Peter Kwasniewski, Der fünfzig Jahre dauernde Abstieg zu Fußnote 351 (2 von 2)

Unsere 50 Jahre dauernde Desensibilisierung gegenüber der Heiligen Eucharistie

Heutzutage gehen zumindest in bestimmten westlichen Ländern beinahe alle zur Kommunion wenn die Zeit kommt. Es ist einfach das, „was man in der Messe tut.‟ Fast niemand geht zur Beichte; fast niemand bleibt der Kommunionbank wegen Sündenbewusstseins fern; und rar sind die Priester, die überhaupt einmal darüber predigen, dass man die rechte Disposition zum Kommunionempfang haben muss (im Gegensatz zum Heiligen Jean Marie Vianney, der unermüdlich über diese Dinge predigte und die Beichtpraxis und den regelmäßigen Kommunionempfang erhöhte. Nicht umsonst ist er der Patron der Gemeindepfarrer. Patrone sind dazu da, dass man ihnen nacheifert).

So wurde der Boden teuflisch für die Endphase vorbereitet, in der auch das allerletzte Hindernis für den Kommunionempfang theoretisch und praktisch aufgelöst wurde. In einer allgemeinen Situation, wo die wenigen Katholiken, die noch die Messe besuchen alle die Heilige Kommunion empfangen, erscheine es als eine grausame und ungewöhnliche Bestrafung einzelner  (aus ohnehin nur einer Handvoll Leute) sogenannter „Geschiedener und Wiederverheirateter‟ mit einer Sonderbehandlung: „Sie dürfen nicht zur Kommunion gehen, währenddessen die sich selbst missbrauchenden und unzüchtigen Teenager, die verhütenden Ehepaare, die Familien, welche manchmal die Sonntagsmesse zugunsten eine Sportveranstaltung ausfallen lassen — alle sind willkommen nach vorn zu kommen, wie üblich!‟

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