Spendenaufruf – Juni 2018

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Wenn Sie der Meinung sind, dass unsere Beiträge eine Bereicherung Ihres Lebens und einen positiven Wert darstellen, dann spenden Sie uns etwas, um ebenfalls Ihrerseits uns zu bereichern. Im Monat Juni wurde diese Seite 10.554 aufgerufen und wir hatten insgesamt 2.850 Besucher.  Wir hatten in Juni 350 Zugriffe pro Tag, d.h. diese Seite wurde 350 mal aufgerufen, im Durchschnitt sind es 465 Aufrufe pro Tag.

Im Jahre 2015 hatten wir 27.680 Zugriffe.

Im Jahre 2016 hatten wir 88.941 Zugriffe.

Im Jahre 2017 hatten wir 128.960 Zugriffe.

Im Jahre 2018 haben wir bislang 84.058 Zugriffe.

Insgesamt sind es 329.637 Zugriffe, was ca. 100.000 Besuchern dieser Website gleicht, die ca. 3 Beiträge lesen. Hätte jeder Besucher 1 EUR gespendet, dann hätten wir wohl schon unser Fernlern-Institut und Online-Informationsportal zur katholischen Theologie, das wir planen. Geld allein schreibt zwar keine Artikel, aber man könnte sich diesem Ziel ausschließlich widmen und ein paar Leute einstellen.

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Hilary White und der Untergang der Nonnen – Relecture

Da wir in Juli eine Reihe zu Cor orans von Hilary White planen oder darüber, wie der Vatikan plant kontemplative Frauenorden nach und nach aufzulösen, erinnern wir an die älteren Beiträge zu diesem Thema dieser Autorin. Wir erinnern auch an unsere statistischen Beiträge  zum Niedergang des Ordenslebens. Wir planen auch eine eigene Reihe zu Cor orans, sodass die Ordensthematik präsent sein wird. Wir würden gerne etwas Herzerwärmendes dazu schreiben, aber wir haben Angst, dass falls wir schreiben, dass irgendein Kloster im deutschen Sprachraum sich von Novizen nicht retten kann, dieses bald geschlossen wird. Nein, kein Witz. So etwas passiert gerade in Frankreich.  Die Diözese ist pleite, der Bischof braucht Geld, ein Novus Ordo Frauenorden, der konservativ geworden ist, hat welches und deswegen wird ihm eine apostolische Visitation nach der anderen an den Hals geschickt, die Oberin und Novizenmeisterin wurden verbannt und eine neuen Oberin kommissarisch eingesetzt. Man kann es bei Hilary nachlesen. Es geht also nicht um Traditionalismus, es geht überhaupt um Frömmigkeit und ums Geld, was wir ebenfalls schon festgestellt haben.

Aber die deutsche Kirche hat doch Geld wie Heu!

werden Sie vielleicht sagen. Stimmt, aber man kann nicht genug haben und jemandem es wegzunehmen macht doch mehr Spaß als bloß auf das Steuergeld zu warten. Wer die oben vorgestellten Beiträge nicht kennt, sollte sie lesen als Vorbereitungslektüre sozusagen vor dem Cor orans-Zyklus, um zu verstehen, dass diese Entwicklung nicht von heute auf morgen kommt, sondern die Konsequenz von Vatikanum II ist.

Herz Jesu Litanei

 

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Obwohl wir hier eigentlich davon ausgehen können, dass jedem unserer Leser die Herz-Jesu-Litanei bekannt ist, so schadet es nicht diese nochmals abzubilden in der Hoffnung, dass die letzten Beiträge jemanden dazu inspirieren können sich eine Herz-Jesu-Statue zu kaufen, eine Herz-Jesu-Ecke einzurichten und mit der Herz-Jesu-Andacht ernsthaft zu beginnen. Wir werden diese Thematik sicherlich noch vertiefen, aber es ist Fakt, dass dort, wo sich im XIX Jhdt. die Herz-Jesu-Verehrung ausgebreitet hatte, die Feinde der Kirche an Boden verloren. So war auch die Herz-Jesu-Verehrung der ständige Begleiter des Kulturkampfes auf der katholischen Seite natürlich. Nach Vat. II ist selbstredend die Herz-Jesu-Verehrung eingebrochen oder diese wird nur noch „folkloristisch“ betrieben, sodass wir haben, was wir haben. Vielleicht denkt sich jemand:

Man betet also eine Litanei und alles wird besser?

Zuerst nicht, aber das häufige Beten dieser Litanei wird Sie so verändern, dass Sie früher oder später sehen werden, was zu tun ist und Sie werden es tun, weil Gott Ihnen durch das Beten zusätzliche Gnaden verleihen wird, um welche Sie in dieser Litanei ja bitten. Christus hat doch seine 12 Verheißungen nicht umsonst gegeben. Fangen Sie mit dem Beten an, dann können Sie sehen, wie sich die Verheißungen erfüllen. Von nichts kommt nichts. Amen.

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Fr. Urban Snyder, Das Heiligste Herz Jesu: Das einzige Herz des mystischen Leibes

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Manchmal begegnen uns fremde Texte von einer dermaßen großen spirituellen Aussagekraft, dass wir uns fragen, wer es war, der sie geschrieben hat. The Remnant, wo dieser Text 1978 veröffentlicht wurde, schreibt wie folgt:

Anmerkung des Herausgebers: Diese schöne Betrachtung zum Advent erschien zuerst 1978 in The Remnant. Sie wurde von Father Urban Snyder geschrieben — dem großen Trappistenpater, der seit vielen Jahren tot und begraben ist. Er ist einer der frühen Pioniere des traditionellen Katholizismus. Father Snyder, ein zutiefst spiritueller Mann und Beichtvater des verstorbenen Erzbischofs Marcel Lefebvre, war in den 1970er und 1980er Jahren Kolumnist bei The Remnant. Er war ein enger persönlicher Freund des Gründungsherausgebers von The Remnant, Walter L. Matt (RIP) und ein riesiges Beispiel für Priester, der nicht ein einziges Mal die Novus Ordo Messe gefeiert hat. Möge er in Frieden ruhen.  Reprinted from The Remnant, May 31, 1978. 

Wir haben es also mit dem Werk eines größtenteils vorkonziliaren Trappisten zu tun, welcher sich jahrzehntelang mit der Heiligkeit nährte. Es stimmt wirklich, dass die Alte Messe den geistlichen Sinn schärft und diejenigen, die sie ausschließlich besuchen, sehen vieles überhaupt oder sehen vieles klar. Es ist zwar der Wahlspruch der Dominikaner – aliis contemplata tradere – „anderen die Früchte der Kontemplation übermitteln“, aber Father Snyder als Trappist tut es auch. Irgendwo vergleicht hl. Thomas von Aquin die Früchte der Kontemplation mit dem Morgentau: es ist wenig da und er liegt kurz und deswegen muss man sich bemühen wirklich täglich den Tau aufzusaugen. Denn aus solchen Tagestropfen entstehen mit der Zeit solche Texte wie unten angegeben, der sich zur Meditation eignet. Was aber Father Snyder u.a. sagt, ist, dass wir durch unsere Sünden, auch lässliche Sünden, den ganzen Mystischen Leib Christi – die Kirche – verunreinigen und derentwegen alle leiden. Deswegen bekennt man in der hl. Messe oder auch außerhalb im Confiteor der ganzen himmlischen Schar hierarchisch seine Sünden:

Ich bekenne Gott dem Allmächtigen, der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, dem heiligen Erzengel Michael, dem heiligen Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, allen Heiligen, und euch, Brüder, dass ich viel gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Johannes des Täufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus, alle Heiligen und euch, Brüder, für mich zu beten bei Gott, unserm Herrn.

Man schädigt aber durch seine Sünden auch das Herz Jesu, dass für die Kirche schlägt.

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Hilary White, Papst Franziskus versus kontemplative Orden (1 von 4)

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Wir präsentieren hier den Originaltext von Hilary White in der ausgezeichneten Übersetzung von Eugenie Roth, welche viele Opfer bringen musste, um diesen Text übersetzen zu können. Beten Sie für die beiden.

Ein Aspekt des Charakters von Papst Franziskus, der sowohl von den katholischen als auch den weltlichen Medien noch wenig erforscht scheint, ist seine offensichtliche Verachtung für das kontemplative Ordensleben – eine Facette des katholischen Lebens, die man als das am reinsten religiös von allen Unternehmungen der Kirche beschreiben könnte. Die Welt versteht es nicht oder will es nicht. Daher ist es so etwas wie ein Dorn im Fleisch von Bergoglio, und er hat wiederholt seine Verachtung dafür ausgedrückt. Als er z. B. 2016 ein Dokument über kontemplative Nonnen herausgab, machten sich die Gläubigen auf einen Anschlag gefasst.

Die Art und Weise der Herangehensweise an das kontemplative Leben vom Vatikan des Franziskus ist vermutlich das anschaulichste unserer gesamten Krise. Das Ziel des kontemplativen Lebens ist ein rein übernatürliches. Es hat keinen „Nutzen“ in dem Sinn, den die Bergoglianer – in den Worten ihrer politischen Machenschaften – oder die Welt verstehen könnte. Es gibt vermutlich keinen anderen Ort, wo die Unterschiede zwischen den beiden Programmen – das katholische Programm Christi und das Programm von Bergoglio/Kasper – sich deutlicher unterscheiden.

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Interkommunion oder der Vorstoß der deutschen „Konzilsritter“

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Da wir davon ausgehen, dass alle unsere Leser die Schreckensmeldungen der Franziskus-Herrschaft verfolgen, so dürfen wir als bekannt voraussetzen, dass die Meldung, wonach der Vatikan der DBK-Interkommunionlösung zugestimmt hat, allen bekannt ist.  Warum also dieses Hin-und-Her? Weil es Kayfabe oder ein Schaukampf ist.

Wie führt man die allgemeine ökumenische Messe ein?

Indem man schrittweise vorgeht:

  1. Man bitten eine befreundete, deutsche Bischofskonferenz die Interkommunion „in Einzelfällen“ an protestantische Ehegatten zu spenden,
  2. Diese „Einzellösung“ wird von anderen Bischofskonferenzen der Welt als ein Grundsatz der Kommunionspendung an alle Protestanten umgesetzt (siehe Handkommunion),
  3. Weil die Protestanten schon zur Kommunion gehen, steht einer „neuen ökumenischen Messe“ nichts im Wege.

Natürlich mussten vorher die Rollen verteilt werden, wie im Kasperle-Theater: Seppel, Wachtmeister, Hexe, Krokodil (bitte Namen selbstständig einfügen).

Was wird die „neue ökumenische Messe“ sein?

Irgendein paganer Kult der Mutter-Erde, versteckter Luziferianismus. Die neue Amazonas-Synode will nicht nur den Priesterzölibat aushebeln, „in begründeten Einzelfällen des Amazonas-Gebiets“, sondern auch Katholiken von den Heiden etwas lernen lassen, wie sehr anschaulich H. Reed Armstrong darstellt. Wir stehen wirklich an der Pforte einer luziferischen Einheitsreligion, die Schritt für Schritt umgesetzt wird. Der geforderte Gesamtrücktritt der chilenischen Bischofskonferenz macht allen Bischofskonferenzen klar, wohin ein eventueller Widerstand führen wird.  Keine rosigen Aussichten.

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Juni der Monat der Herz-Jesu-Verehrung (2 von 2)

Bevor wir uns der patristischen Exegese des Evangeliums des Herz-Jesu-Festes zuwenden, ein paar kritische liturgische Anmerkungen. DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) wird oft von einer frommen Ordensschwester vorgeworfen, dass er mit diesen polemischen Spitzen und Seitenschlägen all das Gute und Fromme seiner Texte minimiert oder vielleicht ganz aufhebt. Man ist leider heutzutage  gewohnt, dass man „miteinander“ „harmoniert“ und die Frömmigkeit einen in „eine bessere Welt versetzt“, um es mit Schuberts Worten „An die Musik“ zu sagen. Dies tut sie tatsächlich, aber Frömmigkeit darf niemals Weltflucht bedeuten. DSDZ stellt fest, dass je mehr jemand ein, sagen wir es, „naturalistisches“ Leben pflegt, desto spiritualistischer seine Frömmigkeit ist. Um es einfacher und ohne Fremdwörter (seufz!) zu formulieren: lebt man wie ein „Schweinderl“, so lechzt man nach den Sternen. Weil das eigene Leben dermaßen der Frömmigkeit fremd ist, so muss die Frömmigkeit etwas Lebensfremdes sein, sonst würde man selbst ja schlecht dastehen. Dies erklärt auch z.B. die Diskrepanz der höchst frommen gloria.tv Beiträgen und der höchst unfrommen Kommentaren, welche oft von denselben Personen getätigt werden. Je mehr man aber geistlich fortschreitet, desto einheitlicher wird alles. Deswegen behalten wir hier unsere Spitzen bei, weil sie auch unser aller Leben ausmachen.

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Steven Skojec: Die Peron-Regel

Hier eine Übersetzug von davillatollkuehn eines Beitrag aus onepeterfive. Was ist da neu? Nichts. Antipapst Franziskus lügt, widerspricht sich, verwendet die sowohl-als-auch Rhetorik, um zu spalten, zu verwirren und seinen Spaß daran zu haben. Kommunion für Protestanten hin oder her, hü oder hott. Nein, es ist uns nicht egal, aber es ist schon langweilig, weil wir mindestens vor zwei Jahren die eigentlichen Ziele von Franziskus offen legten:  Zerstörung der Kirche durch Schisma und eigentlich immer auf die alten Texte verweisen können. Das Böse ist langweilig, das Böse ist steril, das Böse ist nervend. Das Böse ist aber auch zeitlich begrenzt, was wir doch sehr hoffen. 

Ich habe das alles schon einmal gesagt, aber es kommt zu dem Punkt, an dem ich in anderen Posts darauf verweisen kann. Also hier ist es nochmal allein

Der kirchliche Juan Peron

Hin und wieder schickt mir jemand etwas Rechtgläubiges (oder Orthodoxes), das Franziskus gesagt hat, und fragt mich, was ich daraus mache.

„Aber er sagte, die leibliche Auferstehung sei echt!“

„Aber er sagte, die Messe sei keine Show!“

„Aber er sagte, die Eucharistie ist wirklich der lebendige Jesus!“

„Aber er sagte, es sollte keine aktiven Homosexuellen im Seminar geben!“

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Cor orans – die geplante Zerstörung

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Man muss etwas sehr gut kennen, um es zerstören zu können. So weiß man aus der Militärgeschichte, dass es genügte nur einen Bergpass zu besetzen, eine Brücke zu sprengen oder an einer Stelle den Nachschub abzuschneiden, um die Schlacht oder gar den ganzen Krieg zu gewinnen. Kennen Sie sich mit dem Bau von Industrieanlagen aus, so wissen Sie, dass das Anbringen einer einzigen zu kleinen Pumpe oder eines falsch ausgelegten Ventils zur Katastrophe führen wird, weil diese Fehlkonstruktion eine Kettenreaktion freisetzen wird. Um etwas zu zerstören, braucht man aber nicht nur das Know-How, sondern auch die kriminelle Energie oder die Bosheit. Eine jede Fehleranalyse kommt irgendwann einmal an den Punkt, an welchem man annimmt, dass man bewusst und willentlich oder unbewusst und unwillentlich mit einer falschen Prämisse arbeitete. Woran sieht man aber, dass es eine falsche Prämisse war? An den Auswirkungen. Wenn das sozialistische Wirtschaftsmodell überall auf der Welt nach 70 Jahren zusammenbrach, so erfolgte dies deswegen, weil es in seinem Ansatz (kein Privateigentum, Priorität des Kollektivs) falsch war. Reform hin oder her. Wenn die Reformen des Vatikanum II überall auf der Welt zum Zusammenbruch der Kirche führten, dann waren sie falsch. Punkt.

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