Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (2 von 10)

Pater Demaris will sagen, dass Gott Gläubige auch in priesterlosen Zeiten nicht ohne Gnadenhilfe lassen wird. Dann weiß man richtige Priester wirklich zu schätzen. Wie glücklich waren die Gläubigen in der ehemaligen Sowjetunion nach 1989 als sie endlich richtige Priester zu sehen bekamen. Dann stellte sich zwar heraus, dass es nur Novus Ordo war, aber besser das als nichts nach 70 Jahren Atheismus. DSDZ war in sehr vielen Bereichen ein Autodidakt und ärgerte sich, dass er zu allem selbst kommen muss und niemanden hat, der ihm etwas zeigt. Denn mit einem Lehrer kommen Sie wirklich schneller ans Ziel. Aber ohne Lehrer lernen Sie viel mehr, weil all dieser „Zirkeltraining“, welche das Drum-Herum des ans Zielkommens umfasst, auch positive Spuren hinterlässt. Wenn Sie 50 Bücher durchlesen, um darin das eine wertvolle zu finden, bleibt der Inhalt der 49 an Ihnen auch hängen. Wir, die Laien, der priesterlosen Kirche um das Jahr 2018 sind in den Glaubensdingen viel besser gebildet, wenigstens manche von uns, als es Laien vor dem Meteoriteneinschlag 1962-65 jemals waren. Der ständige intellektuelle Kampf schärft die Sinne. Wir können uns nicht zurücklehnen und hoffen, dass „die Priester es schon machen werden“, denn (1) wir haben keine und (2) die übrig gebliebenen machen nichts. Wie sehr treffen Hilary White und Steven Skojec schreiben: Novus Ordo ist eine andere Religion als Katholizismus. Aber Novus Ordo bringt ja keine Priester hervor und diejenigen, die noch dabei sind, haben dermaßen verweltlichte Ansichten, dass der Unterschied zwischen Welt und Kirche, wie Bergoglio und seine Mannen es wollen, völlig aufgehoben wird. Wenn sich die Kirche in nichts von der Welt unterscheidet, wozu braucht man solch eine Kirche? 

8. So, liebe Kinder, muss eure Gesinnung sein. Das Schild des Glaubens muss in Allem eure Waffe sein, Hoffnung muss euch stützen und die Liebe euch leiten. In Allem und immer müssen wir einfach sein wie die Tauben und schlau wie die Schlangen. Ich werde euch an den Leitspruch des Heiligen Cyprian erinnern, der in diesen Tagen eurem Glauben und eurer Gottesfurcht die Richtung weisen muss: „Suchet nicht zu sehr,‟ sagt dieser berühmte Martyrer, „die Möglichkeit eines Kampfes, noch weichet ihr aus. Lasst uns Gottes Befehl erwarten, und lasst uns allein auf Seine Gnade hoffen. Wenn Gott von uns ein demütiges Bekenntnis verlangt anstelle eines erbitterten Protestes, ist Demut unsere größte Stärke.‟

9. Dieses Sprichwort lädt uns ein, über die Entschiedenheit, die Geduld und die Freude zu meditieren, mit der die Heiligen litten. Seht, was der Heilige Paulus sagte, und ihr werdet überzeugt sein, dass, wenn jemand vom Glauben angetrieben wird, uns Schwierigkeiten nur äußerlich quälen und stattdessen ein Kampfmittel sind, das vom Sieg gekrönt wird. Diese tröstende Wahrheit kann nur von den Gerechten geschätzt werden, und seid nicht überrascht, wenn wir in unserer Zeit sehen, was der Heilige Cyprian in seiner Zeit sah – dass die meisten der Gläubigen erlagen.

10. Gott zu lieben und Ihn allein zu fürchten ist das Los einer kleinen Anzahl der Auserwählten. Diese Liebe und diese Furcht sind es, welche Märtyrer machen, indem sie die Gläubigen von der Welt trennen und sie an Gott und Sein heiliges Gesetz binden. Um diese Liebe und diese Furcht zu nähren wachet und betet. Vermehrt eure guten Taten und schließt euch dem erbaulichen Akt an, für den uns die ersten Gläubigen ein Beispiel gegeben haben. Verkehrt mit Anhängern des Glaubens, und dann verherrlicht Gott, wie es die ersten Christen taten, die wir bis ins vierte Kapitel der Apostelgeschichte verfolgen.

11. Diese Praxis wird viel heilbringender sein, wenn ihr seht, dass ihr der Diener des Herrn beraubt seid, die eure Seelen mit dem Brot des Wortes nährten. Ihr weint um diese Männer, die kostbar für eure Frömmigkeit sind. Ich schätze all euren Verlust. Alleine fühlt ihr euch einsam, aber könnte diese Einsamkeit mit den Augen des Glaubens [betrachtet] nicht heilsam sein? Durch den Glauben werden die Gläubigen vereint, diese Wahrheit zu erforschen, wir sind der Meinung, dass diese körperliche Abwesenheit diese Einheit nicht bricht, denn sie bricht die Bande des Glaubens nicht, sondern verstärkt sie vielmehr, vermehrt sie diese, indem sie ihn von aller Unreinheit [im Orig. Abhieb, felling] befreit.

12. Wenn ihr mit diesen Banden mit den Dienern des Herrn vereint wäret, die ihr vermisst tröstet euch; ihre Abwesenheit reinigt und belebt die Liebe, die uns vereinte. Der Glaube gibt uns Augen, die so stechend [scharf] sind, dass wir sie sehen können, wo auch immer sie sind, wenn sie am Ende der Erde sind, und wenn der Tod sie von dieser Welt getrennt hat. Nichts ist im Glauben weit entfernt. Er ergründet sowohl die Tiefen der Erde als auch die Höhen der Himmel. Der Glaube ist jenseits der Sinne, und sein Herrschaftsgebiet jenseits der Macht der Menschen. Wer kann uns daran hindern zu lieben wen wir möchten? Wer kann uns des Gedächtnisses berauben? Wer kann uns hindern, Gott jene zu anzuvertrauen, die wir lieben und Ihn um unser tägliches Brot zu bitten, mit Gebeten in Einheit mit denen, die wir lieben? Es ist nicht genug, meine Kinder, euch wegen der Abwesenheit der Diener des Herrn zu trösten und die Tränen zu trocknen, die ihr über ihre Ketten vergießt. Dieser Verlust beraubt euch der Sakramente und der geistlichen Tröstung; eure Frömmigkeit ergreift die Flucht; sie sieht sich alleine. Jedoch vergesst in all eurer Trostlosigkeit niemals, dass Gott euer Vater ist, und wenn Er erlaubt, dass ihr der Erteilung der [heiligen] Geheimnisse beraubt seid, bedeutet das nicht, dass er seine Gnadenmittel und Erbarmungen verschließt. Ich biete sie euch an als die einzige Quelle, zu der ihr gehen könnt, um euch zu reinigen. Lest das, was ich schreibe, in derselben Intention, mit der ich geschrieben habe. Suchet nichts als nur die Wahrheit, und die Selbstentsagung in unserer Liebe zu Gott und eine Unterwerfung unter Seinen heiligen Willen ist unsere Rettung.

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4 Gedanken zu „Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (2 von 10)

    1. @ Dr. Richard Dähler

      Wir leben halt in unappetitlichen Zeiten. Suchen Sie was anderes, so lesen Sie katholisch.de, ein Portal der DBK. Da finden Sie die heile postkonziliare Welt. Nicht bei uns!

  1. @ Dr. Richard Dähler
    Die qualität der Kommentare ist ein Abbild des Zustandes in dem sich die Sekte in Rom befindet. Es ist der Zustand, den Paulus beschrieben hat, daß die Scheinchristen sich der Lüge hingeben und die Wahrheit ablehnen. Dies ist die Situation in der sich die Scheinchristen befinden, wenn sie sich den Tradi Sekten, den Sedi Sekten und der Hauptsekte die aus Lumen Gentium entstanden ist hingeben.

    Der wahre Katholik wundert sich nicht über Rom und seine Heidnischen Bräuche, er folgt der Lehre der Kirche und er sucht sie aber nicht in Rom, denn da ist der Sammelpunkt jeglichen schrecklichen Getiers, der Dämonen, wie es in Rev 18:1-2 steht.

    ABBA, in 8878.
    46/71

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