Podcasts. Leserfrage Nr. 8: Wie wichtig ist es Gott, dass Frauen Röcke tragen?

Heute stellen wir unseren vierten Podcast der Reihe vor:

„Alles über Katholizismus wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten?“

Eine Reihe also, welche darin besteht die Leserfragen ab 20 EUR pro Frage in mindestens 15 Minuten zu beantworten. Sie überweisen uns Geld, schicken Ihre Frage und diese wird per Podcast öffentlich beantwortet, wobei sich die Beantwortungs- und Bearbeitungszeit nach dem Arbeitsaufwand richtet.

Die Beantwortung der Frage, wie es Gott gefällt, dass Frauen Männerkleidung tragen, umfasst eine Bandbreite der Themen wie:

  • Attribute Gottes und seine Aseität
  • Postkonziliare Anthropozentrik
  • Sünde als Beleidung Gottes (offensio Dei)
  • Göttliche Ordnung
  • Geschichte der Kleidung und der Mode
  • Ästhetische Kriterien des guten Aussehens
  • Hilfestellung zum Tragen von Kleidern (für Frauen!)
  • Vorbilder der Weiblichkeit bis 1965

Es wird Bezug genommen auf den folgenden Beitrag auf gloria. tv, in dem gesagt wird, dass

„wenn eine Frau Hose zu tragen anfängt, der Bereich der Innenschenkel und des Damms (perineum) ständig gereizt wird, welcher bei einer Frau niemals gereizt werden sollte, da ansonsten die Testosteronproduktion bei Frauen insoweit verändert wird, dass der Testosteron aus den Eierstöcken ins Blut übergehen und eine richtige Synthese aus Testosteron und Östrogen, aufgrund des Testosteronüberschusses, nicht stattfindet“.

Dies kann dazu führen, dass Frauen körperlich immer mehr vermännlichen und, aufgrund des Testosteronüberschusses, anfagen männliche Fettablagerungen aufzuweisen. Die Hose als Männerkleidung macht die Frau also im wörtlichen Sinne männlich und je enger die Hose, desto größer die Reizübertragung und größere Vermännlichung.

Die Lehre über die 33 Attribute Gottes findet sich hier (Autotranslator) und wurde den folgenden Dogmatiken entnommen:

  • Diekamp-Jüssen, Katholische Dogmatik, Wil: Alverna 2012, 135-214.
  • Ott, Grundriss der katholischen Dogmatik, Bonn: nova & vetera 2010, 60-92.

Die Frage der Frau V. aus M. lautet:

Wie wichtig ist es Gott, dass Frauen Röcke tragen?

Zum Podcast geht es hier:

Wie wichtig ist es Gott, dass Frauen Röcke tragen?

20 Gedanken zu „Podcasts. Leserfrage Nr. 8: Wie wichtig ist es Gott, dass Frauen Röcke tragen?

  1. Neben so allerlei – z.B. davon, dass „die“ kath. Theol. exakt 33 (zudem ein bedenklicher numerologischer FetischWahn wie bei den FM) Eigenschaften bei IHM feststellte, kann gar keine Rede sein – wäre es vor allem notwendig, nicht im eigenen Saft gefangen zu bleiben, sondern zu einer begnadeten Intelligenz wie M.MOSEBACH aufzublicken, um zu erfahren, dass Formlosigkeit – und dazu gehören Damen in Hosen – Häresie ist!

    • @ Agricola

      Das mit den 33 Attributen Gottes stimmt aber, siehe Dogmatiken. Es sind auch die Lebensjahre Christi. Bei Mosebach sind es ausschließlich ästhetische Kriterien, ich gebe auch theologische an.

      • Flüchtig las ich da und dort mal von der 33, aber mir ist nichts erinnerlich z.B. bei Ott oder DH.
        Und stimmt, der m.W. intelligenteste ZeitGenosse (Sein neues Buch über koptische Märtyrer – „Die 21“ – ist sehr zu empfehlen!), liess die FachTheologie beiseite, die wiederum so tut, als ob die Ästhetik nicht zu PhiloSophie und TheoLogie gehörte. Aber vor den LiturgieReformern wurde gewollte Hässlichkeit und UnOrdnung eben immer – entweder der primitive SteinzeitMensch hat von Liturgie keine Ahnung oder der heutige LiturgieExperte… – als häretisch, ja diabolisch verabscheut (wie Sie schön ausführten)!

  2. p.scr.:
    Ein gutgemeinter Rat: Wenn man durch eine schlechte Vergangenheit niveaulose FilmSternchen wie Mrs.M.Monroe kennt, sollte man dies zumindest verschweigen, besonders in der Öffentlichkeit, am allermeisten, wenn man über Religion&HochKultur redet.

    • @ Agricola

      Ja, ja, wir lieben das Kritteln, nicht wahr? Das ist ein Beitrag über Röcke, Mode, der sich an Frauen richtet. Deswegen kommen darin Beispiele vor, die dieser Thematik zuträglich sind. Aber Ihnen ist das schon klar. Mehr Leserinnen wissen, wer Marily Monroe war und wie sie aussah als was Asseität ist. Und Marylin Monroe ist schuld. Hätte es diese nicht gegeben, so hätten sich alle, wirklich alle, natürlich im Rock dem Studium der scholastischen Terminologie hingegeben.

      Ich warte noch auf Ihre Rüffel wegen:
      – Marlene Dietrich,
      – Marlene-Hose,
      – Marlene-Beine,
      – Karl Lagerfeld,
      – Germany Next Top Model

      sonst ist kann ihr parteischer Einwand gegen Marylin Monroe als ein unobjektiver Antiamerikanismus ausgelegt werden. Marlene Dietrich hatte aber auch die amerikanische Staatsbürgerschaft, ist aber in Paris, sogar wohl als Katholikin gestorben. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Podcast.

      • Ehrlichgesagt hätte ich das von Ihnen Angeführte (Fr. Dietrich etc.) ebenfalls bekrittelt, vergass es aber…

        Witzig nur, dass Sie einerseits immer diffus von „innerem Auge“, „geistigem Schauen“ usw. faseln und andrerseits dann von solcher SemiPornoGraphie.

      • Na, selbstredend glotze ich eigentlich nicht, schon gar nicht solchen PöbelDreck.
        Aber in politischen/zeithistorischen DokumentarFilmen im InterNet („YouTube“/…) sah ich das kottotenhafte GeburtstagsStändchen von Monroe für Kennedy, ein andermal diese Dietrich, mal in MännerAnzug, mal kühl mit ihrer armen Mutter im zerbombten Deutschland telephonierend usw.

  3. @Agricola
    An M. Monroe kommt man nicht vorbei, die wird ja heute noch per Bild gezeigt. Die kenne sogar ich, obwohl ich vermute, dass ich damals noch gar nicht gelebt habe. (Kenne ihr Selbstmorddatum nicht – ist mir auch egal):.

    • Trotzdem: Solche DeFactoHuren – dass wenige privat womöglich ganz anders sein konnten, zählt nur vor ihrem Richter – hat man als religiöser (oder auch nur gebildeter) Mensch nicht zu kennen!
      Wenn z.B. in der alten OberSchicht (also nicht den NeuReichen) Argentiniens jemand den HurenTanz „Tango“ auch nur erwähnte, war er hinfort erledigt.
      Ein mir bekannter KunstHistoriker – wahrlich kein unsinnlicher Mensch – warf Studenten, die z.B. von Frau Monroe sprachen, als „geschmacklose Wesen“ hinaus…

  4. @Agricola
    Es wanderten einmal zwei Mönche (im Auftrag des Klosters) über Land. Nach einem heftigen Regenguss kamen sie in eine Stadt. Die Straßen waren vom Regen aufgeweicht und voller Schlamm.
    Da kam eine fein gekleidete Dame und wusste nicht, wie sie über die Straße kommen sollte, ohne ihre Kleidung zu beschmutzen.
    Der ältere der beiden Mönche überlegte nicht lange, sondern nahm die Dame (behutsam und schicklich) auf den Arm, trug sie über den Schmutz auf die andere Straßenseite und die beiden Mönche zogen weiter.
    Nach einer halben Stunde tadelte der jüngere Mönch den älteren, wie er das hatte tun können, das sei ja in ihrem Lebensstand völlig unmöglich.
    Der ältere der beiden Mönche antwortete: Was, du trägst sie immer noch mit dir herum? Ich habe sie an der anderen Straßenseite abgesetzt.

    In den Podcasts spricht @Traditionundglauben auch über die Hormone und gewisse Körperteile – wo es erläuternd notwendig erscheint. Warum soll man auch nicht Namen von Menschen erwähnen, die ein unsittliches Leben führen bzw. geführt haben?
    Es kommt immer darauf an, was man damit bezwecken will, was man dabei denkt.

    • Dieses – ein bisschen witzige – Geschichtchen erzählt einem wirklich jeder antiklerikale Kleriker – nicht meine bevorzugte Gesellschaft!
      Und sehr bedauerlich, wenn Sie sinnliche&kultivierte Menschen (wie z.B. den von mir erwähnten KunstHistoriker) nicht von verklemmten Heuchlern (wie Ihrem Mönch) unterscheiden können…

  5. Hier findet eine Diskussion um des Kaisers Bart statt. Für mich so relevant, wie wenn ein Sack Reis in China umgefallen ist.

  6. Eigentlich bin ich ja wirklich nicht feministisch angehaucht sondern pflege im Großen und ganzen die traditionelle Linie meiner weiblichen Vorfahren aber es ist schon lustig,das diese Hosendiskussion überwiegend von Männern geführt wird.
    Als Frau darf ich Ihnen sagen,das Hosen einfach bequem zum Tragen sind und vor allem im Winter wärmer halten.
    Ich kenne noch die blaurot gefrorenen Beine (nicht meine) meiner Geschlechtsgenossinnen zur Minirockzeit,schon von dem Aspekt her ist die Hose ein wahrer Gewinn!
    Man muß also nicht immer das Kind mit dem Bade ausschütten.
    Im Übrigen ist mir ein Mann lieber der heimlich ab und zu von M.Monroe und Co.träumt,dafür aber ab und an mal zerknirscht in sich geht als ein Fanatiker,der alles Weibliche verdammt und immer und überall die Schlange sieht,das führte nämlich dann zu Hexenprozessen,liebe Männer,und das wollen wir doch nicht wieder,oder !?
    Wobei der Islam mit seinem Frauenhass hier natürlich nahtlos anknüfen würde,wenn er denn könnte und er wird können,aber hoffentlich erst NACH meiner Zeit.

    • @ Stella

      Die Hosendiskussion wird nicht von Männer geführt, sondern ein Mann wurde um seine Meinung gefragt.

      Natürlich ist Hose bequem, aber Sie brauchen im Winter keinen Minirock zu tragen.

      Ich träume nicht von Marylin Monroe, sie tut mir Leid, obwohl ich sie für sehr attraktiv halte.

      Mit den Hexenprozessen ist es komplizierter, da sind Sie sehr dem Mainstream auf den Leim gegangen.

      Ich dachte mir neulich, dass dieses Anwachsen der Homosexualisierung auch damit zusammenhängt, dass Frauen durch sie sog. „Emanzipation“ dermaßen unweiblich wurden, ohne männlich im guten Sinne zu werden, dass den Männern das Komplementäre, das Warme und das Weibliche fehlt. Sie sehen so maskulin aus und verhalten sich auch so, dass man gleich homosexuell werden kann, wobei interessanterweise die weiblichen Homosexuellen viel weiblicher als die meisten Frauen sind. So haben wir Homoehen bei denen die Frau ein Mann ist. Ich denke, wenn Frauen wieder weiblicher werden würden, aber sie wissen nicht, wie das geht, weil die Vorbilder fehlen, dann würde diese ganze Homosexualisierung abnehmen.

      Und mit der Hose fing es leider an.

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