Die Bußpsalmen-Wochenend-Beilage

 

Da DSDZ wichtige Dokumente bis Montag einzureichen hat, so wird dieser Beitrag kurz ausfallen.  In dieser Wochenendbeilage erinnern wir an unsere Bußpsalmen-Initiative samt ihrem theoretischen Hintergrund. Was hier wirklich zu betonen ist:

Gebete wirken!

Inwiefern? Insofern, dass sie demjenigen, für den gebetet wird, wirklich die notwendigen Gnaden geben. Auf unserem polnischen Blog, wie auf dem deutschen ja auch, gibt es die Möglichkeit sein Gebetsanliegen anzugeben, damit andere für einen beten. Es wirkt wirklich. Hier ein Beispiel aus dem eigenen Leben: DSDZ muss einen Businessplan abgeben, der positiv geprüft werden muss, um ihm eventuell einen Gründerzuschuß sichert. Die Chancen stehen gut, aber:

  • DSDZ hat große Probleme die Texte und Formulare überhaupt zu lesen, da ihm die Buchstaben vor den Augen tanzen,
  • DSDZ hat riesige Konzentrationsschwierigkeiten, er ist unfähig einen klaren Gedanken zu fassen,
  • DSDZ hat Probleme überhaupt etwas niederzuschreiben,
  • DSDZ erfährt Angstzustände, Herzrasen, Schweißausbrüche
  • DSDZ wird schwarz vor Augen,
  • DSDZ hat unerklärlicher Schmerzbeschwerden, die ungeahnt vorübergehen.

All diese Punkte bilden Handbuch-Beispiele einer dämonischen Umsessenheit, wie sie zum Beispiel Pater Poulain SJ beschreibt (The Graces of Interior Prayer, Westminster 1949, 409-420. Die deutsche Ausgabe, enthält nicht alles, beschreibt aber solche Zustände ab Seite 400.). Ähnliche, wenn nicht exakt die gleichen Symptome berichtet Richalm von Schöntal in seiner Liber revelationum. Und was wirklich interessant ist, kaum wird für DSDZ gebetet, verschwinden all diese Symptome plötzlich spurlos, was einige Stunden oder gar Tage andauert. Es ist als hätten Sie eine Schlechtwetterfront verlassen. DSDZ kann denken, rechnen, schreiben und ist zuversichtlich. Wäre es sein persönliches Unvermögen überhaupt oder in einem bestimmten Bereich, so wäre solch eine Reaktion nicht möglich. Denn wenn man etwas per se nicht kann, dann kann man es nicht. Ähnliches erfahren auch andere Leser. Man erfährt den Unterschied, nicht nur im Innern, sondern auch nach Außen, da sich plötzlich ungünstige Lebensumstände ändern.

Warum funktioniert es?

Weil die Beter im Gnadenstand sind und DSDZ auch. Ein direkter Gnadendurchfluß ist möglich. Je heiliger die Beter und derjenigen für den gebetet wird, sind, desto kleiner der „Reibungswiderstand“ bei der Gnadenvermittlung sozusagen, der durch die Sünde entsteht. DSDZ hat auch für Menschen gebetet, die nicht im Gnadenstand waren, wobei es sich meistens um Ignoranz dieser Menschen handelte, inwieweit sie unbesiegbar war, sei dahingestellt. Auch diese Menschen haben Erleichterung erfahren. DSDZ hat auch lange Jahre für Priester und einen Bischof gebetet, die wirklich nicht im Gnadenstand lebten (Häresie, Konkubinat, Homosexualität) in diesen Fällen hat sich nichts geändert, sondern es ist schlimmer geworden. In diesem Falle funktioniert der Mechanismus wahrscheinlich so, dass die Dämonen, die in diesen Menschen, wie Maden im Speck sitzen, sich durch die Gebete negativ bewegt selbst bewegen, diesen Sünder noch zusätzlich quälen, sodass dieser den Beter noch mehr hasst, weil er irgendwo unbewusst spürt, dass der Beter die Quelle seiner Leiden bildet. So ist unter anderem spirituell die frühe Christenverfolgung zu erklären. Die Christen beteten für die Heiden als ihre Verfolger, die Letzteren aber haben sie noch mehr verfolgt.

Wir beten aber für die Lösung des Bergoglio-Problems und die Erneuerung der Kirche auf diese Art und Weise, wie es Gott gefällt. Wir beten nicht mehr für die konkreten Bischöfe, weil wir wirklich glauben, dass es den meisten nicht mehr hilft. Sie werden immer mehr verblendet und sind außer Stande das Böse als Böses zu erkennen, die Sünde als Sünde, wir schön Peter Kwasniewski auf onepeterfive schreibt. Das ist die Verstockung, die Vorahnung der Hölle. Aber dennoch gibt es sowohl im Vatikan als in den deutschsprachigen Ländern auch gläubige Priester oder gar Bischöfe, denen diese Gebete helfen werden. Sie erfahren Gnadenstöße, Lichtblicke, die dunklen, dämonischen Wolken, die über ihnen hängen, werden sich wenigstens für eine Zeit verziehen. Wir wirken also an der Erneuerung der Kirche mit und was noch wichtiger ist, wir werden durch diese Gebete selbst geheiligt. Eine Win-Win-Situation also.

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