Mister X., Egal wie Sie darüber denken, wie schlimm die Korruption ist, es ist noch schlimmer.

„We are beating this horse to death“, sagt der Amerikaner, nicht mit flogging a dead horse, zu verwechseln. Das Erstere könnte man auf Deutsch bildungssprachlich und tierfreundlich mit „wir wollen das Thema vertiefen“ übersetzen. Ja, wir sind es auch leid über sodomitische Prälaten und ihre Skandale in der nachkonziliaren Kirche berichten zu müssen, weil es aber außer uns kaum jemand auf eine theologisch vertiefte Weise tut, so müssen wir dieses Los auf uns nehmen. Aber zum Erwachsenwerden gehört die Welt zu betrachten, wie sie nun mal ist. Die frommen Seelen, welche dauernd auf gloria.tv oder ähnlichen Foren ständig posten:

  • „Es ist von der Presse aufgebauscht und antikatholisch.“
  • „Es ist nicht bewiesen und vermeintlich.“
  • „Man soll nicht richten.“
  • „Es sind gute Priester, die es so schwer haben.“
  • „Es ist unsere Schuld, weil wir zu wenig für sie gebetet haben.“

wollen sich einfach der Wirklichkeit nicht stellen. Warum? Weil ihre innere heile Welt es ihnen ermöglicht katholisch zu bleiben und anderen mit erhobenen Zeigefinger moralisch zu belehren. Originalton gloria.tv:

„Ausdrücke wieder „Der gescheiterte Priester“ sollte man bitte schön nicht verwenden. Der Herr kann auch auf krummen Linien gerade schreiben! Uns ist nicht erlaubt zu richten!“

Die äußere und tatsächliche Wirklichkeit der Kirche ist zu schrecklich. Ja, sehr viele werden während des Bergoglio-Pontifikats und später den Glauben verlieren, der Herr wird uns durchsieben wie Weizen.  Je mehr man aber in die Tiefen des klerikalen Lebens vordringt, desto schlimmer und dunkler wird es. In der Hölle gibt es auch Schattierungen des Grauens, da Höllenleiden auch hierarchisch abgestuft sind. Der unten angeführter Text in der kongenialen Übersetzung von davillatollkuehn stammt sicherlich von jemanden, der ein tiefes Insiderwissen über das Kirchenleben und zwar nicht nur in den USA sondern auf der ganzen Welt, besitzt. Es ist dennoch sehr tröstlich, dass jemand, wie der Autor dieses Textes, den wir Mister X. nennen möchten, der diese Einblicke hat seinen Glauben bewahren konnte. In ihrem letzten Beitrag schreibt Hilary White, dass jetzt offensichtlich wird, dass die Sodomiten vor allem Apostaten waren, dass sie in allem, was den Glauben anbelangt, gelogen haben, wie sie über ihr Privatleben logen. Manche wird es aufrütteln, die meisten leider in ihrer eigenen Dekadenz bestärken. Man hat ja die Wahlfreiheit und einen freien Willen.

Warum ist es so?

Weil 90% der Katholiken die Religion zur Rechtfertigung ihres Lebens verwenden und nicht umgekehrt.

„Ich bin gut, denn ich bin katholisch, denn ich gehöre der ältesten und erfolgreichsten Religion der Welt an und kann daher mit erhobenen Zeigefinger herumstolzieren.“

Man macht die Religion zum Helfershelfer seiner selbst. Dabei sollte es gerade umgekehrt sein. Die McCarrick-Affäre und der Pennsylvania-Report zeigen die traurige Wahrheit wohin die welt- und umweltfreundliche Wohlfühlreligion, d.h. der nachkonziliare Katholizismus, wirklich führt: in den Abgrund der Dekadenz und des Verbrechens. Sicherlich gab es in der Kirchengeschichte schon Zeiten, wo ganze Orden degenerierten: (1) die Tempelritter, die sich der Sodomie und dem Satanskult hingaben, (2) der Deutsche Ritterorden im XIII bis XV Jhdt, der seine Nachbarländer Polen und Litauen überfiel und versklavte, wo in der Burgstadt Marienburg es sogar ein Bordell für die (heterosexuellen, na Gott sei Dank!) Mönchsritter gab. Ja, alles wahr. Der Templerorden erholte sich nach seinem Verbot 1312 nicht und sein okkultes Wissen existierte im Untergrund weiter bis es von Freimaurern und anderen ausgekramt wurde, die Reformation hingegen setzte 1525 dem Deutschen Ritterorden, den es nominell noch gibt, in Osteuropa ein praktisches Ende. Aber es waren trotzdem Einzelfälle. Jetzt betrifft es die ganze Kirche. Dieses Ausmaß hat es noch nie gegeben, denn es ist dieselbe Krankheit des Deuterovatikanismus, die sich im ganzen Körper verbreitet.

  1. Zuerst die Zweideutigkeit der Liturgie.
  2. Dann die Zweideutigkeit der Dogmatik.
  3. Anschließend die Zweideutigkeit der Moral und der persönlichen Moral.
  4. Anything goes! Gott liebt Dich so wie Du bist!

Weiß man es im Vatikan denn, wie es wirklich steht?

Natürlich weiß man es, man wird ja dauernd informiert, man hat seine Leute und Diplomaten, die manchmal einen sehr guten Dienst tun und dazu noch gläubig sind. Wenn man es aber weiter so laufen lässt, unter Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. so bedeutet es, dass man es so haben will. Punkt. Man bringt bewusst sein Ende herbei. Unter Bergoglio kann diesbezüglich kein Zweifel bestehen. DSDZ glaubt, dass für Gott dieses ganze Novus Ordo Gedöns so beleidigend ist, dass er die ganze irdische Kirche in Schutt und Asche legen wird, bevor er auf den Ruinen etwas Alt-Neues wieder sprießen lässt. So ist es im AT gewesen, so war es nach 1945 in Deutschland. Erst der völlige Untergang, die nachfolgende Besetzung machte vielen, bislang gläubigen NS-Anhängern klar, wie schlimm die Nazi-Ideologie, eine Gegenreligion natürlich, wirklich war. Hätte Deutschland auf wundersame Weise einen Separatfrieden geschlossen, hätte es sich diplomatisch aus der Affäre gezogen, so wäre dieses NS-Denken niemals eingebrochen. Eine ähnliche Entwicklung hat es im Ostblock nach 1989 gegeben, so wird es auch dem Novus Ordo-Paradigma ergehen. DSDZ glaubt, dass wir uns im Novus Ordo Land in der frühen Andropow-Ära, so um 1983 befinden. Bis zum Mauerfall wird es noch einiges brauchen. Es waren die Tiefen des Kriegsrechts in Polen, wo wirklich niemand daran glaubte, dass schon sechs Jahre später, 1989, der ganze Spuk zu Ende sein würde. Niemand! Wie unter Andropow nur die Minderheit an den Kommunismus geglaubt hatte – es ging den Meisten um den nackten Machterhalt – so verhält es sich auch in der heutigen Kirche. Kaum jemand glaubt an Gott, an die „Früchte des Konzils“, man möchte seine Macht erhalten, welche das meistens sodomitische Lotterleben ermöglicht. Man könnte die amerikanischen Namen mit deutschen, österreichischen oder schweizerischen Bischofsnamen ersetzen, doch wir haben zu wenig Insiderwissen, um es tun zu können. Warum sollte es bei uns besser sein als in den USA? Aber in Deutschland und in Österreich kommt nichts raus, weil der staatskirchliche Deckel darauf ruht und ein Sodomit outet einen anderen Sodomiten höchst selten. Das ist eine Todsünde, die nicht vergeben wird, außerdem ist man froh jemanden erpressen zu können. Ja, es ist schrecklich, und deswegen muss jemand Gott für all das, was passiert Gebet, Buße und Sühne bringen und zwar nicht, um „den armen sodomitischen Prälaten, die es so schwer haben, weil wir zu wenig für sie beten“ zu helfen, denn sie haben sich selbst ihren eigenen Strick gedreht, sondern um der Gerechtigkeit Gottes, so gut es geht, Genugtuung zu leisten. Und in diesem Sinne lesen wir den folgenden Artikel und vergessen nicht für den Übersetzer davillatollkuehn zu beten: Ave Maria...

Quelle:  Peter Kwasniewski 15. August 2018

Jemand, der die kirchliche Szene seit langen Jahren beobachtet, schrieb mir, um seine Perspektive auf die umfassendere Bedeutung des McCarrick-Skandals zu teilen. Mit seiner Erlaubnis mache ich hier seine Gedanken bekannt, die für die Veröffentlichung leicht bearbeitet wurden.

Die meisten Kommentatoren verstehen nicht im Ansatz die wahre Natur des Problems.

Die Bande der kriminellen Nancy Boys [Slangausdruck für Homosexuelle] ist dasselbe Syndikat, das jahrzehntelang unermüdlich daran gearbeitet hat, die Integrität der lehrmäßigen, moralischen, sakramentalen, liturgischen Kirche zu untergraben. Diese Männer – McCarrick, McElroy, Wuerl, O’Malley, Mahony, Cupich, Tobin, Farrell, Lynch, Weakland, Paglia, Maradiaga, deren liebenswertes Sprachrohr James Martin, Thomas Rosica, und viel zu viele andere, auch diejenigen, die ihr ewiges Schicksal angetreten haben, wie Lyon, Boland, Brom – sind die gleichen, die Katechese, Theologie, Liturgie und – am offensichtlichsten – das Bekenntnis der Kirche zum unveränderlichen moralischen Gesetz, wie wir im Amoris Laetitia Debakel und all dem, was damit verbunden war und dem folgte, destabilisiert und verfälscht haben. Wir müssen die Punkte verbinden und dürfen nicht vorgeben, geschockt zu sein, wenn wir beispielsweise Versuche sehen, Humanae Vitae durch eine irrige Lehre über das Gewissen „neu zu interpretieren“, oder den klerikalen Zölibat abzuschaffen,  oder weibliche Diakone einzuführen.

Die Sünden dieser Bande von Verschwörern als nichts anderes als ein erneutes Wiederauftreten der Sexskandale der Vergangenheit zu behandeln, würde bedeuten, ihre wahre Ungeheuerlichkeit aus den Augen zu verlieren. Dies sind nicht nur Männer von schlechtem moralischen Charakter; Sie sind vom Glauben Abgefallene, und sie versuchen, die Kirche nach dem Bild ihres eigenen (Glaubens)abfalls zu erneuern. Die Kirche ist seit Jahrzehnten vor unseren Augen in Zeitlupe zertrümmert worden, und nur wenige können beginnen zuzugeben, das wir jetzt mit einer zersplitterten Kirche in wirklichen Bruchstücken konfrontiert sind. Die Nancy Boys haben ihren Vernichtungsfeldzug mit einer Art von hierarchischer Gewalt geführt. Es ist nicht dieser oder jener Aspekt der Kirche, der korrupt ist; Die Verwesung ist jetzt überall. Es ist eine Fäulnis, auf der noch immer die McCarrick Bande diniert, wie Maden, die sich an einer Leiche gütlich tun. Um zu hören, was gut meinende Menschen sagen, muss Bergoglio ein Aufklärungsgremium zur Neuordnung der Dinge einsetzen, was  Alice im Wunderland Wahnsinn ist. Es ist, als würde Himmler die Verantwortung für Nürnberg übernehmen.

Wir brauchen keine Bischöfe, die öffentlich Buße tun (obwohl es eine gute Idee für ihre Seelen wäre und längst überfällig ist); Wir brauchen keine bischöflichen Untersuchungen; Wir brauchen keine neuen Verfahren und neuen Richtlinien. Dies alles schreit nach entlastendem Freispruch. Bischöfe, die sich an ihre Brust schlagen und zurückkehren, um nichts gegen den offensichtlichen Abfall im Herzen der Kirche zu tun, werden die Probleme nicht lösen.  Was wir brauchen ist die Identifikation, die Anklage und die Beseitigung der Apostaten. Wir brauchen eine Beteuerung des Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Glaubens. Um dieses Durcheinander zu bereinigen, müssen wir mehr aufräumen als den Skandal der Homosexualität mit all den damit verbundenen Ungeheuerlichkeiten. Wir müssen die Apostasie brandmarken und ablehnen, die mächtige und einflussreiche Homosexuelle und ihre Freunde über Jahrzehnte in die Kirche eingeschmuggelt haben.

Nehmen Sie ein Beispiel, das für viele andere stehen kann: Rembert Weakland [Benediktiner, Erzbischof, der Umsetzer der liturgischen Vat. II-Reformen in den USA].

Der Mann, der eine halbe Millionen Dollar an einen ehemaligen männlichen Partner in einem Rechtsstreit zahlte, der sagte, die Reporter, die über sexuellen Missbrauch berichteten „quietschten“, sie würden Berichte über diese Schmähung zerfetzen und in seiner Autobiografie behaupten, dass er nicht wisse, dass Kindesmissbrauch ein Verbrechen ist – Derselbe Mann, der gegen die traditionelle geistliche Musik (Gesang und Polyphonie) arbeitete und moderne Stile und liturgischen Tanz forderte; der, wie eine Quelle, die in Rom zu der Zeit lebt, berichtete, einen zögernden Paul VI dazu überredete, den Novus Ordo Missae voranzutreiben; der das Dokument der Glaubenskongregation Dominus Jesus kritisierte, welches das katholische Dogma über die Notwendigkeit des Glaubens an Christus und die Mitgliedschaft in der Kirche für das Heil bekräftigte; und der die historische Kathedrale vom Heiligen Johannes dem Evangelisten in Milwaukee durch einen nachkonziliaren Umbau buchstäblich  verwüstete, der nur als satanisch beschrieben werden kann.

Es ist ein alles umfassender Umbau. Vor allem das ist es, was die Menschen sehen müssen. Die moralische Verdorbenheit, die lehrmäßige Häresie, die liturgische Verwüstung – all das zusammen. Wenn Sie den Mut haben, jedweder Spur zu folgen, werden Sie feststellen, dass irgendein Angriff auf einen Teil der Kirche, auf einen Aspekt ihres Lebens, auf einen Bestandteil ihrer Tradition, schon bald auch mit einem Angriff auf die anderen Teile verbunden ist oder sein wird. Das wirklich „nahtlose Gewand“ ist der Katholizismus in seiner Gesamtheit. Entweder Du hast ihn ganz oder gar nicht.

Das geistliche Leben zu leben – das von Christus inspirierte Leben der Gnade – ist nicht nur eine „Option“ für die katholischen Gläubigen, noch weniger für den katholischen Klerus. Das geistliche  Leben zu leben, ist eine feierliche Verpflichtung vor dem allmächtigen Gott, vor der Kirche und vor dem eigenen Gewissen. Diejenigen, die dieses Leben ablehnen oder versuchen, es  vorzuspielen, werden notwendigerweise in Apostasie fallen. Wir alle, nicht nur die Homosexuellen.

Der Unterschied zu den klerikalen Sodomiten besteht darin, dass diese professionelle Apostaten werden. Es genügt ihnen nicht, an die Sakramente nicht zu glauben; Sie müssen andere dazu bringen, ebenfalls nicht an sie zu glauben. Sie werden nicht aufhören, die Kirche zu verdrehen und zu verstümmeln, bis diese ihre Sünde absegnet, zusammen mit vielen anderen Sünden. Um ihre Ziele zu erreichen, müssen sie das verheerende Chaos auch bis in letzten Winkel der Kirche tragen. Das ist es, was die Gläubigen beenden müssen – vergessen Sie die verachtenswerte Bürokratie der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten mit ihren wohlhabenden Anwälten und cleveren Händlern. Um die Verwüstung zu stoppen fangen wir damit an, ihren Ursprung mit seinem richtigen Namen zu benennen. McCarrick war nicht nur ein raubtierhafter Sodomit, sondern ebenfalls ein Apostat und all seine „Bischofsbrüder“, die von dem Doppelleben wussten und sich immer noch mit ihm ablichten ließen, lachend über den neuesten Schleier, der die Augen der Menschen vernebelte – wissen Sie, diejenigen, die die Videos darüber veröffentlichten, wie bedauerlich das auch alles ist, was für ein Durcheinander, und wissen Sie, es ist nicht halb so schlimm, wie es die Leute darstellen – all diese sind ebenfalls Apostaten. Sie sind Angestellte mit Dienstwagen, die in einer langen Schlange auf dem Weg zu ihrer eigenen Bestattung auf dem ökumenischen Friedhof unterwegs sind.

Man sollte meinen, die kollaborierenden Bischöfe würden es sich zweimal überlegen, bevor sie ihre Bunker verlassen. Doch wie jüngste Tweets, Videos und Artikel gezeigt haben, sind sie seltsam leichtsinnig – ein Beweis dafür, dass sie das Ausmaß unterschätzen, in dem ihre „Narrative“ (wer und was sie sind) nicht mehr überzeugend oder gar wichtig sind. Die Flut wendet sich gegen die privilegierte klerikale Elite und gegen ihre verschwenderischen Rosa [Orig. lavender – steht für Homosexualität] -Lebensstile.

Man muss sich über die absurde Hartnäckigkeit der häufigen Leugnungen in so vielen Fällen wundern, und über den irrwitzigen Umfang, den Menschen bei dem Versuch betreiben, offensichtliche Probleme „wegzuerklären“. Wann wurden die Katholiken so gutgläubig, so wirklichkeitsresistent, eher bereit, alles Mögliche zu tun, anstatt die Trümmer zu betrachten, die ihnen ins Gesicht starren? Warum haben so viele von uns ein Problem eine Schaufel eine Schaufel zu nennen? Die einzige Lösung ist es, wenn Köpfe, viele Köpfe rollen, frei rollen. Mistet den Dreck aus und lasst frische Luft und Sonnenlicht herein!

Die katholische Kirche wird durch den Skandal eines Modernistischen Glaubensabfalls von erschütterndem Ausmaß bis zu ihren Fundamenten hin erschüttert. Wir sind im „2 + 2 = 5“ -Gebiet, und die „konservativen“ Apologeten haben keine wirkliche Antwort darauf, weshalb sie darauf bestehen, die McCarrick-Geschichte als Sex-Skandal zu behandeln. Sie sind mehr wegen eines lügnerischen, maroden, unverantwortlichen Episkopats besorgt als über die täglichen Angriffe auf die Grundlagen des Glaubens, so wie es seit der Zeit war, in der die progressiven Europäischen Bischöfe sich in die Kontrolle des Zweiten Vatikanischen Konzils hineinmövriert hatten, Halbwahrheiten und Mehrdeutigkeiten in dessen Dokumenten ausstreuten, und deren Umsetzung insbesondere im liturgischen Bereich dominierten – was uns alle direkt in die Jauchegrube des Frevels und der Häresie geführt hat, in der wir jetzt schmoren.

Wir halten ein kolossales Problem in unseren Händen, aber es ist nicht unüberwindbar. Die obige Analyse mag hoffnungslos erscheinen, aber ich bin nicht einer von denen, die glauben, dass das kirchliche Verderben gleich um die Ecke lauert. Das Papsttum kann mit einem würdigen Papst in Ordnung gebracht werden. Das Episkopat kann gestärkt werden, wenn dieser würdige Papst Maßnahmen ergreift, um Bischöfe auf der ganzen Welt abzusetzen und zu entmachten und sie durch Männer zu ersetzen, die ihres Amtes würdig sind. Die Seminare können reformiert werden. Die Messe aller Zeiten kann wiederhergestellt werden. Katholische Bildung kann wiederbelebt werden. Die Katechese kann erneuert werden (natürlich nicht mit der neuesten Version des Katechismus).

Sie mögen sagen: All das, irgendetwas davon wäre ein Wunder, eine Menge von Wundern! Und ich sage: Ja, das stimmt. Wunder geschehen, und wir brauchen sie jetzt mehr denn je. Für Menschen ist es unmöglich; aber für Gott ist nichts unmöglich – nicht einmal die Reform des Papsttums, des Episkopats und des Kardinalskollegiums.

Die Reform beginnt dort, wo sie in der Geschichte der Kirche seit jeher begann: mit treuen-gläubigen [Orig. faithful] Laien, treuen Priestern und Diakonen, treuen-gläubigen Ordensbrüdern, treuen-gläubigen Bischöfen – Männern und Frauen, die sich ganz unserem Herrn und dem von ihm gegebenen katholischen Glauben in all seiner lehrmäßigen Integrität, moralischen Stärke und liturgischen Fülle verpflichtet haben.

Ich möchte Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems – und das sollten Sie, jeder Laie, Ordensangehöriger und Kleriker, den Gott in seiner Vorsehung genau zu dieser Zeit in die Welt gestellt hat, auch sein, damit wir zur Gesundung beitragen können. Niemand muss sich in einen permanenten Widerstand stürzen oder in bewegungsloser Verzweiflung erstarren. Es ist Zeit, wie nie zuvor, für eine göttliche Intervention zu beten und mit all unserer Kraft und Geschicklichkeit daran zu arbeiten, das Kommen des Herrn vorzubereiten.

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3 Gedanken zu „Mister X., Egal wie Sie darüber denken, wie schlimm die Korruption ist, es ist noch schlimmer.

  1. „Ja, sehr viele werden während des Bergoglio-Pontifikats und später den Glauben verlieren, der Herr wird uns durchsieben wie Weizen.“
    Ja das stimmt ganz eindeutig obwohl ich Ratzinger für viel gefährlicher halte als diesen doch recht grob gestrickten Klotz aus Argentinien. Eigentlich müßte man als Katholik den Konzilsgeist den Tod wünschen wenn man die Kirche retten wollte. Aber ich sage mir immer mit ruhig und gemach „Schön schreitet die Tochter des Königs einher“.
    Per Mariam ad Christum.

  2. „Ich fürchte der gefährlichste war Johannes Paul II – der Frontman des Konzils.“
    Ich schreibe so wie ich es denke. Außer Johannes Paul I genießen alle Konzilspäpste mein wohlverdientes Mißtrauen denn ich habe mich wirklich mit ihnen beschäftigt und ich mag sie alle nicht.
    Per Mariam ad Christum.

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