Cor orans – die geplante Zerstörung

Man muss etwas sehr gut kennen, um es zerstören zu können. So weiß man aus der Militärgeschichte, dass es genügte nur einen Bergpass zu besetzen, eine Brücke zu sprengen oder an einer Stelle den Nachschub abzuschneiden, um die Schlacht oder gar den ganzen Krieg zu gewinnen. Kennen Sie sich mit dem Bau von Industrieanlagen aus, so wissen Sie, dass das Anbringen einer einzigen zu kleinen Pumpe oder eines falsch ausgelegten Ventils zur Katastrophe führen wird, weil diese Fehlkonstruktion eine Kettenreaktion freisetzen wird. Um etwas zu zerstören, braucht man aber nicht nur das Know-How, sondern auch die kriminelle Energie oder die Bosheit. Eine jede Fehleranalyse kommt irgendwann einmal an den Punkt, an welchem man annimmt, dass man bewusst und willentlich oder unbewusst und unwillentlich mit einer falschen Prämisse arbeitete. Woran sieht man aber, dass es eine falsche Prämisse war? An den Auswirkungen. Wenn das sozialistische Wirtschaftsmodell überall auf der Welt nach 70 Jahren zusammenbrach, so erfolgte dies deswegen, weil es in seinem Ansatz (kein Privateigentum, Priorität des Kollektivs) falsch war. Reform hin oder her. Wenn die Reformen des Vatikanum II überall auf der Welt zum Zusammenbruch der Kirche führten, dann waren sie falsch. Punkt.

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