Tradition und Glauben

Ann Barnhardt: Wenn Sie „geschieden sind”, ist es aus mit Romanzen

Dieser Text ist sozusagen „aus Versehen“ übersetzt worden, weil Eugenia Roth eigentlich etwas anderes in die Sprache der Dichter und Denker (d. h. Deutsch) übertragen sollte, es aber verwechselte. Nun bei Gott gibt es keine Zufälle, sodass wir diesen Text als Aufhänger unserer Sex-Ehe-Zölibat-Wochenendbeilage verwenden möchten.

Worum geht es?

Darum, dass es für Katholiken keine wie auch immer geartete „Scheidungen“ gibt. Sind Sie gültig und rechtmäßig verheiratet, verlässt Sie Ihr Mann/Ihre Frau, geht er/sie fremd, nimmt er/sie Ihnen die Kinder und Sie, als Mann müssen lebenslang für sie und ihren neuen „Lebensabschnittsgefährten“ zahlen, der leider nicht arbeiten will, weil er nicht muss, ihre Ex ebenfalls nicht, Sie zahlen ja Unterhalt, dann ist es sehr ungerecht und tragisch, aber es gibt Ihnen nicht das Recht sich „umzusehen“ oder „sich neu zu orientieren“, kurz und gut mit einer anderen Frau/anderen Mann Sex zu haben. Für Frauen gilt dies auch, obwohl sie seltener an ihren Ex und die neue „Lebensabschnittsgefährtin“ den Unterhalt zahlen. Ehe währt bis zum Tode eines der Eheleute, gleich wie oft sie danach „verheiratet“ waren. Es gibt keine „Scheidung“ in der Kirche und folglich keine „Wiederverheiratung“. Es ist Ehebruch. Punkt. Dass Sie eine neue, moderne, hippe, bergoglianische Eheungültigkeitserklärung erhalten, ändert auch nichts daran, dass Sie weiterhin verheiratet sind. Das bergoglianische Dokument Mitis iudex erteilt Eheungültigkeitserklärung sozusagen „auf Verlangen“, ja die Analogie mit Abtreibung ist hier gewollt, sodass Ehen für ungültig erklärt werden, die weiterhin gültig sind.

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