Hl. Leonard: Die kleine Anzahl derer, die gerettet werden (6 von 10)

Warum haben wir solche Probleme mit dieser Predigt? Weil wir erstens glauben selbst zur den Verworfenen zu gehören, da wir nicht ausreichend viel tun und zweitens sind wir durch das dumme, demokratische Denken verzogen. Dieser Egalitarismus, diese Gleichmacherei. Alles ist für jeden, jeder ist gleich gut, jeder ist jedem unter jedem Gesichtspunkt ebenbürtig. Das ist doch blanker Unsinn! Schauen Sie sich um! Es gibt überall Hierarchien, nach der Gauß-Kurve angeordnet.  Wenn also die Natur und das Natürliche so angeordet ist, warum sollte denn das Übernatürliche anders angeordet sein. Bis Amoris Laetitia war Ehebruch Todsünde, Homosexualität himmelschreiende Todsünde. Glauben Sie wirklich, dass sich das durch die Federzüge von Bergoglio geändert hat? Mitnichten. Wer soll denn aus der heutigen Schar noch gerettet werden?

Als der Heilige Johannes Chrysostomus eines Tages in der Kathedrale von Konstantinopel predigte und diese Verhältnisse bedachte, konnte er nicht anders als vor Entsetzen schaudern und fragen:

„Was glauben Sie, wie viele aus dieser großen Anzahl von Menschen gerettet werden?“

Und ohne auf eine Antwort zu warten, fügte er hinzu:

„Unter so vielen tausenden Menschen würden wir keine hundert finden, die gerettet werden, und ich zweifle sogar, dass diese hundert [gerettet werden].“

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Zugang 14 Tage, Zugangsabo – zahlweise 30 Tage, Zugangsabo – zahlweise 90 Tage, Zugangsabo – zahlweise 6 Monate, Zugangsabo – zahlweise 1 Jahr und Mutti-Eremit-Abo – zahlweise 6 Monate Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
Werbeanzeigen