Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 15. Beim Verlassen des Hauses oder der Zelle.

BoschStJeromeInPrayer

Der Alltag besteht aus Alltäglichem, das Banale aus Banalitäten. Zu der großen Versuchung eines Menschentyps, den wir den Romantiker nennen wollen, gehört die Überzeugung, dass Sein Ideal nicht hier und jetzt als das Reale ist, sondern irgendwo fern und unerreichbar existiert.

Was ich traure, weiß ich nicht.

Es ist ein unbekanntes Sehnen,

immerdar durch Tränen sehe

ich der Sonne liebstes Licht. (Möricke, Lass oh Welt)

Dieser Mensch wird niemals den Weg zur Arbeit oder ins Lebensmittelgeschäft mit den „Wegen des Herrn“ gleichsetzen, da diese irgendwo fern und jenseits, sowie unergründlich sind. Die Weltflucht, wie sie im Buche steht, die falsche „Benedikt-Option“, der Abstieg in die Katakomben, um das Hier und Jetzt den Satanisten und/oder sodomitischen Prälaten zu überlassen, über die Ann Barnhardt so oft, obzwar ungerne, berichtet. Die richtige Benedikt-Option und der Grundgedanke der Benedikt-Regel, die Kardinal Bona als Zisterzienser bekannt war, besteht darin, den Alltag so zu „durchgotten“, dass der Unterschied zwischen dem Profanem und dem Sakralen schwindet. Natürlich ist der Gang zum Amt keine sakrale Handlung wie eine Hl. Messe, aber vor solch einem Gang können wir für diejenigen beten, die wir dort treffen werden und an Ort und Stelle beten wir z.B. den Großen Exorzismus, was niemals schadet und die Wartezeit erheblich verkürzt, da der Teufel alles in die Wege setzen wird, damit gerade dieses Gebet in keinen Ämtern gebetet wird. Ja, das sind dann auch die Wege des Herrn, weil Sie den Herrn, insbesondere den eucharistischen Herrn, der mit seiner Gnade in Ihnen bis zur Todsünde anwesend ist, überall hintragen können. Sie werden dann zu einem Christus-Träger, Christophorus, wie einst Maria. Die Mächte der Finsternis werden sich dagegen wehren und sich melden. Und so sagte jemand, der völlig irreligiös ist, gestern zu DSDZ bezüglich dessen Vorhaben:

Gott wir Ihnen da nicht helfen und ein Rosenkranz auch nicht.

Eine sehr interessante Aussage, bei jemandem, der wahrscheinlich die Begriffe „Gott“ und „Rosenkranz“ selten nebeneinander in einem Satz verwendet. Und wer hat durch ihn gesprochen? Jawohl, der Herrscher dieser Welt. Man muss diese Aussage rückwärts lesen. Sie lautet dann:

Gott wird Ihnen helfen. Sie müssen viel Rosenkranz beten.

Und auf diese Art und Weise werden alle unsere Wege zu Wegen des Herrn, wenn wir Seinen Willen tun. Daher sollte man sich das unten stehende Gebet angewöhnen und die Aussagen von Finanzmenschen rückwärts lesen. Amen.

Cum e domo vel cella egrederis.
Vias tuas, Domine, demonstra mihi, et semitas tuas edoce me. Perfice gressus meos in semitis suis, ut non moveantur vestigia mea.
Beim Verlassen des Hauses oder der Zelle.
Deine Wege, Herr, zeige mit und lehre mich Deine Pfade. Vervollkommne meine Schritte auf Deinen Pfaden, dass meine Schritte nicht straucheln.

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