Hilary White: Der Skandal der Karmeliten In Rom: Die stillschweigende Zustimmung, die Homohäresie begünstigt. 

edited_Juan Rodrguez Jurez - The Virgin of the Carmen with Saint Theresa and Saint John of the Cross - (MeisterDrucke-14552)
Der unten angegebene Aufsatz stellte den zweiten Teil des Artikels von Hilary White dar, einen Teil, der mittlerweile von The Remant vom Netz genommen wurde. Warum? Weil er dermaßen skandalöse Zustände im männlichen Zweig des Karmeliterordens beschreibt, dass es besser ist diese nicht zu kennen. Diese Zustände sind bekannt und der hier beschriebene Skandal stammt aus dem Jahre 2015.

Worum geht es?

Es geht darum, dass die obersten Oberen des Generalhauses der Unbeschuhten Karmeliter en masse die Dienste der Stricher [männlichen jugendlichen Prostituierten] sexuell in Anspruch nehmen. Als sich die Gläubigen darüber bei der Ordensleitung beschwerten, eine Kopie der Presse zusandten und eine andere der Ordenskongregation, da tat sich etwas, indem der Ordensgeneral sowohl (a) die „Stricher-Patres“ als auch (b) diejenigen, die sich wohl über diese beschwerten, die „Nicht-Stricher-Patres“, versetzte. Die Gläubigen blieben also sowohl ohne (a) als auch ohne (b), doch dies haben sie sich, so wohl der General, selbst eingebrockt und er zeigte ihnen damit, wo der Hammer hängt. Obwohl Hilary White ihre Story mit der Versetzung beginnt, so muss doch dieser etwas vorausgegangen sein, was die Versetzung notwendig machte. Unsere Hypothese: die Gläubigen und nicht „Nicht-Stricher-Patres“ beschwerten sich beim General, dieser machte kurzen Prozess und versetzte alle, wodurch weit mehr Gläubige davon Wind bekamen, weil sie nach den Gründen für die Versetzung fragen. Der General hat sich also ein Eigentor geschossen und wohl die „Aktivität der Laien“, welches das letzte Konzil ja so förderte, unterschätzt.

Das ist natürlich höchst skandalös, bedauerlich, dennoch leider nichts Neues, man füge z.B. das Stichwort „Stricher“ in die Such-Maske bei katholisches. info ein und man werde fündig. Liest man auch die kirchlichen Nachrichten auf Italienisch, so fragt man sich mit der Zeit, ob es noch überhaupt irgendwelche Ordenspriester oder Priester gibt, insbesondere in Rom, die keine Stricher-Dienste in Anspruch nehmen, natürlich vom Geld der Gläubigen. Wir hoffen dennoch, dass sich diese Minderheit noch finden lässt.

Was hat das aber mir Cor orans zu tun? 

Sehr viel, da die männlichen Vorgesetzten und Beichtväter der kontemplativen Orden, wie der Karmeliter, ein dermaßen skandalöses Sodomiten-Leben führen, dass die armen Schwester wirklich niemanden haben, der sie spirituell berät. Sind Sie nämlich eine kontemplative Nonne, die sich in den höheren Bereichen des kontemplativen Lebens befindet, die Pater Poulain SJ beschreibt, dann brauchen Sie wirklich Hilfe und fundiertes Wissen von jemanden, der sich auskennt. Bei einem Karmeliter-Pater, der für seine Stricher aus dem Opferstock bezahlt, ist wirklich keine Hilfe zu finden. Und diese Leute – und das ist das Wichtige hier – stehen hinter der Ordenskongregation, hinter Vultum Dei quaerere und hinter Cor orans. Sie müssen wirklich eins wissen: Sodomiten hassen Frauen. Sie sind zwar zu kurzfristigen Bündnissen fähig und wie richtig Ann Barnhardt sagt, sie hängen sich als Beta-Narzissten hinter weibliche, psychopatische Alpha-Narzissten, aber im Grunde ihres Herzens hassen Homosexuelle Frauen. Sie können sie dennoch sehr gut manipulieren und sich bei ihnen beliebt machen. Wie sehr muss aber ein Ordensmann, der Stricher beschäftigt, die keuschen, heiligen, kontemplativen Nonnen hassen, deren Beichte er vielleicht abnimmt? Sehr, wirklich sehr. Er will sie zerstören, weil er ihre Gegenwart nicht erträgt, weil sie ihm zeigen, was er nicht ist und was möglich ist. Die Karmeliterinnen sind aber diesen Karmeliten untergeordnet und wir sprechen hier vom Generalhaus! Es ist doch nicht möglich, dass Ordensmänner, die ein kontemplatives Leben führen Dokumente die Vultum Dei quaerere und Cor orans vorbereitet hätten. Stricher liebende Sodomiten hingegen schon. Wir erinnern uns hier aber daran, dass der Abstieg in die Homosexualität den Abstieg in den diabolischen Narzissmus bedeutet. Ja, es ist vor allem geistlich, nicht sexuell, dieser Sturz in den Abgrund. Ein „Stricher-Pater“, so wollen wir ihn nennen, begeht nicht nur die schwere Sünde der Sodomie, des Kirchenraubs und des Gottesraubs, er zersetzt auch die Heiligkeit seines Ordens und bringt seinen Schmutz in die Klausur, wo er vielleicht der Hausgeistliche ist. Es ist wirklich sehr schwierig, überhaupt Hausgeistliche für Frauenorden zu finden, die wenigstens ein wenig taugen. Woher sollen sie denn kommen? Und erst recht für kontemplative Orden.  So sieht nun mal unsere Wirklichkeit heute aus.

Alle Orden sind von atheistischen Sodomiten durchsetzt. Diese Leute machen die Lehre, denn ihnen gehören die Hochschulen und Universitäten, diese stellen die „katholischen“ Verlage dar, leiten weibliche Orden, Pfarreien etc.  Vielleicht waren sie in den 1970-gern noch in der Minderheit, jetzt sind sie wirklich in der Mehrheit, insbesondere in Rom, wie Ann Barnhardt oft schreibt.  Es geht aber nicht nur um die Sünde der Einzelnen oder gar der Mehrheit, es geht darum, dass diesen armen Schwestern, welche wirklich für die Welt noch opfern und beten, das Wasser der Heiligkeit abgegraben wird. Denn durch solche Patres und die communicatio in sanctis werden sie selbst verunreinigt. Es gibt wirklich Menschen, welche die Heiligkeit oder den Dreck der Menschen spüren, für welche sie beten. Wir als Kirche sind wirklich ein Organismus und bekommen alles mit.  Sollte jemand zu zartbesaitet sein, um die unten angegebene Informationen zu lesen, dann möge er oder sie es nicht tun. Es ist wirklich bestürzend.

Wenige Tage nach dem unglaublichen coming out des vatikanischen Monsignore Krzysztof Charamsa trifft ein anderer lautstarker Homosexuellen-Skandal mit dem Generalkapitel der Unbeschuhten Karmeliten in Rom das Herz der katholischen Kirche. Der Bericht von Fabrizio Peronaci im Corriere della Sera vom 8. Oktober betrifft die Katholische Pfarrei Santa Teresa d’Avila in der Stadtmitte Roms, exakt im Jahr des 500. Jahrtags der Geburt ihres Gründers. Die Beschuldigung ist sehr ernst. Die Ordensoberen sollen mindestens einen der Patres des Generalkapitels gedeckt haben, der verdächtigt wird, sich lange Zeit  im Umfeld der Männerprostitution in der nahe gelegenen Villa Borghese aufgehalten zu haben. Überdies sei – wieder nach einer Reportage in Corriere della Sera – der Seiteneingang der Kurie in der Via Aniene dank der Mittäterschaft eines Portiers unbewacht gewesen um zu ermöglichen, dass des nachts heimliche Gäste aus- und eingehen konnten.

Diese Geschichte wäre unter absoluter Geheimhaltung vorübergegangen, wenn der General der Karmeliten, Pater Saverio Cannistrà, nicht vor dem Sommer die plötzliche Entscheidung getroffen hätte, Nägel mit Köpfen zu machen, indem er nicht nur die vier Patres der Kuria, einschließlich des einen unter Verdacht, sondern auch die anderen drei Priester der Basilika, die nichts mit der rauen und peinlichen Angelegenheit zu tun haben zu versetzen: Den Gemeindepfarrer, Pater Angelo Ragazzi, der nach Triest ging, den stellvertretenden Gemeindpfarrer, Pater Alessandro Donati, bestimmt für Brüssel, und den Hilfspfarrer Pater Ferdinando Taboni.

Die unerwartete und unangemessene Versetzung hat eine wahre Revolte der Gemeinde der Kirche Santa Teresa ausgelöst, die sich ihrem Gemeindepfarrer und den anderen beiden Prälaten verbunden fühlen. Im letzten Juni unterschrieben 110 Unterzeichner einen ersten respektvollen, aber tiefempfundenen Aufruf an den Ordensoberen, Pater Cannistrà, mit dem sie, nachdem sie ihre „Bestürzung und Erstaunen“ für die „ungewöhnliche Versetzung der gesamten Priesterschaft“ ausgedrückt hatten, um ein klärendes Treffen in Gegenwart des Bischofs des nördlichen Teils der Diözese, Guerino Di Tora, baten.

Diesem ersten Brief, der unbeantwortet blieb, folgte ein zweiter, datiert vom 13. Juli 2015, diesmal förmlicher, gerichtet sowohl an den Vorsitzenden der Ordenskongregation, als auch an den Generalvikar, Agostino Vallini, an den Präfekten der Kongregation für das geweihte Leben, Braz De Aviz, und, zur Kenntnisnahme, an „Seine Heiligkeit‟ Papst Franziskus und den Vatikan-Staatssekretär, Paul Parolin.

Darin wiederholen die 110 privaten Bürger, vertreten durch ihren Sprecher Guiseppe de Ninno, ihre Bitterkeit über die unerklärliche Versetzung ihrer geistlichen Leiter und ihre Bestürzung bezüglich der inoffiziellen Version die sie erhalten hatten, gehen auf die Verdienste ein und prangern die Tatsachen offen an, die ihnen leider bekannt sind:

„Wir haben Fakten von ernster moralischer Wichtigkeit erfahren, die wohl von einem hohen Repräsentanten des Generalkapitels kommen, die mit einer Vielzahl von Details von Laien erzählt wurden, die direkt beteiligt waren, die in die Kategorie ‚verletzliche Erwachsene‛ gehören könnten und in den kürzlich veröffentlichten kanonischen Bestimmungen betrachtet wurden, Erneuerer hinsichtlich Unterlassungshandlungen, die man mit Bischöfen und Prälaten im Allgemeinen in Verbindung bringen kann.‟

Die Gemeindemitglieder von Santa Teresa geben bekannt, dass sie vom Hörensagen und von Angesicht die verschiedenen Stadien der Geschichte kennen [und] schreiben:

„Wie Sie wissen, ehrwürdiger Väter, und wie wir selbst von einer weltlichen Hauptperson der verwerflichen Sache erfahren haben, wurde ein voller Aktenordner mit der Geschichte schändlicher Vorkommnisse und Stellungnahmen in Bezug auf die Priester an Seine Eminenz, Kardinal Vallini übergeben, der, soweit wir wissen, es nicht in Betracht zog, den zuvor erwähnten haupt betroffenen Laien zu empfangen und sich darauf beschränkte, Ihnen, Pater Cannistà, den Hinweis zu geben, kein Treffen mit Mitgliedern der Pfarrgemeinde anzuberaumen, die zu verschiedenen Punkten eine Anfrage gestellt hatten.‟

An diesem Punkt verurteilen die Unterzeichner unmissverständlich den Mantel des Schweigens, der sich auf die Sache legte, indem sie den paradoxen – zumindest paradoxen – Charakter der Situation unterstrichen, in der sie sich befanden:

 „Wir haben bis heute darauf gewartet, dass zumindest von einem der Empfänger des vorliegenden [Schriftstücks] eine Empfangsnotiz kommt; unglücklicherweise wurden wir mit einer Wand des Schweigens konfrontiert, die den deutlichen Eindruck macht, konspirativ zu sein: in einer Zeit, in der die Kirche den Dialog mit allen religiösen Gemeinschaften nicht scheut, und wenn sie noch so weit vom Christentum entfernt sind, tut es uns wirklich Leid zu sehen, wie unsere respektvollen Anfragen der Gläubigen ignoriert werden.‟

So drücken die Gemeindeglieder von Santa Teresa d’Avila all ihre Bitterkeit darüber aus, nicht einmal eine Empfangsnotiz erhalten zu haben, geschweige denn, wie immer Corriere della Sera berichtet, dass „der Priester, welcher für die in Frage kommenden schändlichen Taten verantwortlich ist‟, [und] die „Behandlung von Spezialisten‟ brauche, „einfach an einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden konnte‟, während „Behandlung für schuldlose und unschuldige Ordensleute‟ reserviert ist.  Die Antragsteller beschließen den Brief mit einer Art Ultimatum, in dem sie warnen, dass sie vor ihrem Gewissen nicht erlauben können, dass die ungerechte und skandalöse Affäre mit Straffreiheit zum Schweigen gebracht wird:

„Es steht uns nicht zu, daran zu erinnern, wenn es das kanonische Recht vorsieht, in Form von Sanktionen … Wo zu uns kein Signal kommt, wären wir unfähig, den Skandal zu verhindern, der bis jetzt von Ihnen, Ehrwürdige Väter, gedeckt wird, damit er nicht die Mauern der Kirche verlässt und bis in die Massenmedien gelangt; vielmehr sagt das Evangelium: die Skandale müssen sich selbst offenbaren …‟

Diejenigen, welche direkt betroffen sind, und heute von dem Skandal überwältigt wurden, und von Corriere della Sera befragt wurden, haben das Anliegen abgelehnt, ohne eine befriedigende Erklärung zu geben. Monsignore Di Tora beschränkte sich darauf, die „heiße Kartoffel‟ auf den Orden zu schieben, indem er erklärte:

„Auch ich erhielt den an Kardinal Vallini gesandten Brief zur Kenntnisnahme. Der Karmeliterorden entscheidet über die Versetzung der Patres.‟

Wohingegen Pater Raffaele, Sekretär von Pater Cannistrà  und berechtigt, die Haltung des Generalkapitels zu dem Fall darzustellen, sich selbst rechtfertigte, indem alles lediglich mit einer bloßen internen Reorganisation rechtfertigte: „Die Versetzungen? Kein Skandal, sondern vielmehr die Konsequenz einer Neuorganisation unserer Struktur, in Bezug auf die sich verändernden Bedürfnisse des Ordens.‟

Die schockierenden Stellungnahmen des Polnischen Monsignore Krzysztof Charamsa, die Organisation einer Konferenz von LGBT-Katholiken hinter verschlossenen Türen in Rom, gleichzeitig mit und als Herausforderung für die entscheidende gewöhnliche Synode über die Familie, unter Teilnahme des mexikanischen Bishofs Raúl Vera López, und zu guter Letzt dieser neue Homosexuellen-Skandal, der eine wichtige Pfarrei im Herzen Roms einbezieht, scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein, dieses viel größeren und ernsteren Phänomens, das von dem Krakauer Priester, Don Dariusz Oko in einem sehr bekannten und diskutierten Artikel, ursprünglich 2012 in dem polnischen Journal Fronda  als „Homohäresie‟ verurteilt und daraufhin in dem deutschen theologischen Journal Theologisches veröffentlicht wurde.
Darin schreibt der Autor wie,

„Das Problem der Homoideologie und der Homolobby existiert nicht nur außerhalb der Kirche, sondern es ist auch in ihrem Inneren gegenwärtig, wo die Homoideologie zur Homohäresie wird.‟

Homohäresie also, nach den Worten von Don Oko als „eine Zurückweisung des kirchlichen Lehramtes der katholischen Kirche über Homosexualität.‟ In diesem Sinne:

„Die Unterstützer der Homohäresie‟ stellt der polnische Priester fest „akzeptieren nicht, dass die homosexuelle Tendenz eine Persönlichkeitsstörung ist. Sie stellen in Frage, ob homosexuelle Akte gegen das Naturrecht sind. Verfechter der Homohäresie sprechen sich für das Priestertum für Homosexuelle aus. Homohäeresie ist eine kirchliche Version der Homosexualität.‟

Seine Worte, mit denen er vor den Risiken einer nachgiebigen Haltung gegen die „Arroganz‟ der Gay-Lobby warnt, erscheinen heute aktuell wie immer:

„Als ein Ergebnis entsteht eine schreckliche Situation: die Erhaltung des Homo-Netzwerks ist wichtiger als das Schicksal von Jungen und Mädchen, als das Schicksal der gesamten Kirche. Würde dies in vollem Bewusstsein getan, wäre das Hochverrat an der Kirche (…) Wenn die Lobby der Homosexuellen existiert und und irgendeiner kirchlichen Struktur etwas zu sagen hat kommt das daher, weil wir uns zurückziehen, zurücktreten, etwas vorgeben und so weiter. (…) Die Gläubigen fragen sich spontan wie es möglich ist, dass die Gemeinschaft der Kirche ihre Glaubwürdigkeit behält, wenn sie solch eine Situation toleriert. Wenn wir a priori akzeptieren, dass es keine Lobbyisten unter den homosexuellen Priestern gab, gibt oder je geben wird, ist es genau das, mit dem wir dieses Phänomen unterstützen. Die Lobby der homosexuellen Priester wird auf diese Weise nicht bestraft und stellt eine gravierende Gefahr dar.‟

In der zunehmend ernsten Situation, der sich die katholische Kirche von heute gegenüber sieht, angegriffen von ihren Feinden von außen und sogar von innen – nehmen wir die Worte der Gemeindglieder der Pfarrei Santa Teresa d’Avila auf – „ist es notwendig, dass die Skandale offenbar werden …‟ und dass die höchsten Hierarchien der Kirche gegen die abscheuliche vice versus [und umgekehrt]-Natur donnert, bevor sich der tödliche Virus der Homohäresie weiter in dem bereits ernsthaft geschwächten Leib der Kirche vermehrt.

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