Tradition und Glauben

Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (3 von 7)

Tja, keiner der Medjugorje-Seher wurde Priester oder ging ins Kloster. Dafür haben Sie gut gehende Geschäfte und Anteile am Devotionalienhandel in Medjugorje, wie man so hört. Heilig ist etwas anderes, doch ihr Lebenswandel entspricht völlig der „nachkonziliaren Aufwertung des Laienstandes“ sowie „der Aufwertung der Ehe“ gegenüber der Ehelosigkeit. Keine Heiligkeit produziert nun mal keine Heiligkeit, anders als bei Bernadette Soubirous, Katharina Labouré, Melania von La Salette und den Kindern von Fatima.

IV. WIE VIELE BERUFUNGEN SIND AUF DIE „ERSCHEINUNGEN‟ ZURÜCKZUFÜHREN?

    Von den sechs „Sehern‟ von Medjugorje, hat niemand eine Berufung zum Ordensleben erhalten. Drei von ihnen erwähnten, sie würden in ein Kloster eintreten, und zwei von ihnen gingen sogar, dieser unerklärlichen Stimme zu folgen, jedoch verging alles mit der Zeit.

            Ivan Dragičević wurde Kandidat für die Provinz der Franziskaner von Herzegovina. 1981 ging er zu dem Minoriten-Seminar in Visoko, wo er mit den „Erscheinungen‟ fortfuhr. Aufgrund der Tatsache, dass er die Wiederholungsprüfung nicht bestand wurde entschieden, dass er es möglicherweise besser machen könnte, wenn er in das Minoritenseminar von Dubrovnik ginge. Als er in Dubrovnik war schaffte er es, die Wiederholungsprüfung zu bestehen und in das zweite Jahr aufgenommen zu werden, aber er zeigte nicht die selbe Eignung für die Schule wie für die „Erscheinungen‟, und daher kehrte er im Januar 1983 nach Hause zurück.

Dieser Inhalt ist nur für Tageszugang, Zugang 7 Tage, Abo-30 Tage und Abo-1 Jahr Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren
error: Content is protected !!
%d Bloggern gefällt das: