Ann Barnhardt: Wenn Sie „geschieden sind”, ist es aus mit Romanzen

Marriage_at_Cana_(Maerten_de_Voos)_July_2015-1a

Dieser Text ist sozusagen „aus Versehen“ übersetzt worden, weil Eugenia Roth eigentlich etwas anderes in die Sprache der Dichter und Denker (d. h. Deutsch) übertragen sollte, es aber verwechselte. Nun bei Gott gibt es keine Zufälle, sodass wir diesen Text als Aufhänger unserer Sex-Ehe-Zölibat-Wochenendbeilage verwenden möchten.

Worum geht es?

Darum, dass es für Katholiken keine wie auch immer geartete „Scheidungen“ gibt. Sind Sie gültig und rechtmäßig verheiratet, verlässt Sie Ihr Mann/Ihre Frau, geht er/sie fremd, nimmt er/sie Ihnen die Kinder und Sie, als Mann müssen lebenslang für sie und ihren neuen „Lebensabschnittsgefährten“ zahlen, der leider nicht arbeiten will, weil er nicht muss, ihre Ex ebenfalls nicht, Sie zahlen ja Unterhalt, dann ist es sehr ungerecht und tragisch, aber es gibt Ihnen nicht das Recht sich „umzusehen“ oder „sich neu zu orientieren“, kurz und gut mit einer anderen Frau/anderen Mann Sex zu haben. Für Frauen gilt dies auch, obwohl sie seltener an ihren Ex und die neue „Lebensabschnittsgefährtin“ den Unterhalt zahlen. Ehe währt bis zum Tode eines der Eheleute, gleich wie oft sie danach „verheiratet“ waren. Es gibt keine „Scheidung“ in der Kirche und folglich keine „Wiederverheiratung“. Es ist Ehebruch. Punkt. Dass Sie eine neue, moderne, hippe, bergoglianische Eheungültigkeitserklärung erhalten, ändert auch nichts daran, dass Sie weiterhin verheiratet sind. Das bergoglianische Dokument Mitis iudex erteilt Eheungültigkeitserklärung sozusagen „auf Verlangen“, ja die Analogie mit Abtreibung ist hier gewollt, sodass Ehen für ungültig erklärt werden, die weiterhin gültig sind.

Es gibt auch ungültige Ehen, aber wirklich sehr wenige. Wenn z.B. jemand vor der Ehe verschweigt, dass er/sie keine Kinder haben kann – ist die Ehe ungültig. Wenn man etwas verschweigt, was, hätte die Gegenseite es gewusst (Psychische Krankheit, Knastaufenthalt, wilde Vergangenheit als Angestellte im Bordell oder als Escort-Boy), sie den Gegenpart nicht geheiratet hätte – ist die Ehe ungültig. Manche Menschen sind psychisch zu krank oder geistig zu zurückgeblieben, um heiraten zu können. Tun sie es dennoch, ist die Ehe ungültig. Ehe unter Zwang, weil der künftige Schwiegervater mit dem Schrotgewehr hinter dem Bräutigam steht (die Braut ist schwanger) – die Ehe ist ungültig. Es gibt also wirkliche Gründe, um eine Ehe für ungültig zu erklären. DSDZ wird darüber mal wirklich ausführlich und fachmännisch schreiben, aber dieser Sachverhalt der Ungültigkeit trifft vielleicht auf 1% aller geschlossenen Ehen zu. Der Rest ist GÜLTIG. Menschen, die eine bergoglianisch-getürkte Eheungültigkeitserklärung erhalten oder sich diese sonst wie verschaffen, (Geld vermag viel, auch bei Kirchengerichten und wir schreiben nicht besonders bei Kirchengerichten, obwohl wir es könnten) sind, wenn sie gültig verheiratet sind, weiterhin verheiratet. Die Kirche stellt etwas – das Vorhandensein der Ehe – fest. Sie macht nichts noch macht sie etwas weg. War die Ehe von vornherein ungültig, fand sie niemals statt, weil z.B. der Ehekonsens fehlte, dann gibt es keinen Grund sich weiterhin zu quälen. Ist sie gültig und fand sie statt, dann muss man sich quälen. Trennt man sich, dann darf man niemanden, solange die andere Ehehälfte lebt, heiraten, weil man immer noch verheiratet ist. Es zählt die Wirklichkeit, wie Gott sie sieht, nicht wie wir es gerne hätten. Wurde die Ehe gültig geschlossen, dann gesellte sich Christus zu den Brautleuten hinzu und sie erhielten die Standesgnade es miteinander auszuhalten. Deswegen ist Ehe ein Sakrament und zwar unter Getauften immer, nicht nur unter Katholiken. Haben Sie irgendjemand (Protestanten, Moslem, Atheisten, Voodoo Priester) kirchlich geheiratet, dann sind Sie als Katholik an diese Ehe gebunden. Für Sie gilt: keine Ehe mehr. Mit niemanden. Dass Schlimme aber mit Bergoglio besteht darin, dass  er Sünde zur Tugend umetikettiert, obwohl der Inhalt derselbe bleibt. Sünde bleibt Sünde, gleich, was der Antipapst dazu sagt. Leider werden sehr viele Menschen aufgrund von Mitis iudex Ehebruch, sprich Todsünde, leben, weil sie zwar das kirchliche Papier erhalten werden, aber sie dennoch wissen werden, dass ihre Ehe gültig war.

Wer gibt denn so oft die Ungültigkeitserklärung auf Verlangen?

Die Sodomiten und Konkubinarier in den Ordinariaten. Die sind ja davon überzeugt, dass man ohne Sex nicht leben kann. Sie wollen „den Menschen helfen“, damit diese Menschen wieder, vermeintlich legal, Sex haben können. Sonst ist das Leben nicht lebenswert. Sie wollen auch das Maß der Sünde vollenden, denn je mehr Todsünde. desto, aus der satanischen Sicht, besser. Natürlich ist es nach einer vollzogenen Ehe, die einige Jahre gedauert hatte, sehr schwierig und heroisch wieder alleine und zölibatär leben zu müssen. Denn man hat das Verheiratet-Sein geplant und kein Mönchstum. In diesem Falle kann man  wirklich davon ausgehen, dass man von allen verlacht wird: von Priestern, von Eheleuten, von in wilder Ehe lebenden, von Unzucht treibenden, von Singles, von allen. Aber das muss man als Katholik tun, um Christus und seinem Kreuz nachzufolgen. Die Wunden heilen, Geschlechtstrieb kann sublimiert werden. Alles ist besser als Todsünden und die anschließenden Höllenqualen, wenn man in diesem Zustand stirbt. Aber eine Todsünde zieht die nächste nach sich, sodass man immer mehr den Verstand und das geistliche Lichte verliert, um sich auf dem Totenbett bekehren zu können. Sünde macht nämlich dumm und Sühne muss auch für die Sünden geleistet werden, auch wenn sie bereut und gebeichtet wurden. Also planen Sie jetzt nicht ihre Zwei- Dritt- oder Viertehe mit viel Sex weiterführen zu können und kurz vor dem Tode, z.B. durch einen Piuspriester oder einen anderen „richtig guten traditionellen Priester“ gegen eine großzügige Spende sich mit Gott zu versöhnen. Sie können es nicht erleben und Gott lässt sich nicht austricksen, weil er in diesem Leben und in der Ewigkeit am längeren Hebel sitzt. Amen.

 

Eine ganze Zeit lang hatte dies oberste Priorität. Es ist Zeit. Tatsächlich ist es längst höchste Zeit.

Eines der Schlüsselprobleme hinsichtlich des ganzen Megaproblems der „Scheidung‟, „Wiederverheiratung‟ und des offenen Krieges gegen das Sakrament der Ehe – und gegen die Familie insgesamt – ist die Tatsache, dass niemand, nicht einmal die traditionellsten Katholiken, den Leuten offen diese eine, simple Wahrheit sagen wird. Sie ist zu unbequem, zu „unattraktiv‟ – so oder so ähnlich denken die Leute. Ja, es stimmt, das Problem hat für verschiedene Menschen völlig verschiedene Formen, aber es kann generell als der orangene Knopf betrachtet werden, den Sie hier rechts sehen – derjenige, auf dem „Spenden‟ steht.  Meiner ist orange. Andere sind gelb und es steht „PayPal‟ darauf, andere sind Pop-up-Fenster und bitten, oder flehen gar, um Geld. Für andere ist die strenge Gebieterin nicht einfach das Spenden, sondern vielmehr die Karriere, Zahlungen, die am 15. jedes Monats direkt auf ihr Konto gebucht werden, Tilgungszahlungen, oder einfach die Drohung, auf das flache Land versetzt zu werden – oh Schreck aller Schrecken!

Traurigerweise lassen die meisten Menschen ihre finanzielle „strenge Gebieterin‟ der [sprichwörtliche] Herr im Hause sein, und alles was sie sagen oder tun geschieht mehr oder weniger in Unterordnung unter ihn. Ich bemühe mich sehr, in der Familie die sprichwörtlichen Hosen anzuhaben, und mich auf keine Weise meinem kleinen orangenen Knopf zu unterwerfen, den Sie hier rechts sehen.

Nach dieser Vorrede lassen Sie mich nun unverblümt die Wahrheit feststellen:

Die zivile Scheidung ist eine Fiktion und ein Gräuel und ändert in keinster Weise die Verpflichtung einer Person, ihre Ehegelübde zu halten. Wenn also ein gültig verheiratetes Ehepaar sich zivil scheiden lässt, müssen BEIDE EHEPARTNER, ohne Rücksicht auf die Umstände oder Schuld, JEDE ART einer Liebesbeziehung beenden, da JEDE LIEBESBEZIEHUNG dann per definitionem Ehebruch wäre.

Das ist es, Leute. Das ist das, was sogar der traditionellste Priester heutzutage und in unserer Zeit auf jeden Fall vermeiden wird zu sagen. Sogar der traditionellste Priester wird sofort versuchen, doch noch irgendwo einen Weg für eine Annullierung hinzumogeln – und ich benutze den Ausdruck „hinmogeln‟ ausdrücklich. Die Wahrheit ist, dass fast alle Ehen zwischen einem ledigen Mann und einer unverheirateten Frau gültig sind, und dass das ganze Geschäft mit den beinahe zu 100 % höchstrichterlich abgesegneten „Annullierungen‟, die während der letzten 50 Jahre gewährt wurden, erbärmlicher Unsinn sind, und eine reine Folge der Infiltration der Kirche im letzten Jahrhundert, die im „Asteroideneinschlag‟ der 1960er ihren Höhepunkt fand.  Anders ausgedrückt: Annullierungen wurden bis auf ganz wenige Ausnahmen zu „katholischen Scheidungen‟ – keine Frage.  Bis zu den 1960ern wurden jährlich nur ein paar hundert Annullierungen auf der ganzen Welt ausgesprochen, und zwar genau deswegen, weil die Umstände, die Unseren Herrn wirklich dazu bringen, KEINE Ehe zu vollbringen, sehr selten sind.

Erinnern Sie sich: eine Ehe ist eine Übereinkunft zwischen drei Parteien. Annullierung heißt nicht, dass eine Ehe geschlossen wurde, und dass diese Ehe dann „scheiterte‟. So etwas wie eine „gescheiterte‟ Ehe, die aufhört zu existieren, gibt es nicht. Wenn zwei Menschen verheiratet sind, kann diese ontologische Wirklichkeit NICHT geändert werden. Basta. Die Ehe ist UNAUFLÖSLICH. Worte haben eine Bedeutung, Leute. Deshalb ist die Ehe eine wirklich, wirklich, wirklich, wirklich große Sache.

Eine Nichtigkeitserklärung bedeutet, dass es NIEMALS je eine Ehe gab, weil Christus selbst niemals diesem Dreiparteienpakt beigetreten ist. Z. B. wenn ein Mann versuchte, seine Halbschwester zu heiraten, würde sich Christus ihnen NIEMALS in der Ehe anschließen. Ein anderes Beispiel ist Betrug. Wenn ein Mann sich vor der Eheschließung heimlich sterilisieren ließe und diese Information vor der Eheschließung zurück hielte, würde Christus sich diesem Paar NIEMALS in der Eheschließung anschließen, weil dies ein Akt des Betruges gegen die Frau ist, die das Recht auf die Möglichkeit hat, Kinder zu empfangen und zu gebären. Ein anderer Umstand ist Nötigung – ECHTE Nötigung, nicht einfach nur Druck, nicht einmal starker Druck, z. B. wenn ein Mann in die Ehe mit einer Frau gezwungen wird, die er geschwängert hat, sondern eine echte Bedrohung gegen sein Leben oder das Leben anderer, wenn jemand nicht gegen seinen Willen heiraten will. Während diese Art der echten Bedrohung in der muslimischen Kultur allgemein üblich ist, ist sie in der christlichen und sogar in der postchristlichen Kultur außerordentlich selten. Und OFFENSICHTLICH kann man keine Ehe backen, in der einer der beiden Partner SCHON MIT JEMAND ANDERS VERHEIRATET ist. Punkt. Und, erinnern Sie sich: zivile Scheidung ist eine Fiktion und ein Gräuel. Genau wie Abtreibung – vorsätzlicher Mord – legalisiert wurde, ist die zivile Scheidung der Status, der einem oder beiden Ehepartnern die legale Erlaubnis gibt, Ehebruch zu begehen.

Heutzutage werden fast alle Anträge auf Nichtigkeitserklärung von der Kirche gewährt. In vielen Diözesen in den früheren Vereinigten Staaten [Ann Barnhardt ist der Meinung, dass USA als solche nicht mehr existieren. Red.] liegt die Rate tatsächlich bei 100 %. Und niemand muss mehr ein Kennedy sein, der die Zahnräder des Ehegerichts mit einer „Spende‟ von $250,000 in den Bestechungsfonds der Bischöfe schmiert. Die logische Prämisse, die eine beinahe 100%- ige Garantie für eine Annullierung ergibt, ist die FALSCHE PRÄMISSE, dass die überwiegende Mehrzahl der Ehen ungültig sind und nie jemals zu existieren begannen, und daher als logisches Ergebnis jeder, der in eine Ehe eintritt damit rechnen sollte, dass ihre Ehe fast sicher überhaupt keine Ehe ist, und dass ihr Ehegatte fast sicher nicht ihr Ehegatte ist. Das ist FALSCH. Das ist satanisch. Das ist der Grund, warum Antipapst Bergoglio, der – so scheint es – mit immer größerer Wahrscheinlichkeit der Falsche Prophet und Vorläufer des Antichrist ist, buchstäblich der Anti-Johnnes der Täufer ist, genau dies gesagt hat – dass über die Hälfte aller Eheschließungen ungültig sind. Dreckiger, verlogener Schuft.

Die Wahrheit ist jedoch exakt das Gegenteil, wie man es in diesen Tagen von Fatima erwarten würde. Die überwiegende Mehrzahl der Ehen SIND GÜLTIG, und daher NICHT ANNULLIERBAR, da die Ehe eine ontologische Realität ist: entweder ist sie, oder sie ist nicht.  Niemand war JEMALS gültig verheiratet, und hörte dann auf, gültig verheiratet zu sein, während beide Ehepartner noch lebten. Lesen Sie diesen letzten Satz immer und immer wieder, bis Sie das kapieren. Die überwiegende Mehrzahl der Ehen sind gültig, genau deswegen, weil die Institution Ehe entscheidend wichtig für die menschliche Zivilisation ist, dass sie stark, stabil und verlässlich sein muss. Eine Kultur, in der die Ehe eine Wischi-Waschi-Institution ist, in die man sich mit Leichtigkeit und Gleichgültigkeit hinein- oder aus der man sich heraustreiben lassen kann, ist eine Kultur, die auf der Schnellspur zur Selbstzerstörung ist … GENAU wie unsere Kultur heute.

Wenn Sie denken, dass das, was ich eben gesagt habe, super knallhart ist, warten Sie ab.  Ich wärme mich nur grade eben mal auf.

Stellen Sie sich einen Fall vor, wo der Mann von seiner Frau verlassen wird. Nennen wir diesen hypothetischen Mann Karl. Nach Jahrzehnten einer absolut gültigen Ehe steht Karls Frau auf und geht, und reicht die zivile Scheidung ein. Die Tatsache, dass Karl mit dieser Trennung absolut nichts zu tun haben möchte, ist für die zivilen Autoritäten irrelevant. Eine zivile Scheidung ist jetzt fast überall „kein Fehler‟ im postchristlichen Westen. Die Zivilgerichte gewähren Karls Frau eine zivile Scheidung mit der Verfügung, dass Karl nicht nur seine eigenen Anwaltskosten bezahlen muss, sondern auch die seiner ihn verlassenden Frau, gewähren ihr die Hälfte des ehelichen Vermögens, gewähren seiner ihn verlassenden Frau das Sorgerecht über ihre minderjährigen Kinder und verfügen, dass Karl seiner ihn verlassenden Frau für den Rest seines Lebens einen Scheck über 50 % seines Einkommens vor Steuern ausstellen muss, sogar dann, wenn seine Frau in ein ehebrecherisches Verhältnis mit einem anderen Mann eintritt, einschließlich einer unechten zivilen Ehe mit einem anderen Mann.

Jemand hat den Schneid das Folgende zu sagen weil es einfach ZU CHRISTLICH ist:

Karl ist, sogar nach all dieser massiven Ungerechtigkeit, NOCH IMMER MIT SEINER EHEFRAU VERHEIRATET, und folglich darf Karl, unter welchen Umständen auch immer, KEINE Liebesbeziehung eingehen, solange seine Frau noch lebt. Es gibt absolut NICHTS, was ein Ehepartner dem anderen tun kann, das die beiden vom sechsten Gebot entbindet. Es gibt keine Sünde, keine Ungerechtigkeit, die Karls Frau begehen kann, die Karl die Erlaubnis gibt, auch eine Sünde zu begehen.  Für Karl ist die Zeit der Romanzen zu ENDE, und er kann als verheirateter Mann, der von seiner Frau verlassen wurde, nur in völliger Enthaltsamkeit leben. Basta.

An diesem Punkt wird fast jeder – einschließlich einiger SEHR traditioneller Katholiken – sagen: „Aber DAS IST NICHT FAIR! Wir müssen sehen, ob wir Karls Ehe annulliert bekommen (achten Sie auf das lügenhafte Wortgeklingel „annulliert bekommen‟), damit Karl eine andere Frau finden kann, um (- wir wollen es ganz offen sagen, Leute -) Sex mit ihr zu haben!‟

Die Gerechtigkeit gibt allem und jedem den rechtmäßigen Anteil. Karl hat nicht das RECHT, eine Liebesbeziehung oder eine sexuelle Beziehung mit irgendjemand anders zu haben, außer mit seiner Ehefrau, egal welche Ungerechtigkeit die Ehefrau Karl antut. Tatsächlich, obwohl die Frau eine schwere Todsünde begangen hat, indem sie ihren Mann verließ und das Sakrament der Ehe nachäffte, indem sie einen anderen Mann heiratete und sich dann in ehebrecherischer Unzucht erging, hat Karls Ehefrau NOCH IMMER das Recht auf Karls Treue. Vielleicht noch wichtiger, hat Jesus Christus als Bindeglied und Mitglied der ehelichen Verbindung auch das Recht auf die Treue BEIDER EHEPARTNER. Nur weil Karls Ehefrau es vorzieht, Jesus Christus in ihrer Ehe zu verlassen, gibt dis Karl NICHT das Recht, Christus auf gleiche Weise zu verlassen. Karl schuldet Christus, und seiner Ehefrau, seine Treue zu seinen Eheversprechen, die er den beiden gegeben hat, und die unwiderruflich sind, so lange beide Ehepartner leben.

So, wenn Sie nun, nachdem Sie dies gelesen haben mit hochrotem Kopf dasitzen und eine Email vorbereiten, in der Sie mir Ihre Jammergeschichte erzählen – mit Details über das unglaublich sündhafte Benehmen Ihres Ehepartners, sparen Sie sich die Mühe. Wenn eine Ehe gültig ist, was die meisten Ehen sind, dann ist sie gültig. Basta. Glauben Sie ehrlich, dass bis Mitte der 1960er Jahre kein Mensch je einen Diabolischen Narzissten geheiratet hat, oder einfach einen Null-Acht-Fünfzehn-Idioten? Glauben Sie ehrlich, dass bis Mitte der 1960er Jahre niemand je jemanden überstürzt geheiratet hat und es dann bereute? Glauben Sie ehrlich, dass bis Mitte der 1960er Jahre niemandes Ehefrau fett wurde und zu einer nörgelnden, gehässigen Zicke wurde?  Glauben Sie ehrlich, dass bis Mitte der 1960er Jahre kein Ehepartner je Ehebruch beging? Glauben Sie ehrlich, dass bis Mitte der 1960er Jahre niemand jemals „jung und dumm‟ war?

Es ist eine simple Tatsache: Keine der Bedingungen oder Umstände, die oben umrissen wurden, passen zur Frage. Sollte jemand versuchen, eine Ehe für ungültig erklären zu lassen, wegen „Unreife‟ oder weil die „Liebe scheiterte‟, hätte man sich vor Mitte der 1960er Jahre totgelacht. Noch schockierender ist für das moderne Ohr sogar, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein es beinahe unmöglich war, mit solch fadenscheinigen Rechtfertigungsversuchen ZIVIL GESCHIEDEN zu werden. Ist Ihnen klar, dass die einvernehmliche Scheidung zunächst im Jahr 1917 als eines der ersten Hauptgesetze in Russland nach der Revolution der Bolschewiki  vom Oktober 1917 gesetzlich verfügt wurde? Ziemlich erhellend, was die Jungfrau von Fatima über „die Verbreitung der Fehler Russlands‟ sagt, nicht wahr?

Schließlich möchte ich mich an alle da draußen wenden, die dies lesen, und es ist statistisch gesehen äußerst wahrscheinlich, dass es viele gibt, die nun zum ersten Mal in ihrem Leben in vollem Umfang mit der Tatsache konfrontiert werden, dass die Person, mit der Sie „verheiratet‟ sind, nicht wirklich Ihr Ehegatte ist. Ich verstehe, dass Sie nun wohl eine Mischung aus Übelkeit, Angst, Schrecken, Traurigkeit, und insbesondere Zorn fühlen, und dass der Zorn vermutlich auf mich gerichtet ist, und vielleicht auch auf Gott Selbst.

Lassen Sie mich noch einmal offen sein. Viele, viele Menschen, die in der Situation sind, mit einem „zweiten Ehepartner‟ (oder dritten oder wie vielten) „verheiratet‟ zu sein, würden etwas sagen wie: „Ich liebe meinen ‚Ehepartner‛, und jeder Gott, der mir sagt, dass ich nicht wirklich mit ihm/ihr verheiratet bin, ist ein Gott, den ich ablehne. Ich liebe meinen ‚Ehepartner‛, und nichts, einschließlich Gott Selbst, wird mich je davon überzeugen, etwas anderes zu glauben. Wenn ich zwischen Gott und meinem ‚Ehepartner‛ zu wählen habe, wähle ich meinen Ehepartner.‟

Tatsächlich. Sie haben die Wahl. Wenn Sie sich frei entscheiden, einen anderen Menschen, oder sich selbst, über Gott zu setzen, begehen Sie die Sünde des Götzendienstes, das ist das ERSTE GEBOT. Die Zehn Gebote sind nicht ohne Grund in dieser Reihenfolge. Dies ist die Reihenfolge der Gewichtung. Verstöße gegen die niederen Gebote, wie das sechste Gebot, zielen auf und führen schließlich zu Verstößen gegen die höheren Gebote, schließlich gegen das Erste.

Wenn Sie tatsächlich an die Vier Letzten Dinge glauben, das sind Tod, Gericht, Himmel und Hölle, dann müssen Sie sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die ungefähr 85 Jahre, die wir auf dieser Erde zubringen, nichts sind im Vergleich mit der Ewigkeit, die uns erwartet. Kommen wir nun wieder zu Ihrem aktuellen Alter zurück. Wie viele Jahrzehnte haben Sie noch auf dieser Erde? Wie viele Jahre hat Ihr vermeintlicher „Ehepartner‟ noch auf dieser Erde? Wenn Sie im Stand des Ehebruchs sterben, unbußfertig und wissentlich und ausdrücklich Gott zurückweisen, dann werden Sie und Ihr vermeintlicher „Ehepartner‟ in Ihrem besonderen Gericht eine sehr schwere Zeit durchmachen. WENN Sie in der Hölle enden, werden Sie die Ewigkeit damit verbringen, gegen Ihren Ehepartner zu toben, dass er mitgemacht und Ihre Sünde ermöglicht hat. Wenn Sie Ihren mutmaßlichen Ehepartner wirklich lieben, setzen Sie sich nieder und denken Sie über die Tatsache nach, dass, wenn Sie in der Hölle enden, Sie ihn in alle Ewigkeit hassen werden, denn in der Hölle gibt es KEINE LIEBE. WENN Ihr Ehepartner auch in der Hölle ist, werden Sie die Ewigkeit damit verbringen, gegeneinander zu toben. Nehmen Sie sich Zeit und denken Sie über den Schrecken nach, dass Ihre Ehepartner gegen Sie toben werden, denken Sie an die gefletschten Zähne, die glühenden, hasserfüllten Augen, den unendlichen Strom hasserfüllter Gotteslästerung und Schuld, und dann denken Sie daran, dass Sie ihnen mit exakt der selben Münze zurückzahlen. In alle Ewigkeit. Ohne Ruhe, ohne Trost, ohne Hoffnung. Das ist die Hölle, Leute.

Nun denken Sie an die andere Wahlmöglichkeit, die Sie haben. Erwägen Sie, Ihre Situation hier auf Erden zu korrigieren, bevor Sie sterben. Erwägen Sie, in keuscher Freundschaft mit Ihrem vermeintlichen „Ehepartner‟ zu sterben, und mit Jesus Christus und Seiner Heiligen Kirche, und dann die ganze Länge der Ewigkeit gemeinsam im Dreieinen Gott Selbst zu verbringen, mit all den Engeln und Heiligen, wo „niemand heiratet oder geheiratet wird‟. Betrachten Sie die Gnaden, die von einem solchen Akt WAHRER LIEBE flössen, nicht nur der Liebe der vermeintlichen „Ehepartner‟, sondern der Liebe Gottes Selbst.

Der Versuch diese Gedanken „durchzuspielen‟ und Ihren Weg durch das Leben zu besch…en indem Sie mit salbungsvollen, legalistischen Lösungen die Quadratur des Kreises für jedes Problem oder jede Sünde versuchen, muss ganz einfach aufhören. Antipapst Bergoglio muß aufhören – („Wir haben ihn nicht der Häresie beschuldigt … wir beschuldigten ihn, Häresien zu bestätigen und zu fördern‟.) Hmmm … diese Leute glauben tatsächlich, dass dies zwei unterschiedliche Dinge sind, weil irgendein ambulance chasing [Red. Ein Anwalt, der jedem Rettungswagen hinterherjagt, um jemanden wegen Personenschäden verklagen zu können] Winkeladvokat ihnen sagte, dass die pure Bedeutung der Worte keine Bedeutung hat, und sie ihm glaubten.

Dasselbe ist es mit der Ehe. Die Worte Unseres Herrn und Retters Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 19, bedeuten in der Tat, dass die Ehe unauflöslich ist – AUßER; WENN FRAU SCHMITTS TOCHTER EINEN WIDERLING HEIRATET; und dann – selbstverständlich! – gibt es einen Weg, um „unauflöslich‟ zu umgehen. Schauen wir mal, ob wir versuchen können, dass wir sie „annuliert bekommen‟. *zwinker*. Bin ich nicht eine so NETTE PERSON? MÖGEN Sie mich nicht deswegen, weil ICH SO NETT BIN und Ihnen Lügen erzähle, die Sie gerne hören möchten? Bitte, erinnern Sie sich an den Kirchgeld- (oder Paypal-Button) bei Ihrer Spende, genau wie ich mich bei Ihnen beliebt mache, und Ihren Geldbeutel, indem Sie das 6. Gebot schreddern, damit Ihre getaufte heidnische Tochter wieder „heiraten‟ und Sex haben kann.

Falls Sie oder jemand, den Sie lieben in einer ähnlichen Situation ist, beginnen Sie zu beten.  Beten Sie den Rosenkranz und bitten Sie die Selige Jungfrau unter ihrem Titel der „Knotenlöserin‟. Betrachten Sie insbesondere das Vierte Freudenreiche Geheimnis, die Darstellung Jesu im Tempel; die Früchte daraus sind Liebe zum Gesetz und Gehorsam. Weitere Geheimnisse, die [in solchen Fällen] der besonderen Betrachtung wert sind, sind das Erste und Zweite Schmerzhafte Geheimnis. Das Erste Schmerzhafte Geheimnis ist das Leiden Unseres Herrn im Ölgarten. Die Frucht dieses Geheimnisses ist das LEID UM DIE SÜNDE. Das Zweite Schmerzhafte Geheimnis ist die Geißelung Unseres Herrn an der Säule. Die Frucht dieses Geheimnisses ist die REINHEIT.

Denken Sie nicht eine Sekunde, dass ich nicht mit Menschen mitfühlen kann oder mitfühle, die in ehebrecherischen Scheinehen leben, oder in einem Status des Verlassen-Seins von ihrem Ehegatten, und welche Einsamkeit fürchten, besonders im Älterwerden. Ich bin kein Monster. Tatsächlich hoffe ich das Gegenteil. Und zwar genau deshalb, weil mir andere Leute als solche egal sind, sage ich diese harten Wahrheiten und riskiere Zorn, Distanzierung, und, ja, lassen Sie es uns sagen, den Verlust an Einkommen, der daraus erwachsen könnte. So sei es.  Schon viele, viele Jahre lang ist mein Motto „Tue das Rechte und Gott wird sorgen.‟ Bislang sprechen alle Anzeichen dafür, dass dieses Motto zu 100 % wahr ist, warum sollte ich es dann in Bezug auf diese Frage nicht glauben?

Hier ist also mein Versuch, das Richtige zu tun.

Ich hoffe, es hilft jemandem.

Unterstützen Sie uns! Falls Sie diesen Beitag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.

Quelle: https://www.barnhardt.biz/2017/10/22/cutting-the-crap-if-you-are-divorced-you-are-done-romancin/

5 Gedanken zu „Ann Barnhardt: Wenn Sie „geschieden sind”, ist es aus mit Romanzen

  1. In einem Buch für Kirchenrecht habe ich vor ca. 35 Jahren gelesen, dass u.A.

    – Ausschluss der Sakramentalität der Ehe
    – Auschluss der Unauflöslichkeit der Ehe,
    – Scheidungsvorbehalt (welche es, wie Sie schreiben, vor etwas mehr als hundert Jahren nicht gab), dass heißt, einer oder beide „Ehekandidaten“, die sich kirchlich trauen lassen, haben zum Zeitpunkt der Trauung die Absicht, sich scheiden zu lassen, falls sie einen Grund dafür sehen – Annulierungsgründe waren.

    Dies waren unter den bislang von Ihnen genannten Gründen weiterere Gründe für eine Annulierung der Ehe.

    Wie sehen Sie das?

    Was Sie vergessen haben zu erwähnen, ist, dass die Kirche ber sehr wohl die Trennung von Bett und Tisch erlaubt, falls ein Zusammenleben unerträglich wird.

    Nebenbei finde ich es schon interessant und merkwürdig, dass Sie, wie Sie und Ann B. ihn nennenen, bei“ Antipapst Bergoglio“ es nicht gelten lassen wollen, dass er keine direkten Häresien und verbreitet, sondern „Häresien bestätigt und fördert“ und dieser Umstand ihn Ihrer Ansicht nach zum Nichtpapst – zum Antipapst macht.

    Das haben NACHWEISLICH ALLE KONZILSPÄPSTE gemacht!
    Ganz furchtbarerweise Montini, alias PaulVI. und Wojtyla, alias J.P.II. Gut dokumentiert durch Presse, Fotos und Filme.

    Wo ist denn der Unterschied, den Sie so krampfhaft konstruieren???
    Häresie ist Häresie.
    Es reicht EINE! Und das wissen Sie genau!

    Auch der freundliche Josef Ratzinger strotzt in seinen Schriften nur so von Häresien – er widerspricht DIREKT dem Syllabus von Pius IX! (Jesus ist ja auch nicht für unsere Sünden gestorben, weil Gott seiner Ansicht nach S O nicht ist.)
    „Wir kehren nicht zum Syllabus zurück.“ – Seine Worte.

    Machen Sie Häresie an Sympatie fest? Es scheint fast so.

  2. @ Susanna

    Gründe für eine Eheungültigkeitserklärung gibt es noch mehr, es ausführlich zu machen wird ca. 60 Seiten erfordern.

    Das Thema der Separation nach altem und neuen Kirchenrecht ist ebenfalls recht umfangreich.

    Ihnen ist die Ironie bei Ann Barnhardt entgangen oder diese kam in der Übersetzung nicht gut rüber.

    Ann macht sich darüber lustig, dass diejenigen, die Bergoglio kritisieren so weit gehen ihm „Begünstigung von Häresien“ vorzuwerfen, aber keine Häresien.

    Sie meint er verbreitet Häresien, ich meine es auch.

    Die Nachkonzilspäpste haben keine Häresien im Sinne eine sententia haeretica, sondern höchtens haeresim favens verbreitet.

    Das Problem auf diesem Blog ist leider dies, dass wenn ich zu diesem Thema etwas Fundiertes und Fachmännisches schreibe, z.B. was wirklich eine Häresie ist, die Leute es nicht lesen und mir Dinge vorwerfen, die ich nicht behaupte.

    Hier nochmals Lektüre, bitte in dieser Reihenfolge durchlesen:

    I. Was ist Häresie:

    1.
    https://traditionundglauben.com/category/theologie/notae-theologicae/

    2.
    https://traditionundglauben.com/category/theologie/zensuren/

    Wie war es mit den Konzilspäpsten, noch unvollendet:

    https://traditionundglauben.com/2017/11/13/warum-bergoglio-ein-gegenpapst-ist-3-von-10/

    Kurz und gut: „Häresie“ ist ein fest definierter, theologisch-kirchenrechtlicher Fachbegriff, welche meistens falsch und unter Sedis und Pius-Leuten sehr inflationär verwendet wird. Nicht jeder Unsinn ist Häresie, aber Bergoglio ist es gelungen, die Grenze zur Häresie mehr als einmal zu überschreiten.

  3. Was oben geschrieben steht, hat (nicht nur in diesem Fall) 2 verschiedene Farben. Das Vorwort hat eine Farbe und endet in diesem Fall mit den Wort Amen:

    „… können es nicht erleben und Gott lässt sich nicht austricksen, weil er in diesem Leben und in der Ewigkeit am längeren Hebel sitzt. Amen.

    Eine ganze Zeit lang hatte dies oberste Priorität. Es ist Zeit. Tatsächlich ist es längst höchste Zeit. …“

    Der zweite Text in der anderen Farbe ist (hier und auch meist) eine Übersetzung (oder vielleicht auch ein Beitrag) einer der Mitarbeiter von Tradition und Glauben, in diesem Fall ist es eine Übersetzung meinerseits. Manchmal sind es auch Beiträge, die Tradition und Glauben nicht geschrieben hat (z. B. ein Mantilla-Beitrag von mir oder die Vorstellung der verschiedenen Hausaltäre von Lesern etc.)

    Die verschiedenen Farben dienen der Unterscheidung, wann das Vorwort aufhört und der eigentliche Beitrag anfängt.

    So viel meinerseits zur besseren Verständlichkeit der Beiträge.

  4. @Traditio et Fides:
    Es wäre aber sehr wichtig, wenn Sie Ihr Wissen bezgl. altes und neues Kirchenrecht über die Separation und die Anullierungsgründe bei Scheidungsvorbehalt und Ausschluss der Unauflöslichkeit der Ehe mitteilen würden.

    Nicht die 600 Seiten – nur diese drei Punkte betreffend.Wäre Ihnen das möglich?

  5. @ Susanna
    Ja, kommt noch. Aber das sind wirklich wichtige, juristische Angelegenheiten. Das muss man gründlich machen, sonst wirft mir wieder jemand vor, dass ich es bin, der den Katholizismus zerstört. Jawohl, den ganzen Katholizismus. Aber schauen Sie hier mal vorbei, während Sie warten:

    https://www.barnhardt.biz/2018/07/21/barnhardt-podcast-056-you-have-no-right-to-a-divorce/

    http://marysadvocates.org/

    http://marysadvocates.org/research/catholic-divorce/#Introduction

Kommentar verfassen