius X rechtswidrig (also gegen das Kirchenrecht).
    Auf das Rechtsmittel gegen die a limine-Zurückweisung 1975 (ein Recht auf Klage gegen die Entscheidung zur Aufhebung habe demnach nicht bestanden) wurde bis dato – soweit mir bekannt ist – von den Zuständigkeiten in Rom nicht einmal reagiert. Damit ist durch das Kirchenrecht wohl selbst geregelt, dass die „Aufhebung“ rechtswidrig und damit nicht wirksam geworden ist. Somit dürfte doch weiterhin ein kirchenrechtlicher Status bestehen, wenn dieses natürlich auch nicht von der kirchlichen Hierarchie zugegeben wird.

  • Es gibt hier im sehr weiten Umfeld keine Ecclesia Dei-Gemeinschaften. Und ich bin auch nicht mehr in dem Alter, wo ich wöchentlich problemlos eine zweieinhalbstündige Fahrt bewältigen könnte.
    In der nahen Kreisstadt hingegen gibt es die Pius-Bruderschaft und dort gehe ich fast regelmäßig zur Hl. Messe und ich hoffe sehr, dass mir Gott dies verzeiht.
    Da die Hl. Messen gültig sind und nur das rein Kirchenrechtliche bis jetzt nicht geklärt ist, wüsste ich nicht, warum ich nicht dorthin gehen dürfte.

    Wird mich einst einmal der himmlische Richter fragen, warum ich in die Hl. Messe der Piusbrüder gegangen bin und aufgrund der rechtlichen Differenzen nicht besser darauf verzichtet hätte?
    Ich hoffe sehr, das Gott mein Bedürfnis zum Besuch einer würdigen Feier einer echt katholischen Hl. Messe höher einstuft als die Übertretung kirchenrechtlicher Belange.
    Aber ich gebe zu, ich fühle mich manchmal zerrissen.
    Und nun noch eine Frage: Habe ich Entscheidendes z.B. von der Petrusbruderschaft bezüglich Franziskus gehört?
    Gibt es Anfragen an Rom, gibt es Widerstand oder wenigstens Kritik am Pontifikat?
    Nein – es herrscht Stille, wie fast bei allen Bischöfen.
    Zumindest habe ich nichts davon mitbekommen.

    • @ Marienzweig

      Es geht nicht um kirchenrechtliche Belange, sondern um Ihr Seelenheil und die Vermittlung der Gnade. Es gibt doch tatsächlich die petrinische Schlüsselgewalt, die der rechtmäßige Papst besitzt, nicht Bergoglio, der ein Antipapst ist, da Benedikt noch lebt.

      Weil Franziskus ein Antipapst ist, so haben seine Entscheidungen keine geistliche Vollmacht, obwohl sie eine juristische haben, solange er nicht abgesetzt ist und sein Pontifikat für null und nichtgi erklärt wurde. Aber die Entscheidung der FSSPX die Beichtfakultät für das Jahr der Barmherzigkeit zu geben, hat nichts geändert, d.h. m.E. hat die Piusbruderschaft die Fakultät immer noch nicht, weil Franziskus kein Papst ist. Außerdem sind seine rechtlichen Entscheidungen bezüglich der FSSPX dermaßen verworren, dass man wirklich nicht sagen kann, auch für den Fall, dass er Papst wäre, ob sie gültig sind oder nicht, weil die vorgeschriebene rechtliche Form fehlt.

      Wenn man sich aber kirchenrechtlich außerhalb des kirchlichen Rahmens befindet, was die FSSPX ja tut und sie hatte 1988 und 2012 die Möglichkeit zurückzukehren, dann entledigt man sich des göttlichen Schutzes, weil man sich, wenigstens juristisch, außerhalb der Kirche befindet.

      Deswegen sagt die Theologie insbesondere die vorkonziliare: kanonische Irregularität bedeutet Todsünde.

      1. Wenn ich weiß, eine Gemeinschaft ist kanonisch irregulär und das ist viel mehr als „kirchlich noch nicht anerkannt“, dann
      2. begebe ich mich in einen Sumpf
      3. und weiß dieser Lebenswandel ist von Gott nicht abgesichert.

      Ich habe die FSSPX kennengelernt, die Eindrücke waren negativ und fragte mich, warum ist es so schlecht, wenn es so gut sein sollte:
      1. wahre katholische Lehre
      2. sieben Weihen
      3. katholisches Priestertum

      weil es alles irregulär ist.

      Ich bin in derselben Lage wie Sie. Die nächste Ecclesia Dei Gemeinschaft, die leider auch nicht das Gelbe vom Ei ist, ist mehrere Autofahrstunden entfernt, hier nichts außer Novus Ordo, alle ein paar Wochen ein Indultmesse, zu der ich auch fahren muss.

      Ich habe lange rechtliche um die Belange der FSSPX nicht gewußt, hatte keine Klarheit. Ging hin, hatte Zweifel und Gewissensbisse, doch irgendwo innerlich, wie Sie, wußte ich, dass es falsch ist. Einen Novus Ordo Priester kann man nicht fragen, die wissen kaum etwas.

      Ich bekam aber geistliche Probleme, die ich niemals vorher und nachher hatte und merkte so, dass etwas geistlich nicht stimmt. Ich wußte damals nicht, dass sich das Kirchenrechtliche tatsächlich auf das Geistliche auswirkt, das tut es aber.

      Demons are legalistic bastards – sagt Ann Barnhardt und das stimmt, die Dämonen sind sehr legalistisch und halten sich an die vorgegebenen Rahmen. Wenn man aber, wie beim Besuch bei FSSPX, aus diesem Rahmen heraustritt, wird man Freiwild, dann haben sie die Erlaubnis, dann beißen sie zu. Das weiß ich aber erst jetzt, Ende Februar 2018. Ich bat damals Gott und ein Zeichen und unternahm sogar eine Art Wallfahrt, um die Frage zu klären. Ich bekam nicht ein negatives Zeichen, sondern gleich 11, die Situation hat sich geklärt und ich ging nicht mehr hin, was mir, wegen der Messe, nicht der FSSPX, sehr leid tat. Dann aber kam mir bei der Betrachtung das Wort in den Sinn: „Gehorsam [Gott gegenüber] ist mehr wert als Opfer“.

      Und nach zwei Jahren Pause habe ich wieder Zugang zur kanonisch regulären Tridentinischen Messe. Gott belohnt die Treue.

      Der Feind, wenn er zugelassen ist, wir nicht nur Sie selbst als Ziel nehmen, sondern auch Ihre Familie. Ein Leser erlebt gerade so etwas: er selbst leidet nicht, aber seine Kinder. Überlegen Sie es sich.

      Ich schlagen vor, dass sie schrittweise vorgehen und die geistlichen Auswirkungen beobachten
      1. Gehen Sie weiterhin zu FSSPX aber kommunizieren Sie nicht dort und beichten nicht (weiterhin keine Beichtfakultät)
      2. Gehen nicht mehr zu FSSPX
      3. Fahren zur Ecclesia Dei

      Es geht um Ihr Seelenheil.
      Der Teufel hat es wirklich gut geordnet in Deutschland, Österreich und der Schweiz:

      1. Novus Ordo häretisch
      2. FSSPX kanonisch irregulär
      3. ED wenig und nicht immer gut

  • Aus Sicht der vorkonzilliaren Theologie ist die heutige Kirche ,d. h. die heutigen nachkonziliaren offiziellen katholischen Einrichtungen insbesondere im deutschsprachigen Raum im Sinne des christlichen Glaubens irregulär und satanisch. Daran ändert das Kirchenrecht nichts. Was vorher richtig war, ist auch heute noch richtig, denn Gott ist ewig Die heutige Kirche ist nicht mehr in der Nachfolge Christi , auch wenn sie das behauptet zu sein, denn sie will es nicht sein, sondern sie will die Kirche, den Glauben und die noch Gläubigen vernichten. Die Ecclesia Dei wird zur gegenseitigen Anerkennung gezwungen, d. h. sie müssen den satanischen Dreck Roms, der Bischofskonferenzen etc. anerkennen und dürfen ihn nicht mehr kritisieren . In Wahrheit hat die ED damit ihre Seele verkauft, ist überflüssig und wartet zu Recht ihrer Vernichtung. Die wahre Kirche als Nachfolger Christi und Petri muss außerhalb dieser Einrichtungen sein, denn diese Existieren nur noch zur vollständigen Verführung zum Bösen. Es ist die Pflicht der noch Gläubigen, sie für sich auszureißen und abzuschneiden damit nicht auch ihr zum Opfer fallen. Die Gläubigen müssen sich dabei an vorkonziliarem Glauben und Tradition orientieren insbesondere Pius V, Pius X und Pius XII .Die petrinische Schlüsselgewalt resultiert aus dem echten Glauben und aus der Wahrheit an den in Christus offenbarten Gott. Auch nach einem Ableben Bergoglios und Marx werden sich die Zustände nicht ändern. Die Einheit der Kirche hat nur den Wert in der Einheit mit Gott . Diese Einheit wurde durch das Konzil und der nachfolgenden vorgeblichen Päpste beendet . Die äußere Einheit dient dazu, alle und alles restlos und unwiderruflich zu vernichten . Es ist wie bei den Kirchengebäuden, die – wenn überhaupt – noch der Fassaden nach existieren, in ihrem Inneren aber Gott nicht mehr, ja sogar nur noch Satanisches zu finden ist .Das gleiche bei den Priestern. Die Kirche Gottes wird wieder neu, d. h. alt-vorkonziliar vollständig von Grund auf aufgebaut werden müssen. Ich sehe in der FSSPX einen Anfang. Die negativen Erfahrungen des Konzils müssen uns lehren, dass die neue Kirche vor satanischen Freimaurern durch heilige Priester als Stellvertreter Christi zu schützen ist .

  • “ …entledigt man sich des göttlichen Schutzes, weil man sich, wenigstens juristisch, außerhalb der Kirche befindet.“
    Sind juristische Probleme derart gravierend, dass sie uns vom Heil ausschließen können?
    Katholisches finde ich bei der Piusbruderschaft, bei unserer zeitangepassten Ortskirche nicht unbedingt.
    Gerne gestehe ich zu, dass ich glücklich wäre, könnte ich ganz normal die Hl. Messe einer regulären Gemeinschaft besuchen, aber es ist nun mal nicht möglich.
    Ich kann es natürlich nicht wissen, aber ich hoffe tatsächlich, dass Gott mich versteht und mir die Mess-Besuche dort verzeiht, trotz der vorhandenen kirchenrechtlichen Probleme.

    Übrigens habe ich schon mit Priestern darüber gesprochen.
    Der Kapuzinerpater, der auch zwei Jahre lang mein geistlicher Begleiter war, riss entsetzt die Augen auf, als er davon hörte.
    Ich sprach auch mit einem belgischen Dominikanermönch darüber und schilderte ihm meine Unsicherheit. Er wiederum bestärkte mich und führte aus, warum es in Ordnung sei, zur Piusbruderschaft zu gehen.
    Beide beurteilten also rein aus ihrer Warte aus. Wer hat recht?

    Was ich mir wünschen würde, wäre dies:
    Ein wirklich anerkannter Theologe, ganz ohne innere Vorbehalte, ein Mann mit tiefem Glauben, doch fair und unabhängig den beiden entgegengesetzten Richtungen gegenüber, würde sich über dieses Problem äussern:
    Es ist in Ordnung, zur Piusbruderschaft zu gehen, wo katholisches Glaubensgut zu finden ist – oder aber, unbedingt nicht hinzugehen.
    Und für beide Positionen eine Begründung dafür liefern: Möglichst unvoreingenommen und nicht einseitig parteiisch, sondern souverän und glaubwürdig.
    Das würde viel Druck von der Seele nehmen.
    Zum Schluss nur noch eines: Oft, wenn ich in unsere Kirche gehe oder in eine der umliegenden Dörfer, spüre ich den Unterschied. Die Eucharistiefeiern lassen mich relativ leer zurück.

    • Noch ein Nachtrag:
      Muss man der nachkonziliaren Kirche, die so verwundet, zerrissen und in sich gespalten ist, eine alleinige Kompetenz in kirchenrechtlichen Fragen zugestehen?
      Es ist doch alles am Zerfließen und die Bischöfe und Franziskus tragen das Ihre dazu bei.
      Und diese desolate Kirche darf also bestimmen, dass man die Hl. Messen der Piusbruderschaft, da nicht anerkannt, nicht besuchen darf?
      Kann es sein, dass Gott dies anders sieht?

      • @ Marienzweig

        Es geht nicht um die Kompetenzen der Bischöfe, sondern um die objektive Lage. Kirchenrecht hängt nicht von den Einsichten der Bischöfe ab, die Sakramente auch nicht.

    • @ Marienzweig

      Kirchenrecht dient der Sicherung der geistlichen Vollmacht. Es ist wichtig. Ich werde diese Thematik eingehend darstellen, und zwar ausschließlich aufgrund der vorkonziliaren Theologie, aber das gibts nichts zu rütteln: suspendiert ist suspendiert. Warum haben sie denn nicht rekurriert? Also sind in die Berufung gegangen?

      • Entschuldigung. Wort dient vergessen.
        Nein, Kirchengesetz dient der Sicherung der Macht von Bergoglio, Marx und Co.
        Alles was Sie DSDZ schreiben stimmt, es ist vorkonziliar ,aber die Politik der konziliaren und nachkonziliaren Kirche die vorkonziliare Kirche zu vernichten und jede Wiederherstellung verhindern, die wollen Sie mittragen, weil es angeblich dem Kirchengesetz entspricht. Ich fürchte, Sie werden es selbst erfahren müssen, dass alles in dieser Welt gekauft werden kann, auch das sogenannte Recht eigentlich Gesetz. Recht werden Sie nur bei Gott finden, nicht in dieser Welt. Oder glauben Sie, dass die angehende Nonne gegen das Geld des Erzbistums vor Gericht gewinnen wird ?

  • „Kann es sein, dass Gott dies anders sieht?“
    Und wer bis zuletzt standhaft bleibt und sich nicht irre machen läßt der wird gerettet werden.
    Wenn die Mutter Gottes sagt „Rom wird den Glauben verlieren“ wird sie dann zu einem ökumenischen Gottesdienst von einem deutschen Bischof gehen? Ich denke nicht, ja soweit würde ich gehen. Wenn ein deutscher Bischof mir sagt „Bald wird es regnen“ dann kaufe ich mir Sonnenöl, wenn ein deutscher Bischof mir sagt „Bald wird die Sonne scheinen“ dann gehe ich den Keller und warte bis der Sturm vorüber ist.
    Per Mariam ad Christum.

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