Die Totenoffizium-Wochenendbeilage

Liturgische Gebete für die Armen Seelen

Stellen Sie sich vor Sie sind in eine Gletscherspalte, einen Brunnen oder ein sonstiges Loch gefallen. Sie können sich nicht bewegen, sind geschwächt, verletzt und können  nur hoffen, dass jemand kommt und Sie herauszieht. Das ist genau die Situation der Seelen im Fegefeuer, welche einsitzen und auf Gebet warten.
In den Brevieren bis 1970 also bis zum nachkonziliaren Brevier wurde sechsmal am Tag am Ende aller Horen gebetet :

Conclusio
V. Dómine, exáudi oratiónem meam.
R. Et clamor meus ad te véniat.
V. Benedicámus Dómino.
R. Deo grátias.
V. Fidélium ánimæ per misericórdiam Dei requiéscant in pace.
R. Amen.

Die letzte Bitte lautet:

Die Seelen der Gläubigen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes in Frieden ruhen.

 

Gebete für die Armen Seelen als „Gebetseinheiten“

Auf diese Weise, bis auf die Prim und die Komplet, schließen die Horen. Dieses kurze Gebet kam den Armen Seelen zugute. Es ist zwar kurz, doch die Masse macht es.  Nehmen wir an es gibt heutzutage eine Million Menschen, die das Brevier beten und vergleichen wir das Gebet mit Geld. Solch ein Vers beträgt vielleicht drei Cent,  sechs Gebete pro Tag sind 18 Cent. Wenn aber eine Million Beter 18 Cent al 365 Tage betet, dann ergibt dies 65.700.000 jährlich beziehungsweise 180.000 täglich. Da wir nicht wissen, wie viele Seelen sich derzeit im Fegefeuer befinden, wie Gott die Gebete verteilt und ob nicht bei manchen Betern dieses Gebet doch mehr als drei Cent wert ist, so können wir nichts Genaueres sagen. Aber durch all die täglichen Breviergebete kam da eine Menge zusammen. Dazu kommen noch drei Messen am 2 November, welche ausschließlich für die Armen Seelen zelebriert werden, so kommt da einiges zusammen. Nehmen wir an eine Novus Ordo Messe ist 5 EUR wert, dies ergibt mal drei Messen am 2. November mal 450.000 Priester 6.750.000 „Gebetseinheiten“ im Jahr, also wirklich deutlich weniger als die 65.700.000, von denen oben die Rede war.  Natürlich könnte man den Wert der Novus Ordo Messe höher ansetzen. Der Wert einer Messe an sich, weil es sich um das Opfer Christi handelt, ist zwar unendlich groß, die Heiligkeit des einzelnen Priesters macht jedoch etwas aus, genauso wie der Ritus, in welchem die Messe gefeiert wird. Wenn wir die Alte Messe mit 100 EUR ansetzen und annehmen, dass an Allerseelen 1500 Priester diese drei Messen zelebrieren, so ergibt dies 450.000 EUR. Rechnen wir also alles zusammen und vergleichen, indem wir von 450.00 Priestern und 1.000.000 Brevierbetern ausgehen.

I. Vor dem Konzil – Mindestmenge an Gebeten für die Armen Seelen im Jahr bei 450. 000 Priester und insgesamt 1.000.000
Betern, damit die Zahlen vergleichbar sind.3

a. Breviergebete : 65.700.000

b. Messen am 2. November: 135 Millionen

Insgesamt: 200.700.000 Gebetseinheiten“

II. Nach dem Konzil – Mindestmenge an Gebeten für die Armen Seelen im Jahr

(1) Ausschließlich Novus Ordo

b. Messen am 2. November: 6.750.000

(2) Ausschließlich Vetus Ordo 1500 Priester und 2000 Beter

a. Breviergebete: 131.400

b. Messen am 2. November: 450.000

Nach dem Konzil insgesamt:

7.331.400

Wir haben also ein Verhältnis von 7.331.440 zu 200.700.000, wobei man die letztere Zahl wohl erhöhen müsste, da bis zum Konzil viel mehr Menschen das Brevier beteten. Dieses Verhältnis zeigt aber, wie wenig nach dem Konzil liturgisch und vorgeschrieben für die Armen Seelen gebetet wird. Sie kommen also nicht weiter, stecken fest, leiden und es staut sich und staut sich, wie manche Privatoffenbarungen auch angeben. Es wird zwar immer irgendwelche Menschen geben, die für die Armen Seelen beten, aber es sind wirklich sehr wenige. Früher war das Totenoffizium im Brevier an mehreren Tagen im Jahr vorgeschrieben (es soll auch am Tag des Begräbnisses gebetet werden), je neuer das Brevier aber, desto weniger Totenoffizium,  und an Allerseelen war es ganz, außer dem normalen Offizium zu beten. DSDZ hat es tatsächlich am 2 November 2018 gebetet, weil es sonst keiner tut und war dermaßen erschöpft, obwohl er keinen besonders anstrengenden Tag hatte, dass er sich für drei Stunden hinlegen musste. Es war irgendein Kraftakt, was ein gutes Zeichen ist, denn Gebete, die ermüden, sind wirkungsvoll.

Das Totenoffizium beten

Beten Sie jetzt bis zum 8 November, denn dies ist die Oktave des Festes oder auch später das Totenoffizium, das Sie hier oder unten angehängt finden. Sonst wird es wirklich niemand tun. Sollten Sie ein paar Arme Seelen befreit haben, so werden Sie wirksame Fürbitter bei Gott haben, denn diese sind sehr dankbar. Sie wären es auch, wenn Sie 500 Jahre in einem Luftschacht sitzen müssten.

Außerdem tut sich derzeit doch etwas Positives, weil fünf wohl atheistische Juristen in Deutschland dasselbe vorhaben, was Amerikaner bei sich tun. Die Juristen wollen, dass die Staatsanwaltschaft die Akten aller 27 Diözesen in Beschlag nimmt, sodass, gebe es Gott, die DBK im Knast landet und wir dieselbe Situation haben werden, wie im Fegefeuer. Der Stau, diesmal der kirchliche, wird aufgelöst und normale oder gar fromme Priester, diese 27 werden sich sogar in Deutschland finden lassen, können als Bischöfe nachrücken, wenn die Bergoglio-Herrschaft endlich vorbei ist. Wenn es nicht stattfindet, dann sind Sie schuld, weil Sie das Totenoffizium für die Armen Seelen nicht gebetet haben. Ja, ja, eine Hand wäscht die andere, alles ist miteinander verbunden. Weniger Seelen im Fegefeuer, mehr Beter im Himmel, stärkere Triumphierende Kirche, gegen die Mächte der Finsternis, die sich im Vatikan und in den Ordinariaten, 27 an der Zahl, breit machen.

Das Ziel des Totenoffiziums lautet:

  1. Befreiung der Armen Seelen aus dem Fegefeuer, so Gott will.
  2. Befreiung Deutschlands von der DBK, und das will Gott sicherlich.

Vielleicht können die Armen Seelen ein Wort für die Beter bei Gott einlegen? Also hinknien und beten, das ganze Totenoffizium dauert ruhig gebetet 60 Minuten.

Eine Ausgabe des Totenoffiziums auf Lateinisch und Deutsch finden Sie zum Download hier:

Totenoffizium

Technische Anmerkungen:

  • Falls Sie das Offizium am 2. November beten, dann bitte ab S. 24 bis 120. Ja, in einem Zug.
  • Falls Sie es später beten, dann können Sie mit den Vespern anfangen und es splitten, aber bitte so:
    • Vesper
    • Matutin – Nokturn 1: 3 Psalmen – 3 Lesungen
    • Matutin – Nokturn 2: 3 Psalmen – 3 Lesungen
    • Matutin – Nokturn 3: 3 Psalmen – 3 Lesungen
    • Laudes ganz

Manche unserer Leser sind alt, haben Zeit und wohnen im Altersheim, dann haben Sie so bis 8 November etwas zu tun.  Wir schreiben später, wann sonst im Jahr das Totenoffizium liturgisch vorgeschrieben war. Die Armen Seelen werden sich freuen, Sie verrichten ein gutes Werk und erwirken für sich selbst einen Ablass und Sie können uns etwas schreiben, ob etwas passiert ist. Gott ist sehr konkret. Seien wir es auch!

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Ein Gedanke zu „Die Totenoffizium-Wochenendbeilage

  1. Sehr verehrter DSDZ,

    in einem Ihrer Artikel erklären sie ausführlich und wahrheitsgemäß, dass der NOM ganz sicher materielle Sünde sei und dass man durch materielle Sünden immer weniger Gnaden erlangen kann, so wie viele kleine Steine nach und nach den Fluss des Wassers blockieren. AUCH wenn man sich dieser Sünden gar nicht bewusst ist. Sie machen etwas mit unserer Seele. Und nichts Gutes.
    Dass man für diese Sünden Buße tun kann und MUSS um im Gnadenstand zu bleiben, schreiben Sie.

    Jetzt frage ich Sie:

    Glauben Sie denn ALLEN ERNSTES, dass Gott eine sündhafte FALSCHE Messe annimmt, die materielle Sünde ist(!) und für deren Teilnahme man auch noch Buße tun muss(!!!) um die Gnade Gottes letztendlich nicht ganz zu verlieren???

    Lt. Ihrer Überlegungen verliert man nach und nach den Gnadenstand, wenn ich andauernd an dieser sündhaften Messe teilnehme und nicht Buße dafür tue – was, wenn ich vielleicht gar keine Ahnung davon habe, dass der NOM Sünde ist?

    Glauben Sie wirklich, dass es gottgefällig ist, wenn ich einer sündhaften Messe beiwohne, für die ich hinterher Buße tun muss???

    Merken Sie nicht, wie absurd das ist???

    (Ich kann gar nicht so viel Frage- und Ausrufungszeichen machen, wie es bräuchte!)

    Glauben Sie wirklich, dass mit dieser sündhaften Messe ( fast identisch mit der Calvinistenmesse, die für UNGÜLTIG erklärt wurde !), den Armen Seelen geholfen werden kann???

    Noch einmal: merken Sie nicht, wie absurd das ist???

    Denken Sie einmal gründlich darüber nach, vielleicht kommen Sie dann zu der Erkenntnis, dass mit MATERIELLER SÜNDE den Armen Seelen NICHT geholfen werden kann – im Gegenteil – es lässt sie noch mehr leiden, besonders dann, wenn sie sich an der Einführung des „NOM“ mitschuldig gemacht haben, durch fehlenden Widerstand, oder durch Zustimmung.
    Ob diese dann ÜBERHAUPT noch gerettet werden konnten, die zustimmten? ( Denken Sie an die Verfügung von Papst Paul V. und daran, dass man Gott mehr gehorchen muss, als den Menschen – diese Gräuelmesse hätten sie nicht lesen dürfen).

    Wenn man aber dem „Papst“ nicht mehr gehorchen KANN, weil er SÜNDHAFTES anordnet und das HEILIGE VERBIETET(!!!), ist er auch nicht Papst. Ist es NIE gewesen.

    Denn alle Katholiken haben den päpstlichen Anordnungen zu GEHORCHEN, insbesondere die Bischöfe und Priester.
    (Deshalb irren sich die Piusbrüder, wenn sie meinen, sie dürfen nach eigenem Gutdünken dem Papst den Gehorsam verweigern. Das tun nur Schismatiker. Das ist und war NIE erlaubt!)

    Und was nun?

    Montini ordnete Sünde an und VERBAT das HEILIGE!
    So etwas KANN ein gültiger Papst nicht tun.
    Er KANN – ja, KANn(!) es nicht tun, weil der Hl. Geist, der die Wahre Kirche Jesu Christi vor Irrtümern schützt, dieses nicht zulassen würde!
    Das ist doch Lehre der Kirche!

    Mystiker haben diese Gräuelmesse vorhergesehen und dass sie ein Prüfstein sein werde.

    ROM WIRD DEN GLAUBEN VERLIEREN UND DER SITZ DES ANTICHRIST WERDEN.( Muttergottes in La Salette.)

    Ist das abgefallene Rom noch die Kirche Jesu Christi? (Rom steht für Papst und die katholische Kirche, das wissen Sie doch genau)
    Glauben Sie das wirklich?

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