Dariusz Oko: „Mit dem Papst gegen die Homohäresie“ durchaus lesenswert

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Anbei als Pdf-Datei stellen wir eins berühmten Aufsatz von Hdw. Dariusz Oko, einem polnischen Priester und Privatdozenten an der Päpstlichen Hochschule in Krakau, wie er im Jahre 2012 in der „guten, alten Benedikt-Zeit“ veröffentlicht wurde. Dass dieser Aufsatz über die Bedrohung der Kirche durch Homosexuelle in einer Zeitschrift publiziert wurde, die vom homosexuellen David Berger betrieben wurde, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Der Aufsatz selbst ist lesenswert, aber kein must have. Es zeigt sich, wie naiv doch es von Oko war gerade vom Benedikt XVI Hilfe zu erwarten. Wir glauben aber, dass Pater Oko hier manche Begriffe verwechselt, denn Sodomie eines Priesters ist noch keine Häresie. Auch das Leugnen der katholischen Lehre über die Homosexualität ist keine Häresie sensu stricto, da die Sündhaftigkeit der Homosexualität kein Dogma ist, weil es keine geoffenbarte Glaubenswahrheit betrifft. Homosexualität ist eine sexuelle Perversion, ist schwer sündhaft und der Leugnung dieser Tatsache kommen sicherlich schwächere Zensuren zu.

Wie auch immer. Pater Oko hat natürlich Recht und er beschreibt natürlich die polnischen Zustände seiner eigenen Erzdiözese Krakau, die lange Zeit vom ehemaligen päpstlichen Sekretär und dem späteren Kardinal Dziwisz regiert wurde. „Nachtigall ick hör dir trapsen“. Ja, Sie haben die Anspielung richtig verstanden. Es gab Gerüchte, ein Video-Bekenntnis eines Strichers, das von youtube verschwunden ist, der angeblich ein Foto zur Verfügung hatte. Vielleicht stimmt es, vielleicht ist es gelogen. Kardinal Dziwisz hat in Krakau alles andere als guten Eindruck hinterlassen. Der Enthüllungsjournalist, Geschäftsmann und ehemaliger Abgeordneter des polnischen Parlaments der dieses Interview aufgenommen hatte, kam wegen anderer Sachen in den Knast, wo er einsitzt und DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) weiß nicht, wie diese Dziwisz-Angelegenheit, echt oder unecht, endete, zumal Krakau einen neuen Erzbischof hat. Manchmal ist sogar er zu müde in dem klerikalen Sumpf zu wühlen. Die Homo-Mafia ist also überall, auch in Polen und solche McCarricks gibt es auch woanders und der Vatikan hat ihre Akten. So können sie jederzeit „hopps“  genommen werden. Die Kleriker und Priester, die betroffen sind, schweigen oder erpressen ihre Peiniger. Natürlich ist es viel einfacher und bequemer die eigenen Seminaristen oder Mitpriester zu belästigen, weil man nicht unter das Strafgesetzbuch fällt und man dies später als „einvernehmlichen Sex unter Erwachsenen“ darstellen kann. Sodomie ist nicht mehr strafbar und man kann davon ausgehen, dass sie schweigen werden. Seminare scheinen also Selbstbedienungsläden für schwule Prälaten zu sein. Schade. Aber durch diese McCarrick-Sache will man neue Berufungen verhindern. Welcher junger Mann wird denn jetzt noch eintreten wollen?

Ann Barnhardt hat aber recht, dass eine homosexuelle Beziehung unter Klerikern ein Machtspiel ist. Der gebrauchte hat auch Macht. Er kann erpressen oder eine Abfindung verlangen. Ann Barnhardt sagt auch, dass diese Seminaristen ganz genau wussten, worauf sie sich einließen. Denn wie kann man sich „ganz zufällig“ in einem Bett mit einem Bischof oder einem Kardinal einfinden? DSDZ ist es bislang nicht passiert. Also ein wenig Wahlmöglichkeiten hat man schon. Was sagt das aber über unsere Priesterschaft aus? Wir betreiben hier zwar ein permanentes Priester-Bashing, aber manchmal sind wir sogar sprachlos. Im Gegensatz zu den USA gibt es in Deutschland kaum Seminaristen, was natürlich nicht bedeutet, dass in Deutschland keine „amerikanischen Zustände“ herrschen. Die herrschen leider überall, wie man jetzt überall liest. Ohne die Aufgabe des Novus Ordo wird sich nichts ändern und deswegen lässt Gott dies zu, damit wir zu ihm zurückfinden. Die nachkonziliare Priester- und Bischofsgeneration muss aussterben. Wenn man sie hängen würde, würde es nicht so lange dauern und vielleicht wird es noch dazu kommen. (Noch Ironie). Wer weiß. Kardinal Parolin hat manch ein Ass im Ärmel. Warten wir es ab.

Der Aufsatz von Dariusz Oko befindet sich hier:

Oko, Mit dem Papst gegen Homohäresie

 

P.S. Wir begrüßen unsere Leser aus dem Vatikan (sic!), die in den letzten Tagen uns gehäuft und unverdeckt besuchen. Falls Ihr die Guten seid – tut etwas, falls Ihr die Bösen seid – Gott wird auch strafen, zuerst mittelbar durch Menschen. Denn eine katholische Restauration wird folgen, wie die Pendelbewegung. Nach jeder Aktion kommt die Reaktion, nach jeder Revolution die Restauration. Ihr steht auf verlorenem Posten.

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