Spendenaufruf – Juni 2018

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Wenn Sie der Meinung sind, dass unsere Beiträge eine Bereicherung Ihres Lebens und einen positiven Wert darstellen, dann spenden Sie uns etwas, um ebenfalls Ihrerseits uns zu bereichern. Im Monat Juni wurde diese Seite 10.554 aufgerufen und wir hatten insgesamt 2.850 Besucher.  Wir hatten in Juni 350 Zugriffe pro Tag, d.h. diese Seite wurde 350 mal aufgerufen, im Durchschnitt sind es 465 Aufrufe pro Tag.

Im Jahre 2015 hatten wir 27.680 Zugriffe.

Im Jahre 2016 hatten wir 88.941 Zugriffe.

Im Jahre 2017 hatten wir 128.960 Zugriffe.

Im Jahre 2018 haben wir bislang 84.058 Zugriffe.

Insgesamt sind es 329.637 Zugriffe, was ca. 100.000 Besuchern dieser Website gleicht, die ca. 3 Beiträge lesen. Hätte jeder Besucher 1 EUR gespendet, dann hätten wir wohl schon unser Fernlern-Institut und Online-Informationsportal zur katholischen Theologie, das wir planen. Geld allein schreibt zwar keine Artikel, aber man könnte sich diesem Ziel ausschließlich widmen und ein paar Leute einstellen.

Wir werden insgesamt sicherlich von mindesten 120 Personen täglich gelesen, würde jeder dieser Personen 10 EUR monatlich spenden, so könnte sich DSDZ voll-zeitlich diesem Projekt widmen. Die Umstellung auf die Kommerzialisierung dauert noch an,  es sind einige Behördengänge nötig, man muss auf Terminvergabe warten, die Urlaubszeit macht auch etwas aus, aber faktische Spenden würden aufzeigen, dass es sich um die richtige Entscheidung handelt.

Es bereitet uns wirklich keine Freude den Niedergang der Kirche darzustellen und diesen zu beweinen. Denn auf die Dauer gesehen wird es niemand lesen oder hören wollen. Deswegen sollen die Beiträge über die aktuelle Lage der Kirche sich mit erbaulichen Beiträgen zur eigenen Spiritualität abwechseln. Diese müssen aber geschrieben bzw. übersetzt werden, was schwierig ist, wenn man voll-zeitlich noch woanders arbeitet. Ja, der Schlafmangel verursacht Qualitätsverluste beim Inhalt.

Stellen wir aber die eigentliche Frage:

Warum lässt Gott Bergoglio zu?

Um uns allen, die wir noch einigermaßen glauben, Augen auf die Verwüstungen des Deuterovatikanismus zu öffnen. Denn es lässt sich wirklich eine tödliche Konsequenz von den Dokumenten (nicht von der Interpretation der Konzilsdokumente) zu der Bergoglio-Herrschaft nachverfolgen. Eine Konsequenz, die bereits früher vorhanden war, welche aber durch die angeblich „konservativen“ Pontifikate von JP2 und Benedikt XVI verdeckt wurde. In Autowerkstätten gibt es Mittel oder Farben, welche auf die Karosserie aufgetragen zeigen, wo sich überall Rost gebildet hat. Bergoglio ist solch eine Farbe und Rost, die doktrinelle und moralische Zersetzung, ist absolut überall in der heutigen Kirche zu finden. Dies war wirklich kaum einem vor 2013 klar. Man dachte noch, dass es irgendwo gute, katholische Kardinäle oder Bischöfe gibt, die leider nicht so können, wie sie wollen. Die gibt es aber leider nicht. Denn wenn sie wollen, dann können sie schon. DBK hat die Ehebrecher-Kommunion und die Kommunion für Protestanten zugelassen, aber es ist ihr seit 2006 nicht gelungen die Wandlungsworte  („für viele“) auf die Weisung des letzten und immer noch Pontifex richtig zu stellen. Wir leben praktisch in einer priester- und bischofslosen Zeit, wie damals in der Sowjetunion, wie damals in Japan. Wir brauchen eine Glaubensvermittlung, die nicht stattfindet, weil die Novus Ordo- Priester und Bischöfe in D, A und CH theoretisch und praktisch vom Glauben abgefallen sind und FSSPX sich leider nur um sich selbst kümmert.  Es rettet uns kein Wunder, kein guter konservativer Papst, kein Bischof und keine Kavallerie.  Trotz allem ist dies eine Gnadenzeit, denn durch die Treue, das Leiden und die Betrübnis können wir größere Verdienste vor Gott erwerben, als wenn wir z.B. im Jahre 1876 oder 1957 gelebt hätten. Letztendlich kommt es auf den Zustand unserer Seele im Augenblick des Todes an, der individuellen Seele. Wir werden einzeln gerichtet werden und man wird uns nicht nach Bergoglio fragen. Wie die Märtyrer der ersten Jahrhunderte haben wir die Möglichkeit Zeugnis abzulegen, indem wir, gerade in der Zeit der Apostasie, unser Glaubenswissen und unsere Glaubenspraxis vertiefen, ja, auch durch die Inhalte dieses Blogs.

Auch wenn das nachfolgende Bekenntnis DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) schwer über die Lippen kommt, so muss er etwas gestehen, was ihm recht peinlich ist. Er hat sich lange sehr gewundert, warum er in seiner theologischen Karriere, nach weltlichen Maßstäben gemessen, nicht vorwärts kommt, weil er objektiv:

  1. viel gebildeter,
  2. viel frommer,
  3. viel orthodoxer,
  4. viel tugendhafter als der Rest seiner Kollegen und Kolleginnen war.

Obwohl sich dies nach schrecklichem Eigenlob anhört, so ist es dennoch wahr. Und hier eine Zwischenbemerkung. Ja, man kann in etwas besser sein als sein Gegenüber. Jemand, der beim Bankdrücken 120 kg schafft ist besser als derjenige, der 85 kg schafft. Punkt. Der Schlechtere wird sich aber erzürnen, dass

Man um Gottes Willen so was nicht sagen und in sein eigenes Horn blasen darf!

Warum? Weil er gerne der Bessere wäre, aber es nicht ist und deswegen darf es diese Hierarchie Besser-Schlechter nicht geben, weil er ja dabei schlechter abschneiden wird. So einfach ist das. Menschen, die schlechter ausfallen, lassen das Bessere nicht gelten. Immer. In allem. Jederzeit. Weil Gott aber die summa perfectio – „die höchste Vollkommenheit“ ist, dessen wir teilhaftig werden, wenn wir unsere eigene summa perfectio erreichen, deswegen wird der Teufel uns davon meistens durch andere Menschen abhalten, in irgendetwas besser zu werden, indem er die Kriterien „Besser-Schlechter“  verwirft. Ja, daher kommt die Demokratie mit ihrer Gleichmacherei. Wenn Sie jemanden ganz ehrlich fragen und er/sie Ihnen ganz ehrlich antworten würde, so würde diese Antwort wie folgt lauten:

„Ich habe nichts dagegen, dass etwas besser oder schlechter ist. Nur Du darfst nicht besser als ich sein beziehungsweise ich will nicht schlechter als Du sein.“

Ja, so einfach ist das, womit die Wurzel manch einer Ehekrise aufgezeigt wäre. Aber fahren wir fort.

DSDZ wusste bis 2013 wirklich nicht, dass, um in der Theologie „Karriere“ zu machen, man das Gegenteil von (1) bis (4) sein muss, siehe Bergoglio, also

  1. ungebildet, mit einem „Sowohl-als-Auch aber die Moderne“ – Wissen behaftet,
  2. unfromm und „die Kirche kritisch hinterfragend“,
  3. häretisch-modernistisch oder „nachkonziliar-offen-dialogbereit“
  4. in meistens sexueller Todsünde lebend: Verhütung, Priesterkonkubinat, Sodomie.

Das ausbleibende Fortkommen, wenn man A vertritt, aber ein Nicht-A verlangt wird, ist demnach logisch stringent und rein natürlich geklärt.

Die eigentliche Frage war aber an Gott gerichtet:

Warum bin ich immer noch nicht gut genug, auch wenn ich doch besser als die anderen bin?

Weil die Kriterien Gottes viel höher sind. Deswegen meinte manch ein Wüstenvater, der 40 Jahre in der Wüste verbrachte, auf seinem Todesbett, , dass er erst jetzt anfängt Busse zu tun. Hätte er in den Palästen gelebt, so wäre dies ihm gar nicht aufgefallen. Die eigentlichen Richtlinien und Maßstäbe entdecken Sie erst in der Wüste, weil niemand Ihnen diese verfälscht oder verdeckt. Auch wenn Sie, lieber Leser, liebe Leserin, objektiv gesehen viel besser als Ihr Umfeld sind, was durchaus der Fall sein kann, dann können Sie dennoch, aufgrund der Verrottung der weltlichen und kirchlichen Sitten, noch gar nicht in die objektive Umlaufbahn Gottes gekommen sein. Anders formuliert: In der weltlichen oder der nachkonziliar-kirchlichen Skala können Sie durchaus 9 von 10 erreicht haben, aber auf der Skala Gottes sind Sie erst bei 12 von 100, obwohl Sie schon bei 45 sein sollten. Sie sind der beste Fußballspieler in der Kreisliga, aber Sie qualifizieren sich noch nicht für die zweite Bundesliga, obwohl Sie bald in der Champions League spielen sollen.

Gott wird die verbleibenden Katholiken sehr läutern, damit sie die wahre Lehre und den wahren Glauben weitervermitteln können.

Sanguis martyrum est semen christianorum – „Das Blut der Märtyrer ist der Samen der Christen“, schrieb schon Tertulian.

Wie bei jeder Verfolgung fielen die Schwachen ab und die restlichen Wenigen haben sich so weiterentwickelt und gestärkt, dass sie das Blutzeugnis ablegen konnten, welches zu neuen Bekehrungen führte. Unter dem Strich, global gesehen, lohnt sich das Martyrium sehr. Das haben auch die heidnischen Römer gesehen, dass für jeden getöteten Märtyrer neue Heiden sich zum Christentum bekehren. Aber um zum Märtyrium fähig zu sein, muss man eine bestimmte Entwicklung an Glaubens- und Tugendleben durchlaufen haben. Manche Märtyrer schafften dies im letzten Augenblick und die Bluttaufe des Märtyriums wurde zu ihrer Taufe. DSDZ glaubt aber nicht, dass in den nächsten zwanzig Jahren in D, A und CH wir flächendeckend wie im alten Rom die Gelegenheit zum Blutmärtyrium haben werden. Danach, wenn die islamische Mehrheit die Macht übernimmt, schon. Solche romantischen Vorstellungen muss man für den heutigen Tag ad acta legen. Es kommt eher einer Reinigung der kleinen Verwundungen, bei denen man wie durch kleine Schnittwunden bluten und dabei dennoch nicht umkommen wird. Wir werden alle sehr gereinigt werden, um Gottes Anforderungen zu erfüllen, um den Glauben weiterzugeben, denn nur ein gesunder Organismus ist fortpflanzungsfähig.

Warum ist die Novus Ordo Kirche  im geistlichen Sinne nicht fortpflanzungsfähig?

Weil sie nicht gesund ist, weil nur Wahrheit bekehrt und kein „Sowohl-als-Auch-Gewusel“. Wir werden alle lernen, dass es keine Kompromisse mit der Welt geben kann und dass es nicht genügt, sich im Sessel zurückzulehnen und seine Kirchensteuer zu zahlen. Gott wird uns zur Weitergabe des Glaubens rufen, wenn wir den Glauben kennen und irgendwo, wie auf diesem Blog, muss er weiterverbreitet werden, damit man lernt, worum es dabei geht.  Also:

  • Wir brauchen Glaubensverbreitung.
  • Unser Blog verbreitet den Glauben.
  • Spenden Sie!

Eine regelmäßige, wiederkehrende Spende von  monatlich 10 EUR würde sehr helfen, denn jemand muss spenden, damit jemand anderes schreiben und übersetzen kann. Wert gegen Gegenwert im Sinne der Gerechtigkeit nach der wir alle objektiv gerichtet werden. Amen.

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