Tradition und Glauben

Medjugorje: Erklärung des Ortsbischofs Ratko Perić (6 von 7)

 

Es war ein Riesenfehler, diesen Pilgerstrom überhaupt zuzulassen. Man hätte es gleich verbieten und die Seher exkommunizieren müssen, wie damals in Heroldsbach (ja, damit machen wir uns neue Feinde), aber dazu war die barmherzige, nachkonziliare Kirche nicht fähig, ferner können pekuniäre Gründe auch eine Rolle gespielt haben, da so die begehrten Devisen ins Land kamen. Und jetzt haben wir, was wir haben.

B – Die Bischofskonferenz von Jugoslawien

            Die Bischöfe von Jugoslawien intervenierten zweimal, 1984 und 1985, und baten sowohl die Priester als auch die Gläubigen, das Urteil der Kirche bezüglich der Vorgänge in Medjugorje abzuwarten, welches nach intensiven Untersuchungen gegeben werde. Daher sollten keine Pilgerreisen organisiert werden, als ob „die Kirche bereits ein positives Urteil ausgesprochen hätte‟.[23]

Die dritte Kommission (1987 – 1990)

            Auf Anregung der Glaubenskongregation verfassten Kardinal Kuharić und Bischof Žanić 1987 ein gemeinsames Kommuniqué in dem sie die Bildung einer dritten Kommission ankündigten und die Gläubigen baten, keine Pilgerreisen zu organisieren, die den Begebenheiten von Medjugorje übernatürlichen Charakter geben würden.[24] Die Kommission bestand aus elf Priestern (6 Patres, 5 Diözesanpriester), vier Psychologen und einer Ordensschwester als Sekretärin.

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