Tradition und Glauben

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (20) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (11) Gebet der Einfachheit und Beschauung (vi). Einwände gegen dasselbe.

Pater Poulain SJ befasst sich wieder einmal mit dem Vorwurf, dass man im Gebet der Einfachheit nichts tue, sondern die Zeit vergeude. Dies ist natürlich ein sehr populärer Vorwurf, welche die Ungläubigen und Ketzer aller Art gegen die kontemplativen Stände hegten. Er lautete immer:

Die tun nichts. Wir aber müssen arbeiten!

Dies Führte zu den Klosteraufhebungen während der Reformation, der Französischen Revolution, in der Napoleonischen Zeit, der sog. Säkularisierung. Dieses Ziel hatten alle Revolutionäre, dieses Ziel hat Bergoglio, obwohl er in Vultum Domini und Cor orans ein wenig anders argumentiert. Aber lassen wir an dieser Stelle die Polemik bei Seite und widmen wir uns dem Gebet.

Frage: Wie erkenne ich, dass ich das Gebet der Einfachheit praktizieren kann?

Antwort: Wenn ich ohne größere Zerstreuungen während dieses Gebetes verbleiben kann und wenn der Gedanke an die Rückkehr zur reinen Betrachtung mir mühevoll erscheint.

Frage: Wie merke ich, dass mir dieses Gebet etwas nützt und mich tatsächlich heiligt?

Antwort: Wenn meine Taten davon gewandelt werden.

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