Die Bußpsalmen wirken oder sieben deutsche Bischöfe zeigen Anzeichen von Katholizismus

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Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass anscheinend unsere Bußpsalmen mit denen wir die Änderung der „Bergoglio-Situation“ und Bekehrung unserer Bischofskonferenzen bei Gott erflehen wollen, tatsächlich wirken, denn ganze sieben, sage und schreibe, deutsche Bischöfe von allen 65 der DBK (Zustand April 2018) haben doch tatsächlich an die Glaubenskongregation und den Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen geschrieben, indem sie, so Kölner Stadtanzeiger, „Vatikan um Klärung und Hilfe bitten“. Wie aber gloria.tv informiert, sind ihre Motive die folgenden:

Die sieben Prälaten finden die Entscheidung „unrechtmäßig“. Sie verstoße gegen den katholischen Glauben und gegen die Einheit der Kirche. Die Bischofskonferenz habe ihre Kompetenz überschritten.

Wer sind diese sieben Bischöfe oder sechs Bischöfe und ein Kardinal?

  1. Kardinal Woelki  von Köln
  2. Bamberger Erzbischof Ludwig Schick,
  3. Augsburger Bischof Konrad Zdarsa,
  4. Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke,
  5. Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt,
  6. Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer
  7. Passauer Bischof Stefan Oster.

Freuen wir uns, dass einige unsere Bischöfe Anzeichen von katholischer Gesinnung zeigen. Freuen wir uns, dass die Gauss-Kurve wirkt. Denn in unserem Beitrag  Was können wir für die Kirche tun? Die sieben Bußpsalmen beten (2). Bischofskonferenz und die Gauss-Kurve vom 22. November 2015 schrieben wir:

Wie viele Bischöfe sind noch katholisch? oder Die Aussagen der deutschen Bischöfe!

Diese zugegeben recht direkt gestellte Frage, d.h. nach der Katholizität der Bischöfe, lässt sich mathematisch recht exakt, aufgrund der Gauß-Kurve, beantworten. […]

Gibt es innerhalb der 67 Bischöfe,[6] denn die Weihbischöfe zählen auch dazu, die zur Vollversammlung der DBK gehören, noch überhaupt irgendwelche Bischöfe mit katholischen Ansichten? Rein mathematisch und statistisch gesehen, sollte es dennoch dort zwischen 6 bis 7 Katholiken geben. Warum gerade so viel? Weil die Gauss-Kurve (siehe unten) es sagt.

gauss-kurve

[…]

Dies bedeutet, dass in jeder Population 2/3 dem Durchschnitt entspricht, ungefähr 10% über–oder unterdurchschnittlich sind und davon ca. 2% wirklich, über-über oder auch unter-unterdurchschnittlich. Dies bedeutet, dass es bei 67 Bischöfen der DBK 6 bis 7 weniger schlimme als der Rest geben muss, wovon vielleicht ein bis zwei wirklich fromm sind, natürlich alles im Rahmen der Normen oder der Normverteilung der DBK und nicht des Himmels oder es vollumfänglichen katholischen Lehramts (leider). Nichtdestotrotz geht unser Gebet nicht an die jeweilige Bischofskonferenz verloren, denn ein paar Bischöfe werden doch im Gnadenstand sein und für die Gnaden des fürbittenden Gebets empfänglich.

Wir hatten also Recht und es sind wirklich exakt 7, welche weniger schlimm als der Rest ist. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) freut sich immer, wenn er irgendeine Gesetzmäßigkeit entdeckt, die er anderen zu deren Erbauung mitteilen kann. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, der Sie die ganze Zeit gebetet haben, haben etwas erreicht. Glückwunsch. Vielleicht ist es nicht viel, aber es ist auch die DBK. Interessanterweise erschien heute auf onepeterfive ein interessanter Artikel, welcher vom geistlichen Kampf und fürbittenden Gebet handelt. Einem Seher, Hwd. Louis Cestac, Mitte des 19 Jahrhunderts soll die Mutter Gottes gesagt haben:

“Prayer is a condition set by God Himself in order to obtain graces.”

„Das Gebet ist eine Bedingung, welche von Gott selbst errichtet wurde, um Gnaden zu erhalten“.

Dies kann die Mutter Gottes auch tatsächlich behauptet haben, obwohl es sich um eine Privatoffenbarung handelt, denn dies ist auch die Lehre der Kirche. Gnaden müssen erbetet werden, dass ist die Gnadenordnung Gottes. Wenn wir also um bestimmte Gnaden nicht bitten, so erhalten wir diese auch nicht. Dies wussten die Reformer ganz genau, weil sie fast alle Kollekten also die Gebete während der Messe änderten, sodass z. B. nicht mehr für bestimmte Anliegen (Rückkehr der Häretiker in die Kirche, Sieg über die Feinde der Kirche, etc.) gebetet wird. Und wenn Sie, werter Leser, werte Leserin, nicht auf den Knien die Bußpsalmen beten wollen, dann dürfen Sie sich über Bergoglio und die DBK nicht beschweren, denn Sie haben nicht alles getan, um dem entgegenzuwirken.

Der heutige Aufsatz auf onepeterfive An Intention the Devil Doesn’t Want You to Pray For zeigt auch die Wahrheit, dass sich der Teufel dort mehr wehrt, wo er mehr zu verlieren hat und wir anhand unserer Anfechtungen die Rangordnung des Guten erkennen können. Dies bedeutet: je schwieriger uns etwas zukommt, je mehr Kämpfe wir zu bestehen haben und Widerstände zu überwinden, umso gottgefälliger ist dieses Werk, denn was nichts kostet ist auch nichts wert.

Und warum macht Gott es nicht automatisch?

Weil er keine Wunschfee ist und wir die Kämpfende Kirche sind. Kein Kampf, kein Verdienst, keine Heiligung. So ist das. Nicht jammern.

Wir können aber durchaus außer den monatlichen Bußpsalmen täglich zusätzliche Gebete für die Lösung des Bergoglio-Problems beten, wie dieses Gebet, welches das Abschlussgebet der Auxilium Christianorum Gebete bildet:

Hehre Königen der Himmel, himmlische Herrscherin der Engel, die Du von Beginn an von Gott die Macht und den Auftrag erhalten hast, den Kopf Satans zu zertreten, wir bitten Dich flehentlich Deine Heiligen Legionen zu senden, damit sie unter Deinem Befehl und durch Deine Macht die Dämonen verfolgen und überall bekämpfen, ihre Dreistigkeit unterdrücken und sie in den Abgrund der Hölle zurückdrängen mögen.

O gute und liebevolle Mutter, Du seist immer unsere Liebe und Hoffnung! O Himmlische Mutter, sende Deine Heiligen Engel, uns zu verteidigen und den grausamen Feind weit von uns zu vertreiben.

Heilige Engel und Erzengel, verteidigt uns, beschützt uns. Amen

Die lateinische Fassung lautet wie folgt:

Augusta Regina cœlorum, cœleste Superana Angelorum, quæ ab initio à Deo recepisti potentiam et missionem ad caput satanæ conterendum, supplices deprecamur te mittere tuas legiones sanctas, ut te imperante et potentiâ tuâ, ubique persequantur demonia et confligant eos, deprimant audacitatem et expellant eos in abysso. O bona et piissima Mater, semper amor et spes nostra eris! O Mater divina, mitte Sanctos Angelos tuos ad nos defendendos et longe hostem efferum expellendum. Sancti Angeli et Archangeli, defendite et custodite nos. Amen.

Wenn Sie aber jetzt sagen, dass Sie dafür keine Zeit haben, dann erwidern wir, dass Sie im Fegefeuer, falls Sie dieses überhaupt erreichen, alle Zeit der Welt haben werden, die Konsequenzen dieser Unterlassungssünde auszubaden; noch sind Sie am Leben.

Machen wir also weiter mit der Mutter Gottes bis zum Endsieg. Amen.

3 Gedanken zu „Die Bußpsalmen wirken oder sieben deutsche Bischöfe zeigen Anzeichen von Katholizismus

    1. @ mapedmaster

      Ja, ja, die Fülle des Katholizismus ist etwas anderes, aber ich wollte diesmal nicht nachtreten, sondern gute Botschaft verbreitet.
      Hoffen wir doch, dass diese sieben Bischöfe wirklich den Glauben im Sinn haben und nicht ihre eigene Karriere in der Zeit nach Franziskus, denn sie haben eins gemeinsam:
      – Sie sind jung vom Alter her und jung im Amt
      – Sie werden das Pontifikat von Franziskus überleben und haben vielleicht Angst vor der nachfolgenden Säuberung
      – Außer Köln und Regensburg sind es unbedeutende Diözesen

      Aber hoffen wir doch das Beste.

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